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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein gelungener Jugendthriller - perfekt für den Sommer!

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Figuren 3/5
Vier knapp 18-Jährige Mädchen, die typische Themen wie Freundschaft, Beziehungen, Familiengeheimnisse und Intrigen mitbringen- das sind Giselle, Emi, Viv und Maggie.
Ich muss zugeben, dass ...

Figuren 3/5
Vier knapp 18-Jährige Mädchen, die typische Themen wie Freundschaft, Beziehungen, Familiengeheimnisse und Intrigen mitbringen- das sind Giselle, Emi, Viv und Maggie.
Ich muss zugeben, dass ich mich erstmal an die jungen Figuren und das Drama gewöhnen musste.
Die Autorin zeichnet hier plastische, greifbare Figuren mit Tiefe und Vergangenheit. Insbesondere über die Protagonistin Maggie und Giselle erfahren wir Einiges mehr.
Trotzdem sind für mich am Ende Fragen zu den Figuren offen geblieben. Unklare Enden von Handlungssträngen aus deren Vergangenheit, die in meinen Augen nicht ausgeführt wurden.

Schreibstil 4/5
Der Schreibstil ist einfach, verständlich und in Stil der jungen Figuren gehalten: vulgär & dramatisch.
Der Aufbau des Buches ist spannend, denn wir erleben die Geschichte von Maggie rückwärts - vom Tag, an dem Giselle verschwindet bis zum Start ihrer Reise. Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Giselles Geschichte erfahren wir über ihr Tagebuch und die Handlungsstränge werden mehr und mehr miteinander verwoben. Sehr geschickt gemacht.


Fazit
Ein gelungener Jugendthriller - perfekt für den Sommer!

Wer Lust auf Glamour, Intrigen und Geheimnisse hat, macht mit “Girls Trip” definitiv nichts falsch. Zudem ist das sommerliche Setting sehr gelungen und macht einfach Lust auf Urlaub.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein actiongeladenes, komplexes Fantasy-Debüt mit dramatischen Wendungen und Morally Grey-Charakteren.

A Crown Drowned in Shadows
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Figuren
Wir erleben die Kronensplitterjagd aus vier Perspektiven. Splinter, Anwar, Sora und Ruan erzählen ihre Geschichte. Marius flechtet auch immer wieder eine Vergangenheitsebene ein, die die Hauptfiguren ...

Figuren
Wir erleben die Kronensplitterjagd aus vier Perspektiven. Splinter, Anwar, Sora und Ruan erzählen ihre Geschichte. Marius flechtet auch immer wieder eine Vergangenheitsebene ein, die die Hauptfiguren greifbarer macht und ihnen Tiefe gibt.
Ich muss zugeben, dass ich mich anfangs etwas schwer getan habe, bei den schnell wechselnden Erzählperspektiven und Zeitebenen, einen Zugang zu den Figuren zu finden.
Hier hätte ich mir - vor allem zu Beginn - etwas mehr figurenspezifische Erzählsprache gewünscht, um mich schneller in Foris zurechtzufinden.
Richtig gut gefallen hat mir hingegen, das man als Leserin nicht weiß, welcher figur man trauen kann, jede hat ein Geheimnis, spinnt Intrigen, verfolgt ihre eigenen Ziele - sehr spannend.

Schreibstil
Marius’ Schreibstil zeichnet sich durch ein anspruchsvolles Tempo, komplexes Fantasy-Worldbuilding und gnadenlose Brutalität aus. Das Buch ist wie ein Puzzle, das sich erst nach und nach zusammensetzt und den Leser
innen genauere Details erst im Verlauf der Geschichte offenbart. Vieles bleibt zu Beginn im Dunkeln und wird bloß angedeutet. Das hat bei mir dazu geführt, dass die Spannung erst nach ca. einem Drittel so richtig aufgekommen ist (vorher war ich noch in der Orientierungsphase). Aber ab da hat es die Geschichte wirklich in sich. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem die Twists so unvorhersehbar sind wie in diesem Debüt.

