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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2025

Eine charmante, leichte Winter-Romance

Only for the Holidays
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Inhalt:
Nach einer schmerzhaften Trennung wünscht sich Tia eigentlich nur eines: in London bleiben, um ihre gescheiterte Beziehung vielleicht doch noch zu retten. Stattdessen muss sie die Feiertage mit ...

Inhalt:
Nach einer schmerzhaften Trennung wünscht sich Tia eigentlich nur eines: in London bleiben, um ihre gescheiterte Beziehung vielleicht doch noch zu retten. Stattdessen muss sie die Feiertage mit ihrer Familie auf einem abgelegenen Landgut verbringen – ohne Stadtlärm, ohne Ablenkung, dafür mit viel Schnee und einem Jungen, der ihr sofort auf die Nerven geht. Quincy, der Sohn der Besitzer, steckt selbst mitten im Liebeschaos und braucht dringend eine Begleitung für den Winterball seiner Eltern. Ein spontanes Fake-Dating-Abkommen scheint beiden zu helfen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto schwieriger wird es, Schein und Wirklichkeit zu trennen.

Meinung:
Die Geschichte ist im Grunde wirklich süß, eigentlich genau die Art von leichter, winterlicher Romantik, die man sich für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa wünscht. Ich mochte das Setting auf dem verschneiten Landgut sehr, und auch der weihnachtliche Unterton passte wunderbar zur „Cozy Romance“-Stimmung. Trotzdem blieb bei mir ein leicht zwiespältiges Gefühl zurück. Tia als Protagonistin war mir leider oft zu anstrengend: ihre impulsive, teils zickige Art hat es mir schwer gemacht, richtig mit ihr mitzufühlen. Zwar zeigt sie im Verlauf der Handlung etwas Entwicklung, aber sie blieb mir trotzdem distanziert. Quincy dagegen fand ich deutlich sympathischer, denn er war bodenständig, charmant und brachte eine gewisse Ruhe in die Geschichte, die ihr guttut. Der Plot selbst verläuft in bekannten Bahnen: Fake-Dating, Enemies-to-Lovers und eine festliche Atmosphäre. Das alles ist nicht neu, funktioniert aber grundsätzlich gut. Dennoch hatte ich mir ein etwas runderen Abschluss gewünscht. Das Ende kam mir zu abrupt, fast so, als wäre die Geschichte einfach plötzlich zu Ende erzählt. Ein Epilog hätte hier wirklich gutgetan, um den Figuren und ihrer Entwicklung noch einen kleinen Nachklang zu geben. Insgesamt hatte ich beim Lesen ein angenehmes, aber kein nachhaltiges Erlebnis. Es ist ein Buch, das man mit einem Lächeln schließt, aber vermutlich nicht lange im Gedächtnis behält. Perfekt also für eine kleine romantische Auszeit, wenn man nicht zu viel Tiefgang erwartet.

Fazit:
„Only for the Holidays“ von Abiola Bello ist eine charmante, leichte Winter-Romance mit typischem Fake-Dating-Charme und sympathischem Love Interest. Wer eine unkomplizierte, herzerwärmende Geschichte für kalte Tage sucht, wird hier fündig – auch wenn man sich am Ende ein bisschen mehr gewünscht hätte. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Bietet abwechslungsreiche Themen und bleibt dem bewährten Bildermaus-Konzept treu

Die schönsten Bildermaus-Geschichten zum Lesenlernen - Dinos, Astronauten und Fußballhelden
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Inhalt:
In diesem Sammelband erwarten Kinder drei verschiedene Abenteuerwelten: Bei den Dinosauriern geraten Tom und Tini in brenzlige Situationen, während der kleine Flugsaurier Diego traurig ist, weil ...

