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Veröffentlicht am 06.10.2025

Kurzweilige Paranormal Rom-Com

Darkthorn Archives 1: Bite the Bride
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Eine Paranormal Romance bzw. Fantasy Rom-Com, wie ich sie liebe! Mich hat das Buch ein wenig an die Sookie Stackhouse-Romane von damals (ja, es ist tatsächlich schon über 20 Jahre her!) erinnert – nur ...

Eine Paranormal Romance bzw. Fantasy Rom-Com, wie ich sie liebe! Mich hat das Buch ein wenig an die Sookie Stackhouse-Romane von damals (ja, es ist tatsächlich schon über 20 Jahre her!) erinnert – nur eben mit einem ganz eigenen Setting: London in den 1920er Jahren.

Das Setting ist wirklich gelungen und mal etwas anderes. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Autorin die damalige Zeit genutzt hat – von den technischen Möglichkeiten über gesellschaftliche Normen bis hin zu politischen Bewegungen wie dem Kampf um Frauenrechte.

Die Charakterentwicklung beider Protagonist*innen fand ich ebenfalls sehr gelungen. Er, der Nichtmagischen zunächst gar nichts zutraut, wird eines Besseren belehrt. Und sie – anfangs unfassbar naiv, mit einer idealistischen Weltanschauung und einem Hang zur Selbstüberschätzung – lernt im Verlauf, welche Konsequenzen ihre Handlungen haben können.

Auch die Romanze selbst hat mich überzeugt: Neben der körperlichen Anziehung wird hier auch das emotionale Verlieben sehr glaubhaft dargestellt. Zwischendurch wird es durchaus spicy – wer mit expliziteren Szenen wenig anfangen kann, sollte das im Hinterkopf behalten.

Der Fantasy-Aspekt ist dezent gehalten: In dieser Welt existieren Magie und magische Wesen in einer (mehr oder weniger) friedlichen Koexistenz. Das Magiesystem bleibt eher soft und dient der Handlung.

Ich bin mir noch nicht sicher ob ich einen bestimmten Aspekt des Endes so mochte (ohne zu spoilern, aber wenn ihr es lest wisst ihr was ich meine). Was ich aber ausgesprochen gut fand: Es ist in sich abgeschlossen. Der nächste Band wird sich, wie in Romance-Reihen üblich, einem anderen bereits angedeuteten Paar widmen.

Fazit:
Eine absolute Empfehlung für alle, die Paranormal Romance und Fantasy Rom-Coms lieben – z.B. Fans der Sookie Stackhouse-Reihe oder Mona-Trilogie.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Düstere Romantasy

Daughter of Ruin. Götterblut
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Mit „Daughter of Ruin. Götterblut“ legt Rebecca Humpert einen Einzelband vor, die sich in nordisch-düstere Gefilde wagt.
Der Ton des Romans ist von Beginn an kompromisslos hart. Die Hauptfigur trägt nicht ...

Mit „Daughter of Ruin. Götterblut“ legt Rebecca Humpert einen Einzelband vor, die sich in nordisch-düstere Gefilde wagt.
Der Ton des Romans ist von Beginn an kompromisslos hart. Die Hauptfigur trägt nicht nur körperliche, sondern vor allem seelische Wunden mit sich. Ihr Trauma zieht sich wie ein dunkler Faden durch die Handlung.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Darstellung der weiblichen Freundschaften – allen voran die Beziehung der Protagonistin zu Astrid.

Die Handlung folgt einer klassischen Heldenreise – mit allem, was dazugehört: Prüfungen, Verluste, unerwartete Wendungen. Auch wenn man als geübter Leserin ihrer Bücher schon mit einem gewissen Misstrauen an neue Kapitel herangeht, gelingt es ihr, überraschende Plottwists einzubauen, die nicht vorhersehbar sind.

