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Veröffentlicht am 23.11.2025

Berührende Weihnachtsgeschichte, die das Herz erwärmt

Die Schneeschwester
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Es wird die Geschichte von Julian erzählt. Er hat seine Schwester Juni verloren, was besonders seine Eltern mitnimmt. Sie sind ein Schatten ihrer selbst geworden und vergessen, das bald das Weihnachtsfest ...

Es wird die Geschichte von Julian erzählt. Er hat seine Schwester Juni verloren, was besonders seine Eltern mitnimmt. Sie sind ein Schatten ihrer selbst geworden und vergessen, das bald das Weihnachtsfest und Julians Geburtstag ansteht.

Doch eines Tages tritt ein Lichtblick in sein Leben: Hedvig. Das quirlige Mädchen bietet ihm ihre Freundschaft an, und lädt ihn in ihre schöne und behagliche Villa Mistel ein. Julian fühlt sich zum ersten Mal seit langer Zeit lebendig und freut sich auf Weihnachten. Doch er ahnt nicht, dass Hedvig ein Geheimnis hütet, das alles verändern wird.

"Die Schneeschwester" ist eine berührende, traurige und doch hoffnungsvolle Geschichte für jedes Alter. Die Illustrationen sind einfach nur wunderschön. Es werden viele Themen und Empfindungen angesprochen, wie Trauer, Freundschaft, Selbstzweifel oder Wut.

Maja Lunde hat eine Handlung geschaffen, die herzerwärmend, traurig, aber auch voller Hoffnung und Spannung ist.

Die Zeichnungen bestechen durch ihren Detailreichtum und gehen ans Herz.

"Die Schneeschwester" kann ich allen wärmstens empfehlen, die gern Weihnachtsgeschichten lesen, die etwas besonderes sind.

5 Weihnachtssterne.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Eine berührende Geschichte mit schönen Illustrationen

Neun Leben
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Es gibt Geschichten, die viele Seiten brauchen, um sich zu entfalten - und manchmal gibt es welche, die kurz sind, im Gedächtnis bleiben und von Anbeginn berühren.

Das Buch "Neun Leben: Touching Moments" ...

Es gibt Geschichten, die viele Seiten brauchen, um sich zu entfalten - und manchmal gibt es welche, die kurz sind, im Gedächtnis bleiben und von Anbeginn berühren.

Das Buch "Neun Leben: Touching Moments" erzählt von Ginger, einer Katze, welche selbstlos einem Mädchen namens Julia hilft, wieder ein relativ normales Leben zu führen.

Beide Leben verweben sich schicksalshaft eines Abends.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mag Geschichten, die zum Nachdenken anregen, die emotional sind und mystisch angehaucht.

Ich finde es besonders schön, dass hier eine Verbindung zwischen Mensch und Tier geschaffen wird, die besonders ist.

Dabei spielen Hoffnungen und Mut eine große Rolle. Ginger ist für mich eine tapfere Katze, die selbstlos agiert, um einem Menschen zu helfen. Auch wenn sie Ängste hat und Zweifel, geht sie ihren Weg. Denn für sie fühlt es sich richtig an.

Ich finde es ermutigend, wie aus einem schlimmen Ereignis etwas Gutes wachsen kann.

In Tieren findet man allgemein viel Trost, sie opfern sich oft für den Besitzer auf und sind treu bis zum Ende.

Die Illustrationen von Franziska Gell tun ihr Übriges. Mit viel Fantasie, warmen Farben, weichen Übergängen und wichtigen Szenen, die in der Geschichte vorkommen, erweckt sie bildlich die Handlung zum Leben.

Schon das Buchcover ist faszinierend mit der Laterne, die ein behagliches Licht ausströmt, auch wenn es Nacht ist.

Der Schreibstil von Elsa Wild besticht durch sinnbildhafte Beschreibungen. Sie transportiert bedeutende Botschaften in einer oft kalten Zeit, die das Herz erwärmen.

Wenn wir doch alle empathischer wären und auch einmal für andere zurückstecken würden, wäre die Welt ein besserer Ort.

Wer könnte uns das besser lehren, als das reine Herz eines Tieres?

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die nach einem Buch suchen, das noch mehr zwischen den Zeilen erzählt, das mit Illustrationen die Fantasie anregt, und offen ist für etwas, das uns Leser magisch und tröstlich umfängt.

5 Katzenpfoten-Sterne.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Die Selbstfindung zweier einsamer Seelen

Weil es nicht anders sein kann
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Addie trifft auf der Insel Rokesby auf Sol. Er hat seine Mutter verloren und besucht den Ort, den sie mochte. Addie hingegen wird von ihrer selbstsüchtigen Mutter ausgenutzt. Das Retreat und damit die ...

