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Veröffentlicht am 01.10.2025

Wenn die Welt immer dunkler wird...

Die Nacht der Schildkröten
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Das Buch "Die Nacht der Schildkröten" erzählt die Geschichte von Livia. Wir begleiten Livia durch ihre Jugend und erleben hautnah mit, wie es ihr mit ihrer schwindenden Sehkraft ergeht.

Wir lernen Livia ...

Das Buch "Die Nacht der Schildkröten" erzählt die Geschichte von Livia. Wir begleiten Livia durch ihre Jugend und erleben hautnah mit, wie es ihr mit ihrer schwindenden Sehkraft ergeht.

Wir lernen Livia als 11-jähriges Lauftalent kennen. Sie trägt zwar schon Brille, aber sie ist die schnellste von allen. Livia sieht mit der Zeit immer schlechter. Sie versucht trotzdem ein normales Teenagerleben zu führen. Sie schämt sich für ihre Krankheit und tut alles dafür sie vor anderen zu verstecken. Livia will einfach normal sein, so wie alle anderen. Je weiter ihre Krankheit fortschreitet, desto schwieriger wird es für sie, dieses Bild aufrechtzuerhalten und Livia muss lernen mit immer weniger Sehkraft umzugehen.

Die Geschichte um Livia ist sehr einfühlsam erzählt. Altersbedingt hört sie nicht gern auf andere und versucht immer ihren Kopf durchzusetzten. Das hat mich persönlich etwas gestört. Für mich wäre es vernünftig auf die Ärzte zu hören und meine Augen zu schützen, damit das Augenlicht so lange wie möglich erhalten bleibt. Livia sieht die Dinge ein wenig anders. Allerdings ist das wahrscheinlich eine realistische Beschreibung eines Teenagers. Alles in Allem ein nettes Buch für Zwischendurch, aber für mich leider kein Highlight.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Erste Hälfte war sehr langatmig, spannend erst auf den letzten 200 Seiten

Babel
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Ich habe das Buch in ca. 10 Tagen gelesen. Allerdings nur weil ich dickköpfig bin und ungerne Bücher abbreche. Ich habe das Buch in letzter Zeit oft ausgestellt gesehen und war neugierig. Die Magie der ...

Ich habe das Buch in ca. 10 Tagen gelesen. Allerdings nur weil ich dickköpfig bin und ungerne Bücher abbreche. Ich habe das Buch in letzter Zeit oft ausgestellt gesehen und war neugierig. Die Magie der Worte kling ja auch super interessant!

Allerdings hat mich das Buch nicht vollends überzeugen können. Die erste Hälfte des Buches ist sehr langatmig und es passiert sehr wenig. Ich habe auch darüber nachgedacht das Buch abzubrechen. Erst auf den letzten 200 Seiten wird es spannender. Da konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen.

Zum Protagonisten: Robin war anfangs ein netter Junge und ich mochte ihn eigentlich ganz gerne. Zum Ende hin ging mir sein Verhalten allerdings ein wenig auf die Nerven. Er hört auf niemanden mehr und macht nur noch was er will, egal welche Konsequenzen für ihn oder auch für andere daraus entstehen. Das gefiel mir nicht. Ich mag keine Egoisten.

Total spannend fand ich die Erklärungen zu der Wortherkunft und das Aufzeigen der Unterschiede oder Ähnlichkeiten zwischen den Wörtern in den verschiedenen Sprachen.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Klassiker, aber leider nicht meins

Schöne neue Welt
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"Schöne neue Welt" stand als Klassiker schon lange auf meiner Wunschleseliste.

Oft wird es ja neben und mit "1984" von Orwell zitiert. Während ich "1984" super fand, war "Schöne neue Welt" leider gar ...

"Schöne neue Welt" stand als Klassiker schon lange auf meiner Wunschleseliste.

Oft wird es ja neben und mit "1984" von Orwell zitiert. Während ich "1984" super fand, war "Schöne neue Welt" leider gar nicht meins.

Die Zukunfsversion des ständigen Konsums, dem Nachgeben aller Triebe und Instinkte und das ständige Glücklichsein fand ich als Idee gut, aber ich mag es gar nicht, wenn es andauernd um Sex geht. Auch die "Fortpflanzung" der Menschen und das Hinzufügen bzw. Entziehen von Vitaminen und Sauerstoff für die Embryos, um perfekte glückliche Dutzendlinge als Arbeitersklaven zu bekommen war schrecklich.

Der Schreibstil gefiel mir auch nicht besonders. Vor allem anfangs fand ich ihn sehr verwirrend. Alles in allem war es für mich leider kein Lesevergnügen.

Ganz schlimme Utopie. Ich hoffe, dass sich diese Geschichte nie bewahrheiten wird.

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