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Veröffentlicht am 14.10.2025

Wir dachten, das Leben kommt noch

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt und zwar in der Vergangenheit, die über deb Zeitraum von 1939-1942 spielt sowie in der Gegenwart von 1998. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen, da die ...

Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt und zwar in der Vergangenheit, die über deb Zeitraum von 1939-1942 spielt sowie in der Gegenwart von 1998. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen, da die Optik der Frauen schon auf die Zeit des zweiten Weltkrieges hindeutete und ich gerne historische Geschichten lese. In der Geschichte stehen Frauen im Mittelpunkt und zwar in beiden Zeitebenen. In der Gegenwart bekommt Gwen, alleinerziehende Mutter, die beim BBC arbeitet und dort unter anderem sich mit "berühmten" Frauen befasst, über die sie recherchiert und Portraits erstellt. Nun bekommt sie von ihrer vorgesetzten Redakteurin über Frauen zu recherchieren, die im zweiten Weltkrieg als Special Operative Executive oder mit anderen Worten von England als Agentinnen in Frankreich im Widerstand eingesetzt worden sind, und darüber ein Buch zu schreiben. Die gefährliche Arbeit dieser Frauen ist nie offiziell anerkannt worden und dies soll jetzt im Nachgang geschehen. Wer waren diese Frauen? Dies soll Gwen recherchieren und selbst hat sie mehr Verbindungen persönlicher Art als ahnt. Erste Hinweise erhält sie durch ihre Tante. Gwen möchte bei ihrem Aufenthalt in Paris auch so "nebenbei" herausbekommen, was ihre Großmutter zu Kriegszeiten in Paris gemacht hat und Unterlagen dazu abholen.
Ich konnte mich, nachdem ich begonnen hatte zu lesen, kaum mehr von der Geschichte lösen, denn durch die parallelen Erzählstränge, sehe ich die Verbindungen zwischen beiden Zeiten und die Personen, insbesondere die Menschen bzw. die Geschichte in der Vergangenheit, kommen/ geht mir sehr nahe. Die kleinen privaten Details , die im ganzen Roman eingeflochten werden, macht die Geschichte so besonders. Die Geschiche in der Gegenwart und das, was Gwen alles entdeckt, ist faszinierend und berührend zugleich, zugleich mag ich auch den Humor, der eingestreut wird, denn Gwens Tochter und die Tante sind "speziell", sicherlich anstrengend für ihre Umgebung, aber auch sehr unterhaltsam.
Die Autorin hat die Quellen ihrer Recherche und die Fakten, die darauf beruhen und im Roman eingeflochten werden, im Anhang angegeben und zugleich noch im Nachwort/Danksagung einiges erklärt. Außerdem wird zu Beginn des Romans auf das Personenregister am Ende des Buches hingewiesen, was ich sehr gut gefunden habe, um den Überblick zu bewahren.
Mich hat der Roman bewegt und ich habe den Mut der Menschen sehr bewundert.
Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Sehr ansprechendes Bilderbuch

Ich war das nicht!
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In dem Bilderbuch geht es um Klara, die zum ersten Mal bei ihrem Freund Leo zu Besuch ist und trotz seines Verbotes an seinen selbstgebauten Elefanten geht, der leider dabei auseinanderfällt. Leo ist sauer, ...

In dem Bilderbuch geht es um Klara, die zum ersten Mal bei ihrem Freund Leo zu Besuch ist und trotz seines Verbotes an seinen selbstgebauten Elefanten geht, der leider dabei auseinanderfällt. Leo ist sauer, da nicht nur der Elefant kaputt, sondern Klara auch nicht zugibt, dass sie es war. Am Ende entschuldigt sich Klara bei Leo und sie bauen gemeinsam.

Die Geschichte wird in kurzen, einfachen Sätzen erzählt, wobei die Geschichte auch ohne Text alleine durch die wunderschönenen großflächigen Illustrationen zu verstehen ist. Die Handlung sowie die Gefühle werden sehr gut daragestellt.

Das Buch hat den Kindern, mit denen ich es mir angeschaut sowie auch vorgelesen habe, sehr gut gefallen.

Fünf Sterne

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Roman, der mich innehalten ließ

Sonnenaufgang Nr. 5
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onas ist 19 Jahre alt und hat sein Germanistikstudium abgebrochen, auf das er sich so gefreut hat, aber das sich ganz anders entwickelt hat, als er geahnt hat. Er ist auf der Suche und der Flucht gleichermaßen ...

