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Veröffentlicht am 15.10.2025

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren von Hazel McBride

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Ich war unfassbar gespannt auf das Buch. Die Aufmachung ist wunderschön und der Klappentext verspricht eine starke Frau als Protagonistin, viel Feuer und Drachen. Für mich ist das alles, was ein gutes ...

Ich war unfassbar gespannt auf das Buch. Die Aufmachung ist wunderschön und der Klappentext verspricht eine starke Frau als Protagonistin, viel Feuer und Drachen. Für mich ist das alles, was ein gutes Buch braucht. Der Beginn hat mir wirklich gut gefallen. Als Leser wird man langsam in die Welt eingeführt und lernt Aemyra als Protagonistin kennen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich bin gut in das Buch reingekommen.

Die Welt die Hazel McBride erschafft ist großartig und auch recht komplex. Es gibt viel zu erfahren, darüber zu lernen und auch so viel Hintergrundwissen, welches hier mit eingebracht wurde. Das Magiekonzept fand ich super interessant und auch das politische Hin und Her hat mir gefallen. Aemyra selbst ist definitiv eine starke Protagonistin, doch leider beginnen hier meine Probleme mit dem Buch. Ich bin mit Aemyra schon zu Beginn nicht wirklich warm geworden und mit jeder weiteren Szene wurde es schwieriger. Für mich war sie viel zu sehr von sich selbst überzeugt und ihre Selbstsicherheit wandelte sich immer mehr zu einer Selbstüberschätzung, die mich am Ende leider wirklich etwas genervt hat. Und auch mit Prinz Fiorean habe ich mich schwergetan. Sobald die beiden aufeinandergetroffen sind hatte ich immer das Gefühl von einem passiv-aggressiven Miteinander. Für mich war das schwierig auszuhalten.

Als dann noch die intimen Szenen hinzu kamen war es für mich leider endgültig vorbei, da ich diese als sehr unpassend und unangenehm beschrieben empfunden habe. Hinzu kommt, dass es im Buch einfach zu wenig Aktion gab. Liebhaber von komplexen Welten, Machtspielchen und Intrigen haben hier sicher mehr Freude am Buch. Mir waren die Stimmung zwischen den Charakteren und die Charaktere selbst leider bis zum Ende fremd, weswegen ich für die zu Beginn positiv genannten Punkt solide drei Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Tale of the Heart Queen von Nisha J. Tuli

Tale of the Heart Queen
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„Tale of the Heart Queen“ ist der letzte Teil der „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe. Band eins der Reihe konnte mich noch nicht komplett überzeugen aber Band zwei und drei haben mich richtig in ihren Bann ...

„Tale of the Heart Queen“ ist der letzte Teil der „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe. Band eins der Reihe konnte mich noch nicht komplett überzeugen aber Band zwei und drei haben mich richtig in ihren Bann gezogen und ich war begeistert, wie großartig sich diese Reihe entwickelt hatte. Es überrascht euch also vermutlich nicht, wenn ich euch sage, dass ich unfassbar gespannt war, endlich den letzten Teil dieser Reihe zu lesen. Leider muss ich sagen, dass mich das Finale nicht überzeugen konnte und ich muss gestehen, dass ich wirklich traurig bin, dass meine Erwartungen hier nicht erfüllt wurden.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich kann mich fallen lassen und in der Geschichte versinken. In diesem Band gab es erneut viele verschiedene Perspektiven, die genau zum richtigen Zeitpunkt gewechselt haben. Es war großartig Einblicke in so viele verschiedene Perspektiven zu bekommen. Bei Reihen generell freue ich mich immer wieder, die Charaktere wiederzusehen und ihre Entwicklung zu verfolgen. Auch in dieser Reihe zeigte sich eine tolle Entwicklung der Protagonisten und vor allem Lor hat mich hier beeindruckt.

