Profilbild von Angi_molly

Angi_molly

Lesejury Star
offline

Angi_molly ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Angi_molly über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

tolles Debüt, das mich nicht komplett überzeugen konnte

Es ist noch nicht vorbei
0

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen düster, geheimnisvoll, genau mein Beuteschema. Entsprechend neugierig bin ich in die Geschichte gestartet. Zurück blieb bei mir jedoch ein sehr zwiegespaltenes ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen düster, geheimnisvoll, genau mein Beuteschema. Entsprechend neugierig bin ich in die Geschichte gestartet. Zurück blieb bei mir jedoch ein sehr zwiegespaltenes Gefühl. Die Grundidee hat mich direkt gepackt: Ermittlerin Julia Harte wird von einem Fall aus dem Jahr 1994 eingeholt, der sie traumatisiert und in den Ruhestand getrieben hat. Als die Mordserie trotz des Todes des damaligen Täters erneut beginnt, wird schnell klar, wie persönlich dieser Fall für Julia ist. Diese Ausgangslage war stark und hat mich regelrecht in die Geschichte gezogen. Leider wurde ich immer wieder aus der Spannung gerissen vor allem durch die Ermittlungsarbeit. Sie wirkte auf mich unlogisch und frustrierend. Wichtige Hinweise werden übersehen, und als Leserin war ich den Ermittlern oft voraus. Dadurch ging für mich viel Spannung verloren. Auch der Umgang zwischen Julia und ihrem Kollegen hat mich zunehmend genervt und den Lesefluss gebremst.
Der Schreibstil ist angenehm, die kurzen Kapitel und der Wechsel zwischen 1994 und 2024 haben mir gut gefallen. Besonders berührt hat mich der Blick auf Julia: wie sie früher war und wie sehr sie das Leben gezeichnet hat. Emotional blieb ich den Figuren dennoch etwas zu fern.
Das Ende bringt zwar überraschende Wendungen, kam für mich aber zu abrupt und wirkte nicht ausreichend vorbereitet. Am Ende blieb bei mir der Eindruck zurück, dass hier mehr auf düstere Effekte als auf logisch saubere Ermittlungsarbeit gesetzt wurde.

Ein solides Debüt, das sein Potenzial nicht vollständig ausschöpft. Trotzdem bin ich neugierig auf Amys nächste Geschichte

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

I Am Watching You
0

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und ich bin wirklich voller Erwartung in die Geschichte gestartet. Das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Im Zug hört Ella Longfield, wie zwei ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und ich bin wirklich voller Erwartung in die Geschichte gestartet. Das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Im Zug hört Ella Longfield, wie zwei Männer mit zwei Teenagerinnen flirten. Sie spürt die Gefahr, sagt aber nichts. Am nächsten Tag ist eines der Mädchen Anna Ballard verschwunden.Ich dachte: Wow, das wird intensiv. Doch leider konnte das Buch dieses anfängliche Versprechen für mich nicht halten. Ein Jahr nach Annas Verschwinden sind Ellas Schuldgefühle allgegenwärtig und jemand scheint sie anonym zu beobachten. Klingt spannend, aber die Umsetzung blieb für mich weit hinter dem zurück, was möglich gewesen wäre. Annas Umfeld zerfällt zwar nach und nach, jeder trägt Geheimnisse mit sich herum, aber irgendwann fühlte es sich einfach nur überladen an. Zu viele Sorgen, zu viel Drama, aber zu wenig echte Spannung.
Der Schreibstil ist angenehm und die verschiedenen Perspektiven fand ich grundsätzlich interessant, doch die Passagen des „Beobachters“ haben mich eher verwirrt als mitgerissen. Die Mitte des Buches zog sich extrem und ich musste mich regelrecht durchkämpfen. Statt Nervenkitzel bekam ich hauptsächlich Scham, Trauer und Schuldgefühle serviert und genau das hat mich enttäuscht. Ich wollte dieses dunkle Kribbeln eines Thrillers und bekam eher eine Ansammlung emotionaler Belastungen.Die kurzen Kapitel sind ein Plus, doch sie konnten nicht verdecken, dass der Funke einfach nicht übergesprungen ist. Das Ende bringt zwar noch etwas Leben in die Handlung, aber die Auflösung hat mich erstaunlich kalt gelassen. Kein Aha-Moment, kein Herzklopfen, eher ein Schulterzucken.
Dieses Buch hinterlässt bei mir wenig Eindruck. Es ist nicht schlecht, aber es hat sein Potenzial für mich nicht ansatzweise ausgeschöpft.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen

Die Todesfalle - Ein Fall für Skalla und Krampe
0

Meinung: Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und als großer Fan von Volker Gerling war meine Neugier natürlich riesig! Seine Bücher haben mich bisher immer gepackt, also waren meine ...

