Jan der 14-oder-so ist philosophiert gerne über das Leben. Auf dem alten Dachboden seines Onkels hatt er eine alte Kamera gefunden mit der er die Gegend durchstreift und tote Katzen fotografiert. Und dann ...
Jan der 14-oder-so ist philosophiert gerne über das Leben. Auf dem alten Dachboden seines Onkels hatt er eine alte Kamera gefunden mit der er die Gegend durchstreift und tote Katzen fotografiert. Und dann ist da auch noch Claudia das Mädchen aus der Schule.
Ein Buch das erfrischend anders ist (und ein bisschen seltsam) und aus allem was ich bis dato gelesen habe herausfällt.
Im Laden bei meiner Entdeckung reichte schon allein die mal-ganz-andere Schrift und das absolut wunderschöne und faszinierende Cover um mich in den Bann des Buches zu ziehen.
Beim Lesen stellte ich dann fest meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, das Buch bedient sich einem ganz speziellen ausgefeilten Schreibstil, teils sehr pragmatisch, teils wirklich wie ich mir einen philosophierenden Jungen ausmale.
Mein Exemplar ist mit Klebezetteln regelrecht tapeziert, da so viele Stellen zum grübeln und tief-einatmen-und-dann-Lächeln einladen.
Jan denkt über mutige Tage, das komische Grammophon und seine Nachbarin nach oder darüber das Lieben die mutigste Sache der Welt ist und alle Menschen sich auf unterschiedliche Arten lieben.
Für jeden der das Außergewöhnliche sucht und genug hat von Kitsch und Gloria, für den ist dieses Buch genau das richtige.
Die Geschichte um den verlorenen Inuit, der sich seinen Weg durch die westliche Kultur und ein völlig anderes Kulturverständnis sucht. Mit allem was dazugehört, Liebschaften, Verwirrung, Missverständnissen ...
Die Geschichte um den verlorenen Inuit, der sich seinen Weg durch die westliche Kultur und ein völlig anderes Kulturverständnis sucht. Mit allem was dazugehört, Liebschaften, Verwirrung, Missverständnissen und ganz viel Komik.
Mich persönliches hat dieses Buch sehr berührt, die Art und Weise Dinge und Handlungen zu betrachten und das Talent des Autors diese authentisch wiederzugeben.
Für jeden Leser, der auch bereit ist unsere heutige westliche Lebensweise einmal von einem anderen Standpunkt zu sehen und vielleicht auch ein kleines Stückchen zu hinterfragen, für den ist das genau das richtige Buch.
Die Seitenanzahl ist mit etwas über 200 überschaulich und in die Geschichte ist man schnell komplett eingetaucht.
Daumen hoch für dieses Buch und die Beschreibung eines Lebens.
Ein kulinarischer Herbstbegleiter, der Lust aufs Ausprobieren macht! 🍂🎃
Wo fange ich an? Das Cover gefällt mir richtig gut – ich finde den schlichten, minimalistischen Look sehr ansprechend. Höchstens ...
Ein kulinarischer Herbstbegleiter, der Lust aufs Ausprobieren macht! 🍂🎃
Wo fange ich an? Das Cover gefällt mir richtig gut – ich finde den schlichten, minimalistischen Look sehr ansprechend. Höchstens die Schriftfarbe hätte für mich noch etwas mehr ins herbstgoldene Orange gehen können.
Inhaltlich spricht mich der Aufbau des Kochbuchs sehr an, und Hut ab: Frau Wurzel versammelt hier wirklich für jeden Gaumen – egal ob süß, herzhaft oder salzig, mit großem Hunger oder nur etwas Appetit – vielfältige und ausgefallene Rezepte.
Der Erfindergeist hat mir ebenso gut gefallen, da nicht nur die üblichen Kürbisrezepte aufgeführt werden, sondern allerhand mehr. Für jeden Kürbisliebhaber kann ich das Buch daher nur wärmstens empfehlen. Ich bin hier vollends auf meine Kosten gekommen, und es wird sicher noch den ein oder anderen Herbst brauchen, bis ich alle Rezepte ausprobiert habe, die mich neugierig machen.
Pluspunkte gibt es auch für die ausführliche und liebevoll gestaltete Kürbiskunde zu Beginn des Buches. Hier konnte ich einige neue Sorten kennenlernen, nach denen ich ab jetzt im Supermarkt Ausschau halten werde.
Leider kommt die Bebilderung etwas kurz, und nur etwa jedes dritte Rezept wird visuell dargestellt. Auch sonst war mir das Design im Buch manchmal etwas zu chaotisch, was die Anordnung betrifft. Besonders, wenn man das Buch mit der Erwartung kauft, ein stimmungsvolles Herbstbuch zum Blättern zu erhalten, sollte man das wissen.
Auf inhaltlicher Ebene hat mir die Machart der Rezepte sehr gut gefallen – die Zutaten sind übersichtlich gestaltet und kommen ohne viel Schnickschnack aus. Lediglich eine Angabe über die ungefähre Dauer des Rezepts hätte ich mir hier noch gewünscht.
Mein bisheriger Liebling unter den Rezepten: die Kürbiswaffeln und die Kürbisgnocchi! 🧡
Fazit
Ein wunderschönes, ideenreiches Kochbuch rund um den Kürbis, das mit Kreativität, Vielfalt und sympathischem Charme überzeugt. Trotz kleiner Schwächen im Layout und einer etwas spärlichen Bebilderung steckt viel Herzblut und Kochfreude zwischen den Seiten. Perfekt für alle, die im Herbst gern Neues ausprobieren, saisonal kochen und sich vom Kürbis in all seinen Formen inspirieren lassen möchten.
