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Veröffentlicht am 27.07.2020

Eine drecksverdammt gute Reihe!

Red Rising
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Red Rising ist der Auftakt der Trilogie Red Rising von Pierce Brown. Dieses Buch ist mein persönliches Highlight im Jahr 2015 und auch heute noch! In den Büchern kämpft der junge Rote Darrow für die Freiheit ...

Red Rising ist der Auftakt der Trilogie Red Rising von Pierce Brown. Dieses Buch ist mein persönliches Highlight im Jahr 2015 und auch heute noch! In den Büchern kämpft der junge Rote Darrow für die Freiheit der unterschiedlichen Farben, besonders für die der unterdrückten und versklavten Roten.

Broschur: 576 Seiten
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Preis : 12,99€
ISBN: 978-3453534414

Klappentext

Wenn du Gerechtigkeit willst, musst du dafür kämpfen! Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden …

Meine Meinung

Dieses Buch ist genial. Es gibt selten Bücher, bei denen ich mir wünsche nicht weiterzulesen, weil ich nicht will, dass das Buch schon zu Ende ist. Aber genau so war es hier.

Pierce Brown nimmt den Leser mit in die Welt des jungen Roten Höllentauchers Darrow. Er gehört der niedrigsten Schicht in der Weltengesellschaft an, den Roten. Alle Menschen werden in Farben und damit in Stände bzw. Klassen eingeteilt. Die Roten müssen im Mars leben und dort graben. Man erzählte ihnen, dass durch ihre Arbeit das Leben auf dem Mars erst möglich gemacht werden soll. Doch dies ist eine Lüge. Denn die Oberfläche des Mars ist längst bewohnbar und wird auch schon bewohnt. Dabei stellen die Goldenen, das höchste aller Dinge dar.

Nach dem Tod seiner Ehefrau Eo wird Darrow von den Söhnen des Ares gerettet und soll nun eine Mission erfüllen und die Weltengesellschaft und damit die Unterdrückung, Versklavung und Lügen beseitigen. Er wird von Dancer und seinen Leuten in einen Goldenen verwandelt und in das Institut für die Goldenen eingeschleust.

Dort muss er mit den anderen Schülern eine Art Krieg simulieren, in dem nur eins der 12 Häuser gewinnen kann. Darrow gehört dem Haus Mars an und findet dort sogar einige Freunde. Tactus, Mustang, Cassius, Roque, Sevro, Pax und all die anderen tollen Charaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Jeder von ihnen ist auf seine Art und Weise liebenswürdig und speziell. Bei dem Tod einiger Personen musste ich wirklich eine Träne verdrücken. Sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen.

Durch die verschiedenen Kämpfe und Schlachten wird die Gruppe rund um Darrow eng zusammengeschweißt, doch die Geheimnisse werden an die Oberfläche dringen und Probleme bereiten.

Durch einen bildgewaltigen Schreibstil schafft der Autor es, den Leser komplett in seinen Bann zu ziehen. Die Weltengesellschaft wird so gut beschrieben, man ist mittendrin und erlebt alles mit. Das Buch ist eine grandiose Mischung aus Action, Gewalt, Wut aber auch Liebe und Humor. Hier treffen die unterschiedlichsten Gefühle aufeinander und harmonieren perfekt.

„ wie ein behaartes Dämonenkind auf LSD“ – Cassius über Sevros Aussehen mit dem Wolfspelz S. 259

Der Autor schafft es durchgehend eine Welt im Kopf des Lesers zu erschaffen. Der Humor in diesem Buch ist klasse. An manchen Stellen kann man so sehr lachen und in der nächsten Sekunde zittert man mit den Protagonisten mit, ob sie es schaffen werden und den Feind besiegen können.

Die Geschichte ist eine Mischung aus der Marsianer und die Tribute von Panem. Dadurch wird eine grandiose Story erzählt, die auch mit Tiefgang punkten kann. Bei dem Roman handelt es sich nicht um ein einfaches Sciencefictionbuch sondern eine Mischung aus diesem und dem Genre Dystopie.

Darrow ist ein starker junger Mann, der durch die Wut auf dem Gouverneur und die Trauer nach seiner Frau Eo angetrieben wird. Er findet im Institut während der Prüfungen Freunde, womit er nicht gerechnet hat. Mit diesen starken Bindungen gelingt es Darrow aufzusteigen.

