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Veröffentlicht am 16.11.2025

Hat mich sehr überrascht - ich liebs!

Falling for No. 89
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wenn du irgendwelche Leute auf der Straße fragst, was sie über die Kleindstadt Ojai in Kalifornien denken, dann werden sie sagen, dass sie ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wenn du irgendwelche Leute auf der Straße fragst, was sie über die Kleindstadt Ojai in Kalifornien denken, dann werden sie sagen, dass sie magisch sei.

Das Cover finde ich richtig richtig schön, der Zeichenstil ist genau meins und es sieht so süß aus! Außerdem liebe ich die Farben von dem Buch sehr.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Kayce’s und auch aus Shaila’s Sicht gibt, wodurch man die beiden besser verstehen kann und sich in sie hineinversetzen kann.

Zu Beginn lernt man Shaila kennen, die als Studention bei dem L.A. Vipers im Medizinteam eine Ausbildung machen darf. Sie ist nicht ganz uneigennützig dort, denn Kayce, ein Spieler, war ihr früherer Schwarm und Bruder ihrer besten Freundin, bis er überstürzt aus der Kleinstadt Ojai geflohen ist. Zuerst ist er gar nicht begeistert sie zu sehen, doch schon bald nähern sie sich wieder an.

Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich leicht gefallen. Ich mochte Shaila sofort und auch ihre Unsicherheiten haben sie schnell greifbar gemacht. Bereits in den ersten Kapiteln wird klar, dass sowohl Shaila als auch Kayce mit Problemen zu kämpfen haben und allein das hat mich schon neugierig auf den Rest des Buches gemacht.

Shaila fand ich gut gemacht, sie hat Unsicherheiten, weiß aber auch um ihre Stärken und setzt diese gezielt ein. Bei Kayce hat sie nicht sofort alle Karten auf den Tisch gelegt, wieso sie eigentlich da ist, das mag nicht die richtige Entscheidung gewesen sein, aber es hat in dem Moment geholfen. Ich konnte ihre Handlungen immer gut nachvollziehen und für mich hat sie auch nie wirklich übertrieben.

Kayce fand ich sehr spannend. Er ist Sportler, erfolgreich und beliebt. Doch man merkt auch schnell, dass er doch einige Probleme hat, allein schon, weil er verpatzter Fang von einem Match immer wieder angesprochen wird und ihn aus der Fassung bringt. Es wird schnell klar, was sein eigentliches Problem ist, man merkt aber auch, wie fordernd der Sport ist und wie wenig er sich etwas zu sagen traut, aus Angst, seinen Job zu verlieren. Als Charakter fand ich ihn sehr gelungen und auch menschlich ist er top, kein Bad Boy, kein Arsch, einfach ein netter Kerl, der nichtmal überheblich ist.

Ich habe nun länger nicht wirklich Romance gelesen, weil es sich immer wie das Gleiche liest und besonders bei Sports-Romance ist das oft der Fall. Bei dem Buch habe ich aber schnell gemerkt, dass es mir gefallen wird und sich von anderen Büchern abhebt. Allein schon wegen dem Setting, wir haben einen Spieler und eine Medizinstudention, die in seinem Team aushilft. Ich bin ein großer Fan von Ärzten oder angehenden Ärzten in Büchern und so habe ich mir auch hier gefreut. Es gibt immer wieder medizinische Einsätze für Shaila und sie kann neues Wissen erlernen. Der Teil kam nicht zu kurz, hat aber auch nicht Überhand genommen. Mit ihrem Wissen kann sie auch Kayce gut unterstützen und ihm helfen.