Was für mich von Band drei zu vier leider verloren gegangen ist, ist die Verbindung zwischen Lor und Nadir und ich kann nicht sagen, woran das bei mir gelegen hat. Auch gab es in meinen Augen, vor allem in der ersten Hälfte, ziemlich viele Längen und ich hatte nicht das Gefühl, dass wir großartig vorangekommen wären. Die Geschichte hat sich in eine für mich komplett andere Richtung weiterentwickelt, als ich es nach dem letzten Band erwartet habe. Auch kam ich mit Zerra nicht wirklich zurecht und fand sie zickig und aufdringlich und das auf eine wirklich unangenehme Art und Weise. Ich kam nicht wirklich rein in das Buch und in die Handlung, was ich sehr schade fand. Ich wollte das Buch so gern lieben, aber leider war es für mich persönlich nicht der passende Abschluss. Ich möchte die Reihe dennoch jedem ans Herz legen, da die ersten drei Bände in meinen Augen absolut großartig waren.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

The Legend of Lady Byeoksa von Esther Park

The Legend of Lady Byeoksa
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Ich war so gespannt auf dieses Buch, da mich der Klappentext wirklich neugierig gemacht hat. Generell finde ich Bücher, in denen es um asiatische Mythologie geht, sehr interessant Hinzu kommt, dass es ...

Ich war so gespannt auf dieses Buch, da mich der Klappentext wirklich neugierig gemacht hat. Generell finde ich Bücher, in denen es um asiatische Mythologie geht, sehr interessant Hinzu kommt, dass es hier um eine starke Frau geht, die sich auf Grund der Umstände jedoch als Mann verkleiden muss. All das sind Elemente, die zusammen wirklich spannend sind, doch leider konnte mich dieses Buch absolut nicht abholen. Ich habe zu Beginn sehr lange gebraucht, um in die Geschichte zu kommen und ich glaube zu hundert Prozent angekommen bin ich nie.

Was mir jedoch gut gefallen hat war der bildhafte Schreibstil von Esther Park. Ich konnte mir die Szenen oft exakt vorstellen, was ich einfach absolut liebe. Auch die Atmosphäre konnte mich abholen und überzeugen und hat perfekt zum Buch und der Handlung gepasst. Die Schreibweise fand ich persönlich recht anspruchsvoll und auch anders, als ich es bisher gewohnt war. Zum Teil sprachen die Protagonisten mit sich selbst und häufig gab es Ausrufe wie „Ah“ und ähnliches, die ich in dieser Häufigkeit in Büchern bisher noch nicht gehabt habe. Ein großes Problem für mich waren auch die langen Kapitel (zum Teil mehr als 100 Seiten), was ich persönlich einfach absolut schwierig finde. In den Kapiteln gab es recht schnelle Perspektivwechsel (auch ohne Absatz dazwischen), denen ich zum Teil kaum folgen konnte und die mich immer wieder verwirrt haben.

Die Grundidee des Buches fand ich aber dennoch sehr gelungen. Ich mochte die Geschichte von Bin Seomoon sehr gern und je mehr ich erfahren habe, desto mehr habe ich mit Bin mitgefühlt. Auch die Geisterjag fand ich spannend und hier hätte ich mir einfach gern noch mehr Informationen und Hintergründe gewünscht. Das Ende des Buches hat mich dann etwas überfordert. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet und hatte eigentlich das Gefühl, dass die Geschichte sich in eine andere Richtung entwickeln würde. Alles in allem ein interessantes Buch mit einer spannenden Grundidee, die mich jedoch nicht in Gänze überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Eislotus. Wasser findet seinen Weg von Liza Grimm

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
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Auf dieses Buch bin ich primär wegen des Klappentexts aufmerksam geworden, der mich tatsächlich direkt angesprochen hat. Zu Beginn war ich erst einmal verwirrt, da ich überhaupt nicht verstanden habe, ...

Auf dieses Buch bin ich primär wegen des Klappentexts aufmerksam geworden, der mich tatsächlich direkt angesprochen hat. Zu Beginn war ich erst einmal verwirrt, da ich überhaupt nicht verstanden habe, worum es geht und wie die Welt funktioniert. Nach und nach bin ich dann aber in die Handlung reingekommen und war fasziniert von der Welt und dem Magiesystem. Die Handlung wurde nie langweilig und ich hatte immer das Gefühl, dass ständig etwas passiert. Teilweise ging es mir dann sogar ein wenig zu schnell und ich hatte das Gefühl nicht hinterher zu kommen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Nara und Katso geschildert, was ich sehr mochte. Beide sind spannende Charaktere mit ganz unterschiedlichen Charakterzügen. Leider wurde ich mit keinem der beiden so richtig warm beim Lesen, was es für mich wirklich schwierig gemacht hat. Neben den beiden gibt es viele weitere Charaktere, die auch alle wichtig für die Handlung sind. Und auch hier hatte ich das Problem, dass ich nicht wirklich einen Zugang zu ihnen gefunden habe. Auf mich wirkten viele Protagonisten recht rau, unfreundlich und zum Teil sogar grob, was es für mich beim Lesen zu einer Herausforderung gemacht hat.

