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Veröffentlicht am 14.10.2025

Tolle Tierportraits und Tipps um sie zu finden

Tiere beobachten mit dem Wildtierguide
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Die Ratgeber von Kosmos können was und da ist dieser hier absolut keine Ausnahme. Der Autor Patrick Hundorf war mir vorab nicht bekannt und entsprechend neugierig bin ich an das Buch ran gegangen.
Zunächst ...

Die Ratgeber von Kosmos können was und da ist dieser hier absolut keine Ausnahme. Der Autor Patrick Hundorf war mir vorab nicht bekannt und entsprechend neugierig bin ich an das Buch ran gegangen.
Zunächst beschreibt Hundorf generell was es so für Tierbeobachtungen braucht, Ausrüstung und so weiter. Danach kommen auch schon die tollen Tierportraits im Detail: Von Säugetieren, über Vögel zu den Reptilien und Insekten ist alles mögliche vertreten was unsere Breitengrade so hergeben (naturülich nich alles, alles, aber stellvertretend einige sehr interessante Vertreter).
Die einzelnen Tierarten sind unterteilt in einen kurzen Steckbrief, Lebensraum, Details zum Verhalten, zu welcher Tageszeit sie am aktivsten sind, wann im Jahr welche Beobachtungen möglich sind und welche Ausrüstung zu empfehlen ist. Dazu ein paar schöne Fotos und immer ein Insider-Tipp. Die meisten Tiere werden auf einer Doppelseite vorgestellt, einige bekommen zwei.
Aufgelockert wird das ganze durch die ein oder andere Anekdote von Hundorf selbst, die ich persönlich sehr mochte.
Am Ende wartet noch ein Ausklappbarer „Datingkalender“ zur besseren Übersicht.

Das Buch ist nicht zu schwer um es sich in den Rucksack zu stecken und somit auch der ideale Begleiter für unterwegs.

Ich beschäftige mich schon lange mit der Natur vor der Haustür und vieles ist mir nicht neu, aber hier habe ich noch einiges Neues entdecken können. Manche Art war mir (gerade bei Vögeln und Insekten) gar nicht geläufig und auch mancher Fakt nicht (Dachse vererben ihre Bauten? Wie cool ist das denn?!)

Besonders gut: Hundorf teilt zwar seinen Enthusiasmus, aber nicht auf Kosten der Tiere. Er sagt ganz klar, dass man diese nicht stören soll und nur soweit beobachten wie es die Tiere selbst zulassen. Ein wichtiger Aspekt, der immer wieder betont werden muss, damit es jeder versteht.

Das Buch ist für jeden etwas, der sich gerne mit der Natur vor der Haustür beschäftigen möchte. Ob man jetzt direkt Unsummen ausgeben mag für ein Wärmebild-Fernglas sei mal dahin gestellt, aber ich bin mir sicher mit einem guten Fernglas kann man auch schon die ein oder andere schöne Entdeckung machen.

Einzige Kritk: Vielleicht hätte man die Aktivitätszeiten der einzelnen Tiere durch ein Symbol beim Steckbrief schnell darstellen können und somit noch mehr Platz gehabt für weitere tolle Fakten.

Ich für meinen Teil kann es gar nicht erwarten nun mit meinem Fernglas die ersten gezielten Beobachtungen mit dem Buch zu machen.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Funkenflug im Lehrerzimmer: Queere Chemie mit Happy End

Heißkalte Chemie
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In „Heißkalte Chemie“ von Rachael Sommers begleiten wir Neulehrerin Lily Cross (Chemie) an ihre neue Schule, die auf die gefürchtete Eva Thomas (Biologie) trifft vor der sich alle anderen, Lehrer wie ...


In „Heißkalte Chemie“ von Rachael Sommers begleiten wir Neulehrerin Lily Cross (Chemie) an ihre neue Schule, die auf die gefürchtete Eva Thomas (Biologie) trifft vor der sich alle anderen, Lehrer wie Schüler, in acht nehmen. Nur Lily scheint da irgendwie nicht auf Abstand gehen zu können.

Hach, was soll ich sagen? Ich habe eine unterhaltsame queere Love-Story erwartet und ich habe eine unterhaltsame queere Love-Story bekommen. Es hat große Freude gemacht Lily und Eva dabei zu zu sehen, wie sie sich immer weiter angenähert, wieder abgestoßen und wieder angenähert haben.
Dabei noch die kleinen Tücken des Schulalltags, die Schüler:innen und anderen Lehrer:innen kennenlernen und ein Stück weit zu begleiten hat zusätzlich Freude gemacht.
Da ich selbst aus dem Bereich komme um so mehr. Einzig die Frage, ob es in den USA wirklich üblich ist nur ein einziges Unterrichtsfach zu haben stellt sich mir. Aber ganz ehrlich: Das ist bei einer guten Geschichte absolut nebensächlich für mich.

