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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2025

Anstrengend und viel zu negativ

Die Bucht der Träume
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Leider konnte mich diese Geschichte nicht ganz überzeugen. Sie hat definitiv ihre Stärken, zum Beispiel der flüssige und bildhafte Schreibstil, oder auch das wunderschöne Setting in Italien, das die Urlaubsbilder ...

Leider konnte mich diese Geschichte nicht ganz überzeugen. Sie hat definitiv ihre Stärken, zum Beispiel der flüssige und bildhafte Schreibstil, oder auch das wunderschöne Setting in Italien, das die Urlaubsbilder nur so heraufbeschwört. Den Einstieg fand ich auch sehr gelungen, doch irgendwann ändert sich die Stimmung und das hat für mich so gar nicht mehr zu dem lockerreichten Sommerroman gepasst, der vom Cover und Klappentext versprochen wird. Saras Vater ist gestorben und natürlich lässt dieses Thema schon erahnen, dass es nicht nur cozy wird, aber die Protagonistin war irgendwann so dermaßen negativ eingestellt und hat nur noch genörgelt, dass es mir nur noch auf den Keks gegangen ist. Sie steigert sich total in ein Geheimnis ihres Vaters rein, benimmt sich teilweise wie ein bockiges Kind und am Ende kommt etwas raus, was mich richtig wütend gemacht hat. Die ganze Sache hätte so leicht vom Tisch sein können, wenn alle Beteiligten miteinander gesprochen hätten. Auch die „Liebesgeschichte“ fand ich nicht gut gemacht. Auch sie basiert auf Missverständnissen und alles hätte so einfach sein können, wenn sie gesprochen hätten. Alles in allem war ich am Ende genervt und froh, dass es vorbei war.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Solides Buch

Hustle
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Dieses Buch hat so viel Potenzial, aber irgendwie konnte es mich nicht komplett überzeugen - dafür habe ich doch etwas zu viele Kritikpunkte. Die Grundidee fand ich mega, nur kam es mir dann so vor, als ...

Dieses Buch hat so viel Potenzial, aber irgendwie konnte es mich nicht komplett überzeugen - dafür habe ich doch etwas zu viele Kritikpunkte. Die Grundidee fand ich mega, nur kam es mir dann so vor, als würden alltägliche Themen viel mehr Raum bekommen, als Leonies „Racheaktionen“, die ja viel interessanter waren. Zudem kam noch, dass mir vieles viel zu oberflächlich geblieben ist - die Frauen, mit denen Leonie sich abgibt wurden als total spannende Charaktere angedeutet. Aber eben nur angedeutet. Hier wird nicht in die Tiefe gegangen, die Freundschaft bleibt oberflächlich, die Nebencharaktere total blass. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und ich hatte auch den Eindruck, dass es keinen so richtigen Höhepunkt gibt. Alles wird sehr ruhig erzählt und manche Stellen, die eigentlich aufregend hätten sein können, gehen durch die Erzählweise ein wenig unter. Gegen Ende wird es dann doch sehr kriminell und das war mir dann etwas zu viel des Guten. Insgesamt solide und unterhaltsam, aber ohne das gewisse Etwas.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Hat mich nicht so überzeugt

Not Quite Dead Yet
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Mich hats leider nicht überzeugt und dabei sind doch die Rezensionen so positiv. 🥹 Ich hätte mich gerne eingereiht, aber wahrscheinlich waren hier die Erwartungen zu hoch.

Der allergrößte Kritikpunkt: ...

Mich hats leider nicht überzeugt und dabei sind doch die Rezensionen so positiv. 🥹 Ich hätte mich gerne eingereiht, aber wahrscheinlich waren hier die Erwartungen zu hoch.

Der allergrößte Kritikpunkt: geht es noch unrealistischer?? 😭 Jet wird brutal zusammengeschlagen, wacht im Krankenhaus auf, hat ein Aneurysma im Kopf, das sie binnen kurzer Zeit töten wird und was macht sie? Sie spaziert einfach mal so aus dem Krankenhaus und hämmert zB einen Betonboden auf, was ich nicht mal im gesunden Zustand schaffen würde, aber okay. Dann hat mich auch dieser Countdown gestört - ständig wurde davon gesprochen, dass Jet noch sieben Tage Zeit hat, bevor das Aneurysma sie killt. Aber wer hat das denn bitte festgelegt? 😂 Dazu kommt noch, dass ich Jets Reaktion nuuuuuulll nachvollziehen konnte. Sie bekommt die Nachricht, dass sie sterben wird und ihre Art damit umzugehen, ist ständig blöde Witze zu machen. Ich konnte das nicht ernst nehmen. Für mich wirkte es so, als wollte die Autorin eine zweite schlagfertige Pip aus AGGGTM entwerfen und das habe ich ihr nicht abgekauft. Die Eltern taten mir auch einfach nur Leid. Jet hat sich überhaupt nicht dafür interessiert, dass sie in 7 Tagen ihr Kind verlieren werden, hat egoistisch ihr Ding durchgezogen.
Die Story an sich ließ sich gut lesen, die Ermittlungen gehen easy voran und sie finden einen guten Hinweis nach dem anderen. War ein bisschen zu einfach, aber okay. Das Ende kam für mich nicht überraschend, zumindest als der erste entscheidende Hinweis gestreut wurde, wusste ich worauf es hinauslaufen wird. Der große Knall blieb aus. Das Ende hat mich dann dementsprechend auch ziemlich kalt gelassen. Ich habe jetzt ziemlich viel gemeckert, obwohl es an sich kein komplett schlechtes Buch war. Es hat mich schlich nicht überzeugt, auch wenn ich gut unterhalten wurde, auch wenn Holly Jackson toll schreiben kann. Für mich leider nur mittelmäßig. 3⭐️

