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Veröffentlicht am 08.10.2025

Eine tolle Grundidee, doch das Buch ließ mich oft verwirrt zurück

Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1)
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Im Rahmen einer Premiere auf lovelybooks erhielt ich ein Rezensionsexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 💙

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen ...

Im Rahmen einer Premiere auf lovelybooks erhielt ich ein Rezensionsexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 💙

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen haben, als Dinge, die mir gefallen haben.

Unsere Hauptfigur Wanda war immer Künstlerin mit Leib und Seele. Doch das änderte sich eines Tages schlagartig. Ihre Bilder wurden düster und verstörend, weswegen Wanda für einige Zeit die Kunst hinter sich ließ. Als sie sich dann aber doch erlaubte wieder kreativ zu sein, bemerkte sie einen fremden Mann in ihrer Wohnung. Doch er ist nicht irgendwer, sondern Neo die Muse der Künste, die sie eigentlich nicht sehen sollte. Zwischen ihnen ist ein Band entstanden, dass es ihnen nicht erlaubt sich voneinander zu entfernen und eine große Gefahr mit sich bringt.

Der Schreibstil war nichts für mich. Der Text ist sehr bildhaft, aber auch sehr ausschweifend. Dadurch verlor ich regelmäßig den roten Faden, weil ich am Ende des Absatzes nicht mehr wusste, worauf das Buch jetzt eigentlich hinauswollte. Deswegen musste ich vieles zwei oder sogar drei Mal lesen. Ein Fakt der mich sehr wundert, da ich bildhafte Schreibstile sehr gerne habe. In diesem Buch hat es für mich aber nicht funktioniert.

In dem Buch gab es zum ersten Drittel hin auch sehr viele Aufzählung im Dreierpack, man spricht auch vom Asyndeton (ja ich habe den Namen googeln müssen). Es waren einfach zu viele für meinen Geschmack. Ich habe nicht einmal Seite Hundert erreicht und war schon genervt davon. Glücklicherweise wurde das im Laufe des Buches weniger und ich konnte wieder etwas entspannter lesen.

Leider hat es mich auch sehr viel Zeit gekostet richtig in das Buch reinzukommen. Für mich ist da zu viel auf einmal passiert und in Kombination mit meinen Problemen mit dem Schreibstil ließ mich das Buch oft verwirrt zurück. Ein tiefergreifendes Wissen über die griechische Mythologie hätte mir da sicherlich geholfen. So hätte ich mich mehr auf die Ideen des Buches konzentrieren können. Das Grundkonzept mit der Muse hat mir da aber gut gefallen.

Die Liebesgeschichte wirkte auf mich eher wie ein Nebenstrang und dadurch auch etwas blasser. Im Zentrum der Geschichte stand eher die Gefahr, der die Welt ausgesetzt war.

Der Kunstaspekt hingegen hat mir sehr gut gefallen und wurde auch zu meinem liebsten Teil dieses Buches. Das hat auch viel mit meinem eigenen Interesse an der Kunst zu tun.

Relevante Schauorte in der Geschichte gibt es hier in unserer echten Welt, insbesondere der Stadt Hamburg. Das ist für mich ein Pluspunkt. Hier fiel es mir durch die Vertrautheit mit unserer echten Welt auch etwas einfacher den Geschehnissen zu folgen. Die fantastische Welt konnte ich mir in der Umgebung zwar gut vorstellen, aber die Handlungenssweisen selbst waren für mich etwas konfus.

Leider hatte ich auch bei den Figuren einige Probleme. Wanda und Neo fand ich in Ordnung. Sie waren für mich zwar nicht herausragend, aber ich würde sie auch nicht als schlechte Figuren bezeichnen. Die restlichen Figuren habe ich leider wild durcheinander gewürfelt. Beim Lesen konnte ich einfach schlecht zuordnen wer jetzt wer war, was er in der Geschichte gemacht hat oder auf welcher Seite die Person stand. Das Figurenverzeichnis half nur bedingt. Deswegen fällt es mir auch etwas schwer die Figuren in diesem Buch zu bewerten.

Die Reihe werde ich nicht weiter verfolgen, aber ich glaube ich kenne jemanden, der mehr damit anfangen kann ;)

Spice: Es gab eine Szene, die sehr grob beschrieben wurde und eher fade to black war. Deswegen verstehe ich nicht wieso das Buch als spicy beworben wird. Für mich war das zwar kein Problem, da ich eh kein Fan von stark sexuellen Büchern bin, aber wer genau danach sucht wird hier vermutlich enttäuscht.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Wohlfühlatmosphäre, aber leider keine Liebesgeschichte, bei der ich mitfiebern kann

One song apart - London Hearts 1
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Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks erhielt ich ein Vorableseexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🧡

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen ...

Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks erhielt ich ein Vorableseexemplar. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🧡

Was bedeuten 2 Sterne für mich? Es gab mehr Dinge, die mir nicht gefallen haben, als Dinge die mir gefallen haben.

Quinn ist ganz aufgeregt, da sie in London ihre Ausbildung zur Journalistin beginnen wird. Nur läuft es nicht ganz so, wie sie es sich gewünscht hat. Nicht nur erfährt sie, dass sie in der ihr unliebsamen Gossipabteilung landet, nein sie zieht auch schon am ersten Tag den Zorn ihrer Vorgesetzten auf sich. Doch das richtige Desaster beginnt erst, als sie versehentlich einen fehlerhaften Artikel über den berühmten Sänger Milo Bricks veröffentlicht und einen Shitstorm auslöst. Nun muss sie ihren Fehler wieder ausbügeln und dafür muss sie mit Milo zusammenarbeiten.

Der Schreibstil war immer sehr flüssig, wodurch ich die Geschichte immer gut verfolgen konnte. Bei mir hat das Buch vorallem bei der Atmosphäre punkten können. Es war alles immer sehr herzlich und ich hätte mich beim Lesen nur allzu gerne unter der Decke eingekuschelt. Auch gab es immer wieder Szenen, die mich laut zum Lachen gebracht haben. 

Die Geschichte wurde aus der Sicht von Quinn und Milo erzählt. Quinn hatte dabei deutlich mehr Kapitel als Milo, wodurch er sich für mich nicht wie eine weitere Hauptfigur angefühlt hat, wie ich zuvor dachte. Für mich war Milo nur ein Love interest in dieser Geschichte.

Die Handlung fand ich in den meisten Fällen sehr vorhersehbar, wodurch ich es nicht als besonders spannend empfand. Dennoch gab es zwischendurch immer Kapitel, die mir sehr gut gefallen haben. Diese involvierten meist die WG, welche ich als Herzstück der Geschichte bezeichnen würde, auch wenn ich etwas länger brauchte, um mit ihr warm zu werden. Aber als sie mein Herz erobert hatten, habe ich mich immer auf die Kapitel mit der WG gefreut. Ich mochte es einfach wie vertraut die vier Mädchen miteinander umgingen und man merkt auch wie stark die vier zusammenhalten. Von den anderen WG Mitbewohnerinnen stach für mich vor allem Gemma heraus. 

Das Pacing hat mir nicht gefallen. Die Handlung verlief in den schätzungsweise ersten zwei Dritteln des Buches sehr langsam, um zum letzten Drittel schien alles auf einmal kommen. Die verschiedenen Handlungen bekamen im letzten Teil meinem Empfinden nach kaum Zeit zu atmen, da schon das nächste Stück Handlung hinterherkam. Dadurch hat es mich auch nicht emotional berührt, wenn etwas passiert ist.

Zu Beginn wirkte Quinn auf mich sehr reif für ihr Alter, aber im Laufe der Handlung wirkte sie immer jünger auf mich. Sie handelte dann oft impulsiv, unprofessionell und auch moralisch fragwürdig. Hier und da werden einige Entwicklungsmomente aufgezeigt, aber mir war es am Ende zu oberflächlich. Dennoch würde ich nicht so weit gehen und sagen, dass ich sie nicht mochte. Vorallem auf einer beruflichen Ebene muss man bedenken, dass es ihr erster richtiger Job war und sie sich noch eingewöhnen muss. Privat gefiel sie mir da deutlich besser und sie blieb mir da auch weitgehend sympathisch. 

Mit Milo tat ich mich schwer, was vorallem daran lag, dass wir vergleichsweise wenig von ihm gesehen haben. An sich ist er ein freundlicher und sympathischer Kerl, der auch sehr süß sein kann, aber sein Charakter war für mich einfach nicht greifbar. 

Die Liebesgeschichte hat mir auch nicht gefallen. Mir kamen die Gefühle aus dem nichts und ich habe mich erst die ganze Zeit gefragt wieso die beiden überhaupt Gefühle füreinander entwickelt haben. Später würde dahingehend zwar dann doch einige Gründe genannt, aber vor allem bei Milo hatte ich Probleme ihm das zu glauben. Emotional konnten die beiden mich einfach nicht abholen. Ich kann deswegen auch nicht sagen, wieso die beiden zusammen sein sollten, was eine Frage ist, die ich mir beim Lesen einer Liebesgeschichte immer stelle. Es war mir letztenendlich alles zu oberflächlich. 

Spice: Es gab eine Sexszene, die mir für ein Jugendbuch etwas zu grafisch war.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Uptown Girl

Uptown Girl (Band 1) – Dein Lied unter meiner Haut
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Was bedeuten 1,5 Sterne für mich? Es hat mir kaum gefallen.

Uptown Girl ist für mich ein Buch, dass sich einfach chaotisch anfühlt.

