Die Drei-Tage-Mordgesellschaft
Die Dreitagemordgesellschaft
Nach einigen enttäuschenden Cosy-Krimis, die sich leider oft zu bekannt oder austauschbar anfühlten, war Die Drei-Tage-Mordgesellschaft für mich ein echter Glücksgriff.
Allein die Idee, Agatha Christies ...
Nach einigen enttäuschenden Cosy-Krimis, die sich leider oft zu bekannt oder austauschbar anfühlten, war Die Drei-Tage-Mordgesellschaft für mich ein echter Glücksgriff.
Allein die Idee, Agatha Christies Haushälterin zur Ermittlerin zu machen, fand ich sofort spannend. Die Geschichte spielt stilecht im Herrenhaus der berühmten Krimiautorin und genau dort wird auch die Leiche gefunden.
Mit Phyllida Bright hat Colleen Cambridge eine moderne und durchweg sympathische Hauptfigur geschaffen. Sie wirkt glaubwürdig, ist energisch und erinnert in ihrer Denkweise ganz bewusst an Hercule Poirot, den Phyllida übrigens selbst bewundert und regelmäßig mit der örtlichen Polizei vergleicht, was für charmante Momente sorgt.
Der Kriminalfall ist klassisch aufgebaut: Phyllida sammelt Hinweise, stellt Fragen und am Ende versammeln sich alle Verdächtigen zum großen Finale. Ganz im Stil der alten Schule.