Viel Spannung, Gewalt, Kampf, Liebe, Leidenschaft und und und dominieren dieses Buch und machen es zu etwas besonderem. Man muss es gelesen haben.

Mein Fazit

Ich liebe dieses Buch. Anders kann ich es einfach nicht beschreiben. Allein der Klappentext hat mich unglaublich neugierig auf die Geschichte gemacht. Das Cover ist perfekt für diesen Roman. Durch die roten Schwingen bzw. Flügen wird der Aufstieg Darrows von einem einfachen Roten zu etwas Mächtigeren gezeigt. Ob er es schafft die Weltengesellschaft und damit seinen Erzfeind den Gouverneur, welcher seine Frau Eo hängen ließ, zu besiegen? Wir werden es herausfinden. Der Autor überzeugt mit einem bildreichen und gewaltigen Schreibstil. Der Leser wird in seinen Bann gezogen und nicht so schnell wieder losgelassen. Dieses Buch ist einfach genial. Ich kann es allen Fans von dem Marsianer, den Tributen von Panem und allgemein den Fans von Dystopien bzw. Sciencefictionromanen empfehlen.

Mein absolutes Highlight im Jahr 2015 und auch heute beim rereaden! Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Um mit den Worten des Autors abzuschließen: „Sie werden diese drecksverdammten Bücher lieben.“!

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Ganz große Liebe für die Bruderschaft#1

Schwur des Kriegers
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Als großer Black-Dagger-Fan konnte ich das Buch gar nicht erwarten. Ich liebe es einfach immer wieder aufs Neue in die Welt der Bruderschaft einzutauchen. In der Spin-Off-Reihe geht es immer um einen ...

Als großer Black-Dagger-Fan konnte ich das Buch gar nicht erwarten. Ich liebe es einfach immer wieder aufs Neue in die Welt der Bruderschaft einzutauchen. In der Spin-Off-Reihe geht es immer um einen Trainingsschüler, der die Bruderschaft beim Kampf gegen das Böse unterstützen soll und von ihnen ausgebildet wird. Diesmal war Rexboone der Mittelpunkt des Bandes. Ich war mega gespannt!

Anzahl der Seiten: 528
Verlag: Heyne
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-32079-6
Link zum Buch*

Dunkel, geheimnisvoll und athletisch ist der junge Vampirkrieger Boone einer der vielversprechendsten Rekruten der BLACK DAGGER und eine tödliche Waffe im Kampf gegen die Feinde der Bruderschaft. Nach einem tragischen Schicksalsschlag wird Boone Ex-Cop Butch O’ Neal zugeteilt, und gemeinsam jagen sie einen Serienkiller, der es auf junge Vampirinnen abgesehen hat. Eine Spur führt Butch und Boone in einen Club für Live-Action-Rollenspiele. Dort begegnet Boone der charismatischen Helaine, die dem Mörder ebenfalls auf den Fersen ist, weil dieser ihre Schwester getötet hat. Vom ersten Augenblick an ist Boone der schönen jungen Vampirin verfallen, doch dann gerät Helaine selbst ins Visier des Killers …

Endlich ist er da, der vierte Band der Spin-Off-Reihe „Black Dagger Legacy“! Ich liebe J.R.Wards Vampirbücher und habe mich deswegen mega auf dieses neue Schätzchen gefreut. Vom Cover passt es super zu den restlichen. Ich mag das Grün sehr, der Rest ist noch immer nicht meins, aber es geht ja um den Inhalt.

Rexboone kennen wir schon aus dem vorherigen Bänden. Er ist einer der Trainingsschüler, die von der Bruderschaft zu ausgebildet wird, um gegen die Lesser zu kämpfen. Schon zu Beginn merkt man, dass bei ihm „etwas nicht stimmt“. Nicht nur im Kampf, sondern vor allem auch zu Hause hat Boone es nicht einfach, da er Angehöriger der Glymera ist, die durch Etikette und Arroganz sich auszeichnet.