Inhalt:
In diesem Sammelband erwarten Kinder drei verschiedene Abenteuerwelten: Bei den Dinosauriern geraten Tom und Tini in brenzlige Situationen, während der kleine Flugsaurier Diego traurig ist, weil scheinbar niemand an seinen Geburtstag denkt. Im Fußballstadion fiebert Mats mit seiner Lieblingsmannschaft mit und hofft auf den Pokalsieg. Und im Weltall kämpft Astronaut John gegen die Zeit, als seinem Mondfahrzeug der Treibstoff ausgeht. So wechseln sich Dinos, Sport und Weltraum als Themen ab.

Meinung:
Ich habe schon viele Bücher aus der Bildermaus-Reihe gelesen – sowohl früher als Kind als auch jetzt wieder mit Kindern in meiner Familie. Ich mag das Konzept wirklich sehr: die Kombination aus Bildern und Text ist ideal, um die Lust am Lesen zu fördern. Dieses Buch konnte mich allerdings nicht so richtig überzeugen. Die einzelnen Geschichten wirkten auf mich etwas unausgegoren und sprunghaft, fast so, als hätten sie keinen richtigen roten Faden. Besonders im Vergleich zu anderen Titeln der Reihe, bei denen die Erzählungen liebevoller und runder wirken, fehlte mir hier ein bisschen Herz und Zusammenhang.
Die Idee, verschiedene Themenwelten in einem Band zu vereinen, finde ich grundsätzlich toll, weil sie unterschiedliche Interessen ansprechen kann. Leider blieb bei mir das Gefühl, dass genau diese Vielfalt den Geschichten ihre Tiefe genommen hat – alles war ein bisschen von allem, aber nichts so richtig. Kinder werden sicher trotzdem Freude daran haben, vor allem durch die bunten Bilder und das bekannte Mitlese-Prinzip, aber für mich persönlich fehlt der Charme, den andere Bände versprühen.

Fazit:
„Die schönsten Bildermaus-Geschichten zum Lesenlernen: Dinos, Astronauten und Fußballhelden“ bietet abwechslungsreiche Themen und bleibt dem bewährten Bildermaus-Konzept treu, erreicht aber erzählerisch nicht ganz die Qualität anderer Titel der Reihe. Für Leseanfänger ist das Buch dennoch geeignet und motivierend, weil es mit klarer Schrift, Bildern und kurzen Sätzen das Lesenlernen spielerisch unterstützt. Insgesamt solide, aber nicht überragend, daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 09.10.2025

Charmant, aber nicht sonderlich tiefgründig

Kiss me in Paris
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Inhalt:
Die New Yorkerin Serena Fuentes hat einen wunderschönen Trip ins winterliche Paris geplant. Kurz vor Weihnachten möchte sie mit ihrer Schwester auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern die ...

Inhalt:
Die New Yorkerin Serena Fuentes hat einen wunderschönen Trip ins winterliche Paris geplant. Kurz vor Weihnachten möchte sie mit ihrer Schwester auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern die Stadt der Liebe erkunden. Alles hätte so schön sein können, doch Serenas Schwester reist lieber mit ihrem neuen Lover nach Madrid weiter, während Serena nun bei einem völlig fremden Franzosen wohnt. Jean-Luc Thayer ist ein Kumpel vom neuen Freund ihrer Schwester und alles andere als begeistert darüber, sich nun um Serena kümmern zu müssen. Obwohl die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten, merken sie, dass sich Gegensätze anziehen.