Ein kleines Detail, das ich kurz erwähnen möchte: An einer Stelle trägt eine Figur einen Helm „verziert mit zwei geschwungenen Hörnern“. Ich habe das als Zierde interpretiert und nicht als „Hörner auf dem Helm“, sonst hätte ich das Buch sofort abgebrochen ;)

Ein Wermutstropfen für mich persönlich: Das Buch hätte gern 50 bis 100 Seiten mehr vertragen können. Manche Aspekte und Zusammenhänge hätten so etwas mehr Raum zur Entfaltung bekommen. Und auch wenn ich die Geschichte insgesamt spannend fand, bin ich emotional nicht ganz so tief eingetaucht wie bei früheren Werken der Autorin. Irgendetwas fühlte sich irgendwie nicht ganz rund an, auch wenn ich nicht ganz genau sagen kann was genau.

„Daughter of Ruin. Götterblut“ ist eine Empfehlung für diejenigen, die düstere Fantasy mit psychologischem Tiefgang und cleveren Twists mögen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Mal was komplett Neues

My Italian Lovestory
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Ich hab diese "Choose your own adventure"-Bücher als Kind geliebt und ich glaube das ist auch wieso ich Videospiele und RPGs so mag. Ich mag eine tolle Geschichte, die ich aber auch beeinflussen kann. ...

Ich hab diese "Choose your own adventure"-Bücher als Kind geliebt und ich glaube das ist auch wieso ich Videospiele und RPGs so mag. Ich mag eine tolle Geschichte, die ich aber auch beeinflussen kann.

Bei Entscheidungsbüchern ist es ja oft so, dass man einzelne Kapitel je nach Entscheidung hat, und dann wieder welche die unabhängig von der Entscheidung sind. Und so hat die Protagonistin ein Gefühlschaos und körperliche Reaktionen auf die beiden Love Interests, die ich nur von „Why Choose?“ Romanen kenne. (Für diejenigen die das nicht kennen: Da nimmt die Protagonistin einfach beide und alle sind glücklich). Also etwas ironisch ein „Why Choose“-feeling bei einem Entscheidungsbuch zu haben.

Das Buch ist hübsch gestaltet und es gibt auch italienische Rezepte dazu. Rezepte in einem Buch sind ja nichts neues und können den Flair erweitern; während ich die Zeichnungen super gelungen zum vibe des Buches fand, passen für mich die Rezepte nicht dazu. Die Charaktere haben ja nur gekocht sondern nur gegessen (und einmal aufgewärmt)

An einer Stelle wollte ich mit einer Entscheidung einfach nur nett sein und den einen Typen nicht hängen lassen, hab aber dann mit ihm rum geknutscht…so nett wollte ich auch wieder nicht sein. 😅

Alles in allem hat für mich das Buch nicht ganz so funktioniert wie ich es mir erhofft hatte. Es hat für mich aber wieder die Liebe zu Entscheidungsbüchern entfacht.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Schönes Buch für zwischendurch

Lessons of Hearts and Magic
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„Lessons of Hearts and Magic“ ist eine süße, kurzweilige Geschichte, die mir insgesamt gut gefallen hat, aber für mich kein 5-Sterne-Hype-Buch war. Besonders angenehm fand ich den Love Interest, der eine ...

„Lessons of Hearts and Magic“ ist eine süße, kurzweilige Geschichte, die mir insgesamt gut gefallen hat, aber für mich kein 5-Sterne-Hype-Buch war. Besonders angenehm fand ich den Love Interest, der eine echte walking green flag ist – eine für mich SEHR gelungene Abwechsung der „Broody Alpha Males“ die ich sonst so in Büchern finde.

Die Protagonistin wirkte auf mich anfangs deutlich jünger als sie tatsächlich ist – ich hätte sie eher auf 16 geschätzt. Ihre Naivität und der Umstand, dass sie zu Beginn oft mehr Glück als Verstand hatte, haben mich bis zur Hälfte des Buches etwas frustriert. Gegen Ende wird dieses Verhalten jedoch plausibel erklärt und fügt sich rückblickend überraschend gut ins Gesamtbild ein. Trotzdem hätte es der Geschichte vermutlich gutgetan, das Alter der Figur offiziell etwas niedriger anzusetzen.