Zuerst einmal, kann ich es nicht empfehlen, dass Buch losgelöst zu lesen, da sich die Handlung des Buches auf andere vorherige Bände, besonders auch auf Bände der „Black-Dagger“-Hauptreihe bezieht. Aber keine Sorge, man kann nie zu spät in die Reihe einsteigen! 🙂

Boone mochte ich sehr. Er ist ein grundsätzlich gutmütiger, freundlicher und vor allem zuverlässiger Mensch, der es nicht immer einfach in seinem Leben hatte. Besonders sein Elternhaus und die damit einhergehenden Verpflichtungen lasten schwer auf seinen Schultern. Umso toller fand ich dann den Kontrast zu Helaine, die eher schüchtern und intovertiert ist und auch mit den Schatten ihrer Vergangenheit, vor allem ihren verlusten, zu kämpfen hat. Sie hat im Gegensatz zu Boone darauf nur ander reagiert. Trotzdem erschienen mir beide Protagonisten als strake, junge Vampire.

Zusätzlich zu der Geschichte rund um den Trainingsschüler, gibt es auch immer eine Geschichte zu einem der Brüder. Hier ging es um Butch, der einen Serienkiller stellen will, der auch Helaines Schwester ermordet hat. Gemeinsam mit Boone macht er sich an die Arbeit und kommt dadurch seiner Vergangenheit auch wieder näher. Ich mag Butch, aber er ist nicht mein Lieblingsbruder, aber durch die enge Bindung zu V hatte ich wenigstens ein paar tolle V-Momente!

Die Handlung ist spannend und auch wendungs- und plottreich. Ich mag Wards Schreibstil sehr. Mir sind die Charaktere wieder sehr ans Herz gewachsen, sodass es sich nach zu Hause angefühlt hat. Die Autorin schafft es, spannende und vor allem überraschende Wendungen mit tiefen Emotionen zu verknüpfen. Ich mag ihren Humor, die Dialoge, die Action und die Liebe wirklich sehr. Man fliegt förmlich durch die Seiten.

Trotzdem habe ich ein bisschen was zu Meckern. Hier könnten jetzt SPOILER auftreten!

SPOILER SPOILER SPOILER

Ich fand es interessant, dass am Anfang suggeriert wird, dass Syn der Täter ist, jedenfalls denkt man es zumindest. Im Anschluss erfährt man durch seinen Cousin Baltazhar noch ein paar interessante Infos, aber so wirklich wird damit nichts gemacht. Hier hätte man mehr drauf eingehen können. Genauso auf Boones Verhalten, dass dem Syns nicht unähnlich ist. Das ist dann plötzlich einfach weggewicht und uninteressant, oder wie soll man das verstehen? Ich mein, dass was er mit dem Mann gemacht hat, war schon nicht ok…. Hier hat man einfach Chancen verpasst, sodass es für mich Leerstellen und offene Fragen gibt. Ich weiß auch nicht so wirklich, was das bei Syn ist.

Insgesamt gab es einige Dinge, die gegen Ende hin einfach hingenommen wurden. Das Ende hat sich auch recht schnell geklärt und dann wars das auch schon. Vielleicht kommt das ja aber auch nochmal später zur Sprache, wer weiß?

Insgesamt ein toller neuer Band aus der Welt der Black Dagger. Ich mochte Boone und Helaine sehr. Auch die Ermittlungen zum Fall fand ich wirklich spannend und wendungsreich. Nicht mit allen Spannungskurven habe ich gerechnet. Ich hätte mir gewüsncht, dass Boones Verhalten nochmal aufgegriffen und geklärt wird, oder das man auf Syns dunkle Seite mehr eingeht. Leider war dies nicht der Fall. Trotzdem kann ich das Buch nur jedem Fan der Black Dagger-Reihe ans Herz legen. Es überzeugt durch Spannung, Humor, Erotik und ganz viel Liebe für die Brüder.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Toughe Heldin hat ihre Psycho-Hubbys unter Kontrolle

Bonds of Hercules
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"Bonds of Hercules" ist der zweite Band der Dark-Romantasy-Trilogie aus der Feder von Jasmine Mas. Nachdem mich der erste band rund um Alexis und ihre Ankunft in der Götterwelt aufgrund ihres Humors absolut ...

