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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

Skandinavische Weihnachtskrimis

Jul-Morde
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In diesem Buch gibt es dreizehn verschiedene Kurzgeschichten, die Mal länger und Mal etwas kürzer sind.

Ich wollte ein paar interessante winterliche Krimis lesen, weshalb ich nach dem Buch gegriffen ...

In diesem Buch gibt es dreizehn verschiedene Kurzgeschichten, die Mal länger und Mal etwas kürzer sind.

Ich wollte ein paar interessante winterliche Krimis lesen, weshalb ich nach dem Buch gegriffen habe. Jedoch sind nicht alle Geschichten so, wie ich sie erwartet habe. In skandinavischen Krimis geht es viel um Gesellschaftskritik und um die Atmosphäre, was bei einigen der Geschichten gut gemacht ist, aber nicht bei allen. Ich habe mir insgesamt etwas mehr Spannung beziehungsweise Gruselfaktor gewünscht. Mir hat es aber gut gefallen, dass die Geschichten so unterschiedlich sind und sich keine wirklich ähnelt.
Die Geschichten haben sich leicht weglesen lassen aufgrund der Länge. Es gibt welche, die knapp 30 Seiten haben und welche, die gerade Mal zehn Seiten haben. Man kann also auch eine Geschichte lesen, wenn man nicht so viel Zeit hat.
Das Buch könnte etwas für Fans von skandinavischen Weihnachtskrimis sein oder für Personen, denen die Atmosphäre und die Gesellschaftskritik wichtiger ist, als zum Beispiel die Spannung.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Ein mittelmäßiger Adventskalender

Weihnachten im Readerschein
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In diesem Buch hat man 24 kurze und winterliche Geschichten für den Advent. Es ist eine bunte Mischung, weshalb jedem ein paar Geschichten gefallen werden.

Ich muss sagen, dass mir dieser Adventskalender ...

In diesem Buch hat man 24 kurze und winterliche Geschichten für den Advent. Es ist eine bunte Mischung, weshalb jedem ein paar Geschichten gefallen werden.

Ich muss sagen, dass mir dieser Adventskalender nur teilweise gefallen hat. Es gibt einige schöne Geschichten, die mir gefallen haben, zum Beispiel gibt es eine Geschichte mit einer Geschenkplanerin und eine mit den drei Geistern der Weihnacht. In dem Adventskalender gab es aber auch ein paar, die mir nicht gefallen haben, zum Beispiel eine Geschichte aus der Perspektive eines Hundes oder eine, wo man meiner Meinung nach sehr abfällig gegenüber Männern ist. Der Verlag wirbt mit gefühlvollen, lustigen und spannenden Geschichten, was nicht hundertprozentig zutrifft. Trotzdem ist es kein schlechter Kalender und er weckt bei einem die Vorfreude auf Weihnachten.
Die Autorinnen und Autoren schreiben gut. Jede Geschichte hat sich leicht lesen lassen, auch wenn einem das Thema nicht immer gefallen hat.
Das Buch könnte etwas für einen sein, wenn man ein Fan von Adventskalender-Geschichten ist oder allgemein gerne Kurzgeschichten liest. Nicht jede Geschichte wird den persönlichen Geschmack treffen, trotzdem sollte man dem Kalender eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Der Schöpfer der Monster

Don't Let The Forest In
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Andrew und Thomas gehen auf die Wickwood Academy und sind beste Freunde. Beide haben ein interessantes Hobby. Andrew schreibt Geschichten und Thomas malt diese. Seit diesem Semester ist etwas anders als ...

Andrew und Thomas gehen auf die Wickwood Academy und sind beste Freunde. Beide haben ein interessantes Hobby. Andrew schreibt Geschichten und Thomas malt diese. Seit diesem Semester ist etwas anders als sonst, denn die Monster, die Thomas malt, werden real und leben im Wald. Thomas und Andrew machen es sich nun zur Aufgabe, jede Nacht die Monster zu töten.

Thomas und Andrew sind für mich leider nicht greifbar gewesen. Sie sind interessante Charaktere, ich konnte mich aber nicht in sie hineinversetzen und habe auch ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen können. Außerdem ist Thomas recht blass, da Andrew mit seinen Problemen im Vordergrund steht.
Die Handlung hat viel Potential. Das Academy-Setting, Horror-Elemente und Monster, die real werden, klangen für mich spannend und haben mein Interesse geweckt. Die Umsetzung konnte mich aber nicht wirklich überzeugen. Vieles ist sehr verworren und an sich passiert nicht wirklich viel, was schade ist. Auch das man am Ende keine Antworten bekommt, hat mir nicht gefallen, weshalb mich die Geschichte ziemlich unbefriedigt zurücklässt und ich konnte persönlich nichts aus der Geschichte mitnehmen. Womit mich die Geschichte aber überzeugen konnte ist auf jeden Fall die Atmosphäre und der Horror. Es ist düster, bedrückend und zeitweise recht brutal. Außerdem gibt es Illustrationen von einigen Monstern, was ich gut finde, da man so vor Augen hat, wie sie aussehen.
Der Schreibstil ist recht außergewöhnlich. Er ist sehr poetisch, was gut zur Geschichte passt und hat mir persönlich gut gefallen.
Das Buch könnte für diejenigen interessant sein, die mal eine eher besondere Geschichte lesen möchten, in der Monster vorkommen und in der die beiden Hauptprotagonisten Außenseiter sind. Man sollte sich nicht daran stören, dass manchmal ein roter Faden fehlt und man letztlich fast keine Antworten bekommt. Dafür ist der Botanical Horror-Aspekt gut umgesetzt worden und auch die Atmosphäre und das Setting ist nicht schlecht.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Die Frage nach der Identität

1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.
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8 lebt in Surdus und jeder Tag ist so, wie der Tag zuvor. Sie lernt, dass sie nichts ist und emotionslos sein muss, damit sie gut genug ist, um von dort wegzukommen. Und das ist das Problem, denn sie fühlt ...