Die Themen in dem Buch sind ernst und gut umgesetzt. Ich habe mir eigentlich eine lockere Geschichte erwartet, aber das war es nicht immer. Die Autorin bespricht die Themen gut und setzt sich auch damit auseinander. Probleme lösen sich nicht einfach in Luft auf und das hat mir besonders am Ende gut gefallen. Man erfährt wieso Kayce gegangen ist und alles drum herum, und dann rückt der Grund nicht einfach in den Hintergrund und alles ist gut, sondern es wird aktiv an einer Lösung gearbeitet und das braucht Zeit. So geht die Autorin auch mit anderen Themen um und es wird gezeigt, dass es ok ist, dass man sich Hilfe sucht und nicht alles allein durchstehen muss. Es wird auch gezeigt, dass sich manche Probleme nicht von einem Tag auf den anderen lösen lassen und das fand ich sehr gut. Ich war überrascht, wie sensibel mit solchen Themen umgegangen wird.

Abgesehen davon gab es aber natürlich auch eine LIebesgeschichte. Kayce und Shaila kennen sich schon von früher und Shaila war schon lange in Kaycer verliebt. Jetzt starten sie eher als Freunde und erst mit der Zeit kommen sie sich näher. Die Entwicklung, die ihre Beziehung durchgemacht hat, fand ich gelungen, man konnte als Leser nachvollziehen, wieso da jetzt Gefühle sind. Die beiden sind richtig süß zusammen. Was mir noch super gut gefallen hat war, dass es keine wilden intimen Szenen gab, das hätte auch gar nicht zu dem Buch gepasst. Es wirkte so einfach richtig.

Über die beste Freundin und Schwester von Kayce muss ich aber auch noch ein Wörtchen verlieren. Ich habe ihren Namen schon vergessen, aber ich hasse die Person. Durch Rückblicke (welche übrigens cool waren, man erfährt dadurch mehr aus der Vergangenheit von Kayce und Shaila) wird klar, dass diese Freundin nie sonderlich gut zu Shaila war. Bei Treffen hat sie immer andere Freunde eingeladen, immer war Shaila an zweiter Stelle und sie hat sie auch gedrängt, ein Treffen mit Kayce zu arrangieren, was Shaila nicht wollte, weil Kayce nicht so weit war. Ich finde sie ist eine schreckliche Person und Freundin.

Am Ende konnte man das Drama schon vorhersehen, wobei alle Probleme der Hauptfiguren eingearbeitet wurden und es dadurch realistischer wirkte. Es war nicht übertrieben, nicht zu wenig, genau richtig, dass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen.

Fazit:

Das Buch hat mich in jeder Hinsicht positiv überrascht. Es hat eine ungeahnte Tiefe, wunderschöne Momente, ernste Themen und eine süße Liebesgeschichte. Shaila und Kayce haben mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und nun möchte ich die anderen Teile der Reihe natürlich auch lesen. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2025

Episch

Die Drachenatem Chroniken: Kompendium der Macht
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Donnerndes Gebrüll riss Lado aus der Benommenheit.

Das Cover finde ich einfach genial, ich bin richtig verliebt und hätte das Buch allein ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Donnerndes Gebrüll riss Lado aus der Benommenheit.

Das Cover finde ich einfach genial, ich bin richtig verliebt und hätte das Buch allein deswegen schon gerne als Print im Regal. Ich nehme an, dass die Figur darauf Varim sein soll, denn er sieht in meinem Kopf dieser Figur ähnlich. Dann natürlich der Drache, denn Drachen spielen eine große Rolle in dem Buch.

Der Schreibstil des Autors war gewohnt gut zu lesen, er schafft es immer mich richtig in das Buch zu reißen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei es drei Charaktere gibt, auf die sich abwechselnd konzentriert wird. Die grandiosen Beschreibungen haben mich in das Buch entführt und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Kastan, Jeva und Varim kennen, drei Personen, deren Wege sich noch nie gekreuzt haben. Kastan soll der neue Lord werden, wird durch einen Putsch aber verstoßen und gerade Varim, ein Ordensritter, hilft ihm. Jeva, seine Verlobte, versucht in der Zwischenzeit mehr Wissen aufzubauen und will das Land damit besser machen.

