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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

Für die kürze des Buches etwas langwierig

Magisterium - Das 4. Jahr
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Während die Figuren mir wieder gut gefallen haben, und ich sehr gerne erneut ins Setting der Reihe eingetaucht bin, hat mich das Buch gleichzeitig auch nicht ganz so zufrieden zurückgelassen, wie die bisherigen ...

Während die Figuren mir wieder gut gefallen haben, und ich sehr gerne erneut ins Setting der Reihe eingetaucht bin, hat mich das Buch gleichzeitig auch nicht ganz so zufrieden zurückgelassen, wie die bisherigen Bände.
Es ist düsterer und erwachsener, was sich durchaus spannend liest, und außerdem macht es einige moralische Themen auf, die ich durchaus spannend zu überdenken fand, gleichzeitig handelt es die eröffneten Themen nicht immer ganz zufriedenstellend ab in meinen Augen, und braucht für die einzelnen Themen gleichzeitig aber viel zu lange.
So passiert gefühlt das ganze Buch über eigentlich kaum etwas, weil wir immer in der gleichen Situation feststecken, während das, was passiert, aber durchaus wichtig ist. Hier hätte ich mir entweder mehr Themen gewünscht, oder dass die hier eröffneten Plotstränge eher in einem der anderen Bände mitverarbeitet worden wären.
Keineswegs ein schlechtes Buch, oder ich habe auf jeden Fall schon viel schlechteres gelesen, aber eindeutig dder schwächste Band der Reihe für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Fantasie
Veröffentlicht am 24.10.2025

Ziemlich gut, mit leider einigen Schwächen

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
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Eine großteils wirklich schön Geschichte. Ich konnte von Anfang an mit den Figuren mit für und habe total gerne über ihre Abenteuer gelesen.
Dabei sind alle Haupt Figuren sehr sympathisch und auch mit ...

Eine großteils wirklich schön Geschichte. Ich konnte von Anfang an mit den Figuren mit für und habe total gerne über ihre Abenteuer gelesen.
Dabei sind alle Haupt Figuren sehr sympathisch und auch mit den Nebenfiguren konnte ich viel anfangen. Erstaunlicherweise fand ich sogar die "Bösewichte" echt ... freundlich? Vielleicht nicht anderen gegenüber, aber untereinander waren sie echt sehr verständnisvoll, was ich richtig cool fand, weil ich damit nicht gerechnet hätte.
Leider gab es auch ein paar Dinge, die mir nicht ganz so gut gefallen haben, wie die Art, wie Iridas Stottern geschrieben war, ein paar kleinere Logiklücken, oder (das ganz besonders) die Tatsache, dass praktisch nur "die Bösen" mit Stoffwechselproblemen zu kämpfen hatten, die für Körpergeruch sorgten (da ich eine Freundin habe, die das Problem hat, fand ich das hier irgendwie überhaupt nicht gut gelöst/ist mir das echt sehr negativ aufgefallen).
Im großen und ganzen möchte ich aber sowohl Schreibstil als auch Figuren, und auch wenn ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde, bin ich ganz sicher, dass andere Leute sehr viel Spaß daran haben würden.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Leider nicht mein Buch, für andere bestimmt super

Heart of Night and Fire
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Ich muss sagen, dass mir das Buch leider nicht so sehr zugesagt hat, wie ich es mir gewünscht hätte.
Die Repräsentation ist fantastisch, und das Hörbuch, das mir von NetGalley zur Verfügung gestellt wurde ...

Ich muss sagen, dass mir das Buch leider nicht so sehr zugesagt hat, wie ich es mir gewünscht hätte.
Die Repräsentation ist fantastisch, und das Hörbuch, das mir von NetGalley zur Verfügung gestellt wurde ist wirklich angenehm zu hören und die Sprecherin macht einen echt guten Job, was mir sehr gefallen hat. Ebenso mochte ich den Plot echt gerne, und mir hat das Setting gut gefallen.
Zarya ist eine Protagonistin, die ihr gesamtes Leben bisher eigentlich eingesperrt verbracht hat, und sich nichts mehr wünscht, als endlich in Freiheit zu sein, und als sie die Gelegenheit endlich bekommt, zögert sie natürlich nicht lange, bevor sie in die Welt flieht. Sie weiß ziemlich genau, was sie will, und lässt sich von Leuten nicht sagen, wo es hingeht, sondern bestimmt ihren Weg selbst, was ich echt gut fand. Außerdem hat sie kein Problem mit sexueller Nähe, was ich auch immer erfrischend in Büchern finde, auch wenn mir die Sex-Szenen dann meistens (war hier auch so) eher auf die Nerven gehen, aber trotzdem habe ich lieber eine Protagonistin, die halt Vorstellungen hat und keine Scheu vor ihren Wünschen, als eine, die die ganze Zeit nur nervös am Erröten ist.
Aber was an Zarya in meinen Augen leider gar nicht funktioniert hat, und damit dafür gesorgt hat, dass ich an ganz vielen Stellen überhaupt keine Lust mehr auf die Geschichte hatte, waren ihre Beziehungen zu anderen Leuten. Ich hatte bei einer Beziehung zum Beispiel die ganze Zeit das Gefühl, dass sie funktionieren würde, wenn es sie eher geschrieben wäre, als würde es sich um so eine geschwisterliche Rivalität handeln, nur um später rauszukriegen, dass es tatsächlich so gemeint ist. Diesen Eindruck hat es auf mich aber gar nicht gemacht, eher hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass Zarya die Person wirklich gerne tot sehen würde (und habe mich die ganze Zeit gefragt, warum sie's nicht einfach tut, weil irgendwie schienen alle Leute ihrer Meinung zu sein), und dann plötzlich hat sie ihre Abneigung bisher als Witz abgetan, was ich so gar nicht gesehen habe. Dieses gleiche Problem mit ihren Gefühlen zwischen Liebe und Hass, die sie nicht wirklich gut ausdrücken kann, gibt es auch bei anderen Personen. Da hätte für mich einfach emotional klarer sein müssen, wo man steht, so hatte ich als es dann darum ging, dass sie sich durchaus sorgt, das Gefühl, dass das alles komplett aus dem nichts kam.
Ähnlich wie die romantischen Geschichten, die mich auch komplett kalt erwischt haben, weil ich das Gefühl hatte, sie kennt Leute drei Tage, und plötzlich war irgendwie von ganz starken Gefühlen die Rede, was mir persönlich einfach viel zu schnell ging.
Das ganze Beziehungs-Drama und Verhalten der beteiligten Personen fand ich hingegen wieder echt gut gelöst und habe ich ganz gerne gehabt.
Das ganze Drama um "wir wollen dich nur beschützen, sagen dir aber absolut nichts, außer dass du hier nicht weg darfst/das nicht machen darfst, und dann am Ende sind wir sauer, weil du nicht grundlos auf uns hörst/sagen wir dir, wir haben's doch gesagt, wenn was schief läuft, weil was dachtest du, warum wir dir Dinge verboten haben?" fand ich dagegen unglaublich anstrengend. Gebt Zarya doch einfach die Möglichkeit, Dinge zu verstehen, anstatt sie ständig im dunkeln tappen zu lassen und dann sauer zu sein, wenn sie das nicht will.

Ich glaube alles in allem handelt es sich eigentlich um eine echt gute Geschichte, gerade mit der tollen Repräsentation, den guten Ideen, und den an sich sehr soliden Figuren, für mich haben die Beziehungen zwischen den Figuren nur leider so wenig Sinn ergeben/ich konnte die so schlecht nachvollziehen, dass ich persönlich nicht wirklich Freude an dem ganzen hatte.

Veröffentlicht am 22.09.2025

Weiterhin nicht total überzeugend

Land of Stories: Das magische Land – Die Rückkehr der Zauberin
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Fand ich dieses Buch besser als Band 1 ... vielleicht? Ich hatte das Gefühl, dass man hier ein bisschen mehr Zeit mit den Figuren verbracht hat, und es gab eindeutig mehr, die ich mochte, gleichzeitig ...

Fand ich dieses Buch besser als Band 1 ... vielleicht? Ich hatte das Gefühl, dass man hier ein bisschen mehr Zeit mit den Figuren verbracht hat, und es gab eindeutig mehr, die ich mochte, gleichzeitig wiederholt sich hauptsächlich die Geschichte (Gegenstände für einen Zauber suchen), ein paar Figuren gingen mir auch sehr auf die Nerven (dafür, wie intelligent Alex sein soll, tut sie echt nicht die schlausten Dinge), und das Ende fand ich auch ziemlich enttäuschend. Gleichzeitig war es aber nicht ganz so sehr dieses "einfach einen Plotpunkt nach dem anderen abarbeiten", was ich echt gut fand, dafür gab es viel "die Leute vom vorherigen Buch abarbeiten, weil man die schon kennt" oder so fühlte es sich teils an. Was denke ich nicht schlecht ist als Kinderbuch, und so hat man eben einige Figuren auch etwas besser kennengelernt, und es war keineswegs so, dass ich die nicht gerne wiedergesehen habe, aber ich habe eben auch das Gefühl, dass das ganze besser in eine "neue" Geschichte hätte eingearbeitet werden können, und generell dass es gerne eine neue Geschichte hätte geben können, weil so wirkte es auf mich auch oft wie "wir machen einfach ganz viel wie beim ersten Mal, wird schon".
Als "Kinderbuch" (bzw. halt für Grundschüler) sehr solide, auch wenn ich denke, dass Kinder auch mehr Abwechslung verdient hätten, für mich persönlich endet die Reise mit den Kindern hier aber, den trotz meiner eigentlichen Liebe für Kinderbücher habe ich nicht wirklich Interesse an ständigen Wiederholungen und teils doch recht einseitigen Figuren.