8 lebt in Surdus und jeder Tag ist so, wie der Tag zuvor. Sie lernt, dass sie nichts ist und emotionslos sein muss, damit sie gut genug ist, um von dort wegzukommen. Und das ist das Problem, denn sie fühlt etwas. Sie fühlt sich allein, bis sie auf 1000 trifft.

8 ist eine interessante Hauptperson. Sie versucht ihren Platz zu finden, merkt aber schnell, dass sie nicht so ist wie die Anderen. Sie gibt ihr bestes, um sich anzupassen, schafft es aber nicht. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihren eigenen Weg zu gehen.
Die Handlung ist speziell und ich habe mir mehr erhofft. Das Buch ist kurz, weshalb ich nicht allzu hohe Erwartungen hatte, ich muss aber sagen, dass ich nicht wirklich etwas aus der Geschichte mitnehmen kann. Es existiert zwar eine Botschaft, jedoch gibt es viele Bücher, in denen die Message besser rübergebracht wird und die einem auch noch länger im Gedächtnis bleiben. Surdus als Setting hingegen bietet viel Potenzial und während dem Lesen wirft der Ort einige Fragen auf. Am Ende wird einem dann klar, was hinter dem Ort steckt.
Der Schreibstil spiegelt die Eintönigkeit und die Wiederholung des immergleichen Tages gut wider. Das hat aber dazu geführt, dass ich nicht in einen guten Lesefluss gekommen bin und doch eine gewisse Zeit für diese kurze Geschichte gebraucht habe.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man sich mal an eine etwas andere Dystopie heranwagen möchte, die an einem interessanten Ort spielt. Meiner Meinung nach, wurde das volle Potential nicht ausgeschöpft, vielleicht können andere Leserinnen und Leser aber mehr aus der Geschichte mitnehmen als ich.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Mordfälle und Artefakte

Guardian 1. Seelenwächter
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Zhao Yunlan ist der Direktor der Abteilung für Sonderermittlungen. Er und sein Team befassen sich mit Fällen, die mit dem Übernatürlichen zusammenhängen. Während den Ermittlungen seines aktuellsten Falls, ...

Zhao Yunlan ist der Direktor der Abteilung für Sonderermittlungen. Er und sein Team befassen sich mit Fällen, die mit dem Übernatürlichen zusammenhängen. Während den Ermittlungen seines aktuellsten Falls, trifft er auf den Professor Shen Wei, zu dem er sich sofort hingezogen fühlt.

Mit Zhao Yunlan und Shen Wei bin ich nicht wirklich warm geworden. Beide bleiben recht blass und machen keine Entwicklung durch. Shen Wei ist zurückhaltend und recht wortkarg, außer wenn er sein Wissen kundtut. Zhao Yunlan ist die meiste Zeit über griesgrämig, aber wenn Shen Wei in der Nähe ist, ist er wie ausgewechselt. Er ist dann freundlich und zuvorkommend, und ich muss sagen, dass ich diesen Wechsel nicht wirklich nachvollziehen konnte, da dass erst in der zweiten Hälfte des Buches passiert.
Die Handlung konnte mich nur teilweise überzeugen. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, in denen jeweils ein Fall thematisiert wird. Den ersten Teil fand ich noch ganz gut, der zweite Teil konnte mich leider nicht fesseln, da fast keine Spannung aufgekommen ist. Auch mit der Anziehung zwischen Shen Wei und Zhao Yunlan habe ich mich schwer getan. Im ersten Teil ist diese bereits spürbar und da ist sie für mich auch nachvollziehbar gewesen, im zweiten Teil hingegen hatte ich das Gefühl, dass man die sich langsam entwickelnde Liebesbeziehung schneller vorantreiben möchte, weshalb die Charaktere überstürzter gehandelt und der Anziehung leichter nachgegeben haben. Die Welt hingegen mit der chinesischen Mythologie und den Orten hat mir gut gefallen. Im Text gibt es immer wieder Fußnoten, die beim Verständnis helfen und so etwas mag ich gerne.
An den Schreibstil muss man sich gewöhnen, da dieser eher untypisch ist. Er ist nicht unbedingt schlecht, aber ich habe mich damit schwergetan, in die Geschichte zu finden, weshalb immer eine gewisse Distanz geherrscht hat.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Auch im Buch selbst lassen sich Illustrationen finden, die die Geschichte gut ergänzen.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man sich für Danmeis, die chinesische Mythologie und Mordfälle interessiert. Obwohl ich einige Kritikpunkte habe, kann das Buch mit der Welt und der Atmosphäre überzeugen.

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