Der Einstieg in das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Der Prolog ist super spannend aufgebaut, denn man liest vom Krieg und den Ewigen, die diesen beendet haben. Dies ist auch der Ursprung des Kompendiums der Macht, welches im Mittelpunkt des gesamten Buches steht. Man wird also richtig neugierig und möchte natürlich wissen, wie es weiter geht, zumindest ging es mir so.

Kastan ist noch recht jung, er ist noch nichtmal erwachsen und doch handelt er oftmals schon so, weil er erwachsen werden musste. Sein gutes Herz behält er sich das ganze Buch über, erlangt aber auch andere nützliche Fähigkeiten. Ich mochte ihn sehr gerne, denn immer wieder kommt durch, dass er einfach noch ein verängstiges Kind ist, das hat ihn als Figur greifbar gemacht.

Varim war mein Liebling in dem Buch. Er ist rau, gemein, zielorientiert und doch besorgt, wenn es sein muss. Er verrät den Orden indem er Kastan aufnimmt und denkt nicht weiter über die Konsequenzen nach. Ich fand ihn als Charakter mega cool und interessant und ich hoffe, dass man von ihm noch mehr lesen wird, in den nächsten Teilen.

Jeva mochte ich auch, wobei ihr Handlungsstrang meist am zähesten war. Dafür kann sie aber nichts, denn ihr Charakter war gut ausgearbeitet. Sie ist klug, ehrgeizig und traut sich auch ihre Meinung zu sagen und sich gegen starke Männer aufzulehnen. Ich fand sie interessant und mochte sie insgesamt gerne.

Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich bei dem Buch einlassen würde und bekommen habe ich ein grandioses Fantasy-Werk. Wie man es von dem Autor gewohnt ist bekommt man eine detailreiche Welt mit einer wirklich guten Geschichte, die durchgehend spannend bleibt. Meist, wenn es mehrere Figuren gibt, ist eine Sichtweise immer etwas fader als die anderen, hier fand ich Jeva’s Handlungsstrang meist nicht so aufregend, was daran lag, dass ihre Waffe Wissen und nicht körperliche Stärke ist. Ich mochte ihre Kapitel, da wurde die Geschichte immer etwas ruhiger und man bekommt dadurch als Leser viele Informationen.

Besonders gefallen hat mir die Idee mit dem Drachenatem, der dem Benutzer mehr Macht verleiht. Bei Varim war das ziemlich cool zu lesen, denn er ist ohne diesen schon ein großer Krieger und mit dem Drachenatem ist er fast unbesiegbar. Mit der Zeit lernt man auch, wieso es den Orden gibt und was deren Aufgabe ist. Ich fand es gut, dass die Informationen häppchenweise kamen und nicht alles auf einmal.

Wer auf eine Liebesgeschichte hofft wird hier enttäuscht, es gibt zwar einen kleinen romantischen Handlungsstrang, der aber keinen großen Teil einnimmt und auch keine wichtige Rolle spielt. Ich fand es ausreichend, denn mehr hätte auch gar nicht zu dem Buch gepasst.

Dann gibt es natürlich auch Drachen. Einerseits haben wir die Flugdrachen, die eigentlich nur zur Fortbewegung genutzt werden und dann gibt es noch kleine Drachen, die auch sprechen können und sowas wie Gefährten von den Charakteren sind. Diese fand ich wirklich süß, obwohl sie auch anders können. Zu Beginn liest man von den Ewigen, die ebenfalls Drachen sind. Man merkt also, dass diese einen großen und wichtigen Teil des Buches einnehmen.

Für mich wurde die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil immer irgendwas passiert oder irgendwelche Geheimnisse aufgedeckt werden. Besonders die letzten Kapitel fand ich genial und konnte da gar nicht mehr aufhören zu lesen. Man wartet durchgehend darauf, dass sich die Handlungsstränge endlich verbinden und wie das passiert fand ich wirklich gut. Die Ereignisse, die zu diesem Zeitpunkt führen, waren unerwartet und überraschend. Das Ende beantwortet viele offene Fragen und macht doch auch Lust auf den nächsten Band.

