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Veröffentlicht am 12.10.2025

Waschbären-Abenteuer

Waschbär Willi Wunderquatsch - Die Erfindung der Trompetenwurst und weitere verrückte Abenteuer
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Der Autor Markus Hennig hat die Geschichten des kleinen Waschbären ursprünglich für seine Tochter erfunden, um dieser bestimmte Tätigkeiten wie Zähne putzen, einschlafen, usw. für Kind und Elternteil zu ...

Der Autor Markus Hennig hat die Geschichten des kleinen Waschbären ursprünglich für seine Tochter erfunden, um dieser bestimmte Tätigkeiten wie Zähne putzen, einschlafen, usw. für Kind und Elternteil zu erleichtern, was ich ein wirklich süßes Detail finde.

Das Tier Waschbär ist bei uns reichlich im Kinderzimmer vorhanden, da es sich um ein Lieblingstier handelt und auch bei diesem Buch war es vorallem die Zeichnung des Willi, die wir sofort ins Herz schließen konnten. Die Illustrationen haben einen lustigen Stil, der zu den komischen Geschichten und Abenteuer des Willi perfekt passen und seinen Charakter widerspiegeln.
Zu Beginn werden alle wichtigen Tiere der Handlung wie Willi, Prinzessin Eugenie von Grün (ein Maulwurf), das Eichhörnchen Alice, die Eule Uwe oder der Vogel Sergio und der Handlungsort(=Park)als Zeichnung vorgestellt.
Gleich hier erkennt man den humorvollen, einfachen, an Kinder gerichteten Schreibstil, der sich durch das ganze Buch zieht.
In 7 Vorlesegeschichten muss sich anschließend Waschbär Willi auf lustig, fantasievolle Weise mit ganz alltäglichen Themen (Zahnpastafestival, Nase putzen) auseinandersetzen und diese mit seinen Freunden bewältigen.
Da die Geschichten teils schon eher umfangreich sind und nicht immer auf allen Seiten Zeichnungen vorhanden sind, konnte ich mit meinem 4-jährigen Sohn maximal eine Geschichte am Stück lesen. Einzig kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass das Wort Quatsch wirklich häufig vorkommt, gleich von Beginn an, aber gut es steht schließlich schon im Titel, es wird in Österreich wahrscheinlich auch nicht so oft verwendet. Das Buch ist sehr unterhaltsam und brachte uns alle beim Lesen oder Zuhören das ein oder andere Mal zum Lachen!

Fazit: Ein sehr witziges und abwechslungsreiches Vorlesebuch !

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Für das Lachen meiner Kinder

Das größte Glück der Welt
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Yaya's Papa hat das Preisausschreiben in der Zeitung leider nicht gewonnen. Daraufhin begibt sich Yaya auf die Suche nach dem Glück, um ihm beim nächsten Mal einen Gewinn zu sichern. Ein großes Abenteuer ...

Yaya's Papa hat das Preisausschreiben in der Zeitung leider nicht gewonnen. Daraufhin begibt sich Yaya auf die Suche nach dem Glück, um ihm beim nächsten Mal einen Gewinn zu sichern. Ein großes Abenteuer mit vielen Begegnungen und der Frage, worum es sich bei diesem Glück denn eigentlich handelt, beginnt.