Die Protagonistinnen erzählen abwechsend aus ihrer Sicht und unterscheiden sich dabei stark genug von einander, dass man sich nicht die ganze Zeit fragen muss wer da denn gerade erzählt.
Sowohl Lily, als auch Eva haben mir als Erzählerin gut gefallen. Sie sind authentisch und nahbar (die eine mehr als die andere, aber das ist Absicht) und der Leser/Hörer kann dadurch wunderbar nachvollziehen warum Lily macht was sie macht und warum Eva stellenweise so unnahbar ist.
Dabei schafft es die Sprecherin gekonnt beide Figuren herauszuarbeiten. Einzig den Moment des Wechsels habe ich manchmal nicht direkt mitbekommen. Das kam häufig sehr plötzlich.
Genau wie manche Szenenwechsel, bei denen ich mich gefragt habe: Ist hier jetzt Zeit vergangen? Ja, offensichtlich. (Ich nehme an im Buch ist hier ein Absatz).

Die Storyline ist nicht überraschend und das soll es hier ja auch gar nicht, ich lese/höre solche Geschichten ja für ein Happy End. Aber der Weg zum Happy End ist hier so unterhaltsam, dass ich mich keine Sekunde gelangweilt habe und schneller zum Ende kommen wollte.
Einzig eine bestimmte Spice Szene fand ich extrem unpassend zu dem Zeitpunkt an der sie vorkommt (SPOILER: Wer verdrückt sich nicht mal, wenn er/sie Aufsichtspflicht hat von einer Schulveranstaltung und findet, dass er/sie jetzt nicht gesucht werden und landet dann, Upsi, in einer heißen, verfänglichen Situation mit dem Love-Interest?! SPOILER ENDE).

Sprecherin Cornelia Tillmanns erweckt die Geschichte in der Hörbuchversion zum Leben. Ich mochte ihre Art (Hörbücher stehen und fallen bei mir ganz klar mit der Qualität der Sprecher), sie hat eine angenehme Stimme. Manche Betonung war etwas seltsam gewählt aus meiner Sicht, aber das muss ja nicht jeder so sehen und es stört auch wirklich nicht das Hörerlebnis. Da ist mir eine gute Stimme auf jeden Fall wichtiger und die ist hier gegeben.
An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass Passagen nachträglich rein geschnitten worden sind oder ganz kurz von jemand anderem gesprochen (was wohl nicht der Fall ist), aber das hat sich immer nach ein paar Sätzen gegeben und ich habe keine Ahnung was das jetzt genau war, aber auch hier wieder: Es irritierte nur minimal und schmälert nicht den Hörgenuss.

Ich vermisse Lily und Eva jetzt schon.

Alles in allem eine super schöne queere wlw Lovestory, die ich jedem empfehlen kann, der gerne ein wenig was zum Comfy-Hören haben möchte.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Wenn Reden heilt: Henry&Kate im Darlington

The Darlington - Henry & Kate
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„Ein Buch, in dem Probleme nicht künstlich aufgebauscht werden, sondern gelöst werden, weil Menschen miteinander sprechen. Genau das hat mich beim Lesen so befreit und berührt.“


Willkommen im „Darlington“ ...

„Ein Buch, in dem Probleme nicht künstlich aufgebauscht werden, sondern gelöst werden, weil Menschen miteinander sprechen. Genau das hat mich beim Lesen so befreit und berührt.“


Willkommen im „Darlington“ – Londons exklusivstem Hotel, in dem alle deine Träume wahr werden … vorausgesetzt, du hast genug Geld, um dir eines der luxuriösen Zimmer leisten zu können.
Hast du dieses Geld nicht? Tja, dann rümpfen die feinen Damen und Herren der Upper Class eher die Nase über dich und zerreißen sich hinter vorgehaltener Hand das Maul.
Kate könnte dem Darlington kaum ferner sein, als sie Henry Darlingtons (gutaussehend und der reiche, reiche, reiche Geschäftsführer des Darlington) Handy stiehlt. Doch sie tut das nicht grundlos, sondern aus schierer Not. Denn Kate ist obdachlos. Als Henry sein Handy ortet und damit auch Kate, beginnt eine unglaublich liebenswerte Geschichte zweier verlorener Seelen, die sich finden und (meistens) gut tun.

Laura Kneidl hat ihre Figuren mit viel Feingefühl gezeichnet. Soweit ich das beurteilen kann, wurden ihre jeweiligen Lebensrealitäten sehr authentisch abgebildet. Durch den immer wiederkehrenden Perspektivwechsel zwischen Henry und Kate (ein Kapitel Henry, dann eins Kate, mal zwei Henry usw.) kann man sich hervorragend in beide hineinversetzen. Es hat große Freude gemacht, ihnen bei ihrer jeweiligen Entwicklung zuzusehen (und ganz besonders große Freude ihre Chats zu lesen... Hach! If you knew, you knew!)

