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Veröffentlicht am 06.12.2025

Toller Stickerspaß gepaart mit viel Dinowissen

Wieso? Weshalb? Warum? Stickerheft - Dinosaurier
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Ich hatte zuvor schon das Stickerheft Junior für Kinder ab 2 Jahren genutzt und nun für meinen 4-jährigen dieses Dinoheft gesehen. Gleich auf der Titelseite werden verschiedene Saureier dargestellt und ...

Ich hatte zuvor schon das Stickerheft Junior für Kinder ab 2 Jahren genutzt und nun für meinen 4-jährigen dieses Dinoheft gesehen. Gleich auf der Titelseite werden verschiedene Saureier dargestellt und gut sichtbar, es sind über 300! Sticker zum bekleben dabei.

Die Dinosaurier in diesem Heft sind nicht ganz so freundlich dargestellt wie in dem Juniorheft, aber auch nicht allzu böse, man soll ja keine Angst bekommen, aber man merkt den Unterschied zwischen Raubsaurier und Pflanzenfresser. Die Darstellungen sind detailreich schattiert und dank der großen stabilen Seiten, wirken die Tiere auch richtig schön groß. Das Heft ist aufgeschlagen fast quadratisch und umfasst viele Seiten, die nach unterschiedlichen Themen sortiert sind, z.B. Essverhalten, Lebensräume, Nachwuchs, geschichtliches Wissen usw. Mir gefällt es, dass die Sticker mittels Symbol auf der Heftseite bzw. dem Stickerbogen zugeordnet werden können. Generell könnten Kinder hier bereits alleine die richtigen Seiten finden und die Sticker zuordnen, mein 4-jähriger hält sich da noch nicht dran, aber mit etwas Hilfe klappt es ganz gut. Es gibt hauotsächlich Seiten auf denen die Sticker frei geklebt werden können und eine Doppelseite auf denen Sticker bestimmten Felder zugeordnet werden müssen. Hier gefällt mir besonders ein Lückenpuzzle. Je nach Kindesalter muss ein Erwachsener evtl. etwas helfen oder in meinem Fall etwas mehr, da ich die Sticker auch gür später, gerne gerade im Heft haben möchte.
Etwas schade finde ich nur, dass auf den Stickerbögen einige tolle Sauriernamen stehen, diese aber nicht mehr den Bildern zugeordnet werden können, sobald die Sticker herausgelöst wurden. Wäre vielleicht schöner die Namen stünden alle auf den Stickern oder den Heftseiten, statt auf den Bögen. Sonst haben wir keine Kritik.

Meinem großen Kind und mir, hat das Stickerheft Dinosaurier sehr gut gefallen und noch ist nicht alles beklebt, da bleibt noch einiges zu tun.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Liebevoller Umgang mit großer Wut

Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?
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Mein erster Gedanke nachdem ich mich in die süßen Zeichnungen von Lisa Rammensee verliebt habe und das Buch gelesen war, ließ mich schmunzeln. Genau so sieht unser Alltag im Moment aus. Der kleine Pandabär ...

Mein erster Gedanke nachdem ich mich in die süßen Zeichnungen von Lisa Rammensee verliebt habe und das Buch gelesen war, ließ mich schmunzeln. Genau so sieht unser Alltag im Moment aus. Der kleine Pandabär ist morgens ein glückliches Junges, doch im Verlauf des Tages weiß Tilly nicht, wie es mit seinen Gefühlen und Einflüssen, die von außen kommen, umgehen soll. Dies führt zu ständigem Frust welcher sich immer wieder in Wutausbrüchen bemerkbar macht. Doch mit liebevoller Zuneigung und Verständnis hilft Mama Pandabär ihrem Kleinen mit seinen Gefühlen umzugehen, so dass er abends friedlich einschlafen kann.

