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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

geheimnisvolles Erbe

Die geheime Botschaft
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Benni Harper, Leiterin des Volkskundemuseums von San Celina, Kalifornien, erfährt, dass sie einen gewissen Jacob Chandler beerbt hat. Das Erbe beinhaltet auch ein Haus, indem sie, um an das Erbe zu kommen, ...

Benni Harper, Leiterin des Volkskundemuseums von San Celina, Kalifornien, erfährt, dass sie einen gewissen Jacob Chandler beerbt hat. Das Erbe beinhaltet auch ein Haus, indem sie, um an das Erbe zu kommen, 14 Tage alleine wohnen muss. Das Seltsame dabei ist : sie hat noch nie von einem Jacob Chandler gehört.

Im Haus entdeckt sie nach und nach Dinge, die eine geheimnisvolle Beziehung zu ihrem Leben haben. Woher hat der Verstorbene soviel von ihr gewusst und wer ist er überhaupt ? Die Nachbarn und Bekannte im Dorf sind auch keine Hilfe, manche sind regelrechtfeindselig, da sie selbst gern geerbt hätten. Benni findet dann erste Hinweise, die zu einer regelrechten Schnitzeljagd einladen. Doch dann legt jemand Feuer.

Spannend geschrieben, teils etwas langatmig, weil sie ein gefühltes Drittel des Buches versucht, ihren Mann, einen um ihr Wohlergehen besorgten Polizisten, davon zu überzeugen, dass sie nicht in Gefahr ist und er nicht auf sie aufzupassen braucht. Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen und auch, wenn man schnell gewisse Vermutungen hat, ist es dann doch nicht ganz so wie gedacht. Hat Spaß gemacht zu lesen und scheint Teil einer Reihe zu sein. Es ist jedoch unabhängig lesbar. Flüssiger Schreibstil mit einem Hauch Südstaatenflair.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Anfangs zäh, dann gut

Die Schlingen der Schuld
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Ein Mann wird brutal mit einer Axt erschlagen als er einsam im australischen Busch angeln geht. Aber warum hat er ein anderes T Shirt an, als das, in dem er ermordet wurde ? Und was hat ein deutscher Fußballverein ...

Ein Mann wird brutal mit einer Axt erschlagen als er einsam im australischen Busch angeln geht. Aber warum hat er ein anderes T Shirt an, als das, in dem er ermordet wurde ? Und was hat ein deutscher Fußballverein damit zu tun ?

Anfangs fiel es mir sehr schwer ins Buch reinzukommen. Ich weiß nicht, ob es am Schreibstil lag oder am Inhalt. Aber nach den ersten 200 Seiten, nahm die Story Fahrt auf und es wurde so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Mir haben auch die überraschenden Wendungen gut gefallen. Interessant war auch, wie die Polizeiarbeit in einem so großen Land wie Australien mit weiten Entfernungen aussieht, wo die Spurensicherung paar Stunden braucht, um zum Tatort zu gelangen und wo man dann auf ein Team wartet, dass erstmal das Gewässer nach Krokodilen absuchen muß, bevor man im Wasser nach der Mordwaffe suchen kann. Anfangs hatte ich noch über legt, das Buch abzubrechen, aber dann hat es mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

habe viel gelacht

Wir von der anderen Seite
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Rahel Wald, Drehbuchautorin für Komödien wacht langsam aus einem Koma auf und versucht zu begreifen, wo sie ist und dass sie im Bett liegt und gewaschen wird, dass sie es ist, die an x Schläuche angeschlossen ...

Rahel Wald, Drehbuchautorin für Komödien wacht langsam aus einem Koma auf und versucht zu begreifen, wo sie ist und dass sie im Bett liegt und gewaschen wird, dass sie es ist, die an x Schläuche angeschlossen ist und warum es um sie rum überall piepst. Mit viel Humor schildert sie ihre Rückkehr ins Leben und ihre Nachforschungen, was passiert ist, ihren Frust über ihren Körper und der mangelnden Auskunftsfreude der Ärzte. Eine große Unterstützung dabei ist ihre Familie, aber letztlich muß sie allein mit allem fertig werden.