Fazit
Ein actiongeladenes, komplexes Fantasy-Debüt mit dramatischen Wendungen und morally grey-Charakteren.

Die Geschichte lebt von den Dingen, die zunächst im Verborgenen bleiben. Dadurch entwickelt sich mit der Zeit eine rasante, spannende Geschichte, die in einem emotionalen und unvorhergesehenen Finale endet.

Ein lesenswertes Debüt.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Der perfekte Thriller für den Sommer!

Der dunkle Sommer
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Vera Buck erschafft Figuren mit Tiefe, mit denen ich mich emotional verbunden gefühlt habe. Insbesondere Francas Schicksal, die Rolle der Frau in Italien in den 1980er Jahren und wie sie damit umgeht, ...

Vera Buck erschafft Figuren mit Tiefe, mit denen ich mich emotional verbunden gefühlt habe. Insbesondere Francas Schicksal, die Rolle der Frau in Italien in den 1980er Jahren und wie sie damit umgeht, wird so gut vermittelt und wirkt sehr authentisch (dass das Ganze auf wahren Begebenheiten beruht, macht es noch spannender).

Alle Figuren haben auf mich sehr lebendig und greifbar gewirkt.

Schreibstil
Wir haben hier drei Erzählstränge auf zwei Zeitebenen, die ineinander verwoben sind.

Die gesamte Geschichte ist düster und die Stimmung bedrückend und unheilvoll. Das Setting hat mir total gut gefallen und ich konnte mir das Geisterdorf bildhaft vorstellen. Atmosphärisch ist das Buch in meinen Augen wahnsinnig stark! Auch die überraschende Wendungen finde ich sehr gelungen.

Spannungstechnisch schwächelt der Anfang etwas, die Story nimmt dafür aber zu einem späteren Zeitpunkt rasant an Fahrt auf.

Schade finde ich, dass für mich am Ende noch ein paar Dinge offen geblieben sind, hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Aufklärung gewünscht.


Fazit
Eine Geschichte, die unter die Haut geht

Vera Buck verpackt wahre Begebenheiten in eine vielschichtige & einnehmende Story, die sehr empfehlenswert ist.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Spannende Idee in düsterem Setting, jedoch mit einigen Schwächen.

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Figuren:
Marco - Familienvater mit Traum vom Eigenheim, der dann jedoch alles zu verlieren droht, was ihm etwas bedeutet.
Arno Strobel gibt Marco ein starkes Motiv, dennoch bleibt die Figur meiner Meinung ...

Figuren:
Marco - Familienvater mit Traum vom Eigenheim, der dann jedoch alles zu verlieren droht, was ihm etwas bedeutet.
Arno Strobel gibt Marco ein starkes Motiv, dennoch bleibt die Figur meiner Meinung nach eher oberflächlich und blass. Viele seiner Gedankengänge und Inhalte der Dialoge wiederholen sich des Öfteren.
Den Nebenfiguren verleiht der Autor hingegen interessante Eigenarten und ein teilweise unheimliches und verdächtiges Verhalten, was für Spannung sorgt.
Mein Highlight war aber auf jeden Fall der Familienhund James.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist typisch Strobel: klar, rasant, mit vielen Cliffhangern und falschen Fährten.
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen, weil es im Laufe der Geschichte eine richtige Sogwirkung entwickelt. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt, denn die Plottwists zum Ende hin konnten mich leider wenig überraschen.

Fazit:
Spannende Idee in düsterem Setting, jedoch mit einigen Schwächen.

Wer Lust auf eine brutale Geschichte mit beklemmender Atmosphäre hat, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.
Allen, die gerne miträtseln und auf Figuren mit Tiefe setzen, kann ich das Buch jedoch nur für zwischendurch empfehlen.

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