Meinung:
Nachdem ich bereits den Reihenauftakt der „Kiss me“-Reihe auf Grund des wunderschönen Covers gekauft hatte, musste natürlich die Fortsetzung dieser romantischen Winterreihe auch direkt bei mir einziehen. Immerhin spielt diese Geschichte in meiner Lieblingsstadt Paris. Der Mix aus Weihnachten und der Stadt der Liebe hätte so schön sein können, aber leider konnte mich die Story nicht überzeugen. Der Schreibstil ist locker und flüssig und das Buch liest sich schnell durch. Es ist eine süße Liebesgeschichte und ein nettes Jugendbuch für schöne Lesestunden in der Adventszeit, die Story ist aber zwischendurch etwas langweilig und zäh und von Romantik fehlte leider jede Spur. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Serena und Jean-Luc erzählt, sodass man die beiden Charaktere sehr gut kennenlernen kann. Zwei Fremde, die sich in der Stadt der Liebe begegnen. Serena, die offen und lebendig ist, trifft auf den Franzosen Jean-Luc, der eher wenig redet und sich lieber zurückzieht – bis er Serena trifft. Eigentlich wäre das der perfekte Stoff für eine einzigartige Lovestory, denn Paris kann so wunderschön romantisch in der Vorweihnachtszeit sein. Schade, aber die winterliche Weihnachtsstimmung hat komplett gefehlt.

Fazit:
„Kiss me in Paris” von Catherine Rider ist ein romantischer Jugendroman, den ich allen ab 13 Jahren, die gerne charmante, aber nicht sonderlich tiefgründige Liebesgeschichten lesen, empfehlen kann. Von mir gibt es leider nur 3,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 09.10.2025

Ein Thriller, der mit einer düsteren, intensiven Prämisse startet, und eine spannende Grundidee verfolgt

The Return of Ellie Black
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Inhalt:
Die 17-jährige Ellie verschwindet spurlos auf dem Heimweg von einer Party. Zwei Jahre später taucht sie plötzlich wieder auf – verstört, schweigsam und mit Narben, die weit über das Sichtbare hinausgehen. ...

Inhalt:
Die 17-jährige Ellie verschwindet spurlos auf dem Heimweg von einer Party. Zwei Jahre später taucht sie plötzlich wieder auf – verstört, schweigsam und mit Narben, die weit über das Sichtbare hinausgehen. Detective Chelsey Calhoun übernimmt den Fall, der sie nicht nur beruflich, sondern auch persönlich berührt: Auch ihre Schwester verschwand einst im Teenageralter. Während Chelsey versucht, das Schweigen von Ellie zu durchdringen, stoßen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander – und mit ihnen Abgründe, die kaum zu ertragen sind.

