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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Ein guter und spannender Jugendroman

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Das Cover des Buches finde ich super gut. Es wirkt modern, blutig und die Farben sind sehr ansprechend.
Ich habe das Buch mit Farbschnitt bekommen und dieser ist auch toll gestaltet. Das Buch ist ein echter ...

Das Cover des Buches finde ich super gut. Es wirkt modern, blutig und die Farben sind sehr ansprechend.
Ich habe das Buch mit Farbschnitt bekommen und dieser ist auch toll gestaltet. Das Buch ist ein echter Hingucker im Bücherregal.
Die Schriftgröße lässt sich sehr angenehm lesen und das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, die jeweils aus Sicht eines anderen Charakters geschrieben wurden.

Darum geht´s:

In Sanera, einer beschaulichen Stadt, steht ein altes mysteriöses Herrenhaus. Das Carrington Manor.
In diesem Haus soll der Geist des ehemaligen Besitzers sein Unwesen treiben und auf Rache an den Stadtbewohnern aus sein.
Als in dem Anwesen Morde geschehen, ist es an vier Jugendlichen, das Geheimnis des Herrenhauses zu lüften.
Einige mysteriöse Charaktere treiben ihr Unwesen in Sanera.
Eine neue Schülerin erscheint genau zu dem Zeitpunkt, als die ersten Morde geschehen und freundet sich mit ein paar Jugendlichen an.
Birgt sie ein grauenvolles Geheimnis? Können die Jugendlichen das Rätsel um den Geist lösen?
Wird es noch mehr Morde geben?

Meine Meinung:

Die Charaktere des Buches wurden anschaulich, wenn auch nicht allzu ausführlich beschrieben. Für die Story hat mir das aber ausgereicht.
Der Autor baut eine schöne Spannung auf, die sich durch den gesamten Roman zieht. Man hat immer mal wieder jemand anderen als Hauptverdächtigen im Kopf, wenn auch die Auflösung am Ende nur wenig überraschend kommt. Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.
Das Setting im alten Herrenhaus ist schön schaurig, die Geschichte hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr in dem Anwesen spielen können.
Nicht alle Handlungsstränge lassen sich einwandfrei erklären, es bleiben am Ende ein paar kleine Ungereimtheiten bestehen.
Wie es sich für ein Jugendbuch gehört, ist auch eine kleine Lovestory in die Geschichte eingebaut, die aber keinen großen Platz einnimmt.
Das passt wirklich gut dazu und lockert die Atmosphäre immer mal wieder etwas auf.

Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen, wenn es auch ein paar Ungereimtheiten gab. An manchen Stellen wurde es unglaubwürdig, daher auch ein Stern Abzug.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch gerne weiter an alle, die Jugendbücher mögen und die keine allzu übernatürliche und gut durchdachte Geschichte erwarten.

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 18.08.2025

Ein netter Roman mit ernstem Hintergrund

Aber bitte mit Sonne
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Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, es hat mich direkt neugierig gemacht. Man erwartet einen locker-fröhlichen Sommerroman, der lustige Szenen beinhaltet. Dieser Eindruck täuscht aber etwas (dazu ...

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, es hat mich direkt neugierig gemacht. Man erwartet einen locker-fröhlichen Sommerroman, der lustige Szenen beinhaltet. Dieser Eindruck täuscht aber etwas (dazu später mehr).
Der Roman ist in viele kürzere Kapitel unterteilt, daher fliegt man nur so durch die Seiten.
Schriftart- und Größe lassen sich angenehm lesen und der Schreibstil der Autorin gefällt mir wie üblich sehr gut.

Darum geht´s:

Lucys Welt gerät von heute auf morgen aus den Fugen.
Ihre beste Freundin zieht mit ihrem neuen Partner ins weit entfernte Hamburg und zu allem Überfluss bemerkt sie an ihrem Geburtstag einen Knoten in der Brust. Da sie mit Krebs eine schlimme Erfahrung in der Familie durchleben musste, bekommt sie direkt Panik und nimmt sich vor, aus dem Rest ihres Lebens das beste herauszuholen.
Kurzerhand kündigt sie ihren Job und bucht eine Reise in die Karibik.
Durch einen Unfall kann sie jedoch den Urlaub nicht antreten und muss ihre Zeit bei ihrem Onkel und dem jungen Koch Matteo verbringen.
Matteo kümmert sich sehr liebevoll um Lucy und hält einige Überraschungen für sie bereit.