Der Schreibstil hat mir noch am besten gefallen. Das Buch ließ sich ...

Was bedeuten 1,5 Sterne für mich? Es hat mir kaum gefallen.

Uptown Girl ist für mich ein Buch, dass sich einfach chaotisch anfühlt.

Der Schreibstil hat mir noch am besten gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen und wenn ich nur darauf schaue, wie die Textpassagen klingen hat es mir gut gefallen. Doch wenn man alles zusammen nimmt war es das auch schon mit dem Lob.

Die Handlungsstränge fühlten sich für mich nicht ausbalanciert an. Dadurch entstand auf mich der Eindruck, dass sie untereinander um den Platz auf dem Papier kämpfen mussten. Es fällt mir so auch schwer zu sagen, was der Haupthandlungsstrang gewesen sein soll. War es die Sache mit Anonym? War es die Sache mit Ren? Vielleicht war es auch die Identitätskrise von Siena. Ich kann es beim besten Willen nicht genau sagen.

Die Figuren stammten Größtenteils aus der High Society, weswegen ich auch nicht die größten Sympathieträger erwartet habe. Das muss eine Figur meiner Meinung auch nicht sein. Solange sie interessant sind können sie meinetwegen sein wie sie wollen. Das ist mein Problem mit Siena. Ich fand sie weder sympathisch noch interessant. Für die Öffentlichkeit ist sie nur die verwöhnte Prinzessin, für ihren Vater ist sie nur eine weitere Schachfigur und beides möchte sie einfach nicht sein. Genau hier lag das Potential, was in meinen Augen nicht genutzt wurde. Ich habe vollstes Mitgefühl für ihre Familiengeschichte und ich hoffe, dass sie es noch daraus schafft. Aber da dreht sich in meinen Augen alles einfach nur im Kreis. Das zweite war ja, dass Siena beweisen wollte, dass sie mehr als nur ein verzogenes reiches Mädchen ist. Auch wenn sie mir deutlich sympathischer als ihr Freundeskreis war, war sie in vielerlei Hinsicht immer noch das Klischee des Mädchens das reich aufgewachsen ist. Natürlich kann diese von mir wahrgenommene Diskrepanz gewollt sein und im zweiten Teil weitergesponnen werden. Aber ein eventuell kann ich natürlich nicht bewerten. 

Dann haben wir noch Ren als den love interest. Von allen Figuren mag ich ihn am wenigsten. Weder finde ich ihn sympathisch noch sonderlich interessant. Zwischendurch wird der Leser mit einigen Brotkrumen gefüttert, die den Detektiv in mir miträtseln ließ. Aber es hat mir nicht gereicht. Seine Figur blieb mir zu oberflächlich.

Zu der Romanze kann ich leider nur eins sagen: Wo kam das denn jetzt her? Wirklich ich verstehe es von vorne bis hinten nicht. 

Leider hat sich herausgestellt, dass das Buch nichts für mich war und ich werde die Reihe dementsprechend nicht weiterverfolgen.


​Spice: Es gab mehrere Sexszenen

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Leider ein Flop für mich

Morbidly Yours
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Im Rahmen einer Leserunde erhielt ich ein Rezensionsexemplar von lovelybooks. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🩵


Das Original wurde von Ivy Fairbanks verfasst. Übersetzt wurde dieses Buch ...

Im Rahmen einer Leserunde erhielt ich ein Rezensionsexemplar von lovelybooks. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🩵


Das Original wurde von Ivy Fairbanks verfasst. Übersetzt wurde dieses Buch von Pauline Kurbasik und Andreas Helweg.


Was bedeutet 1 Sterne für mich? Es hat mir nicht gefallen.


Nach einer turbulenten Zeit findet die Wittwe Lark einen neuen Job in Irland. Dort muss sie überrascht feststellen, dass sie neben einem Bestattungsunternehmen wohnt. Der dort arbeitende Bestatter Callum läuft Gefahr das Familienunternehmen nach dem Tod seines Großvaters zu verlieren. Wenn er bis zu seinem nächsten Geburtstag nämlich nicht verheiratet ist, fällt das Unternehmen in die Hände seines Vaters, der es verkaufen will. Lark und Callum freunden sich an, doch schon bald empfinden sie mehr füreinander...

Fangen wir einmal beim Formellen an. Das Buch wurde aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Einmal aus der von Callum und dann der von Lark. Diese Kapitel sind in etwa gleichmäßig verteilt, sodass der Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt beider Figuren bekommt. 


Leider fangen meine Probleme bereits mit der Übersetzung an. Diese ist aus meiner Sicht einfach nicht geglückt. Ausdrucksweisen, die im deutschen nicht geläufig sind, wurden hier wortwörtlich übersetzt. Auch wurden verstärkt Anglizismen genutzt, die meinen Lesefluss gestört haben. Auch basierte ein Teil vom Humor auf den unterschiedlichen Ausdrucksweisen im amerikanischen Englisch und im britischen Englisch. In einer Übersetzung kann diese Art von Humor nur sehr schwer ihren Zweck erfüllen. 