Meinung:
Als ich erfahren habe, dass Emiko Jean, deren „Tokyo Ever After“-Reihe ich gelesen und als charmant, jugendlich und leicht empfunden habe, nun einen Thriller geschrieben hat, bin ich instinktiv davon ausgegangen, dass sich dieser Thriller um einen Jugendthriller handeln muss. Die Protagonistin ist schließlich 17 Jahre alt, das Setting rund um eine Highschool-Party wirkt vertraut – und dann kam der Schock. Die Gewalt, die Brutalität, die düsteren Themen: Das ist ganz klar kein Jugendbuch, sondern ein Thriller für Erwachsene. Dass es keine Altersempfehlung gibt, hat mich zunächst irritiert, rückblickend lässt sich daraus wohl ein „ab 18 Jahren“ ableiten. Der Einstieg war für mich entsprechend holprig. Besonders der Schreibstil hat mich überrascht – leider nicht positiv. Wo „Tokyo Ever After“ leichtfüßig und eingängig war, wirkte „The Return of Ellie Black“ sprachlich streckenweise unfertig und verwirrend. Viele Sätze ergaben schlicht keinen Sinn, es gab seltsame Formulierungen, Logikfehler, teils fehlerhafte Namen („Sergeant Abbotts“ statt „Abbott“), und besonders irritierend war für mich die Therapieszene, in der plötzlich der Name der Polizistin auftauchte, obwohl eigentlich die Therapeutin sprach. Ich dachte zunächst, ich hätte etwas überlesen, aber nein – es war ein Fehler in der Übersetzung. Und das war leider kein Einzelfall. Solche Schlampigkeiten reißen mich komplett aus der Atmosphäre und mindern das Lesevergnügen spürbar. Hinzu kam etwas, das ich so nicht erwartet hätte: „The Return of Ellie Black“ hat mich inhaltlich stark an Bücher erinnert, die ich bereits gelesen habe – zu stark. Ich bin ein großer Fan von Holly Jackson und ihrer „A Good Girl’s Guide to Murder“-Reihe. Besonders „The Reappearance of Rachel Price“ kam mir beim Lesen immer wieder in den Sinn. Die Struktur – vermisstes Mädchen kehrt nach Jahren zurück, Ermittlungen mit persönlichem Bezug, verschachtelte Enthüllungen, Rückblenden in Tagebuchform – all das hat mich mehrfach denken lassen: „Das kenne ich doch.“ Natürlich dürfen sich Themen überschneiden, aber in diesem Fall wirkten die Parallelen fast schon unangenehm offensichtlich. Dazu kam, dass „The Return of Ellie Black“ in meinen Augen weniger clever konstruiert ist als Holly Jacksons Werke. Die Geschichte selbst, besonders die Szenen aus Ellies Sicht, hatte definitiv emotionale Wucht. Die Darstellung ihres Traumas war stellenweise bedrückend, und man merkt, dass Emiko Jean die Innenwelten junger Frauen authentisch beschreiben kann. Aber das ändert nichts daran, dass das Erzähltempo teilweise schleppend war, der Spannungsbogen holprig verlief und das Finale zu überladen wirkte. Warum etwa das rote Bandana bei einem der Täter – aber nicht beim anderen? Sollte es ein Symbol sein oder einfach ein Stilmittel? Oder hatte es schlicht keine Bedeutung? Solche Ungereimtheiten, auch im Motiv des Täters, ließen mich am Ende eher enttäuscht zurück. Unterm Strich wirkte das Buch auf mich, als wollte es sehr viel gleichzeitig sein: psychologisches Porträt, emotionaler Roman, düsterer Thriller mit gesellschaftskritischen Tönen. Vieles davon ist gut gemeint, aber nicht alles ist gut gelungen.

Fazit:
„The Return of Ellie Black“ von Emiko Jean ist ein Thriller, der mit einer düsteren, intensiven Prämisse startet, und eine spannende Grundidee verfolgt. Leider wird diese durch einen sprachlich holprigen Stil, Übersetzungsfehler und ein überinszeniertes Finale getrübt. Wer Emiko Jean aus dem Jugendbuchbereich kennt, wird überrascht sein – nicht nur vom Genre, sondern auch vom deutlich erwachseneren und härteren Ton. Trotz allem gelingt es dem Buch, emotionale Tiefe und verstörende Spannung zu transportieren. Von mr gibt es 3,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 09.10.2025

Zwischen Anziehung und Abgrund liegt manchmal nur ein einziger Kuss…

Hamptons Prestige - Sparks & Scandals
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Inhalt:
June freut sich auf entspannte Semesterferien mit ihrer besten Freundin in den Hamptons, doch als sie im exklusiven Luxusclub der High Society ankommt, wird schnell klar, dass dieser Sommer alles ...

Inhalt:
June freut sich auf entspannte Semesterferien mit ihrer besten Freundin in den Hamptons, doch als sie im exklusiven Luxusclub der High Society ankommt, wird schnell klar, dass dieser Sommer alles andere als gewöhnlich wird. Zwischen Partys, Intrigen und reichlich Glamour trifft sie auf Cameron, den charmanten Mitarbeiter des Clubs, der ihr sofort den Kopf verdreht. Gleichzeitig gerät sie mit Weston, dem verschlossenen Bruder ihrer Freundin, immer wieder aneinander – bis auch zwischen ihnen unerwartet die Funken sprühen. Während June versucht, ihren Platz in dieser glitzernden Welt zu finden, merkt sie schnell: In den Hamptons hat jeder ein Geheimnis…

