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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

RomCom meets Agenten-Action

Never Trust Your Fake Husband
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Mitten in der Nacht erwacht eine junge Frau auf der Straße im Schnee - ohne Erinnerung wer sie ist und wie sie dorthin kommt. Als Schüsse fallen wird sie von dem extrem gutaussehenden Agenten Sawyer gerettet. ...

Mitten in der Nacht erwacht eine junge Frau auf der Straße im Schnee - ohne Erinnerung wer sie ist und wie sie dorthin kommt. Als Schüsse fallen wird sie von dem extrem gutaussehenden Agenten Sawyer gerettet. Doch sie werden weiter verfolgt. Um zu entkommen und unterzutauchen geben sie sich als frisch verheiratetes Ehepaar aus. Doch was passiert wenn echte Gefühle ins Spiel kommen? Wird die junge Frau ihr Gedächtnis zurückerlangen und was wenn ihre Verfolger sie aufspüren?
Wir werden zu Beginn sofort in die Handlung hineingeworfen und verfolgen eine rasante Geschichte. Viele Szenen konnte ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Die Kapitel sind sowohl aus Sicht der jungen Frau, als auch aus der Perspektive von Sawyer geschrieben und der Schreibstil ist einfach gehalten. Man darf die Geschichte aber nicht zu ernst nehmen, da sie doch etwas überzogen und konstruiert daherkommt. Die Protagonistin wirkt stellenweise etwas naiv und albern und es werden einige Klischees des Genres bedient. Abgesehen davon gab es aber auch viele witzige Szenen die dazu geführt haben, dass ich insgesamt gut unterhalten wurde. Für mich eine kurzweilige Closed-Door-Romance, die gute 3,5 Sterne bekommt.

Veröffentlicht am 21.09.2025

Der beste Dünger...

Post, Mord und Provinzgeflüster - Das Geheimnis der Rosengärtnerin
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Briefträger Sully Morland hat das Gärtnern für sich entdeckt, doch noch hapert es am Wissen. Charlotte Dupong hat einen grünen Daumen, aber auch ein Problem: ihr Lebensgefährte Dr. Benno Mensing verscherbelt ...

Briefträger Sully Morland hat das Gärtnern für sich entdeckt, doch noch hapert es am Wissen. Charlotte Dupong hat einen grünen Daumen, aber auch ein Problem: ihr Lebensgefährte Dr. Benno Mensing verscherbelt offenbar hinter ihrem Rücken Teile der Kunstsammlung ihres vor 7 Jahren verschwundenen Mannes Richard. Sie will wissen warum? Sully soll dies gegen Gartentipps und ein Honorar herausfinden. Doch ihn interessiert viel mehr, was mit Richard passiert ist.

Der zweite Band der Reihe 'Post, Mord und Provinzgeflüster' ist vom Erzähltempo etwas ruhiger als der erste Band. Doch der flüssige und angenehme Schreibstil bleibt erhalten. Kleine humorvolle Ereignisse werden eingestreut und die sympathischen Charaktere bilden ein gutes Ermittlerteam, in dem jeder etwas beizusteuern hat. Die Auflösung des Falls fand ich allerdings nicht sehr überraschend und ein wenig vorhersehbar. Auch die Annäherung zwischen Claire und Sully wirkte etwas gestellt. Daher 3,5 Sterne für diese doch gute Idee für eine direkte Fortsetzung der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 26.07.2025

Eine Hochzeitswoche voller Erkenntnise

Wedding People (deutsche Ausgabe)
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Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Verena Ludorff.


Als Phoebe nur mit ihrem grünen Seidenkleid im `Cornwall Inn` eintrifft, hat sie den Plan sich noch ein bisschen Luxus zu gönnen bevor sie ...

Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Verena Ludorff.


Als Phoebe nur mit ihrem grünen Seidenkleid im `Cornwall Inn` eintrifft, hat sie den Plan sich noch ein bisschen Luxus zu gönnen bevor sie mit allem Schluss macht. Doch dort ist gerade Lilas Hochzeitswoche am Laufen und der gefallen Phoebes Pläne gar nicht.


