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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

Ein Sprung in die Unterwelt

A Touch of Darkness
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Ich fand die Story echt spannend – die Mischung aus Magie, Mythologie und moderner Welt hat mich direkt gepackt. Besonders cool fand ich, wie die bekannten Götter wie Zeus und Aphrodite eingebaut wurden ...

Ich fand die Story echt spannend – die Mischung aus Magie, Mythologie und moderner Welt hat mich direkt gepackt. Besonders cool fand ich, wie die bekannten Götter wie Zeus und Aphrodite eingebaut wurden – nicht zu klassisch, sondern mit einem frischen Twist.

Die Hauptfigur, Persephone, die Göttin des Frühlings hat mir richtig gut gefallen. Es war schön zu sehen, wie sie immer mehr an sich glaubt, für sich einsteht und sich entwickelt. Das hat mich echt mitgenommen und motiviert, weiterzulesen. Auch die Darstellung der Unterwelt hat mir sehr gut gefallen. Das Paradies, wo die verlorenen Seelen ihr "Leben" wieder in Griff bekommen war eindeutig ein Gänsehaut Moment! Zusätzlich hat mir der Gott der Unterwelt sehr gut gefallen, obwohl er vorgibt der Böse zu sein und alle in den Tod zu ziehen, ist er eigentlich das Gegenteil davon. Er setzt sich für die einzelnen ein und bietet ihnen ein besseres, sorgenfreieres Leben. Desweiteren finde ich es sehr süß, wie er dafür sorgt

Auch der Schreibstil war total angenehm – flüssig, fesselnd und gut zu verfolgen. Ich war schnell mitten drinnen und wollte wissen, wie es weitergeht. Der Titel und das Cover passen perfekt zur Story!

Was mich allerdings gestört hat, war der Wandel gegen Ende. Anfangs wirkte das Buch fast jugendlich, aber zum Schluss wurde es mir persönlich zu erotisch. Das hat für mich nicht ganz zur restlichen Stimmung gepasst und war ein bisschen zu viel. Trotzdem lesenswert, vor allem für Fans von moderner Mythologie und Fantasy!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Mehr Schatten als Tiefe - Wenn Atmospähre alleine nicht reicht

Beloved Villain – You can't run from me
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Ich habe Beloved Villain mit einer gewissen Neugier begonnen – die düstere Atmosphäre, das geheimnisvolle Setting, Australien und die Andeutung einer komplexen Liebesgeschichte klangen vielversprechend. ...

Ich habe Beloved Villain mit einer gewissen Neugier begonnen – die düstere Atmosphäre, das geheimnisvolle Setting, Australien und die Andeutung einer komplexen Liebesgeschichte klangen vielversprechend. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr wich meine anfängliche Faszination einer gewissen Ernüchterung.

Die Geschichte hat definitiv Spannung und eine gewisse Sogwirkung, das will ich nicht abstreiten. D.C. Odesza versteht es, mit Andeutungen und Cliffhangern zu arbeiten, die einen neugierig machen. Aber genau da liegt für mich auch das Problem: Vieles bleibt vage, die Figuren wirken oft wie Projektionsflächen – geheimnisvoll, aber nicht greifbar. Ich konnte keine echte emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen.

Was mich persönlich am meisten gestört hat, war die Kombination aus sehr expliziten erotischen Szenen und einer stellenweise brutalen, fast schon verstörenden Grundstimmung. Die Erotik war für meinen Geschmack zu dominant und hat die eigentliche Handlung oft überlagert. Statt einer tiefgründigen Entwicklung zwischen den Figuren hatte ich das Gefühl, dass Provokation und Reizüberflutung im Vordergrund standen.

Auch die Brutalität – sei es psychisch oder physisch – war mir stellenweise zu viel. Ich verstehe, dass Dark Romance mit Tabus spielt, aber hier fehlte mir die Balance. Es wirkte manchmal eher schockierend als sinnvoll in die Handlung eingebettet.
Der Schreibstil ist flüssig, aber auch sehr inszeniert. Vieles wirkt bewusst dramatisch, fast schon überstilisiert. Wer das mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen – mir persönlich war es zu künstlich und zu wenig authentisch.

Ich persönlich hätte mir mehr emotionale Tiefe, weniger Brutalität und eine subtilere Erzählweise gewünscht. Für mich war es leider kein Highlight – eher ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Zwischen Schnee und Zweifel – warum Like Fire We Burn für mich nicht mithalten kann

Like Fire We Burn
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Mit Like Fire We Burn kehrt Ayla Dade zurück in die verschneite Kleinstadt Aspen – ein Ort voller Wärme, Gemeinschaft und winterlicher Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Aria, die nach zwei Jahren in ihre ...