Addie trifft auf der Insel Rokesby auf Sol. Er hat seine Mutter verloren und besucht den Ort, den sie mochte. Addie hingegen wird von ihrer selbstsüchtigen Mutter ausgenutzt. Das Retreat und damit die Gästebetreuung und Versorgung dieser übernimmt Addie praktisch allein. Sie kocht, näht und hat kein eigenes Leben. Ihre einziger Freund ist Eureka, ein Oktopus.

Sol leidet unter seinem kalten Vater, zudem hat sich seine ehemalige Freundin in seinen Vater auch noch verliebt. Das Leben scheint merkwürdig und nicht einfach. Doch irgendwie sollen sich Addie und Sol dort begegnen. Zwei einsame Seelen, die auf der Suche nach sich selbst sind.

Sie, die Angst hat vor der Liebe und Bindungen, und er, der trotz seiner Sensibilität bereit ist, das Wagnis einzugehen.
Sie beschließen, es wie die Papageientaucher zu tun, die einen Teil ihres Lebens getrennt voneinander leben und doch immer wieder zusammenfinden. Hat das eine Chance auf ein gemeinsames Leben?

Dieses Buch ist mein Highlight in diesem Jahr im Genre Literatur/Belletristik. Die zarte Annäherung der beiden Hauptcharakter hat mir unglaublich gut gefallen.
Man spürt, dass die Autorin ein großer Fan von Vogelbeobachtungen ist, überhaupt von der Natur, so einfühlsam, wie sie darüber schreibt. Dies hat sie am Ende des Buches verraten.

Das Buch ist "leise" und doch eine Wucht. Der Schreibstil sucht seinesgleichen. Poetisch und trotzdem realistisch habe ich ihn empfunden. Es wird oft in Metaphern von Sol gesprochen, die viel Wahres in sich tragen.

Auch Addie hat ihre Ecken und Kanten, aber die muss sie erst einmal finden.

Die anderen Figurenzeichnungen waren auch interessant.
Zudem kann ich nachvollziehen, dass sich nicht jede(r) von seinen Eltern abwendet und die Kraft hat, eigene Wege zu beschreiten. Das muss man erst lernen. Es ist ein Prozess. Und das mitzuerleben, war aufgrund des leisen Erzählstils schön mitzuerleben. Das muss man erst einmal schaffen und so herüberbringen, dass man als Leserin ständig mitfühlt.

In dem Buch werden so viele Emotionen angesprochen, wie Verzweiflung, Trauer, fehlendes Selbstbewusstsein, aber auch wachsendes Vertrauen und natürlich Liebe, und vieles mehr. Die beiden sind für Menschen, die sich nicht in sie hineinfühlen können, vielleicht schwer zu fassen. Doch wer wissen möchte, wie sich soziale Isolation anfühlt, egal ob anerzogen oder mit den Jahren vollzogen, wird den beiden gern folgen. Denn der Weg ist das Ziel, da herauszukommen. Und das braucht manchmal Zeit.

Die Autorin schreibt aus beiden Perspektiven und lässt so die ganze Bandbreite an Gefühlen aus Addies und Sols Sicht aufeinander treffen.

Wunderschön, traurig, hoffnungsvoll. Mit einer großen Verbeugung vor Natur und Tier.

5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Mumie oder nicht, das ist hier die Frage

Mumien morden mittwochs nie
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Für Apollonia "Polly" Obermoser ist es die Ausstellung ihres Lebens. Die siebte Dynastie, die es in Ägypten einmal gegeben haben soll, und über die es kaum Aufzeichnungen gibt, erwacht in dem verschachtelten ...

Für Apollonia "Polly" Obermoser ist es die Ausstellung ihres Lebens. Die siebte Dynastie, die es in Ägypten einmal gegeben haben soll, und über die es kaum Aufzeichnungen gibt, erwacht in dem verschachtelten privaten Gamser-Museum zum Leben.
Und nicht nur die. Gleich am Tag der Pressekonferenz meuchelt sich ein Mörder durch die Gänge. Daphne, die Tochter der reichen Museumsbesitzerin vermutet den Fluch einer rachsüchtigen Mumie. Polly sieht das Ganze pragmatischer. Mumien gibt es nicht, oder etwa doch?
Die bunt zusammengewürfelte Schar an Angestellten und Gästen fürchtet alsbald um ihr Leben. Denn sie wissen nicht, wen der Mörder als nächstes im Visier hat, oder wer hinter bandagierten Augen ausgespäht wird.

Zwischen Champagnerempfang und uralten Artefakten entspinnt sich ein unterhaltsamer Krimi, der bis zuletzt für Überraschungen sorgt.

Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Die Charakterzeichnungen sind gelungen, die Handlung an sich ist spannend und undurchsichtig, und man lernt noch nebenbei etwas über die Ägyptische Geschichte.

Zudem sind die Gedanken von Polly und die Dialoge humorvoll, sodass man auch lachen kann, wenn sich das Grauen mehr und mehr in den Museumswänden ausbreitet.

Überhaupt wird den Lesern die richtige Dosis Horror verabreicht, bei der man sich fragt: Wer ist es? Gibt es wirklich einen Fluch, der auf diesem Gebäude lastet?