Hoch anrechnen möchte ich der Autorin, dass sie die vielen, vielen Klischee-Fallen, die auf dem Weg der beiden lauern, einfach nicht bedient. Oft kommt es überraschend dazu, dass ein erwartetes Problem gar nicht erst entsteht, weil die beiden (Achtung! keine Übung!) tatsächlich miteinander reden! Ja, ihr habt richtig gelesen: Die Protagonisten kommunizieren vernünftig miteinander. Das tut so gut, weil in Romanen viel zu oft künstliche Probleme entstehen, die man einfach hätte umgehen können, wenn man nur einmal innegehalten und miteinander gesprochen hätte.

Natürlich ist auch im Darlington nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen... Sonst wäre es (seien wir ehrlich) schlicht langweilig. Über die aufkommenden Stolpersteine und Probleme möchte ich hier aber nicht zu viel verraten. Die müsst ihr schon selbst entdecken.

Was ebenfalls mein Herz jubilieren ließ: Henry ist zu 95 % eine absolute Green Flag. Wie erfrischend zwischen all den drölfzig Millionen Bad Boys da draußen! Er hat getrunken und muss danach irgendwohin? Natürlich fährt er nicht selbst! Er hat Mist gebaut und sieht das ein? Dann kommt eine Entschuldigung! Er fragt nach, nicht nur oberflächlich, sondern um seinen Horizont zu erweitern. Wundervoll! (Und sollte irgendwie doch normal sein)

Kritik (auf hohem Niveau) habe ich dann aber doch noch: Stellenweise war es mir zu viel Heititei und „alles ist toll“. Da kam nicht so recht Spannung auf. Wenn ich im Lesefluss war, war es wundervoll, aber sobald ich das Buch zur Seite gelegt hatte, fehlte mir dieser Drang, unbedingt sofort weiterzulesen. Denn es war ja alles gut für die beiden zwischen den Seiten.

Alles in allem ein wundervolles Buch zum Eintauchen, perfekt für alle, die nicht den xten Bad Boy brauchen, um Kribbeln zu spüren, sondern Figuren lieben, die einander so behandeln, wie wir es uns selbst auch wünschen (und hoffentlich erleben).

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Wie man sich leise kaputtarbeitet und trotzdem gute Noten bekommt. Ein Burnout zwischen den Zeilen.

Emotional Female
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In ihrer Autobiografie „Emotional Female“ nimmt uns Yumiko Kadota mit auf ihren Weg zur Chirurgin: Ein Weg, der (und das ist kein Spoiler) in einem massiven Burnout endete.
Kadota erzählt ihre Geschichte ...

In ihrer Autobiografie „Emotional Female“ nimmt uns Yumiko Kadota mit auf ihren Weg zur Chirurgin: Ein Weg, der (und das ist kein Spoiler) in einem massiven Burnout endete.
Kadota erzählt ihre Geschichte in einem sachlich-nüchternen Ton, der überraschend fesselnd wirkt. Der Text umfasst viele Jahre ihres Lebens und beginnt mit ihrer Kindheit und Jugend. Diese Passagen helfen dabei, bestimmte Verhaltensmuster und Prägungen besser nachzuvollziehen. Kadota wurde zwar nicht in Japan groß, aber nach streng japanischen Werten erzogen. Ein Umstand, der sich im gnadenlosen Klinikalltag nicht immer als Vorteil erweist.
Trotz der zahlreichen medizinischen Fachbegriffe lässt sich das Buch erstaunlich flüssig lesen. Die nüchterne Sprache trägt dazu bei, dass man die vielen Rotationen, die endlosen Ausbildungsjahre und die stetig steigende Belastung wie in einem beschleunigten Strudel erlebt. Ereignisse und Jahre verschwimmen zunehmend, bis am Ende ein grauer Schleier aus Überforderung und Erschöpfung zurückbleibt (im Ernst, ich hatte nicht mal annähernd eine Ahnung, wie hart die Ausbildung wirklich ist). Kadotas Schreibstil verstärkt dieses Gefühl, man liest sich fast selbst in eine emotionale Abstumpfung hinein, ohne es zunächst zu merken. Umso eindrücklicher ist die Wirkung beim Innehalten.
Was mich beim Lesen gestört hat, war Kadotas immer wieder betonte Selbstüberhöhung. Sie ist durchweg die Beste und das wird sie auch nicht müde zu erwähnen. Natürlich erklärt das viel über ihr Selbstbild und die Anforderungen, die sie an sich selbst stellt. Dennoch: Beim fünfzehnten „Ich war wieder die Beste“ fiel es mir schwer, nicht die Augen zu verdrehen.
In wie weit dies bewusst als Stilmittel eingesetzt wird oder doch aus der Überzeugung der Autorin kommt mag ich an dieser Stelle nicht urteilen.