"Bonds of Hercules" ist der zweite Band der Dark-Romantasy-Trilogie aus der Feder von Jasmine Mas. Nachdem mich der erste band rund um Alexis und ihre Ankunft in der Götterwelt aufgrund ihres Humors absolut fesseln konnte, war ich umso mehr auf den zweiten band gespannt. Diese setzt unmittelbar an den vorherigen Handlungsstrang an und knüpft an Alexis ihre

Anzahl der Seiten: 604
Verlag: FISCHER Tor
Preis: 25,00€
ISBN: 978-3596712441

Klappentext:

Alexis hat sich in Sparta den Ruf einer unbarmherzigen, gefährlichen Kriegerin erworben. Das verlockt nicht wenige Männer, ihr Glück bei Alexis zu versuchen.
Kharon und Augustus, die beiden düsteren Götter der Unterwelt geben sich jede Mühe ihr zu gefallen. Doch auch Alexis attraktive Mentoren Achilles und Patro sind sich auf einmal sicher, dass sie und Alexis füreinander bestimmt sind. Es sieht so aus, als müsste zwischen den Göttern wählen - aber ist das wirklich eine gute Idee?

Meine Meinung

Das Cover kommt diesmal in einem dunklen, leicht glänzend-matten Umschlag daher, auf dem goldene Rosen deutlich hervorgehoben sind. Damit passt es zum ersten Band, wobei hier die Haptik des Umschlags verändert wurde. Das merkt man deutlich. Ansonsten finde ich das Cover passend zum ersten Band und deutet schon auf eine eher düstere Stimmung hin, die einem eventuell im Band erwarten könnte. Überraschend wäre es auf jeden Fall nach dem ersten Band nicht.

Der erste Band eins hat mich mit Alexis trockenem Humor und ihrer sarkastischen Ader überzeugen können. Ich habe ihre Aussagen und Gedankengänge sehr gefeiert und geliebt. Die beiden bzw. eigentlich alle vier Männer dagegen waren richtig toxisch und absolut nicht mögenswert. Einfach nur toxische und unsympathische Typen waren das. Ich habe mich nur aufgrund des Humors überhaupt dafür entschieden, die Reihe weiter zu verfolgen, da ich die Männer und ihre Handlungen wirklich nicht mochte.

Achtung Spoiler:

Was soll ich sagen? Die Herren haben eine 180°-Drehung hingelegt. Sie sind noch immer keine Green-Flags, aber im Vergleich zum ersten Band wirklich Schoßhündchen geworden, deren Handlungen man auf einmal nachvollziehen und verstehen kann. Aber fangen wir beim Anfang an.

Nachdem Alexis in die Ehe mit ihren beiden Psycho-Ehemännern K(h)aron und Augustus gedrängt wurd, versteckt sie sich erst einmal bei ihren Eltern, Hades und Persephone. Leider kann sie nicht ewig dort bleiben, sondern muss zu den anderen chthonischen Erben zurück, da ja noch ein fröhliches, gemeinsames "Gemetzel" im Kolosseum ansteht. Außerdem ist sie für die Jagd auf Titanen mitverantwortlich. Gleich zu Beginn macht sie ihren beiden liebreizenden Männern klar, dass sie nicht so einfach vergessen wird, was gewesen ist.

Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Alexi tritt als starke, selbstbewusste Frau auf, die endlich die arroganten Männer in ihrer Umgebung in ihre Schranken verweist. Das hat mir im ersten Band ein bisschen gefehlt. Hier lässt sie sich nicht mehr Rumschubsen, sondern zieht klare Grenzen. Und zur Überraschung von wahrscheinlich aller: Die Herren akzeptieren sie! Augustus mehr als Kharon, aber trotzdem. Die beiden geben sich wirklich Mühe, was mich sehr positiv überraschte. Wir bekommen auch Einblicke in die Vergangeheit von Augustus, Kharon, Patros und Achilles, wodurch sie authentischer und nachvollziehbarer werden. Zumindest einige von ihnen.

Wer mir im ganzen Buch negativ aufgstoßen ist, ist Patros. Nicht nur im Umgang mit Alexis, sondern sein ganzes Verhalten und sein Auftreten. Aufgrund seiner Vergangenheit versteht man einige seiner Handlungen vielleicht besser, sie rechtfertigt aber nichts davon. Er wurde mir zunehmend richtig unsympathisch und abstoßend. Mochte ich gar nicht. Zum Glück erkennt das Alexis auch sehr schnell und zeigt ihm, wo der Hammer hängt.