Die Illustrationen haben einen Aquarellhaften Stil, wirken irgendwie ein klein wenig unscharf bei genauerem Hinsehen, was mir nicht ganz so gut gefällt, aber sie sind sehr farbenfroh und lieblich! Die Qualität des Hardcover außen, der Seiten und der gedruckten Bilder wirkt recht hochwertig und auf den ersten Blick in Ordnung.
Die Textmenge auf den Seiten ist ideal geeignet zum Vorlesen und mein vierjähriger Sohn konnte dem Geschehen die ganze Zeit aufmerksam folgen. Zudem gab es genügend kleine Details, die sich nach und nach entdecken ließen und für den ein oder anderen Lacher sorgten(z.B. der kleine Maulwurf auf der Brücke).
Besonders gut gefiel mir, dass jedes Tier eine Art sprachliche Eigenheit mitbrachte und dadurch beim Lesen automatisch unterschiedliche Töne/Stimmen erzeugte, auch wenn es ein klein wenig im Lesefluss stört, sollte man die Geschichte noch nicht allzu oft gelesen haben.
Das Wichtigste, nämlich die Botschaft, dass für jeden Glück anders aussieht und gerade für Yaya's Papa normalerweise nicht materiell messbar ist, er es aber mit der Waage auf die er sie setzt wunderbar für kleine Kinder veranschaulicht, hat mir sehr gut gefallen. Es ist, denkt man genauer darüber nach, wirklich äußerst schwierig Kindern bei den zahlreichen Redewendungen, die es beim Thema Glück gibt, eine verständliche und logische Erklärung zu liefern. Doch gelingt dies der Autorin Andrea Schütze mit Hilfe dieser Geschichte recht gut und regt zu interessanten Gesprächen mit Kindern an!

Fazit: Eine wertvolle Botschaft, verpackt in einer lieben Geschichte!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Familiengespräche- achtsam, praxisnah und klug

Lasst uns reden
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Der Aufbau des Buchs gefällt mir sehr gut, da er nicht wie viele andere seines Genres mit einem langen Theorieteil startet, sondern direkt mit der Praxis. Es gibt sogar eine Schnelleinstieg Möglichkeit ...

Der Aufbau des Buchs gefällt mir sehr gut, da er nicht wie viele andere seines Genres mit einem langen Theorieteil startet, sondern direkt mit der Praxis. Es gibt sogar eine Schnelleinstieg Möglichkeit für sehr Ungeduldige, was mir durchaus in die Hände spielte und mir die beiden Autorinnen auf Anhieb sympathisch machte, da es für mich den Inhalt umso glaubhafter macht, wenn man sich selbst in so einem Alltag/Leben befindet.
Momentan erscheinen mir einige Punkte des Konzepts noch sehr streng (Prokollführer oder strikter Zeitpunkt), da ich mich mit zwei Kindergartenkindern aber noch in der Wirbelwindzeit befinde, denke ich, dass sich bis zum Einsatz der Familienkonferenz noch sehr wahrscheinlich einiges ändern wird. Wodurch dieser Ratgeber mich auch wunderbar durch die noch folgenden Jahre begleiten wird und ich ihn das ein oder andere Mal zu Rate ziehen werde.
Besonders ansprechend war für mich die Arbeitsblätter im mittleren Teil, die weitere Denkanstöße und Aufgaben für ein besseres Zusammenleben und eine friedsame Konfliktlösung anstreben.
Neben den wichtigen Punkten, dass in der Familienkonferenz alle sagen dürfen, was sie denken und fühlen, alle ausreden dürfen, niemand be- oder verurteilt wird und gemeinsam möglichst eine gerechte Lösung gefunden wird, fand ich sehr ansprechend das "Geheimrezept" gemeinsam zu lachen!
Durch zahlreiche, anschauliche Beispiele und vereinzelten visuellen Veranschaulichungen war es einfach, trotz Pausen, erneut in den Lesefluss einzusteigen und rundete den fachlichen Teil interessant ab.

Fazit: Ein Ratgeber als Werkzeug, um ein familiäres Miteinander gelingen zu lassen!

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Tolles "Bilderbuch" für Erwachsene

Kiss Me Once: Die Graphic Novel (Kiss the Bodygard, 1)
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Kiss me Once war für mich meine erste Graphic Novel, die ich sogleich in einem Tag ausgelesen hatte. Das Konzept, einen künstlerisches Aspekt durch die Illustrationen im Comic Stil mit einer Geschichte ...