In diesem Unterwasserabenteuer begleiten wir den 11-jährigen Jam bei einer ganz besonderen Schatzsuche, von der mehr abhängt, als es auf den ersten Blick scheint.
Ein Prequel der Animox-Reihe, die ich ...
In diesem Unterwasserabenteuer begleiten wir den 11-jährigen Jam bei einer ganz besonderen Schatzsuche, von der mehr abhängt, als es auf den ersten Blick scheint.
Ein Prequel der Animox-Reihe, die ich jetzt wohl auch lesen muss hehe. Ich bin ganz unvoreingenommen in diese Geschichte gestartet und war von der ersten Seite ab von der Spannung der Geschichte positiv überrascht! Lässt sich super auch ohne Vorwissen lesen und war ein zauberhaftes Abenteuer mit vielen tollen Figuren, einer Menge Humor und noch mehr Geheimnissen.
Ich mochte das Insel- und Unterwasser-Setting, die vielen schnellen Wendungen und das hohe Erzähltempo, die Verstrickungen und den authentischen leicht lesbaren Schreibstil und konnte einmal angefangen gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Jams Entwicklung innerhalb der Geschichte hat mir gut gefallen und ich mochte wie Veränderung hier dargestellt wurde, egal ob es um die Angst geht andere zu enttäuschen oder darum sich darüber klar zu werden, wo man wirklich hin möchte.
Außerdem überzeugt das Buch mit tollem Tiefgang hinter der Geschichte und hebt Werte wie Freundschaft und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Macht hervor, Überzeugungen die man sicher nicht früh genug lernen kann :)
Aimée Carter gelingt es hier wunderbar den Bogen zu spannen zwischen Abenteuer und der coming-of-age-Phase mit all ihren vielfältigen Gefühlen und Ängsten und daraus entsteht eine richtig gute Geschichte, die ich nur wärmstens empfehlen kann!
Als großer Agatha-Christie-Fan hat mich das Setting dieses Weihnachtskrimis sofort angesprochen – eine Zugfahrt voller Geheimnisse, Verdächtigungen und britischem Flair. Schon die Anlehnung an Klassiker ...
Als großer Agatha-Christie-Fan hat mich das Setting dieses Weihnachtskrimis sofort angesprochen – eine Zugfahrt voller Geheimnisse, Verdächtigungen und britischem Flair. Schon die Anlehnung an Klassiker wie den Orient-Express machte mich neugierig, und ich war gespannt, ob Alexandra Fischer-Hunold hier Figuren erschaffen würde, die ähnlich charmant und clever auftreten wie Flavia de Luce oder das Ermittlerduo Wells & Wong.
Erster Eindruck und Stil
Schon auf den ersten Seiten fiel mir der feine, manchmal augenzwinkernde Humor auf, der die Geschichte wunderbar auflockert. Ich musste mehrfach schmunzeln – etwa beim legendären Sandwich mit Senf und Zahnpasta, bei Millies Puderzuckerträumen oder Rachels Bemerkung über die „artfremde Haltung“ ihres Freundes. Solche kleinen Szenen geben dem Buch eine herrlich lebendige Note und zeigen, dass Fischer-Hunold ihr Genre versteht.
Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm, für meinen Geschmack dürfte er stellenweise sogar noch ein bisschen britischer sein, aber insgesamt transportiert er die winterlich-kriminalistische Atmosphäre sehr gut. Besonders das Setting mit seinen winterlichen Zugabteilen, der schneeverhangenen Landschaft und den liebevollen Details (Tartan-Muster musste ich übrigens erst googeln!) hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Figuren und Dialoge
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich Millie, die Hauptfigur. Sie wirkte in manchen Momenten etwas zu kindlich und selbstbezogen – vor allem in Situationen, in denen ich mir mehr Scharfsinn oder Gelassenheit gewünscht hätte. Auch der Gebrauch mancher Jugendwörter („krass“, „voll“) hat für mich nicht ganz natürlich zur Figur gepasst und wirkte leicht deplatziert. Das ist aber sicherlich Geschmackssache – andere Leserinnen werden sich daran vermutlich weniger stören.
Dafür überzeugen die übrigen Charaktere mit interessanten Facetten. Besonders spannend fand ich das undurchsichtige Verhältnis zwischen Tracey und Madelyn und der restlichen Freundesgruppe.
Spannung und Atmosphäre
Die Spannung baut sich angenehm stetig auf. Besonders gelungen fand ich die Idee, mit mehreren Prologen zu starten – das ist ungewöhnlich, hat aber wunderbar funktioniert und sofort Neugier geweckt. Im Verlauf häufen sich die Fragen und Theorien um die Gäste und ihre vielen Geheimnisse, die ähnlich wie bei Christie so wunderbar engmaschig miteinander verstrickt sind.
Die Handlung nimmt bald richtig Fahrt auf (im Gegensatz zum Zug selbst bisweilen, hehe), und spätestens im letzten Drittel konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Verdächtigungen, Wendungen und kleine falsche Fährten halten die Spannung bis zum Ende aufrecht.
Fazit
Bis auf meine kleinen Schwierigkeiten mit Millie habe ich „Nächster Halt: Mord“* sehr geliebt. Der Humor, die winterlich-gemütliche Krimistimmung und die vielen raffinierten Wendungen machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen. Das Finale wird schön klassisch im Stil einer Agatha Christie aufgelöst – logisch, spannend und mit einem Augenzwinkern.
Ein atmosphärischer Weihnachtskrimi mit Charme, Humor und einem nostalgischen Zugticket ins Krimi-Abenteuer. Perfekt für alle, die sich in der Adventszeit mit einem heißen Kakao und einem guten Rätselbuch zurücklehnen wollen.
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐☆ (4/5)
Ein Muss für Fans von klassischen Whodunits mit winterlichem Flair.