Die Handlung ist spannend, auch wenn mir manchmal ein klares Ziel gefehlt hat. Erst steht Ceres im Mittelpunkt, dann die Titanenjagd, in der Alexis richtig krass auftrumpft und dann diese "Show"-Kämpfe im Kolosseum. Gerade die Kämpfe hatten irgendwann etwas Redundantes, was ich nicht gebraucht hätte. Trotzdem habe ich Alexis gern verfolgt. Einige Wendungen waren zwar vorhersehbar, haben mich aber trotzdem begeistert. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig zu lesen, die wechselnden Perspektiven machen es spannender. Ich habe ein bisschen Alexis Humor vermisst. An einigen Stellen schimmert er noch imemr durch, jedoch nicht mehr so stark wie im ersten Band. Hier geht es ihr aber (zum Glück) auch nicht mehr so beschissen wie im ersten Band.

Für mich persönlich waren die Begleiter, wie Fluffy und vor allem Poco absolute Highlights in diesem Band. Augustus Umgang mit seinem Begleiter war mehr als herzallerliebst. Habe ich absolut geliebt! Auch die eher "dümmlichen" Höllenhunde und Nyx haben mir sehr gut gefallen.

Das Ende lässt einige offene Fragen und Spekulationen offen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und werde den nächsten Band auf jeden Fall auch lesen. Dafür habe ich Alexis und ihre Psycho-Männer mittlerweile doch zu sehr ins Herz geschlossen.

Fazit

Ein spannender zweiter Band, der vor allem in der Charakterentwicklung große Sprünge hinlegt. Die Handlung ist bis kurz vor Ende spannend und rasant. Alexis zeigt der Welt endlich, was sie alles kann und lässt sich nicht mehr alles gefallen. Für mich ist sie sehr selbstbewusst und stark geworden. Ich mochte den Schreibstil wieder sehr gern. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Ein starker zweiter Band, der gern noch witziger hätte sein können.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Starke Protagonistin in einer männerdominierten Welt.

Blood and Steel
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Blood and Steel" von Helen Scheuerer aus dem Bramble Verlag hat mich aufgrund der Enemies-to-Lovers-Thematik angesprochen. Ich liebe dieses Trope! Als ich im Klappentext dann gelesen habe, dass eine Frau ...

Blood and Steel" von Helen Scheuerer aus dem Bramble Verlag hat mich aufgrund der Enemies-to-Lovers-Thematik angesprochen. Ich liebe dieses Trope! Als ich im Klappentext dann gelesen habe, dass eine Frau sich gegen die, zugegebenermaßen ziemlich dummen, Regeln auflehnt, wusste ich, dass ich das Buch lesen möchte. Starke Protagonistinnen sind das, was wir brauchen und Thea ist genau das.

Anzahl der Seiten: 561
Verlag: Bramble Verlag
Preis: 18,00€
ISBN: 978-3426566862

Klappentext

Nachdem ihr Tod geweissagt wurde, bleiben Althea Zoltaire nur noch drei Jahre, um zu werden, wovon sie immer geträumt hat: eine legendäre Kriegerin. Mit allen Mitteln kämpft Althea um ihren Platz in der Elitegilde, die die fünf Königreiche beschützt.

Das brutale Training und die Schikanen der anderen Rekruten enden für Althea beinahe tödlich – aber noch gefährlicher sind ihre widerstreitenden Gefühle für den ruhmreichen Schwertmeister Wilder Hawthorne, der zähneknirschend ihren Aufpasser spielen muss. Während Althea sich auf die lebensgefährliche Aufnahmeprüfung vorbereitet, werden überall um sie herum Intrigen gesponnen. Gleichzeitig zieht über den Königreichen eine dunkle Bedrohung auf, die ihren Traum zerstören könnte, bevor er überhaupt beginnt …

Meine Meinung

Das Cover mit Schwert und Schild ist super passend zu Theas Wunsch, Schwertmeisterin zu werden. Das Hauptthema wird also perfekt aufgegriffen. Die leuchtend rote Farbe sticht einem richtig in die Augen. Passend dazu ist der rote Farbschnitt, der das Cover wieder aufgreift. Es wirkt sehr dominierend.

