Cover-Bild Tanzende Spiegel
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ars vivendi
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.08.2025
  • ISBN: 9783747207116
Annette Byford

Tanzende Spiegel

Annette Byford (Übersetzer)

Ein packender autofiktionaler Roman um ein lange gehegtes Familiengeheimnis, schmerzhafte Liebe und die gesellschaftlichen Grenzen, mit denen Frauen konfrontiert werden
Vom zerbombten Nachkriegsdeutschland ins Großbritannien von heute:
eine Geschichte um eine ganz besondere Mutter-Tochter-Beziehung und das Schweigen über die Vergangenheit in der Gesellschaft und in den Familien
Eine junge Frau im Deutschland der frühen Nachkriegsjahre ist auf der Suche nach Aufbruch, Glück und Intensität. Obwohl sie mit einem anderen Mann verlobt ist, beginnt sie ein leidenschaftliches Verhältnis mit ihrem Vorgesetzten, einem zwanzig Jahre älteren Familienvater. Als sie schwanger wird, muss sie jenseits der gesellschaftlichen Normen eine Entscheidung über Leben und Tod treffen. Mehr als ein halbes Jahrhundert später versucht ihre Tochter, die als alternde Psychotherapeutin in Großbritannien arbeitet und nach dem Tod ihres Mannes auf der Suche nach einem neuen Anfang ist, diese Entscheidung zu verstehen. Mehr und mehr wird ihr Leben zum Spiegelbild des Lebens ihrer Mutter und zum Echo schmerzhafter Liebeserfahrungen, als sie sich in eine Patientin verliebt. Bald wünscht sie sich, auch außerhalb ihrer Praxis Kontakt zu dieser jungen Cellistin aufzunehmen, und droht dabei, alles aufs Spiel zu setzen ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Eine Mutter-Tochter-Geschichte mit einem großen Familiengeheimnis

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Annette Byford ist mit „Tanzende Spiegel“ ein wundervoller Mutter-Tochter-Roman gelungen, der ein großes Familiengeheimnis birgt.

Es gibt zwei Erzählebenen. Zum einen blickt eine Psychotherapeutin auf ...

Annette Byford ist mit „Tanzende Spiegel“ ein wundervoller Mutter-Tochter-Roman gelungen, der ein großes Familiengeheimnis birgt.

Es gibt zwei Erzählebenen. Zum einen blickt eine Psychotherapeutin auf das Leben ihrer Mutter als junge Frau Anfang der 50er Jahre zurück. Zum anderen erzählt die Psychotherapeutin von sich und ihren Gefühlen zu einer jungen Cellistin.

Die Erzählstränge über die Mutter fand ich sehr interessant. Byford zeigt auf, wie es den Frauen im Nachkriegsdeutschland erging. Die vielen Entbehrungen der Kriegsjahre wollten sie hinter sich lassen. Sie wollten wieder ins Kino gehen, sich in einem Café mit Freunden treffen und das Leben einfach in vollen Zügen genießen. Auch erzählt Byford sehr anschaulich, dass es für Frauen aber längst nicht so einfach war. Von ihnen wurde erwartet, dass ihr größter Wunsch es war, Ehefrau und Mutter zu werden. Die Protagonistin steckt in einem Zwiespalt. Sie will mehr und kann sich nicht mit dem typischen Frauenbild identifizieren. Sie ist eine taffe Frau.
Dennoch wird deutlich, dass zu dieser Generation das Schweigen und Nicht-Aussprechen mancher unangenehmer Dinge leider dazu gehören.

Byford ist ein wundervoller Mutter-Tochter-Roman gelungen. Im Laufe der Geschichte wird immer deutlicher, dass sich Vieles in beider Leben spiegeln.

Byford schreibt unaufgeregt und mit viel Wärme für ihre Mutter. Der Roman ist autofiktional.

Absolut lesenswert!

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