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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Ein Roman für zwischendurch

Ein guter Plan ist die halbe Liebe
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In diesem Roman versucht die Hauptprotagonistin Roxy dem perfekten Vater für ihr Kind zu finden, nachdem sie erfahren hat, dass sie nur noch wenige Eizellen zur Verfügung hat. Anfangs fand ich den Grundgedanken ...

In diesem Roman versucht die Hauptprotagonistin Roxy dem perfekten Vater für ihr Kind zu finden, nachdem sie erfahren hat, dass sie nur noch wenige Eizellen zur Verfügung hat. Anfangs fand ich den Grundgedanken für einen solchen Roman recht witzig und habe mich auf dieses Buch gefreut. Allerdings konnte ich mit Roxy irgendwie nicht warm werden. Ich fand ihre Herangehensweise und die Tests sehr fragwürdig. Niemand würde auf solch eine Weise den Vater seiner Kinder wählen (also mit Tests generell nicht, aber die Wahl der Fragen fand ich komisch). Auch fand ich die Kapitel ab und zu etwas verwirrend, sodass ich gar nicht mehr genau wusste, wo ich gerade bin. Die Handlung im Ganzen plätschert auch eher so dahin. Es fehlt da leider die Spannung. Ich hätte mir auch ein etwas anderes Ende gewünscht. Aus diesen Gründen habe ich auch unerwartet lange für das Buch gebraucht, wenn man allerdings eine Weile gelesen hat, kam man wieder in den Lesefluss und dann lief es besser. Die Kapitel lassen sich aufgrund des Schreibsstils jedoch recht flüssig lesen.

Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht, auch ist das Buch im Großen und Ganzen in Ordnung, aber man hätte was besseres aus der Idee machen können.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Anders als erwartet

Flavorama
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Dieses Buch hat mich anfangs sehr angesprochen, sodass ich meine Punkte als Wunschbuch eingelöst habe. Doch leider musste ich im Verlauf des Buches feststellen, dass es leider kein Buch für mich ist. Es ...

Dieses Buch hat mich anfangs sehr angesprochen, sodass ich meine Punkte als Wunschbuch eingelöst habe. Doch leider musste ich im Verlauf des Buches feststellen, dass es leider kein Buch für mich ist. Es ist sehr fachlich und chemisch geschrieben, sodass es für mich als Laien recht schwer verständlich ist.
Mir war zwar bewusst, dass es fachlich wird, allerdings hatte ich gehofft, dass es auch für Nichtkundige lesenswert wäre und vor allem habe ich mir durch die enthaltenen Rezepte erhofft, meine Gerichte durch verschiedene Gewürze etc. aufzupeppen, wie ich es sonst nicht versucht hätte. Allerdings war ich auch von den enthaltenen Rezepten etwas enttäuscht:
zB. das Rezept "Zitrusschalen-Dashi" besteht grundsätzlich aus drei Zutaten: Kombu, Bonitoflocken und Yuzuschale.. nun ja, das sind nun keine Zutaten, die jedermann in der Küche hat, geschweige davon, wo man die besorgen könnte. Auch das Rezept des Zucchini-Carpaccio fand ich anfangs interessant, doch wo bekomme ich Aji-nomoto (Mononatriumglutamat-Kristalle), vor allem wird davon nur 1/8 Teelöffel benötigt. Naja, das werde ich wohl doch nicht ausprobieren.

Ich habe das Buch zwar noch nicht fertig gelesen, ich hoffe jedoch ich kann dran bleiben und vielleicht doch noch etwas für mich interessantes entdecken. Insgesamt ist es natürlich kein schlechtes Buch, allerdings ist es nur für eine bestimmte Leserart gedacht wie ich finde. Leser, die beruflich sich mit dieser Thematik gut auskennen, für die wird das Buch sicherlich ein Glücksgriff sein.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Lehrreich und informativ

Über Leben und Tod
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Bei dem Buch handelt es sich um ein Hardcover mit etwas unter 200 Seiten. Auf dem Cover erkennt man direkt die beiden Personen Klenk und Reiter, die im Buch den Austausch über die Gerichtsmedizin führen. ...

Bei dem Buch handelt es sich um ein Hardcover mit etwas unter 200 Seiten. Auf dem Cover erkennt man direkt die beiden Personen Klenk und Reiter, die im Buch den Austausch über die Gerichtsmedizin führen.

Grundsätzlich ist es kein schlechtes Buch. Es gibt hier und da informative und lehrreiche Stellen, bei denen ich viel Neues erfahren habe und durchaus verwundert war, wie zb die verschiedenen Gerüchen, die Leichen haben. Genau so habe ich mir das Buch vorgestellt: Mit vielen Aspekten, die man nich nicht wusste und überrascht war. Andererseits gab es auch Stellen, die für mich etwas eklig zu lesen war, wie zb das Kapitel "Herr der Fliegen", aber sowas gehört zu einem solchen Buch dazu. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch aber an vielen Stellen auch langatmig und nicht so richtig fesselnd. Auch der Sprachstil war teilweise etwas schwerfällig zu lesen. Trotz der Tatsache, dass es nur 200 Seiten hatte, habe ich doch eine längere Zeit hierfür gebraucht als gewöhnlich.

Fazit: Es war okay und auch mal schön, ein solches Buch gelesen zu haben, aber keins was man nochmal lesen würde.

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Unerwartete Freundschaft

Die Blütenfreundinnen
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Zunächst ist mir das Cover dieses Buches positiv aufgefallen. Es ist in einem schönen Magentaton gehalten und der Titel mit lila Blüten umrandet. Es suggeriert bereits einen schönen Wohlfühlroman, auf ...

Zunächst ist mir das Cover dieses Buches positiv aufgefallen. Es ist in einem schönen Magentaton gehalten und der Titel mit lila Blüten umrandet. Es suggeriert bereits einen schönen Wohlfühlroman, auf den man sich sehr freut. Der Schreibstil ist recht flüssig und angenehm, sodass man beim Lesen schnell vorankommt. Die Charaktere finde ich auch sehr angenehm, man wird direkt warm mit ihnen und könnte sich diese auch sehr gut als eigene Freundinnen vorstellen.

Leider gab es auch ein paar wenige Punkte, wodurch mich das Buch nicht so ganz überzeugt hat.:
Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich grundsätzlich eher positiv finde, denn evtl. war dies auch ein Grund, weshalb ich das Buch bereits an drei Abenden fertig gelesen hatte. Bei diesem Buch wäre es jedoch schöner gewesen, wenn die Kapitel länger gewesen wären. Denn so wurden die verschiedenen Themen bzw. Dialoge recht schnell "abgearbeitet" und manchen Gesprächen hätte etwas mehr Tiefe nicht geschadet. Auch durch die vielen verschiedenen Namen am Anfang, war ich etwas verwirrt, wer nun wer ist. Ich denke, dass dies ebenfalls an den eher kurzen Kapiteln liegen könnte, da man sich so nicht sofort in die jeweilige Person hineinversetzen konnte. Im Laufe des Buches hat sich dies jedoch gelegt und es wurde verständlich.
Insgesamt ist das Buch mit 280 Seiten auch recht kurz, es gab diverse Punkte bei denen ich mehr Diskussion zwischen den Beteiligten oder mehr Beschreibungen erwartet hätte (z. B. als Kristin zu Toni gesagt hatte, sie sollte Maik über den Lottogewinn informieren und Toni ohne Widerworte direkt zugesagt hat), dadurch wäre das Buch auch länger geworden und es wäre etwas mehr Gefühl enthalten.
Auch fand ich den Aspekt, dass die vier Freundinnen sich eine Idee ausspinnen wie sie Maik den Lottogewinn schnappen können, sehr interessant und habe hierbei erwartet, dass auf humorvolle Weise ein Plan geschmiedet und durchgesetzt wird und es eben das Hauptthema dieses Buches sein wird. Tatsächlich haben etwa 30 Seiten das Thema Lottogewinn beinhaltet.
Über das Ende war ich leider auch etwas verwirrt. Weshalb wird nun nochmal der Medikamentenskandal aufgefangen? Zumal dies nur in zwei Seiten kurz thematisiert wird und anschließend das Buch mit einem eher offenen Ende zuende ist. Auch hier wäre es schön, wenn es etwas ausführlicher behandelt worden wäre oder am Ende gänzlich ausgelassen worden wäre.

Fazit: Grundsätzlich ist das Buch natürlich nicht schlecht. Es war schön und angenehm zu lesen. Zwischendurch gab es denn einen oder anderen Moment des Kopfschüttelns über bestimmte Antworten der Beteiligten oder einen Hä?-Moment, vor allem am Ende. Nichtsdestotrotz bereue ich nicht, es gelesen zu haben, denn es gab auch diverse schöne Momente und ab und an auch humorvolle Momente im Buch wie die mit Herrn Gruber.
Als Abendlektüre war es das Lesen allemal wert.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Spaß am Lesen?

Schleifen
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Nachdem ich es geschafft habe, das Buch tatsächlich fertig zu lesen, muss ich sagen: Es ist eine Herausforderung und keine leichte Lektüre. Es richtet sich an eine sehr spezifische Zielgruppe, die bereit ...

Nachdem ich es geschafft habe, das Buch tatsächlich fertig zu lesen, muss ich sagen: Es ist eine Herausforderung und keine leichte Lektüre. Es richtet sich an eine sehr spezifische Zielgruppe, die bereit ist, sich durch komplexe und teilweise schwer verständliche Passagen zu kämpfen. Besonders die erste Hälfte des Buches war für mich persönlich kaum nachvollziehbar. Die Geschichten schienen völlig unzusammenhängend und höchst kompliziert. Erst in der zweiten Hälfte nahm das Werk für mich ein wenig Gestalt an (die Geschichte von Jim Blum und die Medikamente beispielsweise waren verständlich dargestellt - jedoch überhaupt nicht zum Thema passend). Die Handlung von Franziska Denk über ihre Heilung von der Krankheit, welche durch Worte ausgelöst wird, kommt so gut wie gar nicht vor. Und dies war eigentlich das, was mich an dem Buch angesprochen hat.

Tatsächlich liest sich "Schleifen" eher wie eine Aneinanderreihung von Geschichten, die kaum bis gar nichts miteinander zu tun haben. Dies erinnert an wenig an ein Sachbuch oder Internetartikel. Ich weiß auch mittlerweile gar nicht, ob es Franziska Denk und die anderen Personen (oder so ähnliche) in der Realität gab oder nicht. Anfangs ging ich von einer ausgedachten Geschichte aus. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich gar nicht so recht, ob da nicht auch Realität steckt, da es so detailliert beschrieben ist.

Dennoch muss man dem Autor zugutehalten, dass viel Arbeit in diesem Buch steckt. Die umfangreiche Recherche zu den verschiedenen Themen ist deutlich spürbar. Der Autor hat sich zweifellos tief in die Materie eingearbeitet.

Leider konnte mich das Buch jedoch nicht fesseln. Ich hatte mehr von der Erzählung erwartet, die der Klappentext suggeriert. Vor allem den Satz "Ein Roman, der richtig Spaß macht beim Lesen" kann ich definitiv nicht bestätigen. Insgesamt würde ich das Buch eher denjenigen empfehlen, die sich für tiefgehende philosophische Fragestellungen rund um die Sprache interessieren und die Bereitschaft mitbringen, sich auf ein schwierieges, teils unklare Werk einzulassen. Wer jedoch eine klare und fesselnde Erzählung erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht werden.

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