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Veröffentlicht am 10.10.2025

Gewöhnungsbedürftige, bewegte Geschichte

Rom sehen und nicht sterben
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Er steht auf der Brücke Ponte Sisto. Über ihm tanzt ein, das Auge überwältigender, Schwarm Stare. In großem Tempo ändert die Formation die Richtung, schlägt Wellen und dann wieder Formen, dreht abrupt ...

Er steht auf der Brücke Ponte Sisto. Über ihm tanzt ein, das Auge überwältigender, Schwarm Stare. In großem Tempo ändert die Formation die Richtung, schlägt Wellen und dann wieder Formen, dreht abrupt ab und wird vom dunkel gewordenen Nachthimmel verschluckt. Was für eine Pracht, welche Freude.

Schon im Kinderheim hatte er eine besondere Beziehung zu Vögeln, vertrieb sich die Zeit im Dickicht, um auf ein Rotkehlchen zu treffen. Bewunderte die Kugelnester des Zaunkönigs. Lauschte der Amsel beim Nachahmen anderer fedriger Waldbewohner. Beobachtete den kessen Eichelhäher und dessen Geschrei bei Gefahr.

Im Spätsommer 2018 hatte man ihn auserwählt. Ein Stipendium in der Villa Massimo in Rom war ihm gegönnt und er zählte sich zum erlauchten Kreis. Schon war er ein Rompreisträger, ein Erpete. Flugs saß er im Flugzeug, gab sich beschwingt Gedankenspielen, um das Wort Rom herum, hin. Dann Ankunft. Metro. Bologna Platz. Großes Entzücken beim Anblick des kleinen Parks, in dem eine Horde grüner Sittiche tobte. Erstaunen ließ ihn auf seinen Koffer sinken und als er weiterziehen wollte, kam er nicht mehr hoch. Schwindel ergriff ihn. Ein Weilchen verweilte er, dann bezwang er seinen Körper, zur Villa war es nicht mehr weit. Vor der Villa haute ihn ein Schwächeanfall fast um, auf einem Poller kam er zum Sitzen, schaute sich um, wunderte sich. Das geschwungene, schmiedeeiserne Tor der Villa öffnete sich leise, bat ihn und seinen Koffer hinein, aber er konnte sich nicht erheben und sah dabei zu, wie es sich wieder schloss. In diesem Moment begann er sein Leben zu überdenken. Was hatte er geschafft, erledigt, geleistet.

Fazit: Peter Wawerzinek hat auf ausgefallene Weise einen Teil seines Lebens erzählt. Ich lerne ihn als Autor und Stipendiaten kennen. Nach Rom eingeladen, wird er neuerdings von seinem Körper beherrscht. Tief verunsichert fällt er in ein Loch. Die Schreibblockade versucht er mit Spaziergängen durch Rom zu kompensieren. Als das Stipendium sich dem Ende nähert, hat er noch nichts Brauchbares zu Papier gebracht. Er bleibt in Rom, zieht nach „Trostwerdemir“ und schreibt in wenigen Tagen ein Manuskript, das in den Analen des Computers verschwindet und unauffindbar bleibt. Sein Körper zwingt ihn zurück nach Berlin zu seinem Hausarzt, der eine beunruhigende Diagnose in den Raum wirft. Der Autor beschreibt das Erleben seiner Erkrankung minutiös und leidenschaftlich, bezieht seine Vergangenheit ansatzweise, auch als mögliche Erklärung, mit ein. Dabei behält er die Umgebung im Auge und zeigt sie mir. Er zeigt sich ganz bewegt, fast naiv durch sein Erleben und hat die Gabe, das so eins zu eins an mich weiterzugeben. Seinen Stil, teils in Reimform, teils mit Wortneufindungen, fand ich die ersten siebzig Seiten gewöhnungsbedürftig und ermüdend. Das ist sicher Geschmackssache, die ich hinnehme, weil mir richtig gut gefallen hat, was er zu sagen hatte und nicht so sehr wie. Auf jeden Fall ist ihm eine interessante und mutmachende Geschichte über den Umgang mit Schicksalsschlägen gelungen.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Existenzialistische Fragen

Das gewöhnliche Leben
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Sie hat Schwierigkeiten mit dem gewöhnlichen Leben. Etwas daran hindert sie am Atmen. Es ist nicht das Kind, das sie bald entbinden wird, obwohl es auf ihr Zwerchfell drückt. Sie fürchtet sich davor, sich ...