Thea hat schon, seit sie denken kann, den Wunsch, Schwertmeisterin zu werden. In ihrer Welt ist dies aber nicht einfach möglich, da aufgrund einer Prophezeiung, Frauen verboten wurde, Waffen zu nutzen. Ironisch, da die ersten Schwertmeister Frauen waren. Thea selbst spürt aber den Ruf des Kampfes und der Schwerter in ihrem Blut und möchte deswegen unbedingt Schwertmeisterin werden. Sie ist während des gesamten Buches eine starke Protagonistin, die sich durchboxt und ihrem Traum nachstrebt. Dabei vergisst sie zwar manchmal ihr Umfeld, meint es aber nicht böse. Ich mochte ihre Willensstärke und ihr Durchsetzungsvermögen sehr.

Auch die Nebencharaktere wie Wren, Kipp und Cal haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte ihre Arte und Weise mit Althea zu arbeiten und zu agieren. Jeder hat auf seine Art Thea unterstützt. Das war wirklich faszinierend und hat die Geschichte vorangetrieben.

Allgemein hat mich die Handlung überzeugen können. Ich mochte die Wendungen und Plottwists sehr. Die Geheimnisse, die unterschwellig brodeln und mit jeder Seite mehr offenbart werden. Das war super spannend! Ich habe es geliebt, mit Thea und Wilder tiefer in die Welt einzutauchen und Thea verstehen zu lernen.

Wilder, der berüchtigte Schwertmeister, ist Theas Begleiter, als sie sich auf den Weg zum König macht, um ihr Anliegen anzusprechen. Ab dann treffen die beiden immer wieder aufeinander und man merkt, dass es zwischen den beiden richtig knistert. Der Slow Burn ist wirklich slow, aber auch nachvollziehbar. Wilder und Thea haben eine unvergleichbare Chemie miteinander. Die hat mir wirklich sehr gefallen.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Ich bin nahezu durch die Seiten geflogen, so gut und spannend war es. Durch die kleinen Abschnitte mit Wilders Perspektive konnten wir auch ihn besser nachvollziehen. Diese Erzählwechsel mochte ich echt sehr gern.

Mein Fazit

Das Buch ist ein gelungener Auftakt, der mit spannenden Wendungen und einem Geheimnis überzeugen kann. Für mich hat es sich zwischenzeitlich etwas gezogen und ein paar Ereignisse waren vorhersehbar. Trotzdem habe ich das Buch sehr genossen und das Ende hat mich mit einigen Fragen zurückgelassen, die ich gern aufgeklärt haben möchte. Deswegen freue ich mich auf den nächsten Band, der ja schon im November erscheint. Kann euch das Buch nur ans Herz legen, wenn ihr Fantasy mit SlowBurn und eine starke Charakterin liebt.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Epischer Slow-Burn mit spannender Fantasywelt voller Monster, Intriegen und Geheimnissen

Shield of Sparrows
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"Shield of Sparrows" von Devney Perry aus dem Heyne Verlag ist ein Fantasy-Roman, den ich leider so gar nicht auf dem Schirm hatte. Dabei hat es eigentlich alles, was ein gutes Romantasy-Buch braucht: ...

"Shield of Sparrows" von Devney Perry aus dem Heyne Verlag ist ein Fantasy-Roman, den ich leider so gar nicht auf dem Schirm hatte. Dabei hat es eigentlich alles, was ein gutes Romantasy-Buch braucht: Enemies-to-lovers, moralley grey Charaktere, ein spannendes World-Building und ein abwechlungsreichen Plott. Zum Glück bin ich durch eine Leserunde auf dieses Meisterwerk gestoßen.

Meine Meinung

Das Cover erscheint recht düster und sehr urig, es erinnert mich stark an einen gefährlichen, düsteren Wald in dem so einige nicht gerade freundliche Wesen leben. Gleichzeitig hat es mich fasziniert, da man, umso länger man es betrachtet, immer mehr Details entdeckt. Mir persönlich gefällt das Cover auf seine Art irgendwie sehr. Es passt auf jeden Fall zur Geschichte, immerhin befinden wir uns die Mehrheit der Zeit in einem gefährlichen Wald, der vielen Monstern Heimat bietet.