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Veröffentlicht am 06.07.2025

War etwas zu lang

Mittsommer
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Was mich absolut überzeugt hat, war die Sogwirkung durch die Perspektivwechsel und die kurzen Kapitel. Sowas lieb ich ja, weil ich immer das Gefühl habe, 1 Kapitel geht ja noch.
Das war hier auch so und ...

Was mich absolut überzeugt hat, war die Sogwirkung durch die Perspektivwechsel und die kurzen Kapitel. Sowas lieb ich ja, weil ich immer das Gefühl habe, 1 Kapitel geht ja noch.
Das war hier auch so und vor allem waren die verschiedenen Charaktere super interessant und auf verschiedenste Weise schräg. Ich hatte direkt das Gefühl, dass alle was zu verbergen haben und damit hatte mich die Autorin.
Durch Tagebucheinträge erfahren wir auch, dass vor einigen Jahren etwas geschehen sein muss, dass seine Kreise bis in die Gegenwart zieht – und was es damit auf sich hat, ergibt den großen, großen Plot.
Was mir leider ein bisschen gefehlt hat, war die Zuspitzung des Plots. 😬 Ich fands zwar durchgängig eingermaßen spannend, aber eine Steigerung gab es da nicht und am Ende war ich auch von den „Wendungen“ nicht wirklich überrascht.
Aufgrund der Länge der Geschichte und dem großen Aufgebausche der Story, habe ich schon mehr erwartet. 😂 Vielleicht liegt es an mir und ich bin zu anspruchsvoll, aber das wird keine Geschichte sein, die noch lange nachhallt.
Kann man durchaus lesen und ich verstehe auch, wieso das viele super fanden – ich bin nicht ganz überzeugt. 3⭐

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Nicht ganz mein Buch

Nowhere Heart Land
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Nachdem Rosa eine Zeit lang in London gelebt und gearbeitet hat, kehrt sie nach einem Zwischenfall wieder in ihre deutsche Heimat zurück, auch um das Haus ihrer Großmutter zu verkaufen. Das ist die Handlung ...

Nachdem Rosa eine Zeit lang in London gelebt und gearbeitet hat, kehrt sie nach einem Zwischenfall wieder in ihre deutsche Heimat zurück, auch um das Haus ihrer Großmutter zu verkaufen. Das ist die Handlung in einem Satz zusammengefasst und viel mehr passiert auch nicht wirklich. Die Story lebt von der Melancholie, die mit den Zeilen mitschwingt und das hat die Autorin wunderbar umgesetzt. Rosa schwelgt in Erinnerungen, denkt an das Aufwachsen mit ihren beiden besten Freundinnen im Heim und an den viel zu frühen Verlust ihrer Mutter Conny. Sie verliert sich geradezu in diesen Erinnerungen, es wird immer wieder Bezug genommen, zum frühen Tod ihrer Mutter und dem Internatsleben. Ich konnte leider nicht so wirklich ein Ziel erkennen, das die Geschichte dabei verfolgt.

Die Protagonistin war schwierig - einerseits verurteilt sie ihre Schulfreundinnen für ihr vermeintlich langweiliges Leben, hält sich für was besseres und gleichzeitig nimmt sie geradezu stalkerhafte Züge an, nachdem ihre ehemals beste Freundin ihr klar macht, dass sie sie in Ruhe lassen soll. Die Handlung dreht sich im Kreis, Rosa wird immer manischer und verliert sich immer weiter in Erinnerungen. Gegen Ende wird die Geschichte etwas greifbarer, aber so richtige Erkenntnisse konnte ich aus den Geschehnissen nicht wirklich ziehen.

Fazit: Ein Buch über…? Vielleicht Verlust? Ich kann es nicht richtig greifen. Es ist nostalgisch, es ist deprimierend und verwirrend. Eher keine Leseempfehlung, nur wenn man auf eine melancholische Story ohne viel Handlung Lust hat. 3 ⭐️

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