Eine bestimmte Atmosphäre ist bei mir leider nicht angekommen.


In diesem Buch wurde ebenfalls gegendert. Da bin ich beim Lesen immer leicht gestolpert, konnte aber dann doch relativ schnell wieder reinfinden. Im großen und ganzen war das mein geringstes Problem. Was mir ein bisschen mehr gestört hat war die Verwendung von "they" als Neopronomen. Das fällt für mich in den Bereich Anglizismen und hat mich zunächst völlig aus dem Konzept gebracht. Kurzzeitig hielt ich es für einen Übersetzungsfehler. Da würde ich es deutlich angenehmer und weniger verwirrend finden, wenn ein Neopronomen wie dey, sier oder xier verwendet worden wäre.


Auch wurde immer wieder irisch gesprochen, was bei dem Setting gar nicht mal so ungewöhnlich ist. Im Buch war aber keine vollständige Übersetzung der ganzen Wörter. Es werden nur die Sex-Vokabeln erklärt. In Anbetracht dessen, dass im englischen auch eine Liste mit den "normalen" Wörtern war sowie einer Erklärung wie die irischen Namen ausgesprochen werden, hat es mich verwundert, dass diese Liste nicht auch in der deutschen Ausgabe des Buches zu finden war.


Im Buch wurde auch versucht Demisexuelle Repräsentation einfließen zu lassen. Demisexualität ist ein Teil des asexuellen Spektrums. Das ist aber nicht richtig rübergekommen. Ich, die sich mit dem Thema auskennt,  habe das sofort zuordnen können. Aber in der Leserunde gab es aber auch viele, die sich nicht so gut mit dem Thema auskennen. Für diese wirkte das mehr verwirrend und inhaltlich widersprüchlich. Ich verstehe auch gut wieso diese Verwirrung entstanden ist. Es wurde einfach schlecht erklärt. Da wurde von dem Buch zu viel Vorwissen vorausgesetzt. Das hätte auch einfach durch eine kurze Erklärung vor Beginn der eigentlichen Geschichte erklärt werden können. 


Wo auch viel Wissen vorausgesetzt wird ist die Popkultur. Ich kenne mich da nicht aus. Vorallem am Anfang werden viele Filme oder Serien erwähnt. Teilweise konnte ich auch nicht richtig sagen, was eine Serie und was ein Film ist. Ich will beim Lesen einer Liebesgeschichte einfach nicht Tausend Sachen googeln müssen. 


Auch Übergänge zwischen einzelnen Szenen fand ich nicht gelungen. Teilweise musste ich Abschnitte mehrfach lesen, weil ich den Faden verloren habe.


Inhaltlich gab es zwar immer wieder Momente, die mir gut gefallen haben, aber alles in einem fand ich Handlung einfach nicht gut. Auch die ganzen Konflikte wurde mir viel zu simpel und schnell gelöst. 


Auch das Erzähltempo gefiel mir nicht. Erst war alles sehr holprig, dann fing es sich kurzzeitig, dann hat es sich gezogen und am Ende wurden alle Konflikte schnell abgehakt. 


Callums Charakterisierung fand ich teils widersprüchlich. Hier heißt es, dass er sehr schüchtern ist, aber dann öffnet er sich doch sehr schnell Lark gegenüber. Das führte dann auch zu einigen Handlungen, die ich nicht bei einem so schüchternen Typen vermuten wurde. Da war für mich einfach kein richtiger Übergang für diese Entwicklung da. Ansonsten wirkte Callum auf mich wie ein netter Typ. 


Lark hingegen wirkte auf mich erst etwas konstruiert, wodurch ihre Figur nicht natürlich wirkte. Das hat sich mit der Zeit wieder etwas eingependelt. Während sie aber sehr extrovertiert ist und immer auf andere zugeht ist sie auf ihrem Arbeitsplatz sehr konfliktscheu. Auch das irritierte mich an ihrem Charakter. 


Wie bereits erwähnt ist Lark eine Witwe. Dies hatte für die Geschichte eine große Rolle gespielt, aber ich möchte hier jetzt nicht zu viel spoilern. Zum einen hatte ich Verständnis für ihre Lage. Auf der anderen Seite hat das aber dazu geführt, dass sie Callum meiner Meinung nach einfach sehr schlecht behandelt hat. Dadurch wollte ich auch nicht wirklich, dass die beiden zusammen kommen. Lark konnte mich dadurch als Charakter einfach nicht überzeugen.


Spice: Es gab mehrere Sexszenen, die ausführlicher beschrieben sind. 

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