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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Spaß am Lesen?

Schleifen
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Nachdem ich es geschafft habe, das Buch tatsächlich fertig zu lesen, muss ich sagen: Es ist eine Herausforderung und keine leichte Lektüre. Es richtet sich an eine sehr spezifische Zielgruppe, die bereit ...

Nachdem ich es geschafft habe, das Buch tatsächlich fertig zu lesen, muss ich sagen: Es ist eine Herausforderung und keine leichte Lektüre. Es richtet sich an eine sehr spezifische Zielgruppe, die bereit ist, sich durch komplexe und teilweise schwer verständliche Passagen zu kämpfen. Besonders die erste Hälfte des Buches war für mich persönlich kaum nachvollziehbar. Die Geschichten schienen völlig unzusammenhängend und höchst kompliziert. Erst in der zweiten Hälfte nahm das Werk für mich ein wenig Gestalt an (die Geschichte von Jim Blum und die Medikamente beispielsweise waren verständlich dargestellt - jedoch überhaupt nicht zum Thema passend). Die Handlung von Franziska Denk über ihre Heilung von der Krankheit, welche durch Worte ausgelöst wird, kommt so gut wie gar nicht vor. Und dies war eigentlich das, was mich an dem Buch angesprochen hat.

Tatsächlich liest sich "Schleifen" eher wie eine Aneinanderreihung von Geschichten, die kaum bis gar nichts miteinander zu tun haben. Dies erinnert an wenig an ein Sachbuch oder Internetartikel. Ich weiß auch mittlerweile gar nicht, ob es Franziska Denk und die anderen Personen (oder so ähnliche) in der Realität gab oder nicht. Anfangs ging ich von einer ausgedachten Geschichte aus. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich gar nicht so recht, ob da nicht auch Realität steckt, da es so detailliert beschrieben ist.

Dennoch muss man dem Autor zugutehalten, dass viel Arbeit in diesem Buch steckt. Die umfangreiche Recherche zu den verschiedenen Themen ist deutlich spürbar. Der Autor hat sich zweifellos tief in die Materie eingearbeitet.

Leider konnte mich das Buch jedoch nicht fesseln. Ich hatte mehr von der Erzählung erwartet, die der Klappentext suggeriert. Vor allem den Satz "Ein Roman, der richtig Spaß macht beim Lesen" kann ich definitiv nicht bestätigen. Insgesamt würde ich das Buch eher denjenigen empfehlen, die sich für tiefgehende philosophische Fragestellungen rund um die Sprache interessieren und die Bereitschaft mitbringen, sich auf ein schwierieges, teils unklare Werk einzulassen. Wer jedoch eine klare und fesselnde Erzählung erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Leider etwas wenig Spannung

Die Erfindung der Flügel
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Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Die Grundidee - die Verbindung zwischen der jungen Sarah Grimké und der Sklavin Hetty "Handful" - klang vielversprechend. Themen wie Freiheit, Unterdrückung ...

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Die Grundidee - die Verbindung zwischen der jungen Sarah Grimké und der Sklavin Hetty "Handful" - klang vielversprechend. Themen wie Freiheit, Unterdrückung und Selbstbestimmung hätten großes Potential gehabt, um eine berührende und fesselnde Geschichte zu erzählen.

In der Umsetzung wirkte das Buch auf mich jedoch eher langatmig und zäh. Viele Passagen ziehen sich, ohne dass die Handlung wirklich vorankommt. Die Charaktere bleiben über weite Strecken blass, sodass ich keine richtige emotionale Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Besonders schade fand ich, dass die Spannung früh verloren geht - ich hate oft das Gefühl, dass sich die Geschichte wiederholt, anstatt neue Facetten zu zeigen.

Natürlich erkennt man, dass die Autorin gründlich recherchiert hat und gesellschaftlich wichtige Themen anspricht. Für mich persönlich fehlte aber die erzählerische Kraft, die nötig gewesen wäre, um mich wirklich mitzureißen.

Fazit: Ein Buch mit einem starken historischen Hintergrund und wichtigen Themen, das mich jedoch durch seine langatmigen Stil und fehlende Spannung eher gelangweilt als begeistert hat.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Leider nicht mein Fall

Der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)
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Der Titel und auch der Klappentext haben mich angesprochen und es klang für mich wie ein spannender, aber auch lustiger Krimi aufgrund der Senioren.
Mein Fehler war jedoch, dass ich Band 1 nicht kenne ...

Der Titel und auch der Klappentext haben mich angesprochen und es klang für mich wie ein spannender, aber auch lustiger Krimi aufgrund der Senioren.
Mein Fehler war jedoch, dass ich Band 1 nicht kenne und daran lag vermutlich auch das ganze Problem. Oft ist es ja so, dass dennoch ein Einstieg nicht schwer fällt, weil manches ein wenig aus dem vorherigen Band wiederholt wird um den Einstieg für alle Leser einfach zu machen. Bei diesem Buch war dies leider nicht der Fall. Ich konnte nicht wirklich der Handlung folgen. Ich vermute, dass mir hier zu viel Vorkenntnisse gefehlt haben. Irgendwie wurde ich nicht wirklich warm damit und es hat mich dann auch nicht gefesselt. Tatsächlich musste ich das Buch nach knapp 150 Seiten sogar abbrechen, was nicht oft vorkommt, da mir die gesamte Handlung einfach zu verwirrend vorkam.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unschlüssig

Finde deinen Seelenpartner
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Das Buch ist optisch schön gestaltet, liegt schön in der Hand und lässt sich wunderbar lesen. Jedoch bin ich ehrlich gesagt nicht sicher, wie dieses Buch auf der Suche nach dem Seelenpartner helfen soll.
Es ...

Das Buch ist optisch schön gestaltet, liegt schön in der Hand und lässt sich wunderbar lesen. Jedoch bin ich ehrlich gesagt nicht sicher, wie dieses Buch auf der Suche nach dem Seelenpartner helfen soll.
Es gliedert sich in 5 Kapitel und beschreibt wie man am besten die eigenen Gedanken ordnet und sich die richtigen Fragen für die Suche stellt. An sich gibt es viele gute Anhaltspunkte und Beschreibungen, die durchaus der Wahrheit entsprechen, jedoch finde ich auch bei vielen Punkten die Herangehensweise nicht ganz ideal, sodass man sich eventuell zu sehr auf der Suche versteifen würde.
Da ich bereits meinen "Seelenpartner" gefunden habe, bin ich möglicherweise nicht die richtige Leserin für dieses Buch; dennoch war ich interessiert dieses Buch zu lesen und habe mich versucht, in eine Person hineinzuversetzen, die auf der Suche ist und muss ganz klar sagen, dass mir dieses Buch nicht helfen würde.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannung wird aufgebaut

Der letzte Sommer in der Stadt
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Dieser Roman ist definitiv … anders. Überraschenderweise ist es bereits 1973 erschienen, wurde jedoch nur in wenigen Exemplaren verkauft, bis es irgendwann vom Büchermarkt verschwand. Es folgten zwei weitere ...

Dieser Roman ist definitiv … anders. Überraschenderweise ist es bereits 1973 erschienen, wurde jedoch nur in wenigen Exemplaren verkauft, bis es irgendwann vom Büchermarkt verschwand. Es folgten zwei weitere Auflagen, die auch wieder schnell verkauft wurden, sodass es nunmehr erneut und in Deutschland erhältlich ist.

Das Entstehungsjahr muss man natürlich bei der Bewertung berücksichtigen. Es erfüllt nicht mehr den heutigen Zeitgeist. Im Buch geht es um einen Menschen, der nach Rom kommt und in der Wohnung seines Freundes wohnt. Es wird sein Leben beschrieben, wie er arbeitet, wie er eine Frau kennenlernt und sich in sie verliebt, wie ein guter Freund von ihm stirbt. Insgesamt erzeugt das Buch keine Spannungskurve, die Geschichte plätschert so vor sich hin.
Es war auch durchaus etwas schwer für mich das Buch fertig zu lesen und immer dranzubleiben, obwohl es nur 200 Seiten hat.

Im Großen und Ganzen war es okay und erinnert mehr an eine Pflichtlektüre für den Deutschunterricht. Bestimmt für einige Personen ein Buch, welches sich gerne lesen würden, für mich allerdings leider nicht. Daher nur 2 Sterne.

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