Das World-Building ist eher rudimentär und wirkt an einigen Stellen etwas wackelig. Für mich persönlich war das in Ordnung – nicht jedes Buch muss epische Ausmaße à la Sanderson erreichen, vor allem nicht bei einem Einzelband mit rund 400 Seiten, der bei anderen vielleicht als Dilogie erschienen wäre. Wer jedoch besonders viel Wert auf detaillierte Welten legt, könnte hier enttäuscht werden. Wer hingegen bereit ist, kleinere Unschärfen zu akzeptieren und sich auf eine charmante Geschichte einzulassen, wird vermutlich gut unterhalten.

Insgesamt ist es ein liebevoll erzählter Roman mit sympathischen Figuren und einer angenehm leichten, aber durchaus feministischen Atmosphäre. Kein absolutes Highlight für mich, aber definitiv ein Buch, das ich Leser*innen empfehlen würde, die Lust auf eine herzerwärmende, unkomplizierte Geschichte haben.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Solider Auftakt

We hunt the Flame
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Endlich mal Fantasy, das nicht im pseudo-mittelalterlichen Setting spielt! Dieses Buch entführt die Leser:innen in eine Welt, die stark von arabischen Einflüssen geprägt ist – ein Setting, das mich von ...

Endlich mal Fantasy, das nicht im pseudo-mittelalterlichen Setting spielt! Dieses Buch entführt die Leser:innen in eine Welt, die stark von arabischen Einflüssen geprägt ist – ein Setting, das mich von Beginn an begeistert hat. Es war erfrischend, in eine neue Kultur einzutauchen, mit Begriffen für Kleidung, Architektur und mehr, die das Ambiente authentisch und lebendig machten. Zwar mag dies für manche Leser:innen ungewohnt sein, doch wer sich darauf einlässt, kann viel entdecken. Für alle Fälle gibt es am Ende ein Glossar, das ich als eBook-Leserin zunächst übersehen hatte, aber als hilfreich empfand.

Die Handlung hat ihre Höhen und Tiefen. Der Einstieg lässt sich Zeit, die Welt und die Protagonist:innen einzuführen. Dabei werden ihre Beziehungen und ihr Umfeld detailliert beleuchtet, was mir geholfen hat, sie besser zu verstehen. Allerdings leidet das Buch etwas unter auffälligem Info Dumping, wodurch die Handlung gerade im letzten Drittel vorhersehbar wurde. Überraschende Wendungen blieben für mich leider aus.

Die Charaktere waren für mich ein Highlight. Die Protagonistin war angenehm abgeklärt und eine willkommene Abwechslung zur typischen „Damsel in Distress“. Der Protagonist hingegen tat mir oft leid, was ihn umso menschlicher und greifbarer machte – definitiv anders als der übliche überlegene Held. Auch die zögerliche Gruppendynamik und die Darstellung von komplexen Freundschafts- und Verwandtschaftsbeziehungen fand ich hervorragend umgesetzt.

Der Schreibstil hat mich ebenfalls überzeugt: poetisch, aber nicht trocken, sondern bildhaft und einladend. Er passt hervorragend zum Setting und der Geschichte und macht das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.

Das Buch ist nicht so wirklich in sich abgeschlossen. Als erster Teil einer Dilogie lässt es viele Fragen offen, sodass ich allen rate, auch den zweiten Teil einzuplanen. Für mich steht jedenfalls fest: Ich werde ihn ganz bestimmt lesen.

Alles in allem ein erfrischender Fantasy-Roman, der durch sein ungewöhnliches Setting, interessante Charaktere und einen poetischen Schreibstil überzeugt – trotz kleiner Schwächen im Plot.

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