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Veröffentlicht am 01.10.2025

Ein warmes, magisches Herbstbuch, das nach Kürbissuppe und Kerzenlicht duftet.

A Dark and Secret Magic
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Kate lebt in einem Cottage wie aus einem Herbst-Traum: Feuerknistern und Häkelnadel in der Hand. Ihr Alltag ist durchgeplant, ihre To-Do-Liste heilig, ihr Kater Merlin ihr treuer Begleiter. Alles scheint ...

Kate lebt in einem Cottage wie aus einem Herbst-Traum: Feuerknistern und Häkelnadel in der Hand. Ihr Alltag ist durchgeplant, ihre To-Do-Liste heilig, ihr Kater Merlin ihr treuer Begleiter. Alles scheint in Balance bis ein unerwarteter Besuch ihre magisch-alltägliche Welt auf den Kopf stellt… und das kurz vor Halloween! Alles, woran sie geglaubt hat, wird durcheinandergewirbelt wie die Laubblätter im Wald. Eine Geschichte voller Zauber, Geheimnisse und einer leisen, cozy Lovestory.

Meine Leserillen:

Schon ab Seite eins war ich drin, wie in einer warmen Decke eingekuschelt mit einem großen Löffel Magie. Der Vibe? 100 % Herbstmagie mit Kater-Sidekick und Häkelliebe. Ich habe die erste Seite aufgeschlagen und direkt gespürt, wie ich mit Kate am Kamin sitze. Zwar waren manche magischen Begriffe für mich neu (mein Hexen-Vokabular muss noch wachsen), aber ich bin gut reingekommen, Stück für Stück, und dann wollte ich gar nicht mehr raus. Und Kate? Will man einfach zur Freundin haben! Herrlich organisiert-chaotisch und gleichzeitig so nahbar, dass man sich selbst ein bisschen mehr Magie im Alltag wünscht.Selbst die Slowburn-Romance hat sich weich angefühlt, wie ein Lieblingstee mit Honig. Und ein weiteres Highlight? Das Buch endet mit super leckeren Herbst-Rezepten.

Ein warmes, magisches Herbstbuch, das nach Kürbissuppe und Kerzenlicht duftet. Nicht perfekt aber so charmant, dass ich es fest ins Herz geschlossen habe.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Ein Buch, das wie ein Spiegel funktioniert

Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf
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Ein Buch wie ein 🚺-Feuerwerk der Möglichkeiten: Frauen, die keinen Bock mehr haben auf Männerprobleme 🙅‍♀️ und sie auf ihre eigene, oft überraschende Weise lösen. Mal leise, mal laut, mal salzig im Kaffee ...

Ein Buch wie ein 🚺-Feuerwerk der Möglichkeiten: Frauen, die keinen Bock mehr haben auf Männerprobleme 🙅‍♀️ und sie auf ihre eigene, oft überraschende Weise lösen. Mal leise, mal laut, mal salzig im Kaffee ☕🧂, mal radikal und gnadenlos.
Mareike Fallwickl, Eva Reisinger und Gastautorinnen eröffnen ein literarisches „Museum“ 🏛️, in dem endlich Platz ist für weibliche Stimmen, Wut, Humor und unerschrockene Fantasie.

Meine Leserillen
Ich war sofort drin 🚀. Keine Aufwärmphase, keine Stolperstellen – sondern gleich mittendrin in einer Welt, in der Frauen das tun, was man ihnen nicht zutraut 💥. Das war befreiend, witzig, teilweise unbequem und genau deshalb so kraftvoll. Ich hab’s geliebt, wie die Geschichten Erwartungen sprengen, Grenzen austesten und gleichzeitig tiefere Fragen stellen: Was wäre, wenn Frauen einfach zurückschlagen würden? Und was macht das mit uns, wenn wir’s lesen? 👀

Ein Buch, das wie ein Spiegel funktioniert – mal schräg, mal bitter, mal lustig. Aber immer mit klarer Botschaft: Frauen nehmen sich den Raum, der ihnen zusteht. Und das liest sich gleichzeitig empowernd wie unterhaltsam. Ein Must-Read für alle, die Lust auf feministisches Feuerwerk haben 🔥.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Ich habe dieses Buch nicht nur gelesen. Ich habe es gefühlt

Klartext
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📚 Klartext – Sara Nović
✨ Ein Roman über Sprache, Stille und das, was dazwischen liegt.

Dieses Buch war für mich kein „Ich lese mal was über Gehörlosigkeit“ – das war ein „Ich lese über etwas, das sich ...

📚 Klartext – Sara Nović
✨ Ein Roman über Sprache, Stille und das, was dazwischen liegt.

Dieses Buch war für mich kein „Ich lese mal was über Gehörlosigkeit“ – das war ein „Ich lese über etwas, das sich wie Zuhause anfühlt.“ 🏡

Klartext hat mir an vielen Stellen das Herz gedrückt. 🫶
Weil ich so vieles wiedererkannt habe: Gebärdensprachpoesie 🤟, Schweigen zwischen Sätzen, Unsicherheiten, Vorurteile, der Kampf um Sichtbarkeit. 🎭

Ich bin als hörendes Kind gehörloser Eltern aufgewachsen – und plötzlich las ich Figuren, die das nicht erklären mussten.
Sie waren einfach da. 🌼

Wir folgen Charlie, die mit Cochlea-Implantat groß wurde und an der River Valley School 🏫 erstmals Zugang zur Gehörlosenkultur bekommt.
Austin, der dachte, seine Familie wäre ein Safe Space 🫂.
Und February, die mit Chaos-Charme versucht, den Laden zusammenzuhalten. 🎓✨

Das ist kein typisches Coming-of-Age.
Es ist Coming-into-Voice. 📢
Und ja, diese Stimme ist laut – auch ohne Lautsprache.

