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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2025

Fantasy mit ganz viel asiatischem Flair

Nightblood Prince
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Schon bei ihrer Geburt wurde Li Fei prophezeit, dass sie einst die Kaiserin aller Kaiserinnen werden und das gesamte Land einen. Seitdem lebt sie am kaiserlichen Hofe und ist dem Prinzen Siwang versprochen. ...

Schon bei ihrer Geburt wurde Li Fei prophezeit, dass sie einst die Kaiserin aller Kaiserinnen werden und das gesamte Land einen. Seitdem lebt sie am kaiserlichen Hofe und ist dem Prinzen Siwang versprochen. Doch Fei träumt von Freiheit und Liebe und nicht von einem Leben im goldenen Käfig. Außerdem gibt es ein Geheimnis, wovon einfach niemand weiß, Fei verfügt über Magie und kann durch Visionen in die Zukunft schauen und Magie ist verboten. Fei flieht in der Nacht und begegnet ausgerechnet Yexue, einem Prinzen des verfeindeten Nachbarreichs, der in Wong gefangen war und verhilft ihm zur Flucht. Doch Feis Visionen werden immer stärker und es scheint, als könnte sie keinem der beiden Prinzen vertrauen.
Das Cover ist wieder einmal bezaubernd und in letzter Zeit kamen so einige wirklich gute, asiatisch angehauchte Bücher auf den Markt.
Der Einstieg fällt unglaublich leicht, man erhält sofort einen kurzen Einblick in Feis Gedanken, Gefühle und Visionen. Der Schreibstil ist bildgewaltig, aber leicht und flüssig und Molly X Chang konnte mich von der ersten Seite an fesseln.
Die Welt ist durch und durch asiatisch angehaucht, man erfährt mehr über die Hintergründe zu den einzelnen, aber auch immer wieder Neues. Mir hat die Geschichte ab der Mitte auch einfach heftige Mulan Vibes gegeben, die mir richtig gut gefallen haben.
Der Beginn des Buches ist relativ ruhig, hier wird mehr auf Feis Visionen, aber auch auf ihr Leben eingegangen. Langweilig wird es keineswegs, denn die Geschichte hat eine ganz eigene, besondere Atmosphäre. Ab der Mitte gibt es dann auch immer wieder Action und auch den ein oder anderen Plottwist, der absolut nicht vorhersehbar war.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Feis Sicht, so dass man hier in jedem Fall ganz tief mitempfinden kann. Fei mochte ich einfach vom ersten Augenblick an und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Allein ihr Wunsch nach Freiheit habe ich sofort gefühlt.
Siwang ist als Sohn des Kaisers gewohnt, dass man seinen Befehlen folgt, trotzdem hat er mich mit vielen, sehr einfühlsamen Momenten überrascht. Trotzdem hängt ein dunkler Schatten über seinen Charakter und spätestens durch seinen Konkurrenten Yexue weiß man, dass er etwas verbirgt.
Yexue ist ebenfalls ein Prinz aus dem Nachbarreich Lan, doch er hat ein ganz anderes, magisches Geheimnis, was mich gerade auch mit dem asiatischen Setting überrascht hat. Auch wenn er ähnlich undurchschaubar bleibt wie Siwang mochte ich ihn. Er ist definitiv sehr schlagfertig und manch ein Dialog zwischen Fei und ihm ließ mich schmunzeln.
Das dieses Buch eine Dreiecksgeschichte beinhaltet hätte mich eigentlich stören sollen, denn das ist normalerweise überhaupt nichts für mich, doch diese beiden Männer sind beide wirklich besonders gezeichnet, so dass ich auch hier Feis Gefühle nachempfinden konnte.
Mein Fazit: Eine wunderschöne Geschichte mit ganz viel asiatischem Flair, aber auch Magie, Action, Spannung und Herz. Fei ist eine wunderbare Protagonistin und so gut gezeichnet, dass man ihre Handlungen absolut verstehen konnte. Zwar braucht es beim Einstieg ein wenig Zeit, aber dafür erhält man eine fesselnde Geschichte, die sich in einem Rutsch lesen lässt. Klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 01.10.2025

Märchenhaft magisch

Einhornblut und Feuerherz
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Schon seit sie ein kleines Kind war, ist es Amelia verboten, den Strand zu besuchen, denn ihr Vater, der König, hält diesen für gefährlich. Doch eines Tages hatte jemand vergessen, das Tor zum Strand zu ...

