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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

I Am Watching You
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und ich bin wirklich voller Erwartung in die Geschichte gestartet. Das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Im Zug hört Ella Longfield, wie zwei ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und ich bin wirklich voller Erwartung in die Geschichte gestartet. Das Cover hat meine Neugier sofort geweckt. Im Zug hört Ella Longfield, wie zwei Männer mit zwei Teenagerinnen flirten. Sie spürt die Gefahr, sagt aber nichts. Am nächsten Tag ist eines der Mädchen Anna Ballard verschwunden.Ich dachte: Wow, das wird intensiv. Doch leider konnte das Buch dieses anfängliche Versprechen für mich nicht halten. Ein Jahr nach Annas Verschwinden sind Ellas Schuldgefühle allgegenwärtig und jemand scheint sie anonym zu beobachten. Klingt spannend, aber die Umsetzung blieb für mich weit hinter dem zurück, was möglich gewesen wäre. Annas Umfeld zerfällt zwar nach und nach, jeder trägt Geheimnisse mit sich herum, aber irgendwann fühlte es sich einfach nur überladen an. Zu viele Sorgen, zu viel Drama, aber zu wenig echte Spannung.
Der Schreibstil ist angenehm und die verschiedenen Perspektiven fand ich grundsätzlich interessant, doch die Passagen des „Beobachters“ haben mich eher verwirrt als mitgerissen. Die Mitte des Buches zog sich extrem und ich musste mich regelrecht durchkämpfen. Statt Nervenkitzel bekam ich hauptsächlich Scham, Trauer und Schuldgefühle serviert und genau das hat mich enttäuscht. Ich wollte dieses dunkle Kribbeln eines Thrillers und bekam eher eine Ansammlung emotionaler Belastungen.Die kurzen Kapitel sind ein Plus, doch sie konnten nicht verdecken, dass der Funke einfach nicht übergesprungen ist. Das Ende bringt zwar noch etwas Leben in die Handlung, aber die Auflösung hat mich erstaunlich kalt gelassen. Kein Aha-Moment, kein Herzklopfen, eher ein Schulterzucken.
Dieses Buch hinterlässt bei mir wenig Eindruck. Es ist nicht schlecht, aber es hat sein Potenzial für mich nicht ansatzweise ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen

Die Todesfalle - Ein Fall für Skalla und Krampe
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Meinung: Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und als großer Fan von Volker Gerling war meine Neugier natürlich riesig! Seine Bücher haben mich bisher immer gepackt, also waren meine ...

Meinung: Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und als großer Fan von Volker Gerling war meine Neugier natürlich riesig! Seine Bücher haben mich bisher immer gepackt, also waren meine Erwartungen entsprechend hoch.
Schon nach den ersten Seiten war ich mitten drin: Rachel Skalla, eine Investigativjournalistin, arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie auf Mark Kreuzer trifft. Er liefert ihr wertvolle Informationen, doch schnell wird klar, dass hinter seiner Fassade ein dunkles Geheimnis lauert. Sein Vater sitzt wegen eines grausamen Mordes im Gefängnis, den er angeblich begangen haben soll. Doch Mark glaubt fest an seine Unschuld.
Gemeinsam mit dem Hamburger Fallanalytiker Daniel Krampe begibt sich Rachel auf die Suche nach der Wahrheit und findet sich schon bald in einem gefährlichen Netz aus Lügen, Schmerz und Vergeltung wieder. Aber wie weit geht man, um Gerechtigkeit zu finden? Und was, wenn die Wahrheit tödlicher ist, als man ahnt?
Der Schreibstil ist angenehm leicht und super flüssig, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich liebe es, wenn Perspektiven wechseln, und hier bekommt man wirklich das Gefühl, mitten in den Ermittlungen zu stehen. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr Einblick in die Gedanken des Täters gewünscht, das hätte die Spannung noch intensiver gemacht.
Leider wurde für mich recht früh klar, wer hinter allem steckt und einige Wendungen waren vorhersehbar. Auch wenn die Spannung da war, ging mir manches etwas zu glatt, ich hätte mir mehr Tiefgang und Ecken gewünscht.
Trotzdem: Ich habe das Buch mit Freude gelesen, es war kurzweilig, atmosphärisch und hatte genau diesen typischen Gerling-Vibe, den ich so mag. Das Ende war zwar nicht überraschend, aber es hat die Geschichte rund abgeschlossen.
Ich bin gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht und freue mich schon auf den nächsten Fall!
⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, zu unrealistisch

Wer Verderben sät
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Meinung: Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension etwas schwertue. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und auch der Einstieg fiel mir leicht. Die Geschichte versprach Spannung: ...


