Cover-Bild Geniale Frauen, geniale Forschung
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: E. A. Seemann in E. A. Seemann Henschel GmbH & Co. KG
  • Genre: Kinder & Jugend / Sachbilderbücher
  • Seitenzahl: 72
  • Ersterscheinung: 20.10.2025
  • ISBN: 9783690010115
  • Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Frances Durkin, Ute Löwenberg

Geniale Frauen, geniale Forschung

Pionierinnen der MINT-Wissenschaften
Nur Ventura (Illustrator)

GENIALE WISSENSCHAFTLERINNEN UND IHRE ENTDECKUNGEN

Schusssichere Westen, gespaltene Atome, dunkle Materie im All – Frauen waren in der Geschichte der Wissenschaft schon immer ganz vorn dabei. Dieses faszinierende Kindersachbuch stellt 20 MINT-Pionierinnen und ihre bedeutenden Errungenschaften vor: von Tapputi Belatekallim, die im alten Mesopotamien Parfum destillierte, bis zur Ingenieurin Nzambi Matee, die in Kenia nachhaltiges Baumaterial entwickelt. Und dank der Experimente im Mitmachteil entdecken junge Leserinnen und Leser garantiert selbst den Spaß am Forschen!

  • von Alchemie bis Atomphysik: brillante Forscherinnen aus über 3000 Jahren
  • 20 weibliche Vorbilder aus der Wissenschaft
  • mit dabei: Tapputi Belatekallim, Maria Sibylla Merian, Margarete von Steiff, Lise Meitner, Tu Youyou, Nzambie Matee und viele mehr
  • Mach mehr MINT! Stell Fossilien her, bau dir eine Lavalampe, miss etwas Unsichtbares
  • bedeutende Entdeckungen für Kinder ab 8 Jahren erklärt

 

INSPIRIERENDE VORBILDER FÜR DIE NÄCHSTE GENERATION

Wer entschlüsselte die DNA? Wer entwickelte ein Medikament gegen Malaria? Und wer entdeckte den Ichthyosaurus? Das Buch gibt einen vielfältigen Einblick in die Welt der Wissenschaft und weckt dabei die kindliche Neugier und den Forscherdrang. Gleichzeitig rückt es außergewöhnliche Frauen in den Vordergrund, die für ihre bahnbrechenden Erfolge bisher weniger Aufmerksamkeit bekamen als ihre männlichen Kollegen. Mit den vorgestellten Forscherinnen schauen wir uns auch die Utensilien eines Labors genauer an, staunen über die Geheimnisse des Weltalls und lernen, was Mikroorganismen sind. Im umfangreichen Experimentierteil des Buches können sich Kinder ab 8 Jahren selbst an leicht durchzuführende wissenschaftliche Aktivitäten wagen und Kettenreaktionen in Gang setzen oder Geruchstests durchführen.

 

ZUM MITMACHEN: BRÜCKEN BAUEN UND UNSICHTBARES MESSEN

Mit lebendigen, kurzen Texten stellt Autorin Frances Durkin die einzelnen Erkenntnisse und Erfindungen kindgerecht und unterhaltsam vor. Illustratorin Nur Ventura setzt die Wissenschaftlerinnen bei der Arbeit in Szene und macht das vermittelte Wissen farbenfroh anschaulich. Ein kinderleichtes Glossar mit nützlichen wissenschaftlichen Grundbegriffen sowie eine Übersicht der Elemente komplettieren das Buch.
Aus dem Englischen von Ute Löwenberg.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2025

Must-have für alle

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Was für ein großartiges Buch – informativ, inspirierend und wunderschön gestaltet! „Geniale Frauen, geniale Forschung“ zeigt, dass Frauen seit Jahrtausenden bahnbrechende Entdeckungen gemacht und technische ...

Was für ein großartiges Buch – informativ, inspirierend und wunderschön gestaltet! „Geniale Frauen, geniale Forschung“ zeigt, dass Frauen seit Jahrtausenden bahnbrechende Entdeckungen gemacht und technische wie wissenschaftliche Entwicklungen geprägt haben – auch wenn sie in Schulbüchern bislang oft unerwähnt bleiben.

Von Tapputi Belatekallim, der ersten bekannten Chemikerin, bis zur Ingenieurin Nzambi Matee, die in Kenia nachhaltiges Baumaterial entwickelt: Jede der 20 porträtierten Frauen steht stellvertretend für Neugier, Mut und Kreativität. Besonders gelungen finde ich, wie klar und anschaulich die teils komplexen Themen erklärt werden – und das nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die beim Lesen auch noch einiges lernen können. Die Illustrationen von Nur Ventura sind farbenfroh, modern und tragen wunderbar dazu bei, die Geschichten lebendig zu machen. Auch der Fokus auf Diversität hat mir sehr gut gefallen: Hier begegnet man Frauen aus unterschiedlichen Ländern, Epochen und Disziplinen – eine aus meiner Sicht wichtige Erweiterung des klassischen Wissenschaftsbildes.

Ein besonderes Highlight sind die Mitmachexperimente am Ende des Buchs: Sie zeigen, dass Forschen nichts Elitäres ist, sondern Spaß machen kann und mit einfachen, günstigen Mitteln möglich ist. Für mich ist das Buch damit nicht nur ein tolles Geschenk für neugierige Kinder und Erwachsene, sondern sollte auch in Schulen zum Standardwerk werden. Es zeigt, wie selbstverständlich weibliche Forschungsgeschichte Teil der allgemeinen Bildung sein sollte. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Bände geben wird!

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Weibliche Forschungsgeschichte lebendig erzählt

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Es besteht eindeutig noch Nachholbedarf an Büchern über die Errungenschaften von Frauen in Kultur und Wissenschaft. Ihre Werke und Arbeiten sind lange genug unter den Tisch gekehrt, gestohlen oder vergessen ...

Es besteht eindeutig noch Nachholbedarf an Büchern über die Errungenschaften von Frauen in Kultur und Wissenschaft. Ihre Werke und Arbeiten sind lange genug unter den Tisch gekehrt, gestohlen oder vergessen worden. Wunderbar, dass in diesem Bereich endlich auch viel für Kinder und Jugendliche geschrieben wird, so dass die Arbeit dieser Frauen wertgeschätzt wird und gerade die Mädchen motiviert werden.

Frances Durkin hat mit der Illustratorin Nur Ventura hier ein aus dem Englischen übersetztes großformatiges Buch für Kinder ab 8 Jahren verfasst, mit einem speziellen Themengebiet im Zentrum, aus dem Mädchen oft gedrängt worden sind: Die „MINT“-Fachbereiche. MINT ist das Kürzel für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, wichtige Bereiche für wirtschaftliche Innovationen.
Auch in diesen Fachgebieten gibt es eine – oft wenig bekannte - weibliche Forschungsgeschichte.

Im ersten Teil des Buches werden zwanzig Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern, Zeitepochen und Wirkungsbereichen vorgestellt. Ihnen ist gemein, dass sie alle spannende und interessante Vorreiterinnen in den MINT-Bereichen waren. Sie haben ihre Ideen in wichtige Entdeckungen, Entwicklungen und Erfindungen eingebracht, die Menschen bis in die heutige Zeit inspirieren und vielleicht noch im Alltag helfen. Oft genug ist ihr Name auch uns Erwachsenen nicht geläufig.

Die Zeitspanne ist beachtlich, da sie über 3000 Jahre umspannt. Die Reise beginnt mit der ersten Parfümeurin Tapputi Belatekallim in Mesopotamien 1200 v.Chr., deren Namen man in den Keilschriften entdeckte. Sie endet in der Gegenwart bei der Kenianerin Nzambi Matee, die einen günstigen Baustoff aus recyceltem Plastik entwickelte. Die deutschen Vertreterinnen Maria Sibylla Merian und Margarete Steiff werden vermutlich vielen von uns ein Begriff sein.

Jeder Forscherin wird eine abwechslungsreiche und lebendig illustrierte Doppelseite gewidmet. In kurzen Texten werden die Frauen mit biografischen Informationen, ihrem Forschungsgebiet, ihrem Einstieg in die Wissenschaft und ihren Erfolgen vorgestellt. Große Überschriften, überschaubare Texte, schöne Illustrationen und prägnante Labels rufen Aufmerksamkeit hervor und sollten die jungen Leser*innen in der Regel nicht überfordern. Gelegentlich tauchen ein paar schwierige Begriffe auf, die im Glossar am Ende des Buches erklärt werden.

Das Buch punktet mit einem Teil, in dem zu zwölf interaktiven Experimenten eingeladen wird, die immer in bestimmten Bezug zu einer der vorgestellten Forscherinnen steht. Ein Beispiel für diese Mitmachexperimente ist die Konstruktion einer kleinen Brücke, zu der man sich von der Entwicklerin Sarah Guppy (1770-1852) inspirieren lassen kann. Was man dazu braucht? Zwei Bücher, ungekochte Spaghetti und eine Tüte Minimarshmallows. Diese Aktivitäten sind alle mit klaren, bebilderten Anleitungen versehen, so dass eigentlich nichts schiefgehen sollte. So kommt man aus dem (Vor-)Lesen ins Tun.

Bei diesen „MINT-Projekten für Zuhause“ wird oftmals in der Anleitung eine „erwachsene Assistentin oder Assistent“ angefragt. Eine solche erwachsene Begleitung fände ich gerade für das Grundschulalter auch bei den Vorstellungen der „genialen Frauen“ wichtig. So können Fragen gleich geklärt werden.

Ich habe mir das Buch mit einer Grundschülerin angeschaut, die an dem untersten Ende der empfohlenen Altersgruppe steht. In diesen jungen Jahren finde ich es empfehlenswert, sich zunächst jeweils nur auf eine Forscherin mit ihren wegweisenden Arbeiten zu konzentrieren und gemeinsam mit dem Kind ein zugehöriges Experiment im zweiten Teil des Buches zu starten. Die Hinweise im Buch geben den Erwachsenen dazu auch Anregungen.
So greift man öfter zu dem Buch und es bleibt längere Zeit ein spannender Wegbegleiter und kann ermutigen und inspirieren.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

interessante Frauen in der Wissenschaft

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Das Buch „Geniale Frauen, geniale Forschung“ zeigt viele kluge Frauen, die wichtige Entdeckungen gemacht haben. Es ist ein Sachbuch für Kinder und Jugendliche. Die Autorin erzählt von Forscherinnen ...

Das Buch „Geniale Frauen, geniale Forschung“ zeigt viele kluge Frauen, die wichtige Entdeckungen gemacht haben. Es ist ein Sachbuch für Kinder und Jugendliche. Die Autorin erzählt von Forscherinnen aus verschiedenen Zeiten und Ländern.
Beim Lesen haben wir oft gestaunt. So viele Frauen, von denen wir noch nie gehört haben, haben große Dinge entdeckt (wie zum Beispiel die chinesische Nobelpreisträgerin Tu Youyou) – und trotzdem kennt man sie bei uns nicht wirklich. Das Buch gibt ihnen endlich eine absolut verdiente Stimme. Aber auch bekannte Forscherinnen werden vorgestellt, wie zum Beispiel Marie Curie, die mit Strahlung geforscht hat.
Das Buch ist in meinen Augen nicht nur für Mädels interessant, sondern durchaus sicherlich für Jungs.
Der Schreibstil ist passend für die Altersgruppe.
Von uns gibt es eine Weiterempfehlung.

Veröffentlicht am 06.12.2025

Geniale Forscherinnen aus aller Welt

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Das großformatige Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren enthält 20 Porträts von Pionierinnen der MINT-Wissenschaften. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik: alles Bereiche, ...

Das großformatige Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren enthält 20 Porträts von Pionierinnen der MINT-Wissenschaften. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik: alles Bereiche, in denen man mehr von Männern als von Frauen liest. Es wurde Zeit, diese genialen Frauen bekannter zu machen, schließlich verdanken wir ihnen bahnbrechende Erfindungen und Entdeckungen.

Das Buch beginnt mit Tapputi-Belatekallim, die 1200 v. Chr. in Mesopotamien das erste Parfum herstellte. In chronologischer Reihenfolge geht es weiter bis in die Jetztzeit, wo die Physikerin Nzambi Matte (geb. 1982) aus Kenia aus altem Plastik neues Baumaterial herstellt. Dazwischen befinden sich bekannte Namen wie Liese Meitner, Margarethe Steiff und Maria Sybille Merian. Die meisten der vorgestellten Frauen kannte ich jedoch bisher leider nicht.

Auf je einer Doppelseite werden der Werdegang und die geniale Idee der Pionierinnen dargestellt und altersgerecht erklärt. Aussagekräftige Illustrationen lockern den Text auf und tragen zum Verständnis der oft komplexen Zusammenhänge bei. Auch ich habe hier noch einiges gelernt.

Im zweiten Teil des Buches werden die jungen Leser*innen dazu ermutigt, selbst zu experimentieren. 12 Aufgaben geben ihnen dafür vielfältige Anregungen.

Ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen und ihrer Bedeutung rundet das gute Gesamtbild ab.

Ich habe dieses Sachbuch sehr gern gelesen und bin sicher, dass es für Mädchen und Jungen eine Bereicherung ist. Einziger Wermutstropfen ist der schwache Kontrast zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe auf etlichen Seiten. Das erschwert das Lesen und ist ärgerlich, weil vermeidbar.


Veröffentlicht am 05.11.2025

Intelligente Frauen

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Das Buch Geniale Frauen, Geniale Forschung fand ich echt super! Auf jeder Doppelseite wird eine andere Frau vorgestellt, wann und wo sie gelebt hat und was sie geniales erforscht hat. Die Zeichnungen sind ...

Das Buch Geniale Frauen, Geniale Forschung fand ich echt super! Auf jeder Doppelseite wird eine andere Frau vorgestellt, wann und wo sie gelebt hat und was sie geniales erforscht hat. Die Zeichnungen sind echt schön gestaltet und die Infos in kurzen Blöcken geschrieben. Margarete Steiff fand ich toll mit ihren Plüschtieren. Ihr Motto: Für Kinder ist nur das Beste gut genug! Aber die meisten Frauen kannte ich tatsächlich nicht. Z.B. Rosalind Franklin die mit dem Foto 51 zum wichtigsten Foto der Welt beitrug. Leider wurde sie zu Lebzeiten nicht für ihre Errungenschaften geehrt. Den Nobelpreis hat jemand anderes bekommen. Super sind auch die praktischen Versuche zum selber nachmachen. So ist es für Kinder nicht nur Informativ sondern macht viel Spaß, wenn sie z.B. eine Lavalampe nachbauen können.
Man hätte vielleicht noch etwas übersichtlicher auf der Seite die jeweilige Erforschung herausheben können. Beim schnellen Durchblättern muss man erst wieder lesen, was es denn genau war.
Also sehr zu empfehlen, besonders für wissenschaftlich interessierte Kinder!

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