A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren von Hazel McBride
A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geborenIch war unfassbar gespannt auf das Buch. Die Aufmachung ist wunderschön und der Klappentext verspricht eine starke Frau als Protagonistin, viel Feuer und Drachen. Für mich ist das alles, was ein gutes ...
Ich war unfassbar gespannt auf das Buch. Die Aufmachung ist wunderschön und der Klappentext verspricht eine starke Frau als Protagonistin, viel Feuer und Drachen. Für mich ist das alles, was ein gutes Buch braucht. Der Beginn hat mir wirklich gut gefallen. Als Leser wird man langsam in die Welt eingeführt und lernt Aemyra als Protagonistin kennen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich bin gut in das Buch reingekommen.
Die Welt die Hazel McBride erschafft ist großartig und auch recht komplex. Es gibt viel zu erfahren, darüber zu lernen und auch so viel Hintergrundwissen, welches hier mit eingebracht wurde. Das Magiekonzept fand ich super interessant und auch das politische Hin und Her hat mir gefallen. Aemyra selbst ist definitiv eine starke Protagonistin, doch leider beginnen hier meine Probleme mit dem Buch. Ich bin mit Aemyra schon zu Beginn nicht wirklich warm geworden und mit jeder weiteren Szene wurde es schwieriger. Für mich war sie viel zu sehr von sich selbst überzeugt und ihre Selbstsicherheit wandelte sich immer mehr zu einer Selbstüberschätzung, die mich am Ende leider wirklich etwas genervt hat. Und auch mit Prinz Fiorean habe ich mich schwergetan. Sobald die beiden aufeinandergetroffen sind hatte ich immer das Gefühl von einem passiv-aggressiven Miteinander. Für mich war das schwierig auszuhalten.
Als dann noch die intimen Szenen hinzu kamen war es für mich leider endgültig vorbei, da ich diese als sehr unpassend und unangenehm beschrieben empfunden habe. Hinzu kommt, dass es im Buch einfach zu wenig Aktion gab. Liebhaber von komplexen Welten, Machtspielchen und Intrigen haben hier sicher mehr Freude am Buch. Mir waren die Stimmung zwischen den Charakteren und die Charaktere selbst leider bis zum Ende fremd, weswegen ich für die zu Beginn positiv genannten Punkt solide drei Sterne vergeben kann.