Meinung: Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und als großer Fan von Volker Gerling war meine Neugier natürlich riesig! Seine Bücher haben mich bisher immer gepackt, also waren meine Erwartungen entsprechend hoch.
Schon nach den ersten Seiten war ich mitten drin: Rachel Skalla, eine Investigativjournalistin, arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie auf Mark Kreuzer trifft. Er liefert ihr wertvolle Informationen, doch schnell wird klar, dass hinter seiner Fassade ein dunkles Geheimnis lauert. Sein Vater sitzt wegen eines grausamen Mordes im Gefängnis, den er angeblich begangen haben soll. Doch Mark glaubt fest an seine Unschuld.
Gemeinsam mit dem Hamburger Fallanalytiker Daniel Krampe begibt sich Rachel auf die Suche nach der Wahrheit und findet sich schon bald in einem gefährlichen Netz aus Lügen, Schmerz und Vergeltung wieder. Aber wie weit geht man, um Gerechtigkeit zu finden? Und was, wenn die Wahrheit tödlicher ist, als man ahnt?
Der Schreibstil ist angenehm leicht und super flüssig, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich liebe es, wenn Perspektiven wechseln, und hier bekommt man wirklich das Gefühl, mitten in den Ermittlungen zu stehen. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr Einblick in die Gedanken des Täters gewünscht, das hätte die Spannung noch intensiver gemacht.
Leider wurde für mich recht früh klar, wer hinter allem steckt und einige Wendungen waren vorhersehbar. Auch wenn die Spannung da war, ging mir manches etwas zu glatt, ich hätte mir mehr Tiefgang und Ecken gewünscht.
Trotzdem: Ich habe das Buch mit Freude gelesen, es war kurzweilig, atmosphärisch und hatte genau diesen typischen Gerling-Vibe, den ich so mag. Das Ende war zwar nicht überraschend, aber es hat die Geschichte rund abgeschlossen.
Ich bin gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht und freue mich schon auf den nächsten Fall!
⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2025

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, zu unrealistisch

Wer Verderben sät
0


Meinung: Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension etwas schwertue. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und auch der Einstieg fiel mir leicht. Die Geschichte versprach Spannung: ...


Meinung: Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension etwas schwertue. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und auch der Einstieg fiel mir leicht. Die Geschichte versprach Spannung: Elza arbeitet als Erntehelferin auf dem Weingut der Familie Wagensonner in einem kleinen österreichischen Ort. Eines Tages findet sie eine Nachricht an der Tür: „Ich weiß, was du getan hast.“ Ja, sie hat ihr Kind im Stich gelassen. Ja, sie hat ihren Ehemann im Garten vergraben. Aber umgebracht hat sie ihn nicht. Nur, wer wird Elza glauben? Und wer war es dann?
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Leider blieben mir die Charaktere etwas zu distanziert; ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen. Auch die Handlung wirkte stellenweise unglaubwürdig, und manche Entscheidungen von Elza konnte ich kaum nachvollziehen. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wer hinter allem steckt.
Die Darstellung der Polizeiarbeit war für mich völlig unrealistisch, da musste ich oft den Kopf schütteln. Die Geschichte startet spannend, verliert in der Mitte jedoch deutlich an Tempo, bevor sie gegen Ende wieder richtig Fahrt aufnimmt.
Die Auflösung kam für mich überraschend, was immerhin einen kleinen Wow-Effekt hatte.

Insgesamt ein Buch mit interessanten Ansätzen, das mich aber nicht völlig überzeugen konnte.
⭐️⭐️,5/5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht abholen

Love, Mom
0

Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen – für mich stand fest: Dieses Buch muss ich lesen.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Tod der bekannten Thriller-Autorin Elisabeth ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen – für mich stand fest: Dieses Buch muss ich lesen.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Tod der bekannten Thriller-Autorin Elisabeth Casper. Alles deutet auf einen Unfall hin, doch ihre Tochter Mackenzie hat Zweifel. Während der Trauerfeier erhält sie anonym einen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter. Bald folgen weitere Nachrichten. Mackenzie beginnt, Nachforschungen anzustellen – nicht nur zum Tod ihrer Mutter, sondern auch zu deren Vergangenheit.
Dabei wird schnell klar: Ihre Mutter hatte Geheimnisse. Mackenzie kann niemandem trauen – nicht einmal ihrer eigenen Familie.
Die Grundidee der Handlung ist spannend: ein mysteriöser Todesfall, ein Tagebuch, Familiengeheimnisse – Zutaten, die eigentlich für einen fesselnden Thriller ausreichen. Leider konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Der Einstieg ist sehr ruhig und zieht sich über längere Zeit hin. Obwohl Misstrauen und Unsicherheit gut eingefangen werden, fehlte mir zu Beginn der nötige Spannungsbogen, um wirklich mitzufiebern.
Erst ab der Mitte nimmt die Handlung Fahrt auf, bleibt aber auch dann eher vorhersehbar. Auch mit den Figuren wurde ich nicht wirklich warm.
Der Schreibstil hingegen ist angenehm leicht und flüssig. Die kurzen Kapitel laden zum schnellen Weiterlesen ein, und man kommt gut durch das Buch. Für Leserinnen und Leser, die sich einen unkomplizierten Thriller für zwischendurch wünschen, ist das sicher ein Pluspunkt.
Die Auflösung war für mich keine große Überraschung. Es fehlte der „Wow-Moment“, der in einem Thriller oft den entscheidenden Unterschied macht. Die Enthüllungen wirkten eher konstruiert als schockierend, und am Ende blieb bei mir das Gefühl, dass aus der Geschichte mehr hätte werden können.
Für zwischendurch ganz okay.

⭐️⭐️,5/5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere