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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2025

Ein guter Abschluss mit Spannungsmomenten

John
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Das Cover des zweiten Bandes der Rache-Reihe gefällt mir aufgrund seiner dunkleren Farbgestaltung viel besser. Anderseits passen sie letzendlich gut zusammen.
Konnte mich der zweite Teil ebenso fesseln ...

Das Cover des zweiten Bandes der Rache-Reihe gefällt mir aufgrund seiner dunkleren Farbgestaltung viel besser. Anderseits passen sie letzendlich gut zusammen.
Konnte mich der zweite Teil ebenso fesseln wie der erste? Jaein.
Der Einstieg war super, ich war sofort wieder im Yoko-Feeling, was natürlich darauf schließen lässt, dass dieser Teil nicht unabhängig gelesen werden kann.
Um jetzt nicht zu spoilern sei nur soviel gesagt:"Man, war das wieder ein wilder Ritt!"
Ständig um John aka Yoko besorgt, immer mir einem Bein im Grab und dann am Ende... ja, das war dann vielleicht ein bisschen zu over the top, aber dit nennt man schriftstellerische Freiheit und ist Geschmackssache.
Fazit: Rasant, spannungsgeladen und im von mir geliebten einzigartigen Aichner Schreibstil. Ein gelungener Abschluss der Dilogie. Lesenswert!

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Für Japan-Fans ein Highlight

YOKAI - GEISTER
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Rein optisch ist dieses Buch ein Highlight, sowohl äußerlich, als auch innerlich. Schon alleine die Haptik des seidenbezogenen Covers ließ mich das Buch gerne in die Hand nehmen.
Was das für ein Genre ...

Rein optisch ist dieses Buch ein Highlight, sowohl äußerlich, als auch innerlich. Schon alleine die Haptik des seidenbezogenen Covers ließ mich das Buch gerne in die Hand nehmen.
Was das für ein Genre ist... hm eine Art Kunst-Sachbuch oder Sach-Kunstbuch, ich bin mir nicht ganz sicher.
Mit der japanischen Kultur habe ich bisher wenig am Hut, was mir auch schnell beim Lesen der minimalistischen Texte zu unterschiedlichen Geisterwesen auffiel.
Ich hatte manchmal mehr Fragen als Antworten und auch die Erklärungen zu den Bildern waren für mich nicht immer eindeutig (geht mir in Galerien aber genauso, ich bin wohl ein Kunstbanause).
Fazit: Für Fans der japanischen Kultur, oder generell Japan-Begeisterte ist dieses farblich explosive Buch mit Sicherheit ein Must-have. Wer diese Welt jedoch erstmalig betritt sollte viel Gelduld und Spass am Recherchieren mitbringen.
Aufgrund dessen das es ein Sachbuch (oder Kunstbuch) ist, nehme ich mir die Freiheit heraus hier keine Sternebewertung zu vergeben. (oben musste ich Sterne angeben)

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Knallhart und nix für Weicheier

Glasgow Smile
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Diese limitierte Hardcover Edition ist für mich ein wahrer Augenschmaus und bekommt natürlich einen Ehrenplatz in meinem Regal.
Der Titel ist hier Programm! Denn tatsächlich ist das "Glasgow Smile", welches ...

Diese limitierte Hardcover Edition ist für mich ein wahrer Augenschmaus und bekommt natürlich einen Ehrenplatz in meinem Regal.
Der Titel ist hier Programm! Denn tatsächlich ist das "Glasgow Smile", welches viele vom Joker der Batman-Verfilmung kennen, ein Zeichen des kriminellen Milieus, welches durch einen beidseitigen Schnitt der Mundwinkel bis zu den Ohren vollzogen wird. Autsch!
Was das nun wiederum mit den fünf vermeintlich durchgeknallten Damen und ihrer Schießwütigkeit zu tun hat?
Hm... ich kann nur soviel verraten, jede hat ihren ganz eigenen Grund. Ob dieser berechtigt Unschuldige abzubllern, zu mssbrauchen und was die Girls sonst noch so tun? Das musst du für dich entscheiden, also ja, du musst es (leider) lesen, wenn du dich traust.
Fazit: Echt ein krasses Teil, was garantiert aneckt und nicht jedermanns bzw jederfraus Sache ist. Knallhart in jeglicher Richtung - S*x, Rache, Gewalt - und doch nicht sinnlos, mit einem Ende das zu überraschen weiß. Ich hatte meine verstörende Freude mit diesem Buch

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Bitterböser Thriller

Er Ist Böse!
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Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber der Klappentext holte mich sofort ab.
Wer von Simon Beckett "Tiere" kennt, weiß nun in etwa, wie Anton tickt. Für alle anderen sei einfach gesagt:"Er ...

Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber der Klappentext holte mich sofort ab.
Wer von Simon Beckett "Tiere" kennt, weiß nun in etwa, wie Anton tickt. Für alle anderen sei einfach gesagt:"Er ist böse".
Vielleicht bin ich ja auch ein bisschen krank, denn in manchen Momenten hatte ich Mitleid mit Anton. Aber um Gottes Willen, ich will so jemandem niemals begegnen. Denn mit Omilein stimmt auch was nicht und obwohl Annabella, das Opfer, eine arrogante B*tch ist, hat sie all das mit Sicherheit nicht verdient.
Und dann ist da noch Konstantin, mein tragischer Held, der ordentlich mitmetzelt im Buch und dann...
naja, dass muss man schon selbst erleben.
Fazit: Eine Mischung aus Norman Bates und "Tiere" von Simon Beckett. Ich war mega gefesselt, angeekelt und wieder gefesselt, habe mitgelitten, mitgefiebert und am Ende wurde mein Herz gebrochen. Also ja, ich kann es definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Spannungsroman für neblige Herbstabende

Death at Morning House
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Ein Cover genau nach meinem Geschmack, da konnte ich nicht anders, zumal mich die Leseprobe sofort ansprach.
Ich steh ja auf so Young Adult Bücher mit unheimlicher Atmosphäre. Und hier erleben wir gleich ...

Ein Cover genau nach meinem Geschmack, da konnte ich nicht anders, zumal mich die Leseprobe sofort ansprach.
Ich steh ja auf so Young Adult Bücher mit unheimlicher Atmosphäre. Und hier erleben wir gleich mehrere mysteriöse Todesfälle in unterschiedlichen Zeitepochen. Während wir im Jahr 1932 die Ralston Familie, mit ihren sehr ungewöhnlichen Sitten & Ernährungsweisen begleiten, ereignen sich zwei Todesfälle, welche jedoch unaufgeklärt bleiben. Dieser Strang ist mega spooky, denn der Vater ist von der Genetiklehre dieser Zeit besessen und die sechs Teenager sind nicht alle so begeistert davon.
Gleichzeitig befinden wir uns in der Gegenwart und begleiten Marlow, die ihr erstes Date etwas zu hoch lodern lässt und aus diesem Grund einen Ferienjob im "Morning House" (dem Haus, wo damals die Ralston Familie residierte) annimmt, um weit weg von Zuhause zu sein. Sie lernt die fünf weiteren Teenies kennen, die ebenfalls dort jobben und spürt schnell die aufgeladenen Vibes untereinander.
Ich würde sagen, dies hier ist ein richtig gut gemachter Spannungsroman, welcher mit düsterer Atmosphäre sowohl emotionional, als auch ermittlungstechnisch abzuholen weiß.
Fazit: Obwohl hier Themen wie die erste Liebe und Selbstfindung (also klassische Young Adult Elemente) auftreten, ist auch für die ältere Generation der wohlige Gänsehautschauer garantiert. Das Morning House zieht einen unwillkürlich in den Band und lässt einen bis zum Ende nicht aus seinen Fängen.
Buchempfehlung für neblige Herbstabende.

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