Fazit:

Ich wurde sehr überrascht von dem Buch, denn es hat mir noch mehr als angenommen gefallen. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und haben doch super zusammen gepasst. Die Geschichte war gut durchdacht und blieb durchgehend spannend. Ich will auf jeden Fall mehr von Varim lesen, denn der ist supercool. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2025

Von fake zu echt

Wild Side
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich höre, wie es an der Tür klingelt. Und bleibe sitzen.

Das Cover finde ich wieder sehr schön, mit den Elementen aus dem Buch darauf, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich höre, wie es an der Tür klingelt. Und bleibe sitzen.

Das Cover finde ich wieder sehr schön, mit den Elementen aus dem Buch darauf, sieht es irgendwie hübsch aus. Einerseits haben wir Rose Hill und dann noch die Maske, welche sich auf Rhys bezieht und das Paar, welches sich mehr auf Tabitha, aber auch auf beide irgendwie bezieht.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut zu lesen und ich kam schnell durch das Buch. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es sowohl Kapitel aus Rhys‘ als auch aus Tabithas Sicht gibt. Wie immer fand ich die Gefühle sehr gut beschrieben und ich konnte mit den beiden mitfiebern.

Zu Beginn lernt man Rhys kennen, der der Schwester von Tabitha und ihrem Sohn ein zu Hause vermietet. Als Erika aber stirbt bekommt Rhys das Sorgerecht, doch Tabitha will um ihren Neffen kämpfen und so kommt es zu einer Fake-Hochzeit, damit die beiden für Milo da sein können. Und irgendwann ist es gar nicht mehr so fake.

Der Einstieg in das Buch ist recht düster. Erika hat Suchprobleme und das merkt man gleich zu Beginn, da Tabitha bei Rhys auftaucht und ihm sagt, wenn es Probleme gibt soll er sie anrufen. danach gibt es einen Zeitsprung zur Gegenwart, in der Erika schon tot ist und nun Milo zu Tabitha kommt. Das gesamte Setup fand ich spannend und man merkte schnell, dass Rhys sehr viel an Milo liegt und dass er Erikas Wunsch in Ehre halten will, darum versucht er sich mit Tabitha anzufreunden, diese glaubt aber, dass er Erika schlecht behandelt hat. Eine wahre Zwickmühle also.

Tabitha fand ich als Tante wirklich toll. Sie kümmert sich liebevoll um Milo und sucht sich professionelle Hilfe um ihm die Situation zu erklären. Obwohl sie selber trauert zeigt sie das in seiner Gegenwart nicht und ist für ihn stark. Ansonsten ist sie auch ein Sturkopf, witzig und loyal. Ich mochte sie auf anhieb und konnte auch verstehen, dass sie sauer auf Rhys ist, denn für sie sah es so aus, als hätte er Erika aus dem Haus geworfen und als wäre die deswegen wieder abgerutscht.

Rhys war einfach genial. Er ist liebevoll, liebt Milo mit seinem ganzen Herzen, obwohl sie nichtmal verwandt sind und kümmert sich auch um Tabitha, obwohl sie nur die Tante von Milo ist. Seinen Job fand ich auch cool und ich mochte es, dass dieser einen so großen Teil von dem Buch einnimmt. Rhys hat viele verschiedene Seiten aber im Grunde ist er ein wirklich guter Kerl, was immer deutlicher wird, je länger er bei Tabitha ist. Dass er nicht sofort auf sein Recht bestanden hat und Milo mitgenommen hat, sondern gemeinsam mit ihr eine Lösung sucht, sagt schon alles.