Schon seit sie ein kleines Kind war, ist es Amelia verboten, den Strand zu besuchen, denn ihr Vater, der König, hält diesen für gefährlich. Doch eines Tages hatte jemand vergessen, das Tor zum Strand zu schließen und Amelia kann nicht widerstehen. Sie geht an den Strand und findet dort ein geheimnisvolles Buch, ein Tagebuch und zwar das ihrer angeblich verstorbenen Mutter. Aber die Wahrheit, die Amelia nun herausfindet, ist eine ganz andere. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter und betritt eine magische Welt, voller Fabelwesen, aber auch Monster und um nicht jeder Gefahr allein zu trotze, muss sie dem geheimnisvollen Valerian vertrauen. Doch wer ist er wirklich?
Drachenmond Verlag und schöne Bücher kann man ruhig in einem Atemzug nennen, denn so ist auch Einhornblut und Feuerherz eine absolute Schönheit.
Aber auch der Inhalt kann hier völlig mithalten. Schon der Prolog gab mir Das letzte Einhorn Vibes, das ich schon als kleines Kind über alles geliebt habe. Dabei schreibt Fanny Bechert einfach märchenhaft, man wird regelrecht von ihren Worten verzaubert.
Das Worlbuilding ist ebenfalls besonders und versprüht eine Menge Magie und Charme, ob das Schloss des Vaters, der magische Zirkus oder die Welt in der sich die Charaktere auf der Suche nach Amelias Mutter begeben, alles ist vorstellbar, ohne im Detail zu verschwinden. Es gibt hier tolle und vor allem neue magische Wesen, die in ihrer Art wirklich spannend sind.
Die Handlung ist spannend und fesselnd, es gibt einige Plottwists, Action, etwas fürs Herz und ganz viel Magie und Abenteuer.
Erzählt wird die Geschichte durch einen auktorialen Erzähler, aber aus den Perspektiven von Amelia und Valerian, so dass wir viel über die Gefühle und Gedanken der Protagonisten erfahren.
Amelia ist einfach zauberhaft, auf der einen Seite unschuldig und naiv, auf der anderen Seite merkt man, dass sie es gewohnt ist, Befehle zu erteilen. Nichtsdestotrotz hat sie ein übergroßes Herz, mit dem sie allem und jeden gerecht werden will.
Valerian ist der düstere Mann, von dem wir früh wissen, wer er ist, doch tief im inneren ist er doch ganz anders, als man zunächst vermutet.
Mein Fazit: Mit Einhornblut und Feuerherz erzählt Fanny Bechert eine von Seite 1 an bezaubernde Geschichte, die in eine Welt versetzt, bei der man regelrecht die Geschichte des letzten Einhorns vor sich sieht. Der Erzählstil ist magisch und märchenhaft und die Charaktere absolut vielseitig und mindestens so magisch wie der Stil. Wer düstere Märchen mag, sollte hier reinlesen.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Wie gut ist dieses Buch, bitte?!

Heir of Storms
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Schon bei ihrer Geburt hatte Blaze einen spektakulären Auftritt, denn als Sturmbringerin brachte sie einen Sturm über das Land, der dieses beinahe vernichtete. Doch nicht nur das ist ungewöhnlich an Blaze, ...

Schon bei ihrer Geburt hatte Blaze einen spektakulären Auftritt, denn als Sturmbringerin brachte sie einen Sturm über das Land, der dieses beinahe vernichtete. Doch nicht nur das ist ungewöhnlich an Blaze, denn eigentlich ist ihre Familie eine der mächtigsten Feuerbringer des Landes und ihr Zwillingsbruder Flint ist ein großes Talent, während ihr eigenes nahezu versiegt ist. Als Blaze und Flint unerwartet zu Erben werden, die am Hof des Kaisers in gefährlichen Spielen gegen die Erben anderer Höfe antreten müssen, wird Blaze bewusst, dass sie alles in ihrer Macht Liegende tun muss, um ihre Gabe wieder zu erwecken. Dabei erhält sie unerwartet Unterstützung vom Sohn des Kaisers, Hal. Doch auch dessen Halbbruder Fox, den man den Erdspalter nennt, nimmt an den Spielen teil.
Das mich wunderschöne Cover immer neugierig machen, ist kein Geheimnis und natürlich hat auch Heir of Storms eine traumhafte Gestaltung.
Aber auch die Geschichte steht der Aufmachung in nichts nach, denn schon von Seite 1 an schafft Autorin Lauryn Hamilton Murray mich in ihren Bann zu ziehen. Sie hat einen so leichten und bildgewaltigen Schreibstil, ohne aus- oder abzuschweifen, dass man einfach mitten in die Story gesetzt wird.
Das Worldbuilding ist vielleicht nicht so intensiv wie z. B. bei High Fantasy, aber absolut vorstellbar und man erfährt auch einiges über Hintergründe und mehr.
Natürlich behält die Autorin auch noch so einige Geheimnisse zurück, da wir mit Heir of Storms ja auch erst den Einstieg in eine neue Reihe erhalten. Es bleibt definitiv spannend und auch wenn ich bei dem ein oder anderen vorausgeahnt habe, was kommt, gab es noch einige Momente mehr, die mich völlig überraschen konnten.
Dann gibt es da noch die Spiele um die Krone, die einen kleinen Bereich nur umfassen, aber trotzdem spannend sind.
Wer hier auf die große Lovestory hofft, könnte enttäuscht werden. Zwar deutet sich hier durchaus etwas an, bleibt aber wirklich nur ein Nebenpart. Was mich ganz besonders freut, ist, dass es mal keinen Spice gab.
Dafür sind die Charaktere hier ganz besonders fein ausgearbeitet, die Nebencharaktere sorgen für Spannung, Überraschungen und sind authentisch dargestellt. Gerade Flint, Blazes Bruder, fand ich großartig, aber eigentlich konnte ich mir jeden einzelnen lebhaft vorstellen.
Protagonistin und Ich-Erzählerin Blaze fand ich großartig. Sie ist zu Beginn unsicher, Selbstvertrauen ist nicht vorhanden und auch sonst wirkt sie wie eine graue Maus. Doch sie wächst nach und nach an ihren Herausforderungen und das in einem Tempo, der absolut nachvollziehbar ist. Gerade auch Fox, den sie den Erdspalter nennen, tritt sie immer selbstsicherer gegenüber auf und so manch Dialog ließ schmunzeln.
Mein Fazit: Für mich gibt es hier eigentlich so gut wie nichts auszusetzen. Die Geschichte habe ich an zwei Abende regelrecht inhaliert und ich musste mich einfach zwingen, das Buch zur Seite zu legen, um schlafen zu gehen. Spannung, Worldbuilding, Charaktere und die gesamte Handlung sind fesselnd und mitreißend. Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 26.09.2025