Zudem wirkten einige Aussagen, zumindest in der deutschen Übersetzung, irritierend. So beschreibt Kadota, dass sie erst „mädchenhafte Gespräche“ mit den Krankenschwestern führen musste, um als Ärztin so respektiert zu werden wie ihre männlichen Kollegen.
Das Adjektiv „mädchenhaft“ klingt hier mindestens unglücklich gewählt und wirft für mich Fragen auf. Ich hoffe sehr, dass es sich dabei um eine misslungene Übersetzung handelt, andernfalls bleibt ein fader Beigeschmack mit einer feinen Note aus internalisierter Misogynie im Abgang.
Im Nachwort der deutschen Ausgabe folgt noch eine Information, die viele ihrer Handlungen und Aussagen in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt. Ohne zu viel zu verraten: Diese zusätzliche Kontextualisierung hat meinen Blick auf Kadota und ihre Geschichte sehr verändert. Ohne zu viel zu sagen: Aufgrund der Tatsache, dass sich manche Dinge erst nach erscheinen der englischen Originalausgabe ergeben haben kann ich verstehen warum dies im Nachwort aufgeführt wird. So haben wir Leser die Möglichkeit das Buch genauso zu lesen, wie es ursprünglich war.

Insgesamt kein „schönes“ Leseerlebnis im klassischen Sinne, dafür ist das Thema zu schwer, aber definitiv ein wichtiges.
„Emotional Female“ ist eine bereichernde Lektüre für alle, die wissen möchten, wie ein Klinikalltag jenseits von Grey’s Anatomy wirklich aussieht. Und für alle, die bereit sind, sich auf eine komplexe, widersprüchliche und nicht immer sympathische, aber sehr menschliche Erzählerin einzulassen.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Zwischen Flammen, Fallstricken und Funkenflug

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Also erstmal: Ist dieses Buch nicht unfassbar schön? Dazu wartet es auch noch mit super schicker Karte und zwei Illustrationen im Innenteil auf.
But, never judge a book by its Cover (oder seiner Karten. ...

Also erstmal: Ist dieses Buch nicht unfassbar schön? Dazu wartet es auch noch mit super schicker Karte und zwei Illustrationen im Innenteil auf.
But, never judge a book by its Cover (oder seiner Karten. Oder Illustrationen.).
Daher hier was zum Inhalt:
Es gibt Drachen! Keltische Drachen! Keltische Legenden und keltische Vibes! Und da alles so schön keltisch ist kommen wir leider zu einem Punkt der beim Lesen bei mir immer mal wieder für Stolpern gesorgt hat: Wie spreche ich die alle aus und wie merke ich mir das?
Also ich meine Namen, Orte und auch manche Bezeichnungen. Da brauchte ich definitiv einen Moment um reinzukommen und gerade am Anfang wurde mein Lesefluss dadurch etwas unterbrochen.
Allerdings wäre es auch sehr seltsam wenn hier plötzlich eine Kiara und ein Jayden auf Drachen namens Kunigunde und Herbert reiten würden.
Daher trägt es mehr zur Stimmung bei, als es in meinen Augen zerstört.
Wofür es aber einen Stern Abzug gibt: Das doch seeehr undurchdachte Verhalten der Protagonistin. DURCHGÄNGIG! Sie rennt fröhlich alle Vorzeichen ignorierend einfach in jede Falle die es da so gibt und schlägt sämtliche Logik und Warnungen in den Wind um einfach hitzköpfig ihre Entscheidungen durchzuziehen. Katniss Everdeen wäre enttäuscht. Und ich war es so manches Mal auch.
Womit wir bei Warnungen sind: Nehmt die Content Warning ernst im Buch!
Das Worldbuilding fand ich sehr schön und stimmig. Es ist feministisch und queer und das auf total selbstverständliche Art und Weise.
Die Protagonistin ist mal mindestens bisexuell und auch daraus wird keine große Sache gemacht. Ist halt so.
Die Geschichte wartet mit so vielen Wendungen auf, dass ich so manchen vorherigen Twist noch gar nicht wirklich verarbeitet hatte... Dadurch wird es einfach auch nicht langweilig, aber hey, waren wir nicht gerade noch zusammen in der Schmiede?
Und was war das bitte für ein Ende?! Hallo? Mein Herz ist gebrochen und das nächste Buch noch gar nicht in Sicht. Ich sage nur: Cliffhanger sein Vater!
Wenn euch das nichts ausmacht und ihr starke, weibliche Protagonistinnen mögt, dazu Slow Burn vom feinsten und ein wenig Enemys to Lovers kann ich nur sagen:
Holt euch ein Getränk, schnappt euch Popcorn, lehnt euch zurück und genießt die Story.

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