Meinung: Puh, ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Rezension etwas schwertue. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und auch der Einstieg fiel mir leicht. Die Geschichte versprach Spannung: Elza arbeitet als Erntehelferin auf dem Weingut der Familie Wagensonner in einem kleinen österreichischen Ort. Eines Tages findet sie eine Nachricht an der Tür: „Ich weiß, was du getan hast.“ Ja, sie hat ihr Kind im Stich gelassen. Ja, sie hat ihren Ehemann im Garten vergraben. Aber umgebracht hat sie ihn nicht. Nur, wer wird Elza glauben? Und wer war es dann?
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Leider blieben mir die Charaktere etwas zu distanziert; ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen. Auch die Handlung wirkte stellenweise unglaubwürdig, und manche Entscheidungen von Elza konnte ich kaum nachvollziehen. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wer hinter allem steckt.
Die Darstellung der Polizeiarbeit war für mich völlig unrealistisch, da musste ich oft den Kopf schütteln. Die Geschichte startet spannend, verliert in der Mitte jedoch deutlich an Tempo, bevor sie gegen Ende wieder richtig Fahrt aufnimmt.
Die Auflösung kam für mich überraschend, was immerhin einen kleinen Wow-Effekt hatte.

Insgesamt ein Buch mit interessanten Ansätzen, das mich aber nicht völlig überzeugen konnte.
⭐️⭐️,5/5⭐️

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht abholen

Love, Mom
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen – für mich stand fest: Dieses Buch muss ich lesen.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Tod der bekannten Thriller-Autorin Elisabeth ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen – für mich stand fest: Dieses Buch muss ich lesen.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Tod der bekannten Thriller-Autorin Elisabeth Casper. Alles deutet auf einen Unfall hin, doch ihre Tochter Mackenzie hat Zweifel. Während der Trauerfeier erhält sie anonym einen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter. Bald folgen weitere Nachrichten. Mackenzie beginnt, Nachforschungen anzustellen – nicht nur zum Tod ihrer Mutter, sondern auch zu deren Vergangenheit.
Dabei wird schnell klar: Ihre Mutter hatte Geheimnisse. Mackenzie kann niemandem trauen – nicht einmal ihrer eigenen Familie.
Die Grundidee der Handlung ist spannend: ein mysteriöser Todesfall, ein Tagebuch, Familiengeheimnisse – Zutaten, die eigentlich für einen fesselnden Thriller ausreichen. Leider konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Der Einstieg ist sehr ruhig und zieht sich über längere Zeit hin. Obwohl Misstrauen und Unsicherheit gut eingefangen werden, fehlte mir zu Beginn der nötige Spannungsbogen, um wirklich mitzufiebern.
Erst ab der Mitte nimmt die Handlung Fahrt auf, bleibt aber auch dann eher vorhersehbar. Auch mit den Figuren wurde ich nicht wirklich warm.
Der Schreibstil hingegen ist angenehm leicht und flüssig. Die kurzen Kapitel laden zum schnellen Weiterlesen ein, und man kommt gut durch das Buch. Für Leserinnen und Leser, die sich einen unkomplizierten Thriller für zwischendurch wünschen, ist das sicher ein Pluspunkt.
Die Auflösung war für mich keine große Überraschung. Es fehlte der „Wow-Moment“, der in einem Thriller oft den entscheidenden Unterschied macht. Die Enthüllungen wirkten eher konstruiert als schockierend, und am Ende blieb bei mir das Gefühl, dass aus der Geschichte mehr hätte werden können.
Für zwischendurch ganz okay.

⭐️⭐️,5/5⭐️

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Veröffentlicht am 06.10.2025

interessantes Buch

Junge Frau mit Katze
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Meinung: Zeit ihres Lebens stand Ela im Schatten ihrer Mutter. Deren Körper, den der Vater als „zu dick“ und damit als Ursache allen familiären Unglücks brandmarkte. Nun, da Ela erwachsen ist, richtet ...

Meinung: Zeit ihres Lebens stand Ela im Schatten ihrer Mutter. Deren Körper, den der Vater als „zu dick“ und damit als Ursache allen familiären Unglücks brandmarkte. Nun, da Ela erwachsen ist, richtet sich der Blick auf ihren eigenen, von Krankheit gezeichneten Körper und dieser treibt sie in die Verzweiflung. Eigentlich sollte sie sich auf die Verteidigung ihrer Dissertation konzentrieren, doch stattdessen kreisen ihre Gedanken immer stärker um die Vielzahl von Symptomen, die scheinbar grundlos auftreten. Hals, Herz, Haut alles steht in Flammen. Mit jeder neuen Beschwerde wächst die Panik. Stück für Stück versucht Ela, den Ursachen auf den Grund zu gehen, und stößt dabei unweigerlich auf ihre Familiengeschichte und vor allem auf die schwierige Beziehung zur Mutter.
Der Schreibstil ist einfühlsam, klar und leicht zugänglich. Zwar gerät die Handlung stellenweise ins Stocken, doch die Autorin versteht es, die komplexen Themen rund um Körper, Krankheit und familiäre Prägung sensibel und eindringlich zu entfalten. Besonders reizvoll ist die Struktur: Jedes Kapitel trägt den Titel eines bekannten Romans, klug gewählt und inhaltlich treffend gespiegelt.
Eine leise, zugleich eindringliche Geschichte über Heilung, Selbstsuche und die Rückeroberung des eigenen Körpers. Ein Buch, das ich mit Freude gelesen habe mal was anders, wenngleich die Fülle an Krankheitssymptomen für manche Leserinnen und Leser etwas überfordernd wirken könnte.
⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️

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