Cover-Bild Wer Verderben sät
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 13.08.2025
  • ISBN: 9783839209158
Veronika Bauer

Wer Verderben sät

Thriller
»Ich weiß, was du getan hast.«, behauptet der Zettel an Elzas Tür. Ja, sie hat ihr Kind im Stich gelassen. Ja, sie hat ihren Ehemann im Garten vergraben. Aber umgebracht hat sie ihn nicht. Nur, wer wird Elza glauben? Das ganze Dorf ist gegen sie - die Erntehelferin aus dem Osten und angebliche Heiratsschwindlerin. In ihrer Panik gefangen, manövriert Elza sich in immer größere Schwierigkeiten. Bald schon geschieht der nächste Mord. Und der nächste Zettel an ihrer Tür prophezeit: »Du wirst töten.«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2025

Nervenkitzel garantiert

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Die Saisonarbeiterin Elza aus Ungarn, wird von den Dorfbewohnern als Heiratsschwindlerin betitelt.
Ist das Elza wirklich?
Ja sie hat ihren Mann vergraben und ihr Kind im Stich gelassen.
Aber sie hat ihn ...

Die Saisonarbeiterin Elza aus Ungarn, wird von den Dorfbewohnern als Heiratsschwindlerin betitelt.
Ist das Elza wirklich?
Ja sie hat ihren Mann vergraben und ihr Kind im Stich gelassen.
Aber sie hat ihn nicht getötet.
Nur wird ihr das irgendjemand glauben?
Warum hat sie ihren Mann vergraben?
Welche Rolle spielen ihr Schwager und der nette Nachbar Ruprecht?
Und plötzlich taucht da ein Zettel auf mit den Worten: Ich weiß was du getan hast.
Als ob das nicht genug wäre steht auf dem nächsten Zettel : Du wirst töten!
Wird Elza wirklich töten?

Es ist das erste Buch für mich von der Autorin , aber es wird ganz sicher nicht das letzte bleiben.
Dieser Thriller ist voller Spannung und sehr flüssig geschrieben, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Alle Charaktere wurden super miteinander verknüpft und perfekt beschrieben.
Ich habe ich mit Elza mitgefiebert und gelitten.
Tatsächlich habe ich bis fast zum Schluss auf die falschen Personen getippt. Meine Psyche und Phantasie wurden bis zum Ende angeregt.
Trotz Spannung wird man auch etwas zum Nachdenken aufgefordert.
Hat man sich nicht mal schon selbst dabei ertappt Vorurteile gegen jemanden oder etwas zu haben.
Elza passte da genau hinein , sie kann ja nichts Gutes sein wo sie herkommt.
Dieser Thriller gehört für mich zu einem der besten die ich gelesen habe.
Deshalb von mir ein klares JA zum lesen!

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Wenn Angst zur Waffe wird

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In einem kleinen österreichischen Dorf wird die ungarische Erntehelferin Elza nach einem tragischen Ereignis in einen Strudel aus Angst, Misstrauen und geheimnisvollen Drohungen gezogen. Je mehr sie versucht, ...

In einem kleinen österreichischen Dorf wird die ungarische Erntehelferin Elza nach einem tragischen Ereignis in einen Strudel aus Angst, Misstrauen und geheimnisvollen Drohungen gezogen. Je mehr sie versucht, sich aus der Situation zu befreien, desto tiefer verstrickt sie sich in ein gefährliches Spiel, dessen Regeln allein jemand anderes zu kennen scheint.
Dieser Thriller hat mich von Anfang an gepackt – und das nicht nur wegen der Spannung, sondern vor allem wegen der Sprache. Der Stil geht deutlich über das hinaus, was man im Genre oft erwartet: atmosphärisch dicht, mit feinen Beobachtungen und einer fast literarischen Sorgfalt in der Wortwahl.
Elza als Hauptfigur ist keine „auf Anhieb Sympathieträgerin“. Ihre Ecken und Kanten, ihre Schwächen und Abgründe brauchen Zeit, um sich zu entfalten. Aber genau diese langsame Annäherung macht die emotionale Bindung umso stärker. Irgendwann habe ich mit ihr gezittert, gehofft, gelitten – und war völlig in ihrer Welt gefangen.
Die Geschichte selbst ist wie ein kalter Fluss: trügerisch ruhig an der Oberfläche, doch mit gefährlichen Strömungen darunter. Es geht nicht nur um die Frage „Wer steckt dahinter?“, sondern auch um Isolation, Schuld und die zerstörerische Kraft von Misstrauen.
Ein intensiver, sprachlich herausragender Thriller, der im Kopf bleibt – nicht nur wegen der Auflösung, sondern wegen der beklemmenden Atmosphäre und der tief gezeichneten Figuren.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Sehr fesselnd

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Ein toller Psychothriller.

Ehrlich gesagt hatte ich am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden.
Ich weiss nicht genau woran es gelegen hat, es hat mich einfach nicht gepackt.
Jetzt bin ...

Ein toller Psychothriller.

Ehrlich gesagt hatte ich am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden.
Ich weiss nicht genau woran es gelegen hat, es hat mich einfach nicht gepackt.
Jetzt bin ich sehr froh, dran geblieben zu sein. Denn dieser Psychothriller hat mich sehr begeistert.

Das Buch besticht durch eine düstere Atmosphäre und eindrucksvoll beschriebenen Charakteren.
Ganz besonders Elza, mit der ich am Anfang nicht so richtig warm geworden bin. Ich konnte auch ihre Entscheidung nicht so recht nachvollziehen.
Dies hat sich aber im Laufe des Buches total geändert.
Was habe ich mit Elza mitgelitten und gerätselt.

Die Spannung zieht sich sich durch das ganze Buch und steigert sich stetig.
Es gibt einige Tote aus dem näheren Umfeld von Elza und ich habe mich die ganze Zeit gefragt wer tut ihr das an. Denn ich habe zu keinem Zeitpunkt mit dem Gedanken gespielt, dass Elza etwas mit den Morden zu tun hat. Aber wer dann ?

Das Buch endet in einem mitnehmenden Showdown, den ich so nicht vorhergesehen habe.
Total überraschend.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Verstörend

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Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension und der Bewertung dieses Thriller-Debüts der niederösterreichischen Autorin Veronika Bauer etwas schwer tu. "Wer Verderben sät" ist ein Psychothriller, ...

Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension und der Bewertung dieses Thriller-Debüts der niederösterreichischen Autorin Veronika Bauer etwas schwer tu. "Wer Verderben sät" ist ein Psychothriller, der mir richtige Gänsehaut bereitet hat, mich aber auch oftmals den Kopf schütteln hat lassen.

Von Beginn an hat mich die Geschichte gefangen genommen. Mit der ungarischen Erntehelferin Elza lernen wir eine Frau kennen, die in einem kleinen Ort in Österreich lebt. Nach dem Tod des Vaters und der gefühlskalten Mutter, einer ebenso lieblosen Ehe und einem Kind, für das sie nicht sorgen kann, sucht sie als Erntehelferin in Österreich ihr Glück. Vor allem aber möchte sie ihrem Sohn ein besseres Leben bieten. Ihr Wunsch geht in Erfüllung, denn der eher wortkarge und stille Weinbauer Johan, bei dessen Bruder sie in den Weinbergen arbeitet, nimmt sie zur Frau. Es ist keine Liebesheirat, aber die Ehe ist für beide von nutzen. Elza wird jedoch von der Familie und der Dorfgemeinschaft nicht anerkannt und angefeindet. "Nestbeschmutzerin" und "Heiratsschwindlerin" sind die nettesten Bezeichnungen, die sie erhält. Als sie eines Tages neben ihren toten Ehemann aufwacht, weiß sie, dass sie als Erste des Mordes verdächtigt werden wird. Sie gerät in Panik und zögert den Anruf beim Arzt immer länger hinaus und vergräbt ihren Mann in der kommenden Nacht im Garten. Und das ist erst der Beginn des kommenden Alptraumes, denn irgend jemand schickt ihr Zettel mit der Nachricht "Ich weiß, was du getan hast" oder "Ich weiß, du wirst töten". Elza fühlt sich verfolgt und gerät immer mehr in Panik. Als es einen weiteren Toten gibt, zieht sich die Schlinge um Elza immer fester....