Elsie Silver schreibt einfach gut Bücher und ich mochte bis jetzt noch alle von ihr, die ich gelesen habe. Darum hatte ich große Hoffnungen als ich mit dem hier begonnen habe und wurde auch nicht enttäuscht. Normalerweise bin ich kein Fan von Single-Dads oder allgemein Kindern in Büchern, aber bei der Reihe ist es anders. Die Kinder sind zwar da, aber es geht trotzdem mehr um die Liebesgeschichte als um sonst was. Außerdem schreibt sie die Kinder wirklich süß, sodass ich die gar nicht nicht mögen kann. Rhys ist als sozusagen Single-Dad keine Ausnahme. Ich fand es wirklich schön, wie er sich um Milo kümmert, wie sehr Milo ihn mag und ihre Verbindung immer mehr wachsen zu sehen.

Die Liebesgeschichte ist natürlich der Mittelpunkt des Buches und diese wurde auch sehr gut umgesetzt. Tabitha mag Rhys nicht und er versucht alles, dass sie ihn mag, weil das für Milo einfach besser ist und er sich so ein Bild machen kann, ob er das Sorgerecht abgeben sollte. Nach der Hochzeit verhält er sich auch wie ein Ehemann und kümmert sich liebevoll um Tabitha, obwohl sie in getrennten Betten schlafen und eigentlich nur sowas wie Freunde sind. Bei ihm merkt man schnell, dass sich da Gefühle anbahnen, bei ihr kommt das erst langsam hervor. Die Geschwindigkeit von der Beziehung hat genau gepasst und ich habe so gehofft, dass sich Erika, selbst wenn sie schon tot ist, nicht zwischen die beiden stellt.

Was ich auch gut fand war, dass es keine Drama zwischen ihnen gab. Sie haben offen und ehrlich miteinander gesprochen und somit immer gleiche alles aus der Welt geschafft. Auch das Drama am Ende war nicht auf Misskommunikation zurückzuführen, was gut war. Es hat in Betracht von Rhys Job sehr gut gepasst und ich fand es toll in das Buch eingeflochten. So sollte das große Drama am Ende von Liebesromanen geschrieben werden!

Das Ende selber fand ich schön. Für mich fast schon ein bisschen zu kitschig, aber es wurden alle offenen Fragen geklärt und Rhys als auch Tabitha konnten mit der Vergangenheit und vor allem mit Erika abschließen. Obwohl Erika schon von Beginn an tot war, war sie ein konstanter Teil des Buches. Einerseits ist sie Milos Mutter, da ist es klar, dass über sie gesprochen wird, aber auch Rhys und Tabitha reden über sie und beide haben eine ganz andere Erika gekannt. Bis zum Ende hin habe ich Erika schon gehasst, aber ich war froh, dass sie Tabitha doch noch einen kleinen Einblick in die Gedanken ihrer Schwester kriegen konnte und somit auch einen Abschluss für sich geschaffen hat.

Fazit:

Wie immer war das Buch toll. Ich liebe den Schreibstil und die Ideen von Elsie Silver sehr und mich stören nichtmal die Kinder in dem Buch. Rhys und Tabitha sind ein richtig cooles Gespann und ich hoffe, dass sie im vierten Teil wieder vorkommen, denn von ihnen hätte ich gern noch mehr gelesen. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Ich brauche Band zwei!

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag und Vorablesen für das Rezensionsexemplar!

Ich kann dem Tod nicht ewig entkommen.

Das Cover finde ich richtig cool, wenn ich bin ein Fan von Schwertern oder Dolchen ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag und Vorablesen für das Rezensionsexemplar!

Ich kann dem Tod nicht ewig entkommen.

Das Cover finde ich richtig cool, wenn ich bin ein Fan von Schwertern oder Dolchen auf dem Cover. Die Verzierungen sind schön und allein schon das Cover hat mir Lust auf das Buch gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Rens als auch aus Scars Sicht gibt. Die Actionsezenen waren wirklich gut beschrieben und ich konnte mir alles bildlich vorstellen, ansonsten fliegt man nur so durch die Seiten.