Mir gefällt die handliche und stabile Form des Buchs, trotz des für ein Pappbuch höheren Seitenumfangs, lassen sich die Seiten gut blättern. Die großen Bilder begleiten den Text auf allen Seiten und spiegeln hervorragend die Gefühle des kleinen Pandabären. Sie sind farbenfroh und niedlich gezeichnet, wir fühlen mit ihm und können gar nicht böse sein. Die Texte sind groß gedruckt und in schöner Reimform, diese lieben meine Kinder sehr und sie lassen sich prima vorlesen. Nora Imlau hat meiner Meinung nach ein gutes Gespür wie man Gefühle von und für Kinder verständlich darstellt. Das Buch hilft Kindern aber auch Erwachsenen Wut-Gefühle besser miteinander zu verarbeiten. Besonders hervorzuheben ist hier die letzte Doppelseite im Buch, die sich speziell an den erwachsenen Leser richtet, mit lieben Worten und Gedankenanstößen für einen entspannteren Familienalltag.

Ein schönes Buch für Kleinkinder ab 2 Jahren, welche lernen mit ihren Gefühlen umzugehen und das auch noch für einen erschwinglichen Preis, einfach toll!

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Spannend und trifft das Mutterherz

Gejagt durch Brandenburg
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Mich hat der Titel angesprochen und auch das düstere Bild eines Menschen auf der Flucht unterstreicht den Titel.

Bei "Gejagt durch Brandenburg" handelt es sich um die Fortsetzung der Krimireihe mit der ...

Mich hat der Titel angesprochen und auch das düstere Bild eines Menschen auf der Flucht unterstreicht den Titel.

Bei "Gejagt durch Brandenburg" handelt es sich um die Fortsetzung der Krimireihe mit der Kriminalhauptkommissarin Carla Stach. Ein Jugendlicher wird beobachtet wie er vom Schauplatz eines Mordes flieht und schon bald verdichten sich die Hinweise, dass es sich dabei um Toni handelt, Carlas Sohn. Ein Gefühlschaos beginnt, zwischen Verdacht, Vorverurteilung und Hoffnung, dass es sich alles um ein Missverständnis handelt. Kann Carla Beweise für Tonis Unschuld finden und gibt es einen Zusammenhang mit Noahs Fall, der sich kurz zuvor im Gefängnis umgebracht hat, nachdem er seine Unschuld beteuert hat.

Der Titel ist etwas irreführend, auch wenn wir Toni auf seiner Flucht begleiten, ist diese eher unspektakulär und die Jagd ist mehr eine normale Fahndung bzw. Ermittlungsarbeit, statt einer aktiven Jagt. Dennoch konnte mich der Krimi von Anfang bis Ende fesseln. Allem voran habe ich mit Carla und Kathrin, ihrer Frau, gelitten und mitgefühlt. Als Kommissarin trifft es sie besonders hart, dass ihr Sohn kriminell sein soll, das Buch zeigt in diesem Punkt sozialkritische Züge, denn vorverurteilt wird schnell und so werden auch die Angehörigen vom Täter gerne zu Opfern.
Lebendig wird der Krimi durch vielfältige Caraktere, welche nicht aalglatt sind, sondern auch unsympathische Züge aufweisen. So hat mich Kathrin zunehmend genervt, statt ihre Frau beizustehen, handelt sie recht egoistisch und sieht nur das unschuldige Kind in Toni. Eine Beziehung kann schnell zerbrechlich werden, wenn man nicht die gleiche Meinung teilt.

Der Autor hat hier ein spannendes Verwirrspiel um Schuld und Unschuld geschaffen und dem Zweifel an die eigenen Erinnerungen oder erzieherischen Fähigkeiten. Bis zum Schluss bleibt die Frage nach Tonis Schuld offen und die Leser:innen können selbst miträtseln. Dass es sich hier bereits um den 4. Teil handelt, hat mich beim Lesen nicht gestört, auch wenn ich die vorigen Teile (noch) nicht kenne. Aber das Ende, lässt auf ein Wiedersehen mit Carla Stach vermuten und ich freue mich darauf.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Schöne Themen für Kinder im Kindergartenalter, niedlich illustriert

Wir zwei - Geschichten zum Einkuscheln
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Ich kannte bisher noch keine Geschichten vom Hase und Igel, man lernt in diesem Buch unterschiedliche Tiere und Charaktere kennen und lieben. Trotz ihrer Unterschiede sind sie gute Freunde und ergänzen ...

