wirklich spannend, aber leider sehr unrealistisch und übertrieben
Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.Der Klappentext zu diesem Buch hat mich sofort neugierig gemacht. Leider war er aber ein bisschen irreführend. Ich zumindest hatte teilweise etwas anderes erwartet.
Gut gefallen haben mir die Charaktere. ...
Der Klappentext zu diesem Buch hat mich sofort neugierig gemacht. Leider war er aber ein bisschen irreführend. Ich zumindest hatte teilweise etwas anderes erwartet.
Gut gefallen haben mir die Charaktere. Vor allem Cam und Jonesy fand ich auf Anhieb total sympathisch. Sehr schön fand ich auch die wechselnden Perspektiven. Die Kapitel sind mal aus der Sicht von Cam, mal aus der von Jonesy oder der von Amber geschrieben. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlslage aller drei Charaktere und kann ihre Handlungen (zumindest in der Theorie) auch besser nachvollziehen.
Die Geschichte bleibt durchweg spannend und es gab auch ein paar überraschende Wendungen. Man bekommt einige Verdächtige präsentiert, wobei der Autor den Verdacht sehr gewollt auf eine Person lenkt.
Leider lässt das Buch etwa ab der Hälfte immer mehr nach und es gibt für meinen Geschmack zu viele Logikfehler. Die Handlungen der Charaktere sind oft überhaupt nicht nachvollziehbar und alles wirkt einfach viel zu konstruiert. Die Auflösung, wer denn nun der Täter ist, war für mich dann nicht mehr wirklich überraschend. Ab einem gewissen Punkt hatte ich diese Person in Verdacht. Dabei bin ich in solchen Dingen eigentlich gar nicht gut. Das spricht also nicht gerade für das Buch. Das Ende war okay, hatte aber auch viel unnötiges und eben viel zu viel unlogisches.
Mein Fazit: Eine wirklich gute Idee, aber von der Umsetzung leider nicht ganz gelungen.