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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2025

Und wieder eine geniale Fortsetzung

Mörderfinder – Stimme der Angst
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Auf einer Beerdigung steht Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die seiner großen Liebe Jennifer Sommer zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber Jennifer ist seit fünf Jahren tot. Und ...

Auf einer Beerdigung steht Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die seiner großen Liebe Jennifer Sommer zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber Jennifer ist seit fünf Jahren tot. Und Max gibt sich noch immer die Schuld daran.
Die Begegnung lässt ihm keine Ruhe, und er spricht die Unbekannte an. Sie ist ebenso erstaunt wie er, es gibt keine Verbindung zu Jennifer.
Obwohl Max mit aller Macht versucht, das Vergangene ruhen zu lassen, gelingt es ihm nicht. Es ist alles wieder da, das alte Trauma, die inneren Dämonen.
Nie wieder wird ein Mensch seinetwegen sterben. Das hat er sich geschworen. Und doch scheint sich genau das zu wiederholen. Denn nur kurze Zeit später verschwindet jemand aus seinem Umfeld. Und Max wird zurückkatapultiert in den Keller, in dem er einst Jennifer fand, und jede Hilfe zu spät kam.

„Mörderfinder – Stimme der Angst“ ist der vierte Band von Arno Strobels Reihe um den Ermittler Max Bischoff. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Mit dem Hintergrundwissen der anderen Bücher, wird es aber noch spannender.
Ich hätte nicht gedacht, dass Strobel wieder eine so geniale Fortsetzung raushauen kann aber er kann.
Max wird dieses Mal von den Dämonen seiner Vergangenheit gejagt. Er begegnet einer Frau, die seiner verstorbenen Freundin Jennifer extrem ähnlichsieht. Ich kenne die Bücher noch nicht, in denen die Ereignisse um Jennifer passieren, aber ich