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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

Macht viel Spaß und gute Laune

Cozy baking time
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Ein wunderbares Buch, das schon beim bloßen Durchblättern gute Laune und Lust auf die Rezepte und tollen Ideen macht. Die schönen Bilder lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und sorgen dafür, ...

Ein wunderbares Buch, das schon beim bloßen Durchblättern gute Laune und Lust auf die Rezepte und tollen Ideen macht. Die schönen Bilder lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und sorgen dafür, dass man sofort in die Küche eilen will. Süße Rezepte für die kalte Jahreszeit, das ist doch perfekt. Wenn man nach dem Spaziergang von draußen reinkommt, so herrlich durchgefroren und vom frischen Wind durchgepustet, dann braucht es etwas Süßes zum Kaffee oder Tee, der einen wieder wärmt. Und manchmal braucht es in dieser grauen, trüben Zeit auch einen Herzwärmer, um wieder munter zu werden und dem Alltag trotzen zu können.
Ich bin vom Alter her nicht ganz die Zielgruppe, aber die Rezepte gefallen mir sehr gut. Sie sind herrlich einfach und (fast) alles findet sich sowieso schon in der heimischen Küche. Gerade für junge Backfans und Anfänger ist dieses Buch sicherlich richtig super. Die Hacks, Upgrades und die Pannenhilfe finde ich richtig gut.

Einen Stern Abzug gibt es bei mir allerdings dafür, dass viele Rezepte nichts besonderes sind. Sie sind sicherlich lecker und auch praktisch nachzumachen, aber nur weil sie neue, schicke Namen haben, kennt man sie halt trotzdem schon. Da hätte ich mir ein paar raffiniertere Sachen gewünscht.
Insgesamt ist es wirklich ein schönes Buch, das Lust auf das Backen macht und sehr schön gestaltet ist mit ansprechenden Bildern.

Veröffentlicht am 23.09.2025

Wenn teilen richtig weh tut

Sharing – Willst du wirklich alles teilen?
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Teilen ist doch toll, oder? Markus und Bettina finden das auch und so betreiben sie ein kleines Unternehmen, bei man Wohnungen oder Autos für einen kurzen Zeitraum mieten kann. Doch dann wird sie entführt ...

Teilen ist doch toll, oder? Markus und Bettina finden das auch und so betreiben sie ein kleines Unternehmen, bei man Wohnungen oder Autos für einen kurzen Zeitraum mieten kann. Doch dann wird sie entführt und im Darknet öffentlich misshandelt und Schlimmeres. Die Idee des Teilens wird auf grausamste Art und Weise weitergesponnen. Markus gerät in seine ganz persönliche Hölle und rutscht immer weiter ab. Die Polizei verdächtigt ihn und er kann sich nicht erklären, wie und warum er in diesen Alptraum geraten ist.

Ein richtig spannendes Buch, in dem Arno Strobel wieder einmal zeigt, was er kann. Er nimmt seine Anregungen gerne aus dem Alltag und führt sie ad absurdum. Das mitzuverfolgen ist richtig spannend und jagt einem auch die eine oder andere Gänsehaut über den Rücken.

Fake und Stalker konnten mich zuletzt nicht so richtig begeistern, da mochte ich weder die Story, noch die Protagonisten und außerdem waren mir die Ideen in beiden Bücher auch zu gleich. Als hätte er von sich selbst abgeschrieben. Deswegen lagen Offline und Sharing dann auch längere Zeit auf meinem SuB. Offline hat mir dann aber ziemlich gut gefallen und so dachte ich, jetzt ist Sharing auch endlich dran.

Die Idee hat mir gut gefallen und auch die Umsetzung mit einem Lauf, der für Markus immer irrer wurde. Schon ziemlich verrückt, gleichzeitig konnte man das Geschehen aber immer gut nachvollziehen und sich vorstellen, dass es wirklich so ist. Die Auflösung hat mich nicht ganz überzeugt, aber insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich würde dafür eine Leseempfehlung aussprechen.

Veröffentlicht am 23.09.2025

Faszinierend und erschreckend

Die Krankenschwester
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ich lese total gerne Krimis und Thriller, aber immer öfter interessiert mich auch der Bereich True Crime. Warum sind Menschen böse, was treibt sie an, was sind ihre ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ich lese total gerne Krimis und Thriller, aber immer öfter interessiert mich auch der Bereich True Crime. Warum sind Menschen böse, was treibt sie an, was sind ihre Motive und warum wollen sie töten oder anderen Menschen schaden. Um genau diese Fragen geht es auch in diesem Buch, das inzwischen von Netflix verfilmt wurde.