Hinzu kommt, dass die Geschichte in der dritten Person geschrieben ist, was die Distanz noch ein wenig vergrößert hat. Nach etwa dreiviertel des Buches ist die Handlung dann in eine Richtung abgebogen, die ich nicht wirklich habe, kommen sehen. Viele andere Dinge waren leider seit Beginn des Buches ziemlich offensichtlich und so am Ende keine Überraschung mehr. In meinen Augen hat die Geschichte an sich Potenzial, da vor allem die Welt und das Magiesystem einzigartig sind. Für mich persönlich fehlt jedoch jegliche Bindung zu den Protagonisten, was ich wirklich schade fand.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Everlasting Fate – Ein Reich aus Feuer und Wind von Amelia Cadan

Everlasting Fate – Ein Reich aus Feuer und Wind
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Bevor ich begonnen habe das Buch zu lesen, dachte ich, dass ich mich noch an das meiste aus Band eins erinnern würde. Tatsächlich habe ich jedoch einiges mehr vergessen als zuvor angenommen. In Band zwei ...

Bevor ich begonnen habe das Buch zu lesen, dachte ich, dass ich mich noch an das meiste aus Band eins erinnern würde. Tatsächlich habe ich jedoch einiges mehr vergessen als zuvor angenommen. In Band zwei gibt es kaum Rückblicke, wodurch ich nur langsam in die Geschichte zurückgefunden habe. Handlungstechnisch war die erste Hälfte des Buches dann eher ruhig. Hin und wieder ist zwar etwas passiert, doch schnell war die Szene vorbei und die Handlung plätscherte weiter vor sich hin. Dafür war die zweite Hälfte des Buches umso spannender und die Handlung hat definitiv an Fahrt aufgenommen.

Das Setting war einmal mehr atemberaubend. Mit ihrem Schreibstil schafft Amelia Cadan eine ganz einzigartige Atmosphäre, die mich beim Lesen gefesselt hat. Ich hatte einmal mehr alles ganz genau vor Augen und da dieser Teil in der Wüste spielt, war ich fasziniert und neugierig zugleich. Die Entwicklung der Charaktere ist enorm und ich kann Ilya und Leianna aus Band eins kaum noch mit den Personen zusammenbringen, zu denen sie nun in Band zwei geworden sind. Auch lernen wir in diesem Teil die Familie von Ilya kennen, was mir gut gefallen hat. Ich mag die Interaktionen und die Dynamiken der Charaktere. Die Liebesgeschichte stand für meinen Geschmack weiterhin eher an zweiter Stelle. Hier hätte tatsächlich ein wenig mehr passieren können, damit die Anziehung zwischen den Beiden auch bei mir als Leser ankommt.

Mein größtes Problem war eigentlich der rote Faden im Buch und die Verbindung zwischen den beiden Büchern. Ich habe mich immer wieder gefragt, was das Ziel des Buches ist und wo es hinführt. Als ich gedacht habe zu erkennen, waren nur noch 50 Seiten übrig und am Ende hatte ich so viele offene Fragen, dass ich extra noch mal nachgeschaut habe, ob es sich wirklich um eine Dilogie handelt. Und nicht nur die Haupthandlung im Buch selbst… Auch der Prolog wirft noch einmal so viele Themen auf, die leider unbeantwortet bleiben. Mich persönlich hat das unglücklich zurückgelassen. Der Zusammenhang zwischen den beiden Büchern ist nur geringfügig gegeben und auch hier hatte ich meine Probleme. Das Buch besticht mit einer spannenden Handlung und einem tollen Setting, hat mich im Großen und Ganzen aber leider eher enttäuscht und verwirrt zurückgelassen.

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