Anstrengend und viel zu negativ
Die Bucht der TräumeLeider konnte mich diese Geschichte nicht ganz überzeugen. Sie hat definitiv ihre Stärken, zum Beispiel der flüssige und bildhafte Schreibstil, oder auch das wunderschöne Setting in Italien, das die Urlaubsbilder ...
Leider konnte mich diese Geschichte nicht ganz überzeugen. Sie hat definitiv ihre Stärken, zum Beispiel der flüssige und bildhafte Schreibstil, oder auch das wunderschöne Setting in Italien, das die Urlaubsbilder nur so heraufbeschwört. Den Einstieg fand ich auch sehr gelungen, doch irgendwann ändert sich die Stimmung und das hat für mich so gar nicht mehr zu dem lockerreichten Sommerroman gepasst, der vom Cover und Klappentext versprochen wird. Saras Vater ist gestorben und natürlich lässt dieses Thema schon erahnen, dass es nicht nur cozy wird, aber die Protagonistin war irgendwann so dermaßen negativ eingestellt und hat nur noch genörgelt, dass es mir nur noch auf den Keks gegangen ist. Sie steigert sich total in ein Geheimnis ihres Vaters rein, benimmt sich teilweise wie ein bockiges Kind und am Ende kommt etwas raus, was mich richtig wütend gemacht hat. Die ganze Sache hätte so leicht vom Tisch sein können, wenn alle Beteiligten miteinander gesprochen hätten. Auch die „Liebesgeschichte“ fand ich nicht gut gemacht. Auch sie basiert auf Missverständnissen und alles hätte so einfach sein können, wenn sie gesprochen hätten. Alles in allem war ich am Ende genervt und froh, dass es vorbei war.