Trotz schwieriger Themen ist dieser Roman sehr unterhaltsam. Das liegt hauptsächlich am lockeren Schreibstil und dem Humor den Alison Espach in die Geschichte einfließen lässt. Man ist direkt im Geschehen und lernt viele abwechslungsreiche Charaktere kennen. Wir begleiten Phoebe und Lila wie ihre zufällige Begegnung und ihre Gespräche ihrer beider Leben beeinflussen und verändern. Allerdings wirkten die langen Rückblenden teilweise wie ein Bremsklotz auf meine Leselust. Außerdem gab es immer wieder seltsame Situationen die skurril und überzogen wirkten.


Daher gebe ich 3,5 Sterne für eine unterhaltsame Geschichte mit interessanten Protagonisten, aber einigen Längen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 29.03.2026

Was Macht aus einem macht

The Woman in Suite 11
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Übersetzt aus dem Englischen von Susanne Goga-Klinkenberg.
Viele Jahre nach traumatischen Ereignissen auf einem Luxusschiff, einer Hochzeit und der Geburt zweier Kindern möchte Lo Blacklock wieder in ihren ...

Übersetzt aus dem Englischen von Susanne Goga-Klinkenberg.
Viele Jahre nach traumatischen Ereignissen auf einem Luxusschiff, einer Hochzeit und der Geburt zweier Kindern möchte Lo Blacklock wieder in ihren Beruf als Reisejournalistin zurückzukehren. Eine Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz scheint ihre Chance zu sein. In traumhafter Kulisse am Genfer See hofft sie ein Interview mit dem exzentrischen Hotelbesitzer Marcus Leidmann führen zu können. Als sie auf sein Hotelzimmer eingeladen wird, trifft sie aber auf eine Frau die behauptet Marcus' Geliebte zu sein und sich in Lebensgefahr zu befinden. Es beginnt ein tödliches Katz und Maus-Spiel ...
Der Schreibstil von Ruth Ware ist wie erwartet wieder sehr flüssig und lässt sich gut weglesen. Die Idee zu einer Fortsetzung von "The Woman in Cabin 10" hat mir gefallen und die Ausgangssituation, sowie die Beschreibung der luxuriösen Hotelkulisse mit ihrer besonderen Atmosphäre war ganz nach meinem Geschmack. Leider waren im weiteren Verlauf die meisten Wendungen der Geschichte für mich nicht wirklich überraschend und vieles vorhersehbar. Dadurch hat mir insgesamt dann auch die Spannung gefehlt. Lo war als Protagonistin sehr naiv und hat keine richtige Entwicklung durchgemacht. Auch hatte ich den Eindruck, dass sie sich oft in ihren Gedanken verliert. Für mich blieben am Schluss außerdem ein paar ungeklärte Fragen zurück, was ich bei Thrillern nicht so gerne habe.
Die Geschichte ist für Leser, die den ersten Teil bereits kennen und die Figuren nochmals wiedersehen möchten, der aber nicht viel Neues bietet.

Veröffentlicht am 25.11.2025

Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.

1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.
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Übersetzt aus dem Niederländischen von Sonja Fiedler-Tresp.
8 lebt lebt unter Tausenden anderen "Unbeseelten", die genauso aussehen wie sie in Surdus. Sie wird überwacht und gesteuert. Jeder Tag ist gleich ...

Übersetzt aus dem Niederländischen von Sonja Fiedler-Tresp.
8 lebt lebt unter Tausenden anderen "Unbeseelten", die genauso aussehen wie sie in Surdus. Sie wird überwacht und gesteuert. Jeder Tag ist gleich und sie lebt eigentlich nach einer strengen Lehre: Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht. Doch 8 fühlt und denkt anders, was sie in große Gefahr bringt. Eigentlich leben auch alle ohne Kontakt in Surdus. Doch eines Tages hebt ein anderes Mädchen den Blick und sieht sie an. Ab diesem Moment versucht sie alles, um das andere Mädchen wieder zu sehen, auch wenn es ihre Beendigung bedeuten kann.
Yorick Goldwijk hat in dieser kurzen Geschichte eine kühle und knappe Sprache verwendet. Die Gedankenwelt von 8 ist durch Wiederholungen geprägt, vor allem weil sie sich gar nicht erklären kann wo ihre Gedanken und Gefühle herkommen und sie sie zunächst zu verdrängen versucht. Aber sie sind da und durch das andere Mädchen keimt Hoffnung in ihr fliehen zu können. Die Geschichte erfordert viel Geduld bis sich am Ende eine Erklärung auftut. Dennoch hat es mir an Ausführung gefehlt und ich weiß nicht ob die Zielgruppe ab 12 Jahren passend gewählt ist.