Sie hat Schwierigkeiten mit dem gewöhnlichen Leben. Etwas daran hindert sie am Atmen. Es ist nicht das Kind, das sie bald entbinden wird, obwohl es auf ihr Zwerchfell drückt. Sie fürchtet sich davor, sich irgendwo dauerhaft einzurichten, an einem Ort richtig zu leben. Nach mehreren Monaten Südindien folgte sie ihrem Freund nach Chicago. Sie war des Studierens müde und der Chicagoer Campus brachte ihr die Annehmlichkeit eines Tapetenwechsels. Der Professor mit den kleinen Augen und dem verschmitzten Lächeln lässt sie in einer seiner Philosophievorlesungen aufhorchen, als er vom Gewöhnlichen spricht.

Das Gewöhnliche ist nicht das einhellig geschätzte Banale. S. 25

Nach fünf Jahren Studium in Frankreich und einer Atlantiküberquerung hatte das „Gewöhnliche“ Einzug in die Philosophie halten dürfen. Adèle Van Reeth forscht dem schwammigen, unscheinbaren Begriff hinterher, um ihn greifbarer zu machen. Das Gewöhnliche stand im Gegensatz zum Erhabenen, Feinen und Romantischen.

Während sie sinniert und die richtigen Worte zu finden versucht, um sich der Welt mitzuteilen, fühlt sie sich wohl in ihrer Schwangerschaft. Sie hat eine lebenswichtige Aufgabe, ist nicht mehr nur sie selbst. Die Menschen schauen nicht länger auf sie, sondern auf ihren Bauch, sie verschwindet dahinter. Überall, wo sie hingeht, ruhen nun Blicke auf ihr, wohlwollend schaut man auf ihre große Kugel und zwinkert ihr komplizenhaft zu. Sie wird gesehen.

Sie hat drei Stiefsöhne, ihre beaux-fils, schöne Söhne. Es sind die Söhne ihres Partners und jetzt wächst in ihr sein Vierter. Ihre Rolle als Stiefmutter war praktisch für den Vater, weil es kein Kindermädchen gab, doch sie hatte sich diese Aufgabe einfacher vorgestellt.

Fazit: Adèle Van Reeth, französische Moderatorin, Radioproduzentin und Philosophin, hat eine autofiktionale Erzählung geschaffen. Sie gibt Einblicke in ihre Zeit als Studentin und ihre Schwierigkeiten mit der europäischen, dogmatischen Vermittlung schwer zugänglichen Wissens. Die lockere Herangehensweise im Land der unbegrenzten Möglichkeiten brachten ihr die existenzialistischen Fragen wieder näher. Während sie dieses Buch schreibt, blickt sie von der Metaebene auf ihr Leben und gibt klare, ungeschönte Einblicke in ihre Ängste, Befindlichkeiten und Ansichten, aber auch in ihre Beziehung und Schwangerschaft. Die Stimmfarbe ist direkt, präzise und nüchtern, ganz ähnlich dem Stil Annie Ernauxs. Ich muss gestehen, dass mir die Autorin einiges abverlangt hat. Sie hat keinen Schmöker geschrieben, den man fix weglesen kann. Wer ihr zuhören möchte, sollte sich konzentrieren können und Raum für eigene Gedanken lassen. Eine Reise in die Einfachheit des Gewöhnlichen, dessen, was zu leben bedeutet.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

So verwirrend wie spannend

Noch fünf Tage
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Amanda träumte zu Kindergartenzeiten von Spinnen, die über ihre Augäpfel kletterten. Wenn sie verschwitzt erwachte, waren die Spinnen immer noch da, sonst niemand. Anfangs hatte sie versucht, sich zu Mutter ...

Amanda träumte zu Kindergartenzeiten von Spinnen, die über ihre Augäpfel kletterten. Wenn sie verschwitzt erwachte, waren die Spinnen immer noch da, sonst niemand. Anfangs hatte sie versucht, sich zu Mutter ins Bett zu schleichen, wurde aber stets fortgeschickt. Die Träume veränderten sich und halten nunmehr fünfzig Jahre an. Sie weiß, dass einzig der Tod sie davon befreien wird. Seit Mutter dieser Art des Ablebens die Hand gereicht hat, weiß sie, dass es an der Zeit ist, es ihr gleichzutun. Nur noch fünf Tage.

Amandas Mutter, die sie Joséphine nennt, hat sich in der Garage ins Auto gesetzt und den Motor gestartet, der Großvater hat sie gefunden.

Amanda ist gedanklich in dem hellen Haus des Großvaters in Fribourg, dort, wo sie als Kind viel Zeit verbracht hat. Joséphine hatte ihr verboten, den Großvater lieb zu haben. Trotzdem kroch sie jeden Morgen auf seinen Schoß und ließ ihn seine Hand zwischen ihre Schulterblätter legen, zwischen ihre Flügelchen, wie er sagte. In diesen Momenten war alles gut. Die Großmutter hatte Amanda nie kennengelernt, sie hatte sich kurz vor Amandas Geburt eine Schlucht hinuntergestürzt und den Großvater alleine gelassen.