Ich habe viel gelacht in dem Buch, weil es so herrlich geschrieben ist. Allein das Zitat im Klappentext hat mir schon gefallen : "Zum ersten Mal sehe ich mich im komplett im Spiegel. Ich bin dünn und bucklig, meine Muskeln sind verschwunden, meine Haut ist gelb von der angeschlagenen Leber. Irgendjemandem sehe ich ähnlich. Wem denn nur? Dann fällt es mir ein: Ich sehe aus wie Mr. Burns von den Simpsons ! Immerhin immer noch Körbchengröße C." Aber auch im Buch gibt es noch viele Stellen.

Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 16.08.2025

leichte Mängel

Tod in der Marsch
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Eine Lehrerin macht sich Sorgen, weil eine ihrer Schülerinnen seit Tagen unentschuldigt fehlt und geht zur Polizei. Die Mutter ist nicht erreichbar. So wirklich ernst nimmt die Polizei das Ganze nicht ...

Eine Lehrerin macht sich Sorgen, weil eine ihrer Schülerinnen seit Tagen unentschuldigt fehlt und geht zur Polizei. Die Mutter ist nicht erreichbar. So wirklich ernst nimmt die Polizei das Ganze nicht und erst, als die Leiche der Mutter in der Marsch gefunden wird, laufen die Ermittlungen an. In jedem anderen Krimi, würde jetzt eine Suche nach dem vermissten Kind auf Hochtouren laufen und oberste Priorität haben. Hier dagegen versucht man den Mörder der Mutter zu finden und bei jeder Lagebesprechung wird nur beiläufig erwähnt " und das Kind wird ja auch noch vermisst". Nach dem Motto : Da war ja noch was.

Auch sonst ist nicht alles wirklich logisch, auch das Ende nicht. Mit unlogisch meine ich, dass das Verhalten und die Reaktionen der Polizei und anderer Leute nicht immer nachvollziehbar sind. Aber in sich gibt es keine logischen Brüche. Nur das Ende leuchtet mir nicht ein. Aber der Krimi ist dennoch spannend wegen der Figuren und weil man wissen möchte, wer denn nun der Täter ist. Das Buch liest sich flüssig und Dialoge und Figuren gefallen mir. Das ganze ist ein Husumkrimi, könnte aber auch woanders spielen.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

anfangs schwach, dann spannend

54 Minuten
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Als Schüler und Lehrer die Aula nach einer Ansprache verlassen wollen, sind die Türen verschlossen. Ein Schüler eröffnet das Feuer und knallt Lehrer und Mitschüler ab. Tyler greift seine Schule an und ...

Als Schüler und Lehrer die Aula nach einer Ansprache verlassen wollen, sind die Türen verschlossen. Ein Schüler eröffnet das Feuer und knallt Lehrer und Mitschüler ab. Tyler greift seine Schule an und schießt mal gezielt, mal wahllos in die Menge. Aus der Sicht von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist.

Anfangs fand ich das Buch eher mau. Die Figuren fand ich verwirrend und hatte durch die Schreibweise das Gefühl, einen Jugendroman in der Hand zu halten. Aber dann nahm die Geschichte an Fahrt auf, die Charaktere nahmen Gestalt an, Unklarheiten wurden bereinigt und man hielt einen erschütternden, beängstigenden Roman in den Händen, der so spannend war, dass man ihn nicht weglegen konnte. Ich begreife angesichts diesen Leids nicht, wieso die USA an ihren Waffengesetzen festhält. Die Sprache ist passend, da die Geschichte aus Sicht der Jugendlichen erzählt wird und es liest sich flüssig. Etwas irritierend fand ich die eingeschobenen Nachrichten. Die sind meiner Meinung nach unnötig.

Alles in Allem lesenswert, aber es lässt einen auch ratlos zurück, denn man kann diese Dinge nicht ändern. Und angesichts dessen, dass jemand wie Trump die Wahl gewonnen hat und somit Hass, Gewaltverherrlichung und Rachegelüste von ganz oben gefördert werden, finde ich dieses Buch besonders erschreckend.

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