Der Thriller wird aus der Sicht von Elza erzählt und bereitet beim Lesen Herzklopfen. Die Atmosphäre ist beklemmend und düster. Die Autorin lässt uns tief in die menschlichen Abgründe blicken. Doch immer wieder fragt man sich, warum Elza so handelt, wie sie handelt. Sie wirkt irrational und ist ein sehr komplexer Charakter. Sie scheint das Unglück angezogen zu haben und stolpert von einem Katastrophe in die nächste. Die Toten verfolgen sie und so sucht sie Zuflucht beim querschnittgelähmten Nachbar Rupert, der ihr als Einziger zu glauben scheint. Mit Tabletten hält sich Elza in diesem Alptraum aufrecht und weiß bald selbst nicht mehr, was die Wahrheit ist und was nicht.
Veronika Bauer gelingt es Zweifel zu säen und Wahrheiten zu hinterfragen. Und als Leserin fragt man sich genauso: Ist Elza ist eine unzuverlässige Erzählerin? Zieht sie wirklich das Unglück an? Oder tötet sie selbst? Wer stalkt sie und möchte sie vernichten? Oder hat Elza eine gespaltene Persönlichkeit?

Veronika Bauer zeichnet mit Elza eine Figur, deren Zerrissenheit, die Schuldgefühle gegenüber ihren Sohn und ihren Ängsten auf jeder Seite spürbar ist. Auch als Leser hat man ein permanentes Gefühl der Bedrohung. Grandios umgesetzt von der Autorin! Genauso wie die beklemmende Atmosphäre hat die Autorin auch die Nebenfiguren sehr lebendig beschrieben.

Was mir weniger gefallen und wo mich Veronika Bauer ab der Hälfte etwas verloren hat, waren die Aktionen von Elza, die man einfach nicht nachvollziehen kann. Diese wirken oft etwas konstruiert und unglaubwürdig. Auch die Polizeiarbeit auf Seiten der österreichischen und der ungarischen Polizei wirkt nicht wirklich nachvollziehbar.
Am Ende nimmt der Psychothriller noch mehr Fahrt auf und endet in einem rasanten Showdown, der gut gelöst wird. Rückblickend und umso öfters ich darüber nachdenke, finde ich die Auflösung jedoch nicht wirklich nachvollziehbar...

Fazit:
Ein sehr verstörender Psychothriller, der mich von Beginn an begeistert hat. Tolle und beklemmende Atmosphäre und grandiose Figurenbildung. Ab der Hälfte hat mich der Psychothriller aber mehr und mehr verloren...

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, zu unrealistisch

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Meinung: Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension etwas schwertue. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und auch der Einstieg fiel mir leicht. Die Geschichte versprach Spannung: ...


Meinung: Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension etwas schwertue. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und auch der Einstieg fiel mir leicht. Die Geschichte versprach Spannung: Elza arbeitet als Erntehelferin auf dem Weingut der Familie Wagensonner in einem kleinen österreichischen Ort. Eines Tages findet sie eine Nachricht an der Tür: „Ich weiß, was du getan hast.“ Ja, sie hat ihr Kind im Stich gelassen. Ja, sie hat ihren Ehemann im Garten vergraben. Aber umgebracht hat sie ihn nicht. Nur, wer wird Elza glauben? Und wer war es dann?
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Leider blieben mir die Charaktere etwas zu distanziert; ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen. Auch die Handlung wirkte stellenweise unglaubwürdig, und manche Entscheidungen von Elza konnte ich kaum nachvollziehen. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wer hinter allem steckt.
Die Darstellung der Polizeiarbeit war für mich völlig unrealistisch, da musste ich oft den Kopf schütteln. Die Geschichte startet spannend, verliert in der Mitte jedoch deutlich an Tempo, bevor sie gegen Ende wieder richtig Fahrt aufnimmt.
Die Auflösung kam für mich überraschend, was immerhin einen kleinen Wow-Effekt hatte.

Insgesamt ein Buch mit interessanten Ansätzen, das mich aber nicht völlig überzeugen konnte.
⭐️⭐️,5/5⭐️

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