Amanda trinkt seit ihrem vierzehnten Lebenjahr, inzwischen sind Benzodiazepine dazugekommen. Ihr Mann ist selbstständig und verbringt viel Zeit mit Geschäftsreisen. Ihr Sohn Benjamin fährt in wenigen Tagen auf seine Abiabschlussfahrt, dieses Zeitfenster gedenkt Amanda zu nutzen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Fazit: Andrea Fischer Schulthess hat eine Geschichte entwickelt, die zunächst einmal um eine depressive, suizidale Frau kreist. Der Hang zur Selbsttötung scheint durch die Familiengeschichte selbsterklärend. Dann präsentiert die Autorin mir den Großvater und ich beginne zu glauben, dass seine Persönlichkeit durch Pädophilie geprägt ist. Die Protagonistin ist unter einer lieblosen Mutter aufgewachsen und fand beim Großvater Entfaltung. In ihrer eigenen Ehe versucht sie den größten Teil des Tages zu verschlafen. Ihr Leben ist geprägt von Heimlichkeiten, Schuldgefühlen und tiefer Lebensunlust. Ganz unvorhersehbar wendet sich das Blatt, denn ihr Sohn gibt ihrem Leben einen neuen Sinn und sie fühlt sich nicht länger überflüssig und als Belastung der Familie. Dann tauchen Familiengeheimnisse auf, deren Entdeckung sie sich stellen will. Das ist eine ziemlich schräge Story. Ich mag, wie die Autorin mich verwirrt hat, mich im Trüben fischen ließ, bis sie die Bombe hat platzen lassen. Der Schreibstil ist unkompliziert und flüssig lesbar. Das Genre ist mir nicht so klar und bewegt sich irgendwo zwischen Krimi, psychologischer Fiktion und Familienfiktion. Das hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Familiengeschichte

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten
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Schafe sterben still, Schweine verraten dich durch ihr entsetzliches Geschrei. Wenn du es also heimlich machen willst, musst du die Schafe töten.

Almas Urgroßmutter Henrike wird 1901 als Bauerntochter ...

Schafe sterben still, Schweine verraten dich durch ihr entsetzliches Geschrei. Wenn du es also heimlich machen willst, musst du die Schafe töten.

Almas Urgroßmutter Henrike wird 1901 als Bauerntochter in einem Dorf an der Nordsee geboren. Sie ist die Erstgeborene, ihr folgen weitere drei Brüder. Im Frühjahr hilft sie den Eltern bei der Aussaat, im Sommer bei der Heumahd, im Herbst bei der Kartoffelernte und im Winter geht sie zur Schule. An den langen Abenden sitzt sie in der Küche über ihrer Schiefertafel und holt nach, was die anderen ihr voraus haben. Sie ist dreizehn, als die Mutter stirbt. Nun kümmert Henrike sich um alles, für die Schule bleibt keine Zeit mehr. Als der Vater in den Krieg zieht, erfährt sie von den Brüdern wenig Unterstützung. Der Vater fällt an der Westfront und die Brüder ziehen nach dem Krieg in alle Himmelsrichtungen. Henrike weiß, dass sie den Hof nicht alleine bewirtschaften kann, sie wird heiraten müssen.

Bei einem Fest zu Ehren des Kaisers trifft sie den schüchternen Georg und sie werden ein Paar. Im Laufe ihrer Ehe wird Georg sich drei Mal den Strick um den Hals binden, aber Henrike wird ihn jedes Mal rechtzeitig finden. Als Henrike in den Wehen liegt, wird die Hebamme Anna gerufen. Nach der Geburt kommt die Leichenfrau Nora, denn Anna konnte dem Jungen keinen Ton entlocken. Doch als Anna und Nora rechts und links von Henrikes Bett stehen, sehen sie, dass der Brustkorb des Säuglings sich hebt und senkt. Im Dorf spricht sich bald herum, dass Henrike ein verwunschenes Kind geboren hat. Der Junge, den sie Benedikt nennen, wird erst in fünfzehn Jahren zum ersten Mal die Augen öffnen.