Kiss me Once war für mich meine erste Graphic Novel, die ich sogleich in einem Tag ausgelesen hatte. Das Konzept, einen künstlerisches Aspekt durch die Illustrationen im Comic Stil mit einer Geschichte eines New Adult Roman zu vereinen, ist ein guter Schachzug gewesen, der für mich eine neue Art des Lesevergnügen erschafft.
Aufgrund dieser Novel, hab ich dann zusätzlich ins Buch reingelesen und festgestellt, wie exakt vieles von dort entnommen wurde, obwohl natürlich einiges gekürzt werden musste.
Der schwarz-weiße Stil, in dem die Protagonisten Ivy und Ryan gezeichnet sind, hat etwas Manga-haftes, aber gerade nicht zu extrem, sodass es zu übertrieben war und man konnte die Charakterzüge der beiden selbst darin gut erkennen. Nachdem man sich daran gewöhnt hat, in welcher Reihenfolge die Bilder zu lesen sind, versteht man auch rasch, dass Rosa-die einzige Farbe im Comic- ihre Gedankenblasen und seine gräulicher Farbgebung sind.
Die Story bedient sich dem klassischen Bad Boy Genre, der die kleine, zierliche Frau beschützen muss und ist mit viel Witz sowie Romantik verpackt, ein kurzweiliges Leseabenteuer, welches genau dadurch schwer aus der Hand zu legen war. Die Einfachheit hat manchmal genauso seine Verlockungen und Berechtigung, da ich herrlich abschalten und dem Alltag entfliehen konnte.

Am Ende des Buchs findet sich ein kleines "Making of" von der Illustratorin Olga Andriyenko, was ich überaus interessant fand, da sie einen wirklich guten Überblick vom ganzen Entsehungsprozess gibt.

Fazit: Das etwas andere "Erwachsen"-Buch, welches jedoch trotzdem Spaß machte zu lesen!

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Liebe ein Leben lang?!

The Penguin Paradox
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Ein wunderschön, winterliches Cover mit Pinguin-Farbschnitt im Comicstil erhält man bei diesem neuen Roman vom Ravensburger Verlag. Den romantischen Schreibstil der Autorin Greta Milan kenne ...

Ein wunderschön, winterliches Cover mit Pinguin-Farbschnitt im Comicstil erhält man bei diesem neuen Roman vom Ravensburger Verlag. Den romantischen Schreibstil der Autorin Greta Milan kenne ich bereits aus anderen Büchern von ihr und habe ihn auch hier sofort wiedergefunden.
Man wird relativ rasch an den außergewöhnlichen Handlungsort in der Antarktis entführt und bekommt die kalte, Schneeverhangene Atmosphäre aus häufigen Perspektivwechsel von Emerie und Beckett transportiert.
Die beiden Charaktere liefern sich zu Beginn des Buchs den klischeehaften Schlagabtausch aus dem New Adult Genre und ihre körperliche sowie emotionale Spannung steigert sich in elektrisierende Höhen, bis endlich die unausgesprochenen Missverständnisse aus dem Weg geräumt sind und der erlösende Kuss folgt.
Emerie und Beckett sind mir beide von Anfang an sympathisch gewesen und ihre Hintergrundgeschichten bekommen ausreichend Beachtung um z.B. die Ablehnung und Zurückhaltung von Emerie nachvollziehbar zu machen. Als männlicher Hauptprotagonist war Becks mit seiner weichen, verständnisvollen und empathischen Art, in heißer Verpackung, einer meiner absoluten Favoriten unter den New Adult Liebesroman Männern.
Zusätzlich lässt die Autorin auch die restlichen Personen im Buch zwar oberflächlich, aber genügend in die Handlung einfließen, sodass ich das Gefühl hatte, selbst Teil der Crew auf der Forschungsstation zu sein.
Das Wissen zu den Adeliepinguinen schien von Anfang an fachlich gut recherchiert und wirkte für mich glaubhaft, auch wenn ich wusste dass Emeries Verhaltensanalysen am Ende nicht auf das gewünschte Ergebnis hinauslaufen würden.

Der Roman kam für mich genau richtig, da ich nun seit Längerem nach einer herzerwärmenden, wenig dramatischen und zum Lächeln bringenden Liebesgeschichte suchte und hier absolut alle Punkte erfüllt wurden.

Die beiden Stimmen des Sprecher Alexander Pensel und der Sprecherin Nora Schulte waren sympathisch, passten gut zueinander und lieferten sich einen authentischen Schlagabtausch.

Fazit: Endlich wieder ein Wohl-fühl-Liebesroman ohne richtigem Drama! Gemütliche Lesestunden garantiert!

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