Ich kannte bisher noch keine Geschichten vom Hase und Igel, man lernt in diesem Buch unterschiedliche Tiere und Charaktere kennen und lieben. Trotz ihrer Unterschiede sind sie gute Freunde und ergänzen sich in den Geschichten. So ist der Hase oft ungeduldig und egoistisch, aber dank seiner Freunde schafft er es, sich auch mal zurück zu nehmen. Der Igel wiederum ist der Gegenpart, der oft als Gewissen auftritt und sich gerne für andere einsetzt. Auch wenn mein Kind noch nicht immer die Lehre hinter jeder Geschichte erkennen konnte, so hat er doch gesehen, dass jedes Tier anderes reagiert hat, aber sie zusammen immer zu einer tollen Lösung gekommen sind.

Die einzelnen Geschichten sind schön kurz gehalten je ca. 10 Seiten, locker mit großer Schrift beschrieben, genau richtig für eine kuschelige Vorlesezeit am Nachmittag. Gerne auch noch mit einem kleinen Gespräch zur Geschichte im Nachgang. Generell sind alles schöne Geschichten, Auch wenn und manche besser oder schlechter gefallen haben oder für mich etwas unstimmig waren. Die Themen drehen sich meist um Freundschaft, ums Teilen und Besitzen, darum dass man nie alleine ist, wenn man Freunde hat, die für einen da sind und um Hilfsbereitschaft, so helfen sie einer Vogelmama oder auch ihrem Biber-Freund.
Begleitet wird das Buch mit kleineren oder vollflächigen Illustrationen, welche uns sehr gefallen haben. Die Tiere sehen niedlich aus und geben optisch die Geschichten wieder, gerne hätten es auch ein paar mehr sein können. Ich finde dabei sehr beeindruckend, obwohl die Tiere recht einfach gezeichnet sind, erkennt man in Haltung und Mimik sehr gut ihre Gefühle, so sieht der Hase wirklich traurig aus, als er seinen Freund den Igel vermisst.

Besonders hat mir die Geschichte "Der Wind in den Stacheln" gefallen, auch wenn es schade ist, dass der Hase im Igel erst Selbstzweifel aufkeimen lässt. Aber der Igel am Ende dann doch erkennt, er ist einzigartig und jedes Tier hat etwas, was es besonders gut kann. Erst dachte ich ja, der Igel geht nochmal auf Reisen, als ich den Titel gelesen habe, aber dass eine Melodie erklingt, wenn dem Igel der Wind durch die Stacheln fegt, ist ein schönes Bild.

Sehr schön sind auch die am Schluss eingefügten Spielideen aus und mit Dingen der Natur. Hier werden wir bestimmt mal was ausprobieren, denn gesammelt wird bei uns immer, ob Blumen im Frühjahr/Sommer, Kastanien/Blätter/Tannenzapfen/Eicheln im Herbst oder Stöcke und Steine rund ums Jahr, da lässt sich bestimmt was schönes mit machen und die Sammelkiste Zuhause quilt nicht so oft über.

Das Buch eignet sich für kuschelige Vorlesestunden und kann immer mal wieder gelesen werden. Je nach Alter des Kindes können einige Themen noch vertieft werden.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Mitreißend und überraschend

Garden Girls
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Das Cover hat mich hier etwas irritiert, fast hätte ich übersehen, dass es sich hier um einen Thriller handelt. Ich habe mit dem Motiv an Fantasy oder DarkRomance gedacht. Aber nachdem ich nun den Inhalt ...

Das Cover hat mich hier etwas irritiert, fast hätte ich übersehen, dass es sich hier um einen Thriller handelt. Ich habe mit dem Motiv an Fantasy oder DarkRomance gedacht. Aber nachdem ich nun den Inhalt kenne, ist es doch stimmig und dennoch für das Genre ungewöhnlich.