Fazit: Anna Maschik erzählt in kurzen prägnanten Abschnitten die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen. Sie zeigt das karge Leben auf dem Land, die Verluste, die der Erste Weltkrieg mit sich brachte, das Scheiden der Geister vor dem Zweiten Weltkrieg. Schicksalhafte Gegebenheiten ziehen sich epigenetisch wie ein roter Faden durch die Familie und alle folgen ihm. Die Sprache ist präzise und auf den Punkt und dennoch mit traumähnlichen Bildern gespickt. Eine außergewöhnliche epochale Erzählung, die ich so noch nicht gelesen habe und der ich gerne gefolgt bin.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Befremdlich aber sehr unterhaltsam

Schmutz
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Sie begann im September an der Franklin School in New York City. Aisha hatte sie eingestellt, weil Sasha sie empfohlen hatte. Ein Beruf mit mehr Glamour hätte ihr besser gefallen, aber das Unterrichten ...

Sie begann im September an der Franklin School in New York City. Aisha hatte sie eingestellt, weil Sasha sie empfohlen hatte. Ein Beruf mit mehr Glamour hätte ihr besser gefallen, aber das Unterrichten machte ihr Spaß. Die Jungs waren noch sauber in ihren feinen Klamotten und sie war gerne mit ihnen zusammen. Zuvor war sie mit Sasha auf Kuba gewesen und er wusste, dass sie aus Palästina weg musste. Sie waren schon seit Jahren zusammen, aber er hatte keine Macht über sie. War er nicht anwesend, verschwendete sie keinen Gedanken an ihn. Es ist nicht so, dass sie darauf stolz ist, eine leidenschaftliche Beziehung wäre ihr lieber, aber sie blieb stets gerne mit einem Fuß auf dem Boden.

Sie hat eine Aversion gegen Schmutz und New York ist voll davon, voll von krankheitsverheißenden Erregern. Sie benutzt drei verschiedene Lotionen, um ihr Gesicht zu säubern, bevor sie sich schminkt, geht weder ungeduscht aus dem Haus noch ins Bett. Nach dem Aufwachen trinkt sie ein Glas Zitronensaft, danach lauwarmes Wasser und Kaffee. Dann entleert sie mühelos ihren Darm und ist außen wie innen sauber. Ihre Reinlichkeitsrituale sind zeitintensiv und geben ihr Sicherheit.

Beide Eltern starben bei einem Autounfall, weil der Vater eingeschlafen war. Ihr Bruder und sie überlebten. Sie erbten jeder die Hälfte des Vermögens 28.755.000 Dollar. Das Testament sieht allerdings vor, dass sie nur über einen geringen monatlichen Betrag verfügen kann. Sie ist gleichzeitig reich und arm.

Sasha wusste, dass meine Familie aus Bisan stammte. Ich habe keine Ahnung, wann oder warum ich ihm das erzählt habe, vielleicht in jenem ersten Stadium von Verliebtheit, in dem das Erzählen von einer schweren Tragödie einen zusammenschweißt und zu bedeutungsvollerem Sex führt. S. 198

Fazit: Yasmin Zaher hat in ihrem, mit dem Dylan Thomas Prize ausgezeichneten, Debüt, das Dasein einer emigrierten Palästinenserin verhandelt. Die Protagonistin wirkt kess, aufgeweckt, ein bisschen schnoddrig in ihren Interaktionen und sehr mit sich selbst beschäftigt, das ist allerdings nur die Oberfläche. Mit ihrer Zwanghaftigkeit versucht sie ihre Traurigkeit über die Vertreibung aus der Heimat, ihre traumatische Kindheitserfahrung und den Frust über das verschlossene Erbe zu kontrollieren. Ihre Beziehungen sind lieblos und geprägt von ihrer Manipulation. Es gibt keine Freundin an ihrer Seite. Ihr Bedürfnis, gut auszusehen, bestens gekleidet und sauber zu sein, entspringt dem Bedürfnis, besonders zu sein. Es ist so befremdlich, diesem anstrengenden Charakter bei seiner tendenziellen Selbstzerstörung zuzusehen, dass es schon wieder spannend ist. Ihre Kompensationsversuche nehmen immer schrägere Ausmaße an und so ist das Ende der Geschichte recht verstörend. Die Autorin hat großes Erzähltalent und rattert die Story zügig herunter, so als hörte ich einer augenscheinlich interessanten Frau bei ihren diversen Alltagsanekdoten zu. Schreiben und unterhalten kann sie definitiv. Ich muss gestehen, dass ich, was die Hauptdarstellerin angeht, viel interpretiert habe und das ist mein kleines Manko. Die Autorin lässt hinter der Oberflächlichkeit viel Raum für die Leserin, sich die Gründe zusammenzupuzzeln. Allerdings ist das Ganze auch sehr unterhaltsam und daher mein Jammern auf hohem Niveau. Lesenswert!

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