Tolle Story für cozy Lesestunden

Damn broken Heart
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Seit dem tödlichen Snowboardunfall ihres Bruders Andy ist sich Amber sicher, dass da etwas vorgefallen ist, weshalb er verunglückte. Nach ihrem Schulabschluss beschließt sie also, in Silver Oaks eine Stelle ...

Seit dem tödlichen Snowboardunfall ihres Bruders Andy ist sich Amber sicher, dass da etwas vorgefallen ist, weshalb er verunglückte. Nach ihrem Schulabschluss beschließt sie also, in Silver Oaks eine Stelle bei der Zeitung zu beginnen und dem ganzen auf den Grund zu gehen. Dank ihres Jobs gelingt es Amber mit Andys Mannschaft in Kontakt zu treten und begegnet dabei Rayne, dem Snowboardstar, der gleichzeitig Andys Konkurrent und Freund war und als Bad Boy gilt. Wie es der Zufall will, werden die beiden gemeinsam gesehen und für Raynes Freundin gehalten. Das wiederum kommt Rayne gelegen, denn seine Sponsoren sind begeistert von Amber. Tja, was soll auch schon schiefgehen, bei Fake Dates, oder?
Schon beim Anblick des Covers war ich verliebt in dieses Buch, denn die Gestaltung sieht einfach zauberhaft aus. Auch der Einstieg gelingt hier mühelos, denn Izzy Maxen beginnt gleich mit einem Knall, der den Leser erstmal das Herz bricht. Dabei schreibt sie absolut flüssig und fesselnd und lässt Bilder im Kopf des Lesers entstehen, die einen direkt in die Geschichte versetzen. Für mich braucht sich die Autorin auch nicht hinter großen Namen zu verstecken, denn sie schreibt wirklich fantastisch.
Die Kleinstadt Silver Oaks wird zwar nicht detailliert beschrieben, aber man bekommt eine gute Vorstellung vom Setting.
Die Geschichte ist abwechslungsreich, spannend, humorvoll und hat auch ausreichend Tiefgang, da Izzy Maxen hier auch ernste Themen einbringt, die bestimmte Eigenschaften der Charaktere näherbringen. Doch auch wenn es ernstere Themen gibt, ist auch eine Portion Humor, der sich vor allem in Dialogen zwischen Amber und Rayne widerspiegelt, vorhanden.
Wir blicken hier auch ein wenig hinter die Kulissen der Snowboard Mannschaft, der Druck der Sponsoren, den Zwang Leistung zu erbringen etc. Auch diese Einblicke haben mir gut gefallen.
Amber ist mir auf den ersten Blick ans Herz gewachsen. Neben ihrem neuen Job bei der Zeitung sind Bücher und das Bloggen darüber ihre große Leidenschaft. Auch wenn sie auf den ersten Blick eher introvertiert ist, was mit den Ereignissen ihrer Vergangenheit und dem Gefühl, niemals genug zu sein in ihrer Familie einhergeht, ist sie durchweg sympathisch.
Rayne, nach außen der coole Bad Boy, ist schon vom ersten Moment an ganz anders, als man dachte. Selbst jung Vater geworden weiß er, dass man Verantwortung nicht so einfach abtreten kann. Trotzdem spielt er nach außen eine Rolle, der er eigentlich vom Charakter her gar nicht entspricht.
Wir erleben die Geschichte aus wechselnden Perspektiven zwischen Amber und Rayne, jeweils in der Ich-Form. Dadurch lernen wir natürlich beide mit all den Gefühlen und Gedanken intensiv kennen und können gut einschätzen, an welcher Stelle sie eher in eine Rolle schlüpfen.
Nebencharaktere bekommen wir ebenfalls einige und ich könnte mir vorstellen, den ein oder anderen der Charaktere in einer Hauptrolle im nächsten Buch wiederzusehen.
Mein Fazit: Auch wenn Izzy Maxen hier und da die ernsteren Themen nur anschneidet, hat mir das Buch unheimlich gut gefallen. Es ist einfach unheimlich gut geschrieben und macht von der ersten Seite an einfach Spaß und nimmt einen gefangen. Von mir bekommt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.09.2025