Autor Kristian Corfixen geht dem Geschehen im Krankenhaus Nykobing Falster nach, wo Krankenschwester Christina lange Jahre auf verschiedenen Stationen arbeitete – auch in der Notaufnahme – und für den Tod vieler Menschen verantwortlich gemacht wird. Spannend ist, dass ihr nie so recht etwas nachgewiesen werden konnte, alle Indizien aber auf sie hindeuteten und es zahlreiche Zeugen gab, die sie für verdächtig und schuldig hielten. Wie der Autor schreibt, hat er verschiedene Menschen zu Wort kommen lassen und auch mit der Täterin sowie Zeugen und anderen gesprochen. Nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten hatte mich das Buch total gepackt und ich war einfach fasziniert. Wie ein Mensch so sein kann und dass es jahrelang einfach nicht aufgefallen ist. Wie die Täterin selbst das ganze Geschehen rechtfertigt und bewertet, wie sie damit umgeht, dass sie verurteilt wird und in Haft muss.

Aber auch, wie die Angehörigen leiden, wie Patienten sterben oder gerade noch gerettet werden können. Wie klein der Schritt über die Schwelle zum Tod manchmal ist. Wie Christinas Kollegen mit der Situation umgehen – vorher, aber auch dann, als ihre Taten von der Polizei und der Staatsanwaltschaft untersucht werden. Wie sie ihr Schweigen rechtfertigen und ihre Verdächtigungen. Erschreckend und faszinierend zugleich, man lernt viel über Menschen und Gesellschaften und den Umgang mit dem Tod und dem Leben.

Veröffentlicht am 07.09.2025

Etwas kompliziert, aber spannend

Die feindliche Zeugin
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Auf dieses Buch war ich total neugierig, weil ich die Kurzbeschreibung so spannend fand. Die Hauptfigur Strafverteidigerin Rosa Mercedes Higgins war mir vom ersten Moment an sympathisch. Sie ist chaotisch ...

Auf dieses Buch war ich total neugierig, weil ich die Kurzbeschreibung so spannend fand. Die Hauptfigur Strafverteidigerin Rosa Mercedes Higgins war mir vom ersten Moment an sympathisch. Sie ist chaotisch und manchmal etwas unkoordiniert, aber sie ist liebenswert und engagiert. Sie setzt sich für Emmett ein, auch wenn er auf verlorenem Posten zu sein scheint. Zudem kümmert sie sich um ihren Bruder und ihre Oma - auch wenn sie dadurch in Zeitprobleme kommt.
Etwas schwierig war es für mich, das britische Gerichtssystem zu durchblicken. Da hätte ich mir die eine oder andere Erklärung gewünscht. Zumal sicherlich auch nicht jeder englischsprachige Leser die Details kennt. Eine kleine Ergönzung am Ende oder Anfang des Buchs wäre dazu perfekt gewesen.
Abgesehen davon bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend und geht ans Herz. Ich würde mir wünschen, nich mehr Fälle mit Strafverteidigerin Rosa Mercedes Higgins zu lesen. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung!

Veröffentlicht am 06.09.2025

Der letzte Clou fehlte

Ihr werdet sie nicht finden
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Da ich Bücher von Autor Andreas Winkelmann sehr gerne lese, war ich natürlich neugierig auf seinen neusten Roman. Der Plot klingt total interessant und macht Lust auf das Buch.

Also habe ich voller Begeisterung ...

Da ich Bücher von Autor Andreas Winkelmann sehr gerne lese, war ich natürlich neugierig auf seinen neusten Roman. Der Plot klingt total interessant und macht Lust auf das Buch.

Also habe ich voller Begeisterung mit dem Thriller angefangen. Das Buch lässt sich auch sehr gut lesen und die Seiten fliegen so dahin. Ich mochte den Wechsel zwischen den aktuellen Ereignissen und dem damaligen Geschehen. Das sorgt immer wieder für Spannung und kleine Cliffhanger.

Was ich schade fand, war, dass mir insgesamt der Clou fehlte. Das Buch ist schon spannend, aber ich hatte trotzdem mehr erwartet. Am Ende war es fast so wie gedacht und ich blieb ein bisschen ratlos zurück. Es sind zwar alle Fragen geklärt und der Fall - damals wie heute - ist gelöst, aber dennoch blieb ein leicht fader Beigeschmack. Vielleicht hatte ich auch einfach zu viel erwartet. Für einige interessante Lesestunden am Strand war es toll, der letze Schliff fehlte aber.