Das Team der Strange Crimes Unit, rund um den FBI-Agent Tiberius Granger, werden nach Blue Harbor gerufen, nachdem dort an Leuchttürmen abgelegte Frauenleichen gefunden werden, die mit frischen Blumentatoos überseht sind. Das erschreckende, die Blumen sind passend zum jeweiligen Namen. Der Killer scheint dies extra für Tiberius inszeniert zu haben, denn bald kommt seine schwierige Vergangenheit und seine alte Jugendliebe Bexley ins Spiel, deren Schwester auch vermisst wird. Eile ist geboten, denn schon bald soll die Region von einem Hurrikan verwüstet werden.

Ich bin sehr gut in die Geschichte gestartet, da es gleich dramatisch aus Opfersicht losgeht, allerdings danach etwas ins stocken gekommen, da es sehr viele Personen auf einmal waren, die zu Beginn auftauchen. Nach und nach konnte ich mich jedoch mit allen anfreunden und die unterschiedlichen Charakter entdecken, deren Zusammenspiel sehr harmonisch und vertraut scheint, aber mit dem gewissen Hang zu kleinen Eigenheiten. Leider kenne ich die vorigen beiden Bücher der Reihe nicht und habe erst später erfahren, dass diese bisher nicht ins deutsche übersetzt wurden, sehr schade.
Dennoch habe ich dank des angenehmen Schreibstils die ersten Seiten geradezu verschlungen, im Mittelteil ging es dann etwas gemütlicher voran, da die Ermittlungen und die Verstrickungen erstmal langsam aufgebaut werden mussten. Mir gefallen die angelegten Perspektivwechsel, zwischen Ermittlern, Killer, Opfer und weiteren Charakteren, so wie die Rückblicke und Verbindungen in die gemeinsame Vergangenheit. So hat mich die Autorin durch die geschickte optischen Beschreibung des Täters, in den Augenblicken, die ich mit den Opfern miterlebe und den auftauchenden Männern aus Bexleys aktuellem Leben ins Grübeln gebracht, wer wohl der Killer sei? Als dann auch noch mögliche Verdächtige aus Tiberius und Bexleys außergewöhnlicher Vergangenheit auftauchen, war ich restlos unschlüssig, wer hier als Täter agiert. Generell bin ich oft richtig mit meinen eigenen Ermittlungen während des Lesens, aber hier konnte ich mich bis zum Schluss nicht festlegen und wurde durch das packende Ende endlich mal überrascht. Auch gab es mehr als eine geschickt eingesetzte Wendung, die ich nicht kommen sah und im Plott alles nochmals gedreht hat. Dieser Thriller hat mir nach langem mal wieder richtig gut gefallen. Wer allerdings Erfahrungen mit psychischer Erniedrigung gemacht hat, könnte evtl. getriggert werden oder auch wer gegen religiöse Ansichten ist, denn vor allem gegen Ende kommt dieses Thema vermehrt vor. Da weiß ich jetzt nicht, was ich davon halten soll, persönlich hätte ich dies am Ende nicht benötigt, aber vielleicht ist dieses Thema der Autorin wichtig.
Stimmungsvoll und dramaturgisch ist auch die Wetterlage im Buch, die so stimmig beschrieben wird, dass man sich mitten im Sturm wiederfindet und Angst hat, dass einem die letzten Zeilen davon fliegen. So konnte ich Garden Girls ab den letzten 100 Seiten nicht mehr aus der Hand legen, abgesehen von den beiden Schlusskapiteln, die eher zur Aufklärung und Abrunden des Thrillers nach dem Ende dienen.

Fazit, ich hatte selten einen Thriller der mich so überrascht und mitgerissen hat und ich werde die Augen offen halten, neue Bücher von Jessica R. Patch zu erspähen, in der Hoffnung, dass sie mich nochmal so gut täuschen und unterhalten kann.

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