onas ist 19 Jahre alt und hat sein Germanistikstudium abgebrochen, auf das er sich so gefreut hat, aber das sich ganz anders entwickelt hat, als er geahnt hat. Er ist auf der Suche und der Flucht gleichermaßen vor sich selbst, seinem Leben und hat beschlossen, dass alle Leben es verdient haben, aufgeschrieben zu werden. Auf der "Flucht" vor dem Gespräch mit seinem Vater, der ihn alleine großgezogen hat, und der der Vergangenheit, hat er einen Job als Autor der Lebesbipgraphie einer alten Filmdiva namens Stella Dor bekommen. Sie lebt an der Küste in einem kleinen Ort, der auf Touristen wartet. Hier ist sie quasi gestrandet und die Geschichte, die Jonas' Stück für Stück erfahren wird, bildet nicht unbedingt die Wirklichkeit ihres Lebens ab bzw. ist es nicht der Blick, den andere auf ihr Leben haben. Jedoch lernt Jonas nicht Stella und die Frau, die hinter ihrer Fassade der exentrischen Schauspielerin hervorkommt, kennen, sondern auch andere Personen, die alle ihre höchst eigene Geschichte und Schicksale haben.
Mich hat die leise Art, in der der Autor dies Geschichte erzählt, sehr berührt. Die Geschichten, insbesondere Jonas' eigene sowie die von Nessa und anderen "Nebenfiguren", sind mir sehr nahe gekommen und haben mich auch beim Lesen innehalten lassen. Auch wenn es sich vordergründig um Stella Dor drehte, so scheint es mir, als ob es in Wirklichkeit um das Leben aller geht und ich mag die philosophische Art aber auch den Humor sowie Lebensweisheit, die zutrage tritt. Während Stella und andere Figuren auf der letzten Etappe ihres Lebens ankommen und einiges verändern, so stehen Jonas und Nessa hoffentlich am Beginn ihres Lebens und ihrer Liebe.
Fünf Sterne für einen Roman, der mich nachdenklich gemacht und bezaubert hat.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Geschichten aus dem Leben eines Hundes und zwar aus dessen Sicht - wunderbar erzählt!

Man sieht nur mit der Schnauze gut
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Als Aspros Besitzer zu Tode kommt, findet der Hund ein neues Heim bei einer jungen, schwangeren Polizistin, die ihn in ihr Leben und ihre Arbeit einbindet. Jedes der kurzen Kapitel erzählt eine andere ...

Als Aspros Besitzer zu Tode kommt, findet der Hund ein neues Heim bei einer jungen, schwangeren Polizistin, die ihn in ihr Leben und ihre Arbeit einbindet. Jedes der kurzen Kapitel erzählt eine andere Begebenheit aus dem Leben von Aspro und das Besondere daran ist, dass alles aus seiner Sicht erzählt wird. Wer immer schon wissen wollte, wie Hunde denken und auch, was sie über uns, den Menschen, denken, der ist heir genau richtig. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und bieten kurzweilige, amüsante Unterhaltung, wobei es auch durchaus ernste Untertöne gibt. Aspro habe ich sofort in mein Herz geschlossen und würde gerne weitere Geschichten mit ihm lesen.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Sehr informatives, ansprechendes Buch rund um das Internet

Das Internet
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Dieses Buch hat mich schon alleine durch das Cover angeprochen, denn es sehr farbenfroh und scheinbar willkürliche Ausschnitte kleiner Bilder zeigen auf den zweiten Blick viele Facetten von dem, was alles ...

Dieses Buch hat mich schon alleine durch das Cover angeprochen, denn es sehr farbenfroh und scheinbar willkürliche Ausschnitte kleiner Bilder zeigen auf den zweiten Blick viele Facetten von dem, was alles mit dem Internet zu tun hat. Es wird u.a.die Entwicklung des Internets aufgezeigt und die Kommunikationsformen von heute deren von früher gegenübergestellt. Auch wird tiefer in die Materie der Entwicklung der Tonübertragung, der Computer und auch der Entstehung des World Wide Web eingetaucht, sowie ganz viele Begrifflichkeiten rund um das Netz erklärt werden, so dass ich, obwohl ich glaubte fit zu sein, da noch einiges gelernt habe bzw. mir nun besser vorstellen kann. Es ist nicht einfach etwas sehr abstraktes in Bilder und passende Vergleich zu packen, was hier sehr gut gelungen ist. Alles wird anschaulich und auch interessant dargestellt, so dass Kinder nicht sofort abschalten. Definitiv ist dies nicht nur ein Buch für interessierte Kinder ab ca. 10 Jahre - empfohlen vom Verlag ab 8 Jahren - sondern auch für ältere Kinder bzw. auch Erwachsene können hier etwas lernen, was insbesondere für jene wichtig ist, die Umgang mit Kindern haben, damit sie selber ein besseres Verständnis für den Umgang rund um das Netz entwickeln, sowie auch ihren eigenen Umgang kritischer sehen. Nur so können sie selber Kindern helfen sich dort zurechtzufinden bzw. sie auch zu schützen.
Klasse Buch, was sehr informativ ist und durch die Aufmachung Lust und Spaß macht darin herumzustöbern!

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