Der Schreibstil wartet ab und an mit Wörtern auf, die längst in Vergessenheit geraten sind, oder die nicht mal bekannt sein können. Was ich wiederum spannend fand.

Ich mochte Polly, aber auch die anderen Figuren, egal, welche Charaktereigenschaften sie besaßen, weil sie vielschichtig beschrieben waren und trotz des Horrorszenarios immer wieder für Lacher sorgten.

Ich empfehle diese Krimödie gern weiter. Für alle Ägyptenliebhaber, Krimifans und solche, die Lust auf trockenen Humor haben.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Ein informatives Buch, in dem wirklich an alles gedacht wird, was wichtig ist

Japan Essentials
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Was sollte man unbedingt wissen, wenn man eine Reise nach Japan bucht und sich dort aufhält? Genau diese Fragen beantwortet das Buch „Japan Essentials“ von Mr. Nippon.

Der deutsch-japanische Creator, ...

Was sollte man unbedingt wissen, wenn man eine Reise nach Japan bucht und sich dort aufhält? Genau diese Fragen beantwortet das Buch „Japan Essentials“ von Mr. Nippon.

Der deutsch-japanische Creator, der schon länger in Japan lebt, hat die wichtigsten Informationen zusammengetragen.

Neben dem Vorbereiten der Reise gibt er nützliche Tipps für den Urlaub und die Reise, so dass die Voraussetzungen für eine angenehme Zeit geschaffen werden.

Er spricht kurz über die Geschichte Japans und vermittelt, wann es am besten ist, dorthin zu reisen.

Es werden die Themen Transport, Unterkunft, Essen, Sehenswürdigkeiten und Einkaufen aufgegriffen.

Im Bereich Service & Sonstiges erhält man dann noch ein kleines Miniwörterbuch, zudem, wie man mit JapanerInnen in Kontakt kommen kann, und eine kleine Übersicht bei Notfällen, was auch immer sehr wichtig ist.

Man spürt, wie viele Gedanken sich der Autor gemacht hat. Die Stärke dieses Buches ist, dass nichts schnell abgehandelt wird. Hier wird ausführlich und doch auf den Punkt gebracht, wichtiges Wissen vermittelt. Es steckt eine Menge Arbeit darin, das Gefühl vermittelt jede Seite.

Wer in ein asiatisches Land reisen möchte, hat sich sicherlich im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht, auf was alles geachtet werden muss, und wie am Besten im Voraus geplant wird. Vielleicht ist man schon daran gescheitert, dass man dachte: Das verschiebe ich, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich genug vorbereitet bin.

Mit diesem Buch wurden regelrecht alle meine Bedenken genommen.

Nun weiß ich zum Beispiel, welche Arten es von Unterkünften in Japan gibt, wo man Shinkansen-Tickets (Hochgeschwindigkeitszug) kaufen kann, oder was neben Tokyo auch Yokohama oder Kyoto zu bieten hat. Das sind nur wenige Beispiele, denn die Tipps sind breitgefächert.

Dabei sind auch die Hinweise auf Fettnäpfchen, die einen erwarten können, spannend, denn hier trifft man auf ein Land, in dem Höflichkeit und Zurückhaltung groß geschrieben werden. Und das sollte man bei einem Besuch respektieren.

Ich habe erfahren, welche Museen es gibt und was man wo shoppen kann (als Beispiel Andenken, Anime, Manga usw.).

Dabei kommt auch ein Aktivurlaub nicht zu kurz, denn wer den Fuji besteigen, oder auf einige der vielen Inseln reisen möchte, wird hier auch ausreichend beraten.

Interessant fand ich auch die ganze Food-Thematik. Da kommt der Appetit schon beim Lesen.

Die farbenfrohe Aufmachung des Buches gefällt mir sehr.

Das Cover ist ein Eyecatcher (es erinnert, wie auch im Buch erwähnt wird, an Shibuya), genau wie die Illustrationen für die Themenbereiche. Und auch zwischendurch werden bedeutende Hinweise farblich hervorgehoben.

Das Buch ist nicht nur vor der Reise, sondern auch währenddessen nützlich. Das Format des Buches ist handlich, sodass man es gut verstauen kann. So kann man Redewendungen nachschlagen, oder nachschauen, welche Tagesausflüge durchgeführt werden können, wenn man noch nicht so durchgeplant ist und es eher ruhiger angehen lässt.

Denn eine solche Reise ist neben der angenehmen Aufregung auch für die Erholung da, und dabei helfen die Ausführungen ungemein. Weniger Gedanken machen, mehr Spaß haben.

Der sympathische Autor, der sonntags auf Youtube live aus Japan streamt und zudem Videos zu interessanten Themen Japans veröffentlicht, hat ein Werk geschaffen, mit dem es sich ruhiger und doch spannender reisen lässt, in ein Land, in dem es so viel zu entdecken gibt.

5 Sterne.

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