Meine Meinung:

Die Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen, man kann direkt mit ihnen mitfühlen und alle sind rundum sympathisch.
Durch die Situation mit dem Knoten in Lucys Brust und den damit verbundenen Ängsten, bekommt der Roman eine ziemlich ernste Note. Es sind zwar hin und wieder Szenen dabei, bei denen ich schmunzeln musste, ich hätte mir aber gerne noch ein paar mehr lustige Szenen gewünscht. Das Cover hat mir einen etwas anderen Eindruck vermittelt.
Die Autorin hat es geschafft, dass man sich in Lucys Lage hineinversetzen konnte, auch wenn man manchmal gedacht hat: "Jetzt muss sie doch mal mit der Sprache herausrücken".
Am Ende wurde ein schöner Bogen gespannt und alle Ungereimtheiten haben sich aufgelöst.
Zum Glück gab es wie immer auch ein schönes Happy End.

Fazit:

Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen, wenn es mir auch fast ein bisschen zu ernst war. Ein paar mehr witzige Szenen oder etwas weniger Drama hätten mir vielleicht etwas besser gefallen.
Alles in allem empfehle ich das Buch aber gerne weiter, weil es sich sehr schön lesen lässt und die Charaktere sehr sympathisch sind.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Eine unterhaltsame Geschichte

Später
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Das Buch "Später" ist ein für Stephen King eher kurzer Roman.
Es ist in mehrere kurze Kapitel unterteilt, weshalb es sich sehr schnell lesen ließ.
Der Schreibstil ist super, wie ich es von Stephen King ...

Das Buch "Später" ist ein für Stephen King eher kurzer Roman.
Es ist in mehrere kurze Kapitel unterteilt, weshalb es sich sehr schnell lesen ließ.
Der Schreibstil ist super, wie ich es von Stephen King erwarte ;)

Im Roman treffen wir auf Jamie und seine Mutter Tia, ein gutes Team.
Eines Tages stellt Jamie fest, dass er Menschen, die gestorben sind, als Geister sehen kann und sich mit ihnen unterhalten kann. Wenn er ihnen Fragen stellt, müssen sie immer mit der Wahrheit antworten.

Seine Mutter fängt an ihm zu glauben und erzählt ihrer Freundin Liz von der Gabe ihres Sohnes. Ob das eine gute Idee war?!

Im Roman dreht sich alles um Jamies Gabe, durch die er immer mal wieder in große Schwierigkeiten gerät. Seine Gabe wird durch verschiedene Personen ausgenutzt.
Hier möchte ich nicht zu viel schreiben, um nicht zu spoilern.

Als Kind muss Jamie dadurch einige schreckliche Dinge erleben und muss sich häufig mit dem Tod auseinandersetzen.
Übernatürliche Elemente kommen hier auch zum Einsatz.

Es wird mehrfach erwähnt, dass es sich um eine Horrorstory handelt.
Sicher ist die Geschichte aus Sicht eines Kindes (wie Jamie) unheimlich, für Fans von King aber seichte Kost, finde ich.

Das Buch war kurzweilig und ich fühlte mich gut unterhalten, langweilig wurde es für mich nicht.

Ich vergebe daher 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Interessantes Thema und moderne Lektüre

The Freedom Clause
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Das Cover des Buches passt hervorragend zum Inhalt des Romans, es zeigt die sinnliche Protagonistin Daphne.

Das Buch ist in ein paar große Kapitel unterteilt, diese wiederum in mehrere Absätze, in denen ...

Das Cover des Buches passt hervorragend zum Inhalt des Romans, es zeigt die sinnliche Protagonistin Daphne.

Das Buch ist in ein paar große Kapitel unterteilt, diese wiederum in mehrere Absätze, in denen immer abwechselnd Daphne und Dominic im Fokus stehen.


´Darum gehts:

Daphne und Dominic haben sich sehr jung kennengelernt und haben mit Anfang 20 bereits geheiratet.

Inzwischen hat sie der Alltag fest im Griff und ihr Sexleben ist ziemlich eingeschlafen.

Im Rausch einer Silvesterparty kommt Dominic eine Idee: die beiden könnten sich eine Nacht im Jahr "frei nehmen" und an diesem Tag schlafen mit wem sie wollen, dies aber unter bestimmten Bedingungen, um die eigentliche Beziehung nicht zu gefährden. Diese lauten: Sex nicht zweimal mit derselben Person, es darf darüber weder mit dem Partner, noch mit Familie oder Freunden gesprochen werden und der Vertrag geht zunächst über 5 Jahre.

Widerwillig stimmt Daphne dem Experiment zu, in der Hoffnung, wieder Schwung in die Ehe zu bekommen und Dominic glücklich zu machen.