Zu Beginn lernt man Scar, eine Diebin kennen. Als sie auf einem Raubzug zufällig vor die Füße des Königs, Ren, stolpert, bietet der ihr einen Deal an. Da sie dämonische Kräfte hat und ihr Aussehen verändern kann, soll sie die kürzlich getötete Verlobte von ihm spielen und darf dafür weiterleben. Zuerst will sie nur diesen Job erledigen und dann abhauen, doch schon bald blickt Scar hinter Rens Fassade und merkt, dass noch viel mehr in ihm steckt, als sie glaubte.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen und ich hab die ersten 200 Seiten sofort an einem Stück gelesen. Man lernt Scar und Ren kennen, erfährt, was die beiden so treiben und dadurch, dass das Buch mit dem Raub startet, geht es auch gleich rasant los, ohne lange Erklärungen. Ganz zu Beginn findet man ein Glossar, in dem man immer wieder nachlesen kann, sowas finde ich besser als einen wilden Info-Dump.

Scar mochte ich sehr gerne. Sie weiß ihre Kräfte gut einzusetzen und sieht aber auch die Notwendigkeit für ihren Pakt. Außerdem ist sie stur und eigensinnig, was sie nicht immer in die besten Lebenslagen bringt. Ich mochte ihre Art aber, wie sie sich selbst vom König nichts sagen ließ und selbst Dinge in die Hand genommen hat, wenn ihr etwas zu langsam ging.

Ren hingegen wirkt ruhig und besonnen, was man als König auch sein muss. Trotzdem wirkt er bei Scar wie ein anderer Mensch und zeigt seine verletzliche und nicht so souveräne Seite. Dadurch wirkte Ren menschlicher und ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen. Dass er Geheimnisse hat war nicht verwunderlich, man kann als Leser gut miträtseln, was nun in seinem Kopf vorgeht.

Auf das Buch war ich allein schon durch den Klappentext neugierig und es hielt auch meinen Erwartungen stand. Dadurch, dass es sofort los geht ist es spannend und interessant, man will wissen, wie es weiter geht. Obwohl das Buch doch recht lang ist, kam bei mir nie Langeweile auf und ich habe es in zwei Tagen gelesen, das sagt schon alles.

Ein bisschen gefehlt allerdings hat mir das Worldbuilding. Man weiß, dass es verschiedene Ringe gibt, in denen die Menschen verschiedenen Arbeiten nachgehen und dann natürlich das Schloss und das gesamte Anwesen. Rundherum liegen andere Länder, aber irgendwie auch Dämonen. Das habe ich nicht ganz verstanden, wo die Dämonen nun herkommen und wo die leben. Eine Karte der Welt wäre hier sehr hilfreich gewesen, denn so konnte ich mir gar nichts vorstellen. Auch die Beschreibungen waren eher vage und haben mir nicht dabei geholfen. Das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.

Die Dämonen in dem Buch fand ich hingegen cool. Es gibt verschiedene Arten, manche sind intelligenter als andere und man trifft auf einige verschiedene Arten im Laufe des Buches. Wieso die nun so besessen davon sind Ren zu töten und sein Land einzunehmen blieb mir schleierhaft, es hörte sich auf jeden Fall wie ein längerer Krieg an. Die Angriffe der Dämonen selbst waren wirklich gut geschrieben und spannend, sie haben nicht zu viel Raum eingenommen, waren aber doch genug.

Neben den Dämonen gibt es auch noch Intrigen am Hof und andere Bedrohungen, die von Menschen kommen. Nicht jeder ist mit der geplanten Hochzeit glücklich und durch andere Komplotte gibt es immer wieder spannende Gespräche und Geheimnisse, die aufgedeckt werden. Die Mischung hat mir gut gefallen und ich habe bis zum Ende mitgerätselt, wem man nun vertrauen kann und wem nicht.

Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mir gut gefallen hat. Sie entwickelt sich langsam und es geht nicht von einem Tag auf den anderen. Man spürt richtig, wie sich die Gefühle entwickeln und kann das als Leser gut nachvollziehen. Zwischendurch gibt es auch ein wenig Drama, welches aber immer gut gepasst hat. Ich fand es nie übertrieben oder zu viel.

Das Ende war dann ein richtiger Schocker, denn hier passierte so viel und alles davon war auch noch so spannend. Nicht alles davon kam überraschend, mit manchen Dingen habe ich gerechnet, aber es war doch auch ein großer Knall dabei der mir sofort Lust auf den zweiten Band gemacht hat. Wenn man so weit in dem Buch ist, ist eigentlich klar, was passieren wird, und trotzdem hat es die Autorin geschafft eine Wendung einzubauen, die ich nicht habe kommen sehen. Vielleicht hätte ich er erahnen können, denn im nachhinein betrachtet gab es kleine Hinweise, die ich zu dem Zeitpunkt aber nicht als solche wahrgenommen habe. Jetzt freue ich mich jedenfalls auf den zweiten Teil!

Fazit:

Das Buch hat meine Erwartungen erfüllt, ich flog nur so durch die Seiten und habe mit Scar und Ren mitgefiebert. Besonders Ren in seiner Rolle als König hat mir unglaublich gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr aus seiner Sicht gelesen, denn seine Kapitel waren einfach nur grandios. Die Geschichte punktet mit Action, Spannung und natürlich den Charakteren. Ich bin sehr begeistert und kann da auch über das Worldbuilding, welches mir gefehlt hat, hinwegsehen. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Ein Buch im Buch, einfach gut

Not in My Book
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Meinung:

Erster Satz: Meine Mum hat mir immer geraten: Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sag besser gar nichts.

Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Ich mag die Farben und wie alles zusammenspielt, ...

Meinung:

Erster Satz: Meine Mum hat mir immer geraten: Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sag besser gar nichts.

Das Cover gefällt mir unglaublich gut. Ich mag die Farben und wie alles zusammenspielt, außerdem sehen die Charaktere sehr passend aus. Der Stil ist genau meins.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Rosie, wodurch man sie sehr gut kennen lernt. Ich mochte die Beschreibung der Gefühle und wie veträumt Rosie wirkt, das hat die Autorin wirklich gut hinbekommen.

Zu Beginn lernt man Rosie und Aiden kennen, die im gleichen Kurs sind, doch sich immer anzicken. Als ihre Professorin genug davon hat trägt sie ihnen auf ihr nächstes Projekt gemeinsam zu schreiben. Ein Liebesroman ohne Happy-End. Beide sind nicht begeistert, fügen sich aber, da sie sonst aus dem Kurs fliegen. Beim Schreiben merken sie, dass sie sich gar nicht so sehr hassen, wie sie gedacht haben.

Der Einstieg in das Buch ist mir super leicht gefallen, was einerseits am sehr guten Schreibstil, als auch an den Figuren selber lag. Ich mochte sie sofort und wollte auch sofort wissen, wie sich die Geschichte entwickelt, denn auf den ersten Blick sind sie Feinde und können sich nicht ausstehen.

Rosie fand ich toll. Sie liebt Liebesromane und will solche auch schreiben. Durch ihre Überzeugung sucht sie natürlich auch im echten Leben ihren Traumprinzen, der bis jetzt noch nicht dabei war. In vielen Szenen, auch wenn sie mit ihren Freunden spricht, kommt durch, dass sie hoffnungslos romantisch ist. Ich mochte ihre positive Einstellung. Abgesehen davon kann sie aber auch bissig sein, wenn jemand anderer Meinung ist als sie und sie vertritt ihre Meinung sehr stark.

