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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2025

Ich mag die Bücher von Alena Schröder sehr!

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
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Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid ist ein tiefgründiger Roman, der vier Generationen von Frauen einer Familie begleitet. Was mich besonders bewegt hat, ist die Darstellung von Familie ...

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid ist ein tiefgründiger Roman, der vier Generationen von Frauen einer Familie begleitet. Was mich besonders bewegt hat, ist die Darstellung von Familie als ein soziales Konstrukt, das sich über die Jahre verändert und weiterentwickelt. Die Beziehungen zwischen den Frauen sind komplex und von unterschiedlichen Erfahrungen geprägt. Der Roman zeigt, wie Liebe in verschiedenen Formen und zu verschiedenen Zeiten existiert. Sei es als mütterliche Fürsorge, als romantische Beziehung oder als selbstbestimmte Liebe zu sich selbst. Diese Vielfalt an Liebesformen hat mich zum Nachdenken angeregt und mir gezeigt, wie facettenreich menschliche Bindungen sein können.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Schön!

Bei euch ist es immer so unheimlich still
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Bei euch ist es immer so unheimlich still hat mich tief berührt. Die Geschichte von Silvia, die als junge Mutter nach Süden flieht, und ihrer Mutter Evelyn in den 1950ern ist leise, aber unglaublich eindrücklich. ...

Bei euch ist es immer so unheimlich still hat mich tief berührt. Die Geschichte von Silvia, die als junge Mutter nach Süden flieht, und ihrer Mutter Evelyn in den 1950ern ist leise, aber unglaublich eindrücklich. Ich habe mit beiden mitgefühlt, ihre Sorgen, Hoffnungen und die unausgesprochenen Konflikte gespürt.

Besonders gefallen hat mir, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind und wie die kleinen Momente, Gesten und Schweigen mehr erzählen als Worte. Schröders Sprache ist feinfühlig, ehrlich und voller Authentizität. Ich habe gefühlt, wie schwer das Schweigen wiegt und wie befreiend es ist, wenn es bricht.

Für mich ist dieses Buch ein besonderes Leseerlebnis über Familie, Muttersein, Herkunft und die leisen, tiefen Momente, die uns prägen. Ich empfehle es von Herzen.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Lieblingsbuch-Potenzial!

Americanah
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Americanah ist eines der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe, und jedes Mal berührt es mich auf eine ganz besondere Weise. Es ist ein Roman, der mit jedem Lesen noch an Tiefe gewinnt und mich ...

Americanah ist eines der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe, und jedes Mal berührt es mich auf eine ganz besondere Weise. Es ist ein Roman, der mit jedem Lesen noch an Tiefe gewinnt und mich immer wieder neu zum Nachdenken bringt.

Mich fasziniert, wie vielschichtig und feinfühlig Adichie erzählt. Ihre Figuren wirken so lebendig und echt, dass ich mich oft selbst in ihnen wiederfinde. Besonders Ifemelu hat mich tief beeindruckt – ihre Beobachtungen, ihr Humor, ihr Mut und ihre Verletzlichkeit. Durch sie habe ich auf neue Weise verstanden, was es bedeutet, in dieser Welt Schwarz zu sein, wie Rassismus wirkt, oft leise, manchmal schmerzhaft und immer prägend.

Was mich an Americanah so bewegt, ist, dass es nicht nur eine Geschichte über Identität und Herkunft ist, sondern auch über Selbstfindung. Über das Gefühl, zwischen Welten zu stehen, noch nicht ganz angekommen zu sein und trotzdem den eigenen Weg zu suchen. Ich habe mich oft in dieser Zerrissenheit wiedergefunden, in diesem Wunsch, einen Ort zu finden, an dem man einfach man selbst sein darf.

Und dann ist da die Liebesgeschichte zwischen Ifemelu und Obinze, die für mich das Herz des Romans bildet. Sie ist zart, ehrlich, manchmal traurig, aber immer wahrhaftig. Diese Liebe verbindet all die großen Themen des Buches – Zugehörigkeit, Sehnsucht, Veränderung – und macht sie spürbar. Sie hat mich immer wieder daran erinnert, dass Verbundenheit auch über Zeit und Entfernung hinaus bestehen kann.

Jedes Mal, wenn ich Americanah lese, entdecke ich neue Facetten. Eine Nuance, einen Gedanken, der mich noch Tage später begleitet. Adichie schreibt mit so viel Wärme, Witz und Klarheit, dass ich mich beim Lesen gleichzeitig herausgefordert und verstanden fühle.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Herzergreifend und unvergesslich

Das Flüstern der Marsch
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Dieses Buch hat mich zutiefst berührt und mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt (auch wenn mir das Cover wirklich gar nicht gefällt). Katja Keweritsch erzählt die Geschichte von Mona und ihrer Familie ...

Dieses Buch hat mich zutiefst berührt und mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt (auch wenn mir das Cover wirklich gar nicht gefällt). Katja Keweritsch erzählt die Geschichte von Mona und ihrer Familie mit einer Intensität und Feinfühligkeit, die einem unter die Haut geht.

Die Atmosphäre der Marsch ist so lebendig beschrieben, dass ich das reetgedeckte Haus und die Weite des Dorfes förmlich vor mir sehen konnte. Während ich las, musste ich oft an meine eigene Großmutter denken, ihre Geschichten, ihre Erinnerungen und die stille Stärke, die sie ausstrahlte. Die Suche nach Oma Annemie und die Enthüllung der Familiengeheimnisse hat mich sehr bewegt und mir gezeigt, wie wertvoll diese Verbindungen über Generationen hinweg sind.

Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Charaktere dargestellt sind und wie die Autorin es schafft, Spannung, Emotion und Tiefgang miteinander zu verbinden. Die Geschichte regt zum Nachdenken an über Familie, Erinnerungen und das Schweigen, das oft zwischen den Generationen besteht.

Für alle, die Geschichten lieben, die Herz und Kopf gleichermaßen berühren und für jeden, der beim Lesen an seine eigenen Familiengeschichten denkt, ist „Das Flüstern der Marsch“ ein absolutes Muss. Dieses Buch bleibt lange im Herzen und regt zum Nachdenken an über die Vergangenheit, über die Familie und über die Menschen, die wir lieben.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Mitreißend!

Hallo, du Schöne
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Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob mir das Buch gefallen würde. Oft entsprechen gehypte Bücher nicht den eigenen Erwartungen, und die ersten Seiten wirkten wie eine einfache, wenig aufregende Familiengeschichte. ...

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob mir das Buch gefallen würde. Oft entsprechen gehypte Bücher nicht den eigenen Erwartungen, und die ersten Seiten wirkten wie eine einfache, wenig aufregende Familiengeschichte. Doch schnell entwickelt sich die Geschichte zu etwas Intensivem und Bewegendem.

Ann Napolitano erzählt von einer ganz besonderen familiären Liebe und Verbundenheit. Gleichzeitig zeigt das Buch, dass man sich für das eigene Glück manchmal auch von dieser Familie emanzipieren muss. Die Figuren wirken lebendig und ihre Beziehungen zueinander tiefgehend, voller Zuneigung, Konflikte und ungeschriebener Loyalitäten.

Die Erzählung ist emotional kraftvoll und hat mich an vielen Stellen zu Tränen gerührt. Sie zeigt, dass es sich lohnt, für die Liebe zu kämpfen – nicht nur für die romantische, sondern für jede Form von Liebe. Napolitano schreibt mit einer Intensität, die man selten findet, und schafft es, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, sobald man einmal drin ist.

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