Meinung:
Ich bin mit eher gemischten Erwartungen an dieses Buch herangegangen, denn auf der einen Seite lockte das sommerliche Setting in den Hamptons, auf der anderen Seite wusste ich, dass mich ein klassisches Love-Triangle erwartet, mit dem ich persönlich oft meine Schwierigkeiten habe. Und was soll ich sagen? Es wurde genau das, was ich befürchtet, aber auch ein kleines bisschen gehofft hatte: Drama, Glamour, Gossip – mit ein paar Längen und einigen Lichtblicken. Zunächst einmal: Das Setting hat mich sofort abgeholt. Die Autorin versteht es wirklich gut, sommerliche Bilder entstehen zu lassen. Ich konnte das Meer beinahe riechen und den Sand unter den Füßen spüren. Die Kulisse war lebendig und detailreich beschrieben – gerade die luxuriöse Welt des „Hamptons Prestige“-Clubs hatte für mich einen gewissen Reiz, der mich trotz inhaltlicher Schwächen bei der Stange gehalten hat. Der Einstieg in die Story war angenehm leicht, auch durch den locker-flockigen Schreibstil. Allerdings hatte ich schnell das Gefühl, dass sich viele Phrasen und Formulierungen wiederholten – insbesondere bestimmte Gesten oder Sätze traten so oft auf, dass es irgendwann unfreiwillig komisch wurde. Auch die Dialoge zwischen June und Weston, die offenbar frech und charmant sein sollten, wirkten auf mich eher gezwungen als natürlich. Die Figuren selbst blieben für mich leider eher blass. Ich konnte weder mit June noch mit den beiden Love Interests wirklich mitfühlen. Ihre Gefühle schienen manchmal aus dem Nichts zu kommen, und ihre Entscheidungen wirkten oft impulsiv oder konstruiert, um Spannung zu erzeugen. Ich habe mich oft gefragt, warum genau Cameron und Weston so an June hängen – und umgekehrt. Eine tiefere emotionale Verbindung blieb für mich aus. Dazu kommt, dass einige Nebenfiguren – wie Ashlyn, Junes beste Freundin – zwar Potenzial hatten, aber oberflächlich behandelt wurden. Gerade in ihrer Beziehung zu June hätte ich mir mehr echte Nähe und Wärme gewünscht. Was mich aber trotz dieser Kritikpunkte zum Weiterlesen gebracht hat, war das Gefühl, dass unter der Oberfläche doch etwas passiert. Geheimnisse werden angedeutet, Twists bahnen sich an – und auch wenn vieles davon noch im Verborgenen bleibt, war die Neugier groß genug, um am Ball zu bleiben. Das letzte Drittel hat dann nochmal ordentlich Tempo aufgenommen, auch wenn ich finde, dass der Cliffhanger fast ein bisschen zu kalkuliert daherkommt. Man spürt sehr deutlich, dass hier unbedingt Spannung für Band 2 erzeugt werden sollte. Letztlich war das Buch für mich eine typische “Sommerlektüre mit schönen Vibes, aber wenig Tiefe“-Erfahrung. Es liest sich weg, unterhält durchaus, hinterlässt aber nicht allzu viele Spuren. Gerade in der Figurenzeichnung und in der emotionalen Tiefe hätte ich mir mehr gewünscht.

Fazit:
„Hamptons Prestige – Sparks & Scandals“ von Maren Vivien Haase bietet ein unterhaltsames Setting mit jeder Menge Glamour, Sommervibes und dramatischen Verwicklungen. Der Auftakt zur „The Hamptons“-Reihe liest sich leicht und kurzweilig, bleibt jedoch hinter seinem Potenzial zurück. Wer Lust auf ein bisschen Gossip-Girl-Flair und ein klassisches Love-Triangle hat, wird hier gut bedient – sollte aber kein allzu ausgefeiltes Drama erwarten. Von mir gibt es lieb gemeinte 3,5 von 5 Sternchen.