Was drin steckt:

💬 Gebärdensprache, ganz selbstverständlich
💬 CODA-Vibes
💬 Bildungspolitik, die wütend macht 😡
💬 Aufklärungs-Einschübe, die man freiwillig liest ✍️
💬 Kapitel, nach denen man googelt, ob es die River Valley School wirklich gibt (leider nein)

Was ich mitgenommen habe:
Manchmal reicht es, wenn jemand Klartext spricht – über eine Welt, die für viele unsichtbar ist. Und für manche so verdammt vertraut. 🌍

📌 Fazit:
Klartext ist mein Herzensbuch 2025. 💛
Weil es nicht „erklärt“, sondern erzählt.
Und weil es die Gehörlosenkultur ehrt. 🌟

Wenn du verstehen willst, was es heißt, sich Sprache zu erobern – lies das. 📖
Wenn du wissen willst, was Inklusion wirklich bedeutet – lies das. ✨
Und wenn du einfach ein kluges, warmes Buch suchst – lies das auch. 🧡

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Es beginnt mit Helene, einer Mutter, die nicht mehr kann.

Die Wut, die bleibt
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Ich hatte keinen blassen Schimmer, wie sehr ein Buch mich emotional aus der Bahn werfen kann.
Ich bin wütend. Ich bin traurig. Ich brauche jetzt ein paar Waldspaziergänge – und definitiv ein leichteres ...

Ich hatte keinen blassen Schimmer, wie sehr ein Buch mich emotional aus der Bahn werfen kann.
Ich bin wütend. Ich bin traurig. Ich brauche jetzt ein paar Waldspaziergänge – und definitiv ein leichteres Buch zur Erholung.

Es beginnt mit Helene, einer Mutter, die nicht mehr kann.
Sie springt. Und mit ihr stürzt alles.

Zurück bleiben drei Kinder, ein überforderter Mann – und Sarah, ihre beste Freundin.
Sarah, die funktioniert. Die plötzlich drei Kinder mitversorgt. Die sich fragt, wie man weiterlebt mit dem Wissen, dass man nichts gemerkt hat.
Sarah, die immer „stark“ war – und plötzlich alles infrage stellt.

Und dann ist da Lola, Helenes Teenager-Tochter.
Lola, die zu viel sieht und zu wenig sagen darf.
Lola, deren Schmerz in Worte platzt, die andere meiden.
Lola, die die Welt brennen sehen will, weil niemand ihr zuhört.

„Die Wut, die bleibt“ ist keine einfache Lektüre. Es ist ein Schlag in die Magengrube. Und gleichzeitig ein Akt der Solidarität. Ein Text, der zeigt, wie viel Frauen geschluckt, getragen, getragen wurden – und wie viel sie immer noch schultern, einfach nur, weil sie eine Frau sind.

Fallwickls Stil ist kompromisslos, wütend, direkt – und genau deshalb so eindringlich. Ihre Sprache ist nicht gefällig, sondern fordert heraus. Sie bleibt haften. Auch wenn sie schmerzt. Gerade weil sie schmerzt.

Fazit: Lies dieses Buch nicht, wenn du dich beruhigen willst. Lies es, wenn du bereit bist, dich zu erinnern, zu erkennen – und nicht mehr wegzusehen.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen

Wohin du auch gehst
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✨ Kurzinhalt – ohne Spoiler, mit Gänsehaut:
Bijoux. Teenager. Queer. Kinshasa.
Mira. Bibelfest. Schweigend. Fluchtziel: London.

Nach politischen Unruhen wird Bijoux zu Tante Mira nach London geschickt ...

✨ Kurzinhalt – ohne Spoiler, mit Gänsehaut:
Bijoux. Teenager. Queer. Kinshasa.
Mira. Bibelfest. Schweigend. Fluchtziel: London.

Nach politischen Unruhen wird Bijoux zu Tante Mira nach London geschickt – neue Stadt, neue Sprache, neues Leben.
Und die Tante? Macht es ihr nicht gerade leicht, sich willkommen zu fühlen.

Und dann passiert’s: die erste große Liebe. Zu einer Frau.
Aber wie soll man frei lieben,
wenn die Tante mit Bibelzitaten um sich wirft
und in der alten Heimat genau diese Liebe verachtet wird?

Was Bijoux nicht weiß: Auch Mira trägt eine Geschichte in sich.
Eine mit eigener Flucht, mit langem Schweigen – und mit viel Herzschmerz.
Ein Geheimnis, das sie so tief vergraben hat,
dass sie selbst fast vergessen hat, warum sie ging.

✨ Meine Leserillen:
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen –
weil ich wissen musste, wie es weitergeht.
Seite für Seite, Kapitel für Kapitel, schälen sich die Geheimnisse langsam frei.
Jede Figur trägt etwas mit sich herum, das nicht gesagt werden darf –
und genau das macht es so intensiv.

Bijoux versucht so sehr, so zu sein, wie ihre Familie es will.
Aber – ganz ehrlich? – was tun, wenn das Herz einfach anders schlägt?

Und Mira, die Tante, die schweigt statt zu umarmen.
Zwischen Bibelzitaten und Familienpflichten hält sie fest an dem,
was ihr Halt gibt: der Glaube.
Er ist ihr Schutzraum, ihr Rückgrat.

Zwischen Alt und Neu, Glaube und Freiheit, Familie und Selbstbestimmung
bewegen sich Bijoux und Mira –
zwei Frauen, die versuchen, irgendwo anzukommen,
wo sie ganz sie selbst sein dürfen.

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