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Veröffentlicht am 26.01.2021

Rezensionen zu Sturmtochter 3

Sturmtochter, Band 3: Für immer vereint (Dramatische Romantasy mit Elemente-Magie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Worum es geht:
In Schottland herrschen die schlimmsten Zustände seit Clangedenken: Ein Krieg zwischen den fünf großen Clans steht kurz bevor. Ungezügelte Naturgewalten und Elementare verwüsten das Land. ...

Worum es geht:
In Schottland herrschen die schlimmsten Zustände seit Clangedenken: Ein Krieg zwischen den fünf großen Clans steht kurz bevor. Ungezügelte Naturgewalten und Elementare verwüsten das Land. Als Sturmtochter der MacLeods verteidigt Ava das Gebiet des Wasserclans, doch diesmal ist Lance nicht an ihrer Seite. Denn noch immer fehlt jede Spur von ihm und mit jedem Tag schwindet Avas Hoffnung, ihn jemals wiederzusehen.


Meine Meinung:
Sturmtochter 3 hat mir gut gefallen. Für ich war es der zweitbeste Teil der Trilogie, nach dem ersten Teil.
Ich mochte die Charaktere echt gerne und habe es genossen, mal ein Buch aus den Perspektiven mehrerer Charaktere zu lesen. Die 6 Hauptcharaktere waren alle unterschiedlich. Ich mochte sie alle ganz gerne, ich hatte aber das Gefühl, dass ich nicht alle Charaktere so gut kannte, abgesehen von Ava, der Protagonistin. So sehr ich die verschiedenen Perspektiven auch mochte, hätte ich mir da vielleicht lieber ein zwei Charaktere weniger gewünscht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es zu wenig Handlung für die verschiedenen Perspektiven gab. Zumindest, um die Charaktere wirklich kennenzulernen. Ich hätte zum Beispiel gerne mehr über Bowens und Julianas Vorgeschichte gewusst. Sie wurde mehrfach erwähnt, aber soweit ich mich erinnere, nicht komplett erklärt. Gerade nach dem Ende des Buches, blieben mir da noch einige Fragen offen.

Die Handlung hat mir im letzten Teil besonders gut gefallen. Es war wirklich spannend und niemand war jemals richtig sicher. Ich mochte die Steigerung der Feinde sehr, wenn man das Buch mit dem ersten Band vergleicht. Feinde, die im ersten Buch noch so groß erschienen, sind im letzten Teil nicht mehr so wichtig, da noch viel Schlimmeres wartet. Nur das Ende des Buches war für mich ein bisschen zu schnell. Ich habe irgendwie nicht realisiert, dass jetzt auf einmal alles vorbei ist. Ich fand es auch etwas unrealistisch, dass (Achtung Spoiler) jeder Charakter einen Partner bzw. ein „love interest“ gefunden hat. Also Ava und Lance, Juliana und Bowen und Sloan und Reid.

Trotzdem hat mir das Buch echt gut gefallen. Es war ein würdiger Abschluss der Sturmtochter Trilogie. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Ich kann euch die Reihe empfehlen, tendenziell aber vielleicht eher jüngeren Lesern. (Und fangt mit dem ersten Teil an, die Reihe hängt zusammen).

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Schönes Herbstbuch, dem aber die Tiefe fehlt

Sweeter Than Pumpkin Spice
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„Sweeter Than Pumpkin Spice“ hat alles, was es für ein perfektes Herbstbuch braucht und war doch ganz anders, als ich es erwartet hatte.

Sadie kehrt in ihre Heimat Pea Blossom zurück, um ihren Vater ...

„Sweeter Than Pumpkin Spice“ hat alles, was es für ein perfektes Herbstbuch braucht und war doch ganz anders, als ich es erwartet hatte.

Sadie kehrt in ihre Heimat Pea Blossom zurück, um ihren Vater auf seiner Kürbis Farm zu vertreten. Sie soll einen Kürbis für den Wettbewerb um den schwersten Kürbis des Staates züchten. Doch sobald Sadie auf der Farm angekommen ist, entdeckt sie eine böse Überraschung: Wildschweine haben das gesamte Kürbisfeld zerstört! Sadies einzige Chance, um doch noch am Wettbewerb teilnehmen zu können, ist die Hilfe ihres attraktiven Nachbarn Josh anzunehmen. Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Sadie ist zurückhaltend und kratzbürstig und Josh scheint immer gut gelaunt zu sein. Und doch funkt es schnell zwischen den Beiden. Allerdings zweifelt Sadie daran, ob Josh ihr nur aus Herzensgüte hilft…

Mir persönlich hat der Plot von „Sweeter than pumpkin spice“ eigentlich ganz gut gefallen. Wie bereits erwähnt liefert es alles, was es für ein perfektes Herbstbuch braucht: eine cozy Kleinstadt mit liebenswerten Bewohnern, eine Kürbis Farm, ein lustigen Kürbis Wettbewerb und natürlich die Romantik. Das Setting mit Pea Blossom als Kleinstadt in Indiana hat mir auch gut gefallen. Durch den anstehenden Wettbewerb, wer den schwersten Kürbis züchtet - Sadie, Josh oder doch jemand ganz anderes? - gab es auch ein gewisses Maß an Spannung. Allerdings hat die Liebesgeschichte, die ja im Vordergrund steht, mich nicht immer abholen können. Mir ging es oft etwas zu schnell und ich konnte die Verbindung zwischen Josh und Sadie nicht ganz greifen. Gerade an den Stellen im Buch, wo Konflikt aufkam, hätte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, anstatt dass die Themen schnell wieder abgehakt werden. Auch die expliziten Szenen kamen für meinen persönlichen Geschmack etwas zu früh und zu häufig vor.

Die Protagonisten des Buches sind auf jeden Fall besonders. Sadie ist in sich geschlossen, kratzbürstig aber auch loyal und kreativ. Ich fand ihren Job als Weberin total cool und fand die Einblicke, die man in ihr Berufsleben bekommen hat, ganz spannend. Eigentlich möchte Sadie nicht in Pea Blossom bleiben. Allerdings hofft sie, ihre Beziehung zu ihrem Vater verbessern zu können, indem sie ihm auf der Farm aushilft. Ich fand es schön, dass es nicht nur um ihre sich entwickelnde Beziehung zu Josh ging, sondern dass auch ihre Beziehung zu ihrem Vater ein zentrales Thema im Buch war. Nichtsdestotrotz hätte ich mir im Laufe des Buches noch mehr Tiefe gewünscht. Ich habe das Gefühl, dass ich Sadie am Ende des Buches noch immer nicht so wirklich gut kannte.

Josh ist mit seiner fröhlichen, großzügigen Art so ziemlich das Gegenteil von Sadie. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an… Ich fand ihn als Protagonisten auch sehr interessant und fand es gut, dass man auch etwas über seine Sorgen und Probleme erfahren hat. Doch auch hier hätte man meiner Meinung nach noch etwas mehr in die Tiefe gehen können!

Alles in allem hat mir die Grundidee des Buches, das Setting und die Besonderheiten der Protagonisten gut gefallen, ich hätte mir aber noch mehr Tiefgang gewünscht und konnte der Liebesbeziehung nicht ganz folgen. Auch die Konflikte im Buch wurden für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt. Nichtsdestotrotz hatte ich viel Lesen Spaß, weshalb es von mir 3/5 Sterne gibt!

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Veröffentlicht am 30.04.2023

Okaye Schullektüre

Corpus Delicti
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Wie viele habe ich Corpus Delicti in der Schule gelesen. Die Grundidee fand ich sehr spannend. Beim Lesen hat mich das Buch dann aber doch nicht so gepackt wie ich es erhofft hatte. Viele Monologe/ Dialoge ...

Wie viele habe ich Corpus Delicti in der Schule gelesen. Die Grundidee fand ich sehr spannend. Beim Lesen hat mich das Buch dann aber doch nicht so gepackt wie ich es erhofft hatte. Viele Monologe/ Dialoge mit der idealen Geliebten haben die Handlung stocken lassen und mit den Charakteren konnte ich mich nicht identifizieren..
Alles in allem lies sich Corpus Delicti ganz gut lesen und regt zum Nachdenken an, aber mein Lieblingsbuch wird es nicht!

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Veröffentlicht am 10.05.2021

Ganz gute Fantasy Geschichte für zwischendurch

Unchained
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„Unchained“ von Jennifer L Armentrout hat mir bedingt gut gefallen. Es gab einige Sachen, die mir gut gefallen haben, leider habe ich aber auch ein zwei Kritikpunkte.
Die Grundidee des Buches – eine Welt ...

„Unchained“ von Jennifer L Armentrout hat mir bedingt gut gefallen. Es gab einige Sachen, die mir gut gefallen haben, leider habe ich aber auch ein zwei Kritikpunkte.
Die Grundidee des Buches – eine Welt mit Nephelin, Gefallenen Engeln etc. – fand ich wirklich toll und originell! Es gab eine interessante Vorgeschichte zur Welt und viele gruselige, gut durchdachte Kreaturen.
Der Schreibstil war flüssig und das Buch hat sich nie gezogen. Jedoch haben mich die vielen verschiedenen Perspektiven ein bisschen verwirrt. Oft hat die Perspektive mitten im Kapitel gewechselt und da es keine Namensangaben davor gab, hat es mich kurz aus der Bahn geworfen. Ich hätte bei dem Buch tatsächlich eine grundsätzlich andere Erzählperspektive, wie zum Beispiel eine auktoriale Erzählperspektive, besser gefunden. Mir fiel es auch anfangs schwer, in die Geschichte reinzukommen und selbst, nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich nicht vollends begeistert. Mich konnte die Geschichte einfach nicht komplett abholen.
Die Protagonistin Lily war mir sofort sympathisch. Alleine schon, weil sie Fast Food liebt, musste ich sie lieben! Lily ist bad-ass, schlagfertig, loyal, fürsorglich und noch vieles mehr! Sie war für mich die perfekte Fantasy Protagonistin.
Mit dem Protagonisten Julian hatte ich jedoch ein kleines Problem. Bereits im ersten Kapitel erfährt man, dass er Lily schon seit einer ganzen Weile gestalked hat. Eine seiner Begründungen dafür ist, dass er Lily dadurch schon einmal das Leben gerettet hat. Das Stalking wird im Laufe des Buches romantisiert und ich persönlich sehe darin ein Problem, denn Stalking ist nicht romantisch. Auch nicht, wenn er es nur tut, um sie zu beschützen. Ich finde, dass Bücher, in denen Stalking romantisiert wird, ein falsches Bild abgeben, denn Stalking ist nicht ohne Grund illegal. Diese Sache hat mich leider beim Lesen ein bisschen gestört und ist auch einer der Gründe, warum mich das Buch nicht zu 100% begeistern konnte.
Auch Lilys und Julians Beziehung ging mir ein bisschen zu schnell von „ich kann dich nicht ausstehen“ zu „ich liebe dich“. Aber die Geschwindigkeit, in der eine Beziehung aufgebaut wird, ist ja auch eine Geschmackssache und ich bin mir sicher, dass es viele andere Leute überhaupt nicht gestört hat.
„Unchained“ war auf jeden Fall spannend. Gerade gegen Ende, als es am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es gab einen wirklich überraschenden Plot Twists, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hat. Für mich ist das bei Fantasy Bücher ein großer Pluspunkt, da ich gerne in die Irre geführt und ausgetrickst werde!
Insgesamt hat mir „Unchained“ zwar grundsätzlich ganz gut gefallen, da ich die Idee originell fand und die Protagonistin mochte, ich hatte jedoch auch ein par Kritikpunkte. Da das Buch mich nicht komplett abholen und begeistern konnte, es aber auch nicht wirklich schlecht war, gibt es von mir 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.01.2021

Rezension zu Sturmtochter 2

Sturmtochter, Band 2: Für immer verloren (Dramatische Romantasy mit Elemente-Magie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Worum es geht:
Unaufhaltsam tauchen neue, stärkere Elementare auf der Isle of Skye auf und Ava verliert zunehmend die Kontrolle über ihre Fähigkeiten. Nicht einmal Lance, dem sie mit ihrem Leben vertraut, ...

Worum es geht:
Unaufhaltsam tauchen neue, stärkere Elementare auf der Isle of Skye auf und Ava verliert zunehmend die Kontrolle über ihre Fähigkeiten. Nicht einmal Lance, dem sie mit ihrem Leben vertraut, kann ihr noch helfen. Als das Tribunal Ava als Gefahr für die Clans einstuft, wird die Jagd auf sie eröffnet. Ava flieht – nicht nur vor den Sturmkriegern, sondern auch vor ihren eigenen Kräften, die sich sogar gegen die Menschen richten, die sie am meisten liebt.

Meine Meinung:
Nachdem ich Band 1 der Reihe gelesen habe, habe ich direkt mir Band 2 angefangen. Dieser Band hat mir zwar auch ganz gut gefallen, er hat mich aber nicht so sehr gefesselt, wie der erste Teil der Reihe.

Die Charaktere gefallen mir alle ganz gut, ich habe aber das Gefühl, ich kenne sie alle (abgesehen von Ava, der Protagonistin) nicht so gut, da es so viele verschiedene wichtige Charaktere gibt. Die Zeit, um auf die Vorgeschichten, Probleme etc. jedes einzelnen Charakters einzugehen war einfach nicht da.
Auch finde ich ist Ava ein bisschen Klischeehaft. Ich mag sie zwar ganz genre, aber sie ist typisch für einen Fantasy Hauptcharakter. Ihr Charakter könnte etwas mehr entwickelt sein. Für mich ist sie einfach nur typisch Heldin, mutig etc.

Die Handlung in Sturmtochter 2 beginnt erst ab ca. der 2. Hälfte richtig fesselnd zu werden. Ab dann wurde es meiner Meinung nach richtig spannend!

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch war einfach und gut zu lesen.


Alles in allem gebe ich dem Buch 3,5/4 Sternen. Mir hat es ganz gut gefallen und es wurde auch spannend!

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