Herzensbuch

Waterwitch
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Seit vielen Jahrhunderten lebt die Flusshexe Jenny Greenteeth in einem See in der Nähe eines kleinen Ortes namens Chipping Appleby. Bisher war es immer ruhig, doch eines Tages werfen die Dorfbewohner gemeinsam ...

Seit vielen Jahrhunderten lebt die Flusshexe Jenny Greenteeth in einem See in der Nähe eines kleinen Ortes namens Chipping Appleby. Bisher war es immer ruhig, doch eines Tages werfen die Dorfbewohner gemeinsam mit dem neuen Pfarrer eine junge Frau ins Wasser. Temperance wird beschuldigt, eine Hexe zu sein, was sie auch tatsächlich ist, doch bisher war sie die weise Frau des Ortes und half immer jedem, der zu ihr kam. Gemeinsam finden die beiden Frauen heraus, dass der neue Pfarrer gar kein Mensch, sondern der bösartige Erlkönig ist. Dieser kann jedoch nur besiegt werden, wenn ihnen der König der wilden Jagd zu Hilfe kommt. Allerdings verknüpft dieser wiederum Bedingungen für seine Hilfe. Gemeinsam mit dem Kobold Brackus machen sich Jenny und Temperance auf die Suche nach Rettung.
Natürlich war es wieder einmal das Cover, das mich neugierig machte und warum ich zu dieser Geschichte griff. Das mich aber hinter diesem tollen Cover eine unglaublich gute Geschichte erwartete, hätte ich nicht mit gerechnet.
Der Einstieg gelingt hier mühelos, der Schreibstil hat etwas Märchenhaftes, wenn auch eher düster und doch cozy. Klingt komisch? Ja, aber ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll.
Die Figur der Jenny Greenteeth ist eine Figur aus der englischen Folklore. Jenny Greenteeth ist das Flussmonster, dass im Gewässer auf dich lauert, dich packt und dann verspeist. Ganz genau das ist auch unsere Jenny hier und das ist der Punkt, der diese Geschichte so besonders macht.
In erster Linie ist es eine High Fantasy Story mit Wesen aus der Folklore, die gemeinsam aufbrechen, um etwas zu retten. Dadurch wird die Geschichte spannend und abwechslungsreich. Doch auch die Figuren geben der Geschichte etwas Besonderes, denn auch der Found Family Trope wird hier zu etwas besonderem. Ganz egal wer du bist und wie du bist, solange ihr euch akzeptiert und respektiert, könnt ihr gemeinsam Besonders sein.
Die Welt ist mittelalterlich und magisch, die Atmosphäre zwischen düster und cozy, gefährlich und herzlich. Irgendwie war hier von allem etwas dabei.
Protagonistin und Erzählerin der Geschichte, Jenny Greenteeth, ist ein Monster, sie frisst Fisch roh und notfalls auch Menschen, wenn diese ins Wasser fallen. Aber irgendwie hat Jenny auch unheimlich viel Herz, ich mochte sie vom ersten Moment an und als dann Temperance bei ihr auftaucht oder noch besser abtaucht, kommt die Seele der Jenny so richtig durch.
Auch der Kobold Brackus, ein absolut gewieftes Kerlchen, mochte ich vom ersten Moment an und auch Temperance ist eine clevere junge Hexe, die den Kobold schnell im Griff hat.
Diese drei zusammen sind einfach anders, besonders, sie ließen mich schmunzeln, lachen, mitfühlen und mitfiebern und sie machten das Buch zu einem Abenteuer.
Mein Fazit: Waterwitch ist ein ganz besonderes Buch für mich gewesen, es war ein überraschendes Highlight, denn mit solch einer Geschichte habe ich absolut nicht gerechnet. Wer es gerne cozy und doch abenteuerlich mag und den Found Family Trope liebt, sollte unbedingt hier einmal reinlesen. Ein Herzensbuch.