Koreanische Urban Fantasy
Sora ist die Tochter von Meisterdieben und eine Nachfahrin von Mördern. Weil sie kein magisches Mana besitzt, wurde sie schon als Kind von ihrer Familie verstoßen. Bei einem Wiedersehen mit ihrer Familie ...
Sora ist die Tochter von Meisterdieben und eine Nachfahrin von Mördern. Weil sie kein magisches Mana besitzt, wurde sie schon als Kind von ihrer Familie verstoßen. Bei einem Wiedersehen mit ihrer Familie passiert etwas Unglaubliches: sie landet in einem Zwischenreich und trifft dort auf den Tigergott Ran, der dort Jahrhunderte gefangen war. Sora stiehlt ihm sein göttliches Mana und kann sich mit dessen Hilfe einem tödlichen Wettkampf stellen. Wenn sie gewinnt, erhält sie einen Platz in der Familie. Doch für Sora und Ran steht noch viel mehr auf dem Spiel...
Meinung: Die Dynamik zwischen Sora und Ran ist grandios. Nach 400 Jahren der Einsamkeit sind Ran soziale Umgangsformen und die modernen Welt komplett fremd und dadurch entsteht viel Situationskomik. Im Kontrast dazu steht der düstere Wettkampf mit seinen zehn Rätseln beziehungsweise grausamen Aufgaben. Dazu kommen noch die familiären Intrigen und Hinterhalte, die noch einiges an Spannung mitbringen.
Einziges Manko: durch die plötzlichen Zeit- und Ortssprünge während des Wettbewerbs wirkt die Geschichte stellenweise etwas abgehackt und man braucht immer ein paar Sätze, um wieder in die Story zu finden.
Fazit: interessante Mischung aus moderner Fantasy und koreanischen Mythen und Schauplätzen.