Mit Like Fire We Burn kehrt Ayla Dade zurück in die verschneite Kleinstadt Aspen – ein Ort voller Wärme, Gemeinschaft und winterlicher Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Aria, die nach zwei Jahren in ihre Heimat zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer Mutter zu übernehmen. Dort trifft sie auf Wyatt, ihren Exfreund und Eishockeyspieler, der sie damals tief verletzt hat.
Als Wyatt ausgerechnet im B&B einzieht, beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Nähe, Distanz und alten Gefühlen.

Die Geschichte lebt von der vertrauten Kulisse Aspens, dem liebevollen Miteinander der Bewohner und dem gewohnt flüssigen, gefühlvollen Schreibstil der Autorin. Ayla Dade schafft es erneut, eine winterliche Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen, die zum Träumen einlädt. Auch Wyatt als Figur überrascht positiv – er zeigt sich reifer, verletzlich und bemüht, Aria zurückzugewinnen.

Trotzdem bleibt Like Fire We Burn für mich der schwächste Band der Reihe. Aria wirkt oft unentschlossen und schwer greifbar, was es mir schwer gemacht hat, mich emotional mit ihr zu verbinden. Die Handlung zieht sich stellenweise, und die Dynamik zwischen den Figuren erreicht nicht die Tiefe und Spannung, die ich mir nach dem starken Auftakt (Like Snow We Fall) erhofft hatte.

Ich liebe den Schreibstil und das Ambiente – besonders die Gemeinschaft von Aspen – aber insgesamt hat mich das Buch etwas enttäuscht. Es fehlt an emotionaler Tiefe und Entwicklung, die die Geschichte wirklich mitreißend gemacht hätte.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Wichtige Themen & interessante Story, aber nicht zu 100% überzeugend

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Ich mochte das Buch grundsätzlich – die Geschichte hat definitiv Potenzial, und einige Themen wurden wirklich stark umgesetzt. Besonders gut fand ich, dass Binding 13 wichtige Dinge wie häusliche Gewalt, ...

Ich mochte das Buch grundsätzlich – die Geschichte hat definitiv Potenzial, und einige Themen wurden wirklich stark umgesetzt. Besonders gut fand ich, dass Binding 13 wichtige Dinge wie häusliche Gewalt, Sportverletzungen und den Umgang mit Leistungsdruck thematisiert. Das gibt der Story Tiefe und Relevanz.

Trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Es war nicht durchgehend spannend, und ich hatte oft das Gefühl, dass sich die Handlung ziemlich zieht. Manche Szenen wirkten etwas zu langatmig, und es fiel mir schwer, komplett dranzubleiben. Der Schreibstil war okay – nicht schlecht, aber auch nicht so fesselnd, dass ich das Buch in einem Rutsch durchlesen wollte.

Die Charaktere waren interessant, aber auch da hätte ich mir manchmal mehr Entwicklung oder Dynamik gewünscht. Es gab schöne Momente, aber insgesamt hat mich das Buch emotional nicht ganz so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Reserve: Ein Leben im Schatten – ehrlich, traurig, aber auch anstrengend

Reserve
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Reserve ist ein Buch, das mich emotional sehr bewegt – aber auch herausgefordert hat. Prinz Harry gewährt darin einen sehr persönlichen Einblick in sein Leben, seine Gedanken und seine Kämpfe. Besonders ...

Reserve ist ein Buch, das mich emotional sehr bewegt – aber auch herausgefordert hat. Prinz Harry gewährt darin einen sehr persönlichen Einblick in sein Leben, seine Gedanken und seine Kämpfe. Besonders die Kapitel über seine Zeit beim Militär, die Erlebnisse im Krieg und der Umgang mit dem Verlust seiner Mutter sind traurig und erschütternd dargestellt. Man spürt den Druck, den die royale Rolle mit sich bringt, und die Zerrissenheit zwischen Pflicht und persönlichem Glück.

Was mich beeindruckt hat, war seine Offenheit. Ich konnte ihn nach dem Lesen besser verstehen – seine Entscheidungen, seine Distanz zur Familie, seine Sehnsucht nach Normalität. Es ist mutig, sich so verletzlich zu zeigen, gerade als öffentliche Figur.

Allerdings muss ich auch sagen: Das Lesen war nicht immer leicht. Der Stil ist stellenweise langatmig, manche Abschnitte ziehen sich, und es fehlte mir manchmal an Motivation, das Buch weiterzulesen. Ich habe mich sehr auf das Buch und dessen Inhalt gefreut, konnte es aber dann auch kaum erwarten, es zu beenden. Es ist nicht so, als würde er viel drumherum reden - mehr oder weniger alles was er sagt ist im Verlauf vom Buch wichtig. Er bringt alles auf den Punkt - was wiederum genau der Grund ist, wieso man sich sehr Konzentrieren muss und das Buch keines für so nebenbei ist (meine Meinung). Es zieht sich etwas, war es aber meiner Meinung nach schon wert, gelesen zu werden.

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