Odessa ist die älteste Tochter des Königs von Quentis und auf gar keinen Fall darauf vorbereitet, einen Fremden aus einem anderen Königreich zu heiraten. Als aber die Abgesandten mit dem Kronprinzen des fernen Königreichs kommen und auf Basis eines heiligen Abkommens Odessa statt ihrer Schwester fordern, gerät ihre Welt ordentlich in Schieflage. Vor allem, als ihr Vater ihr ihre "Aufgaben" eröffnet, die eigentlich ihre Schwester erfüllen sollte. Odessa lässt sich aber nicht unterkriegen und tritt die Reise in das Ferne Turah an. Nicht ohne den attraktiven Kronprinzen Zavier und dem mehr als mysteriösen Hüter, der immer wieder mit Odessa aneinandergerät.

Odessa ist eine interessante und starke Hauptfigur, die sich nicht einfach unterkriegen lässt und auch mit Widrigkeiten gut umgehen kann. Sie gibt Kontra und versucht zumindest, in der ihr neuen Welt zurecht zu kommen. Dabei kämpft sie nicht nur gegen das Misstrauen der Truahner sondern auch gegen den doch sehr stoischen Hüter an. Dabei verliert sie aber nie ihre Güte aus dem Blick. Ich mochte sie wirklich gern und habe ihre Reise mit spannung verfolgt.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm und flüssig lesen. Man merkt, dass sie Erfahrung mit dem Trope "Slow Burn" hat. Für mich hätte es an der ein oder anderen Stelle doch zügiger ablaufen können. Zwischenzeitlich haben mir auch Handlungen gefehlt. Odessa handelt unglaublich viel mit sich selbst aus, wodurch lange innere Monologe mit Fragen entstehen, die teilweise etwas mühsam sind. Es ist ein Paradoxon: Man will das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend ist es und trotzdem fühlen sich manche Etappen nach vielen Buchstaben mit wenig Inhalt an. Trotzdem lohnt es sich umgemein, an der Handlung dran zu bleiben. Die Wendungen und Plottwists sind überraschend und halten die Handlung am Laufen. Ich habe am Ende noch soooo viele offene Fragen!

Die Welt war für mich sehr interessant. Die Beschreibung der einzelnen Monster war neu und aufregend, sodass hier nicht die typischen Monster aufgereten sind. Mir hätten Abbildungen zur Visualisierung sicherlich noch besser geholfen (findet man aber auf dem Autorenprofil bei Instagram). Das Königreich Truah war faszinierend, so natürlich und wunderbar beschrieben, dass man sich vorstellen konnte, direkt dort zu sein.

Die überraschenden Wendungen und aufgedeckten Geheimnisse halten die Geschichte durchgehend am Leben. Ich habe mit Odessa, Zavier und dem Hüter mitgefiebert, hinterfragt, wurde enttäuscht und überrascht. Fest steht, kaum einer ist wirklich das, was er sagt, bewusst oder unbewusst. Die Geschichten der Figuren sind kompex miteinander verbunden, sodass der Leser sich durchwinden muss, um selbst auf die Lösungen zu kommen, bevor sie im Buch aufgelöst werden.

Mein Fazit

Mich hat die Geschichte rund um Odessa und ihren Kronprinzen sehr überzeugt. Ich mochte die schlagfertigen Austausche zwischen Protagonisten, die Intriegen und die magische Welt, die beschrieben wurde. Ich empand die Mosnter als spannender, neuerer Ansatz, der Lust macht, mehr darüber zu erfahren. Teilweise war es mir, trotz angekündigtem Slow Burn, zu slow. Ich hätte mir auch an der ein oder anderen Stelle mehr Hartnäckigkeit bei der Aufdeckung von Geheimnissen oder Auffälligkeiten durch Odessa gewünscht. Trotzdem hat mich das Buch positiv überrascht und ich bin sehr auf den zweiten band gespannt, den die Autorin gerade im Englischen schreibt. Kann euch das Werk nur ans Herz legen! Übrigens sind es auch nicht zu viele und auf keinen Fall aufdringliche Spice-Szenen.

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