Daphne kommt nicht damit zurecht, sich niemanden anvertrauen zu dürfen und schreibt daher einen anonymen Blog, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Dieser Blog hat Witz, enthält tolle Rezepte und ist sehr kreativ.

Ob das Experiment glückt und ob die Ehe der beiden dadurch wieder in Schwung kommt, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.


Meine Meinung:

Ich finde die Charaktere im Buch interessant, wenn auch nicht zu 100 % sympathisch. Anfangs hat man noch den Eindruck, dass sich Daphne deutlich schwerer damit tut, sich auf das Experiment einzulassen, als Dominic aber im Laufe des Romans werden beide mit unerwarteten Schwierigkeiten konfrontiert. Wir gehen mit den beiden auf eine Reise der Selbstfindung und Selbstverwirklichung, blicken hinter die Fassaden und erleben einige kuriose Geschichten. Beide gehen komplett anders mit dem Thema um. Im Roman werden auch die Kindheitserlebnisse der beiden ein Thema sein und man kann sehr gut mit ihnen mitfühlen. Ich finde das Thema sehr zeitgemäß, wenn auch vielleicht etwas überspitzt dargestellt und teilweise kann ich die Entscheidungen der Charaktere nicht nachvollziehen. Ich kann an dieser Stelle nicht zu viel schreiben, ohne zu spoilern aber ich finde, dass beide große Fehler begangen haben und dass das Ende sehr gut nachvollziehbar ist.

Durch das Nachwort der Autorin stellt sich heraus, dass es in dem Buch primär um das Thema Selbstverwirklichung von Frauen gehen soll. Das kam für mich so nicht ganz heraus und ich finde, dass die Rolle des Mannes sehr unschön beschrieben wird. Es ist mir zu einseitig und ich war auch kein riesengroßer Fan von der Entwicklung der Protagonistin.


Fazit:

Mir hat der Roman recht gut gefallen, er ist zeitgemäß, spricht ein interessantes Thema an, handelt von der Selbstverwirklichung und der Entwicklung innerhalb einer eingefahrenen Beziehung und regt teilweise zum nachdenken an.

Ich empfehle das Buch daher weiter.

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Veröffentlicht am 14.02.2024

Guter Roman mit starkem Ende

Mimik
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Das Cover des Buches finde ich hervorragend, wie ein Spiegel und herrlich schlicht. Würde ich die Romane von Sebastian Fitzek nicht ohnehin lesen, hätte ich mich beim stöbern sicher dafür entschieden. ...

Das Cover des Buches finde ich hervorragend, wie ein Spiegel und herrlich schlicht. Würde ich die Romane von Sebastian Fitzek nicht ohnehin lesen, hätte ich mich beim stöbern sicher dafür entschieden. Das Buch ist in viele, teils sehr kurze Kapitel unterteilt und der Schreibstil ist typisch Fitzek, inklusive sehr vieler Cliffhanger. Ich finde es aber dieses Mal überhaupt nicht verwirrend, man wusste immer gleich wo die Story gerade spielt aber was es mit den Charakteren auf sich hat, hat man wie immer erst auf den letzten Seiten erfahren.

Darum geht´s

Ich finde, über die Story lässt sich nicht allzu viel schreiben, ohne zu spoilern. Es geht im Roman um Hannah Herbst, welche als Mimikresonaz-Expertin für die Polizei arbeitet.
Sie verliert nach einer OP ihr Gedächtnis und sieht in einem Video, wie sich sich selbst an dem Mord ihrer eigenen Familie bezichtigt. Im Roman geht alles darum, den Fischermann ausfindig zu machen und festzustellen, ob Hannah wirklich dazu fähig war, ihre eigene Familie zu ermorden.

Meine Meinung

Anfangs bin ich nicht gleich in den Roman hineingekommen, die Geschichte ist für mich etwas dahingeplätschert. Leicht übertrieben und ich hab mich mal wieder gefragt, warum ich schon wieder zu einem Roman von Sebastian Fitzek gegriffen habe.
Nach einiger Zeit wurde mir aber klar, dass dieser Roman einer der besseren des Autoren ist. Ab Mitte des Romans (ca.) folgte ein Ereignis auf das nächste und man hatte immer wieder mal einen anderen Verdacht, wie der Roman ausgehen könnte.
Wie immer bei Fitzek ist es mir aber doch nicht gelungen, das komplette Ausmaß selbst herauszufinden. Ich war doch tatsächlich richtig geschockt über das Ende, damit habe ich gar nicht gerechnet.

Fazit

Insgesamt hat mir der Roman recht gut gefallen, ein wirklich typischer Fitzek, mit (für mich) völlig unerwartetem Ende. Ich würde den Roman weiter empfehlen.

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