Veröffentlicht am 14.09.2025

Richtig tolle Welt mit leider doch viel verschenktem Potenzial

Soulmates and Other Ways to Die
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Dieses Buch hat mich am Anfang wirklich sehr schnell abgeholt. Eine RomCom in der Apokalypse, in der zwei Seelenverwandte versuchen, einander wieder loszuwerden, während sie aufeinander aufpassen müssen, ...

Dieses Buch hat mich am Anfang wirklich sehr schnell abgeholt. Eine RomCom in der Apokalypse, in der zwei Seelenverwandte versuchen, einander wieder loszuwerden, während sie aufeinander aufpassen müssen, weil wenn einer stirbt, stirbt der andere auch? Count me in. Klang wirklich interessant, die Leseprobe fand ich überzeugend, und als ich dann das Buch vollständig lesen konnte (was ich tatsächlich auch in drei Tagen geschafft habe, denn es lässt sich wirklich leicht lesen) ging es genauso weiter.
Zoe und Miloo sind Seelenverwandte (oder KinTwins, wie sie hier genannt werden), die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber plötzlich müssensie dann doch zusammenarbeiten, um den jeweils anderen wieder loswerden zu können. Nur natürlich lernt man sich auch besser kennen, wenn man so sehr am selben Strang zieht, und so wird aus anfänglichem Hass dann doch sehr schnell sowas wie Freundschaft. Was für mich auch wirklich gut funktioniert hat. Zoe wird inMilos Freundesgruppe hereingezogen und aufgenommen, und erlebt zum ersten Mal seit Jahren, wie es ist, sich nicht ständig im eigenen Haus einzuschließen, während Milo lernt, dass Adrenalin vielleicht nicht das wichtigste auf der Welt ist, und man ab und an auch mal Rücksicht auf andere nehmen kann.
Leider muss ich sagen, dass ich darüber hinaus kaum Chemie zwischen den beiden gefühlt habe. Die Freundschaft kaufe ich ihnen voll ab, die angebliche Romanze leider gar nicht. Dabei ist es nicht einmal so, als würde Welliver keine Romanzen schreiben können, den der besten Freundin von Milo habe ich ihre Beziehung schon abgekauft.
Die Figuren einzeln fand ich ebenfalls stark (auch wenn ich teils das Gefühl hatte, besonders bei Zoe, dass die erste Charakterisierung überhaupt nicht der Wahrheit entsprach, und sie eher Dinge gemacht hat, die ich nicht zwingend als passend empfunden hätte), und auch richtig gut gefallen hat mir, wie und dass queere Themen in der Geschichte aufgegriffen wurden. Man merkt, dass Welliver sich Gedanken gemacht hat, und wie queere Themen nebenbei immer wieder eingeflossen sind fand ich echt schön. Besonders die Erwähnung von Asexualität hat mich echt happy gemacht, weil ich damit so gar nicht gerechnet hatte. Hier wurden sich eindeutig Gedanken gemacht, und ganz viele Fragen, die ich andernfalls gehabt hätte, wurden so tatsächlich echt schön erklärt.
Ebenfalls gut gefallen hat mir die Idee der Seelenverwandtschaft, und auch die Kettenreaktion, die alle Geschehnisse automatisch immer mit sich führten. Ja, es war düster, aber irgendwie hat's auch gepasst, zu wissen wie viel mit jedem einzelnen Tod automatisch auf dem Spiel steht.
Im großen und ganzen fand ich's also richtig gut ... und dann kam die zweite Hälfte, die mich gerade weil ich den Anfang so sehr mochte eher enttäuscht hat.
Plötzlich ist Milo der praktisch erste Mensch seit Jahren, der auf die Idee kommt, anderen zu helfen, und wird dadurch ein Held (schiebt es aber Zoe in die Schuhe), Zoe wird von einer vernünftigen und bedachten Person, die immer alles durchdenkt zu jemandem, der sich plötzlich auf seine Gefühle stürzt und nur noch aus (angeblicher) Liebe handelt, unser "Bösewicht" wird wirklich sehr extrem, und aus dem RomCom, bei dem ich durchaus auch Komik erwarte, wurde eine eher richtig düstere Geschichte. Ich muss sagen, dass ich's von Anfang an nicht wirklich lustig fand, aber durch den leichten Ton, in dem alles geschrieben war, konnte ich mit dem "RomCom" trotzdem gut leben. In der zweiten Hälfte wird es aber gefühlt nur noch düster und grau und alles wird schrecklich und apokalyptisch, und damit hätte ich ganz ehrlich auch super leben können (hätte mir sogar besser gefallen als der leichte Ton am Anfang), aber die Mischung aus beidem haut für mich leider nicht hin. Man kann nicht so "hell" anfangen, und dann so "dunkel" weitermachen. Da hätte Welliver sich in meinen Augen für eins entscheiden müssen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich trotzdem eine echt gute Zeit hatte, und gerade der Anfang war wie gesagt echt super und die Welt und Ideen haben mir echt gut gefallen, am Ende war die Änderung des Tons aber unpassend, ganz viel Potenzial wurde in meinen Augen verschenkt, und es traf einfach nicht das, was die Geschichte mir eigentlich versprochen hatte.

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