Aiden wirkte zuerst wie der totale Arsch, wobei ich ihn schon auch interessant fand. Wieso kritisiert er alles, was Rosie schreibt und was hat er gegen Romance? Im Laufe des Buches wurde er mir immer sympathischer, auch wenn er nicht immer wie ein Traumprinz wirkt. Irgendwann mochte ich ihn aber und auch seine Art hat sich geändert. Er kann dich lieb sein, wenn er will.

Die Geschichte hat mir super gut gefallen. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, nach den Jahreszeiten in denen der jeweilige Abschnitt spielt. Für mich hat das gut zum Buch gepasst. Ein weiteres tolles Detail war, dass man nach jedem Kapitel einen kurzen Ausschnitt aus dem Buch, welches die beiden zusammen schreiben, zu lesen bekommt. Ich gebe zu, dass ich dieses Buch auch sehr gerne gelesen hätte, denn die Ausschnitte allein haben mir schon Lust darauf gemacht.

Die Idee von dem Buch war toll, dass die Charaktere zusammen ein Buch schreiben hebt die Geschichte von anderen Liebesromanen ab. Immer mal wieder liest man wie Rosie oder Aiden ein bisschen an ihrem Buch schreiben, oder zusammen eine Szene schreiben. Diese Teile sind durch eine andere Schriftart gekennzeichnet und haben mir wirklich gut gefallen. Die beiden haben große Teile ihrer eigenen Geschichte in dem Buch verwendet und oftmals wurde das Buch als Stilmittel verwendet, wenn Aiden oder Rosie etwas zu sagen hatten und es leichter war, dies durch ihre Charaktere zu sagen als direkt. Ich fand das einfach toll und es hat richtig viel Spaß gemacht ihre gemeinsamen Schreibsessions zu lesen.

Das Setup für die Liebesgeschichte war da natürlich gegeben und das Buch ist wirklich slow slow burn. Trotzdem fand ich nicht, dass es sich irgendwie gezogen hat oder langweilig wurde, einfach weil die Charaktere so toll waren und es immer etwas neues gab, sei es nun in ihrem Buch oder in ihrem echten Leben. Rosie und Aiden haben sich langsam angefreundet und haben ihren jahrelangen Streit beiseite gelegt. Ich fand es wirklich schön zu lesen, wie sich näher kommen und merken, dass sie gar nicht ganz so unterschiedlich sind.

Mit der Zeit wird aus der Freundschaft mehr, und ich fand es genau richtig so. Ihre Liebe entwickelt sich langsam, ich fand es perfekt. Obwohl ich nicht immer dachte, dass sie als Paar gut funktionieren, haben sie mir immer öfters das Gegenteil bewiesen. Besonders Aiden hat mich da überrascht, denn er hat in gewissen Situationen Dinge gesagt und getan, die gar nicht zu ihm gepasst haben. Das hat mich ein bisschen rausgebracht, aber es war zum Glück nicht so schlimm.

Am Ende gibt es dann noch ein Drama, welches man vorhersehen konnte. Es wurde nicht ganz so subtile Hinweise gestreut und als Leser konnte man sich schon denken, was hier passieren wird. Was mich hier sehr gestört hat war das Verhalten von Aiden. Er stellt sich quer und stößt Rosie von sich, verhält sich wie der größte Arsch auf Erden und hat mich damit wirklich böse gemacht. Die Reaktion von Rosie selbst fand ich dann etwas übertrieben, dass sie eine Auszeit braucht hätte ich verstanden, oder etwas Zeit, aber sie hat den ganz wilden Weg gewählt. Das fühlte sich für mich wie künstliches Drama an und das Buch hätte das nicht gebraucht. Auch der Epilog war mir persönlich zu viel, alles davor hätte als Ende ausgereicht.

Fazit:

Das Buch hat mich so sehr überrascht, ich fand es einfach so gut geschrieben und durch die Idee mit dem Buch in dem Buch hat es sich auch von anderen Liebesromanen abgehoben. Für mich waren Rosie und Aiden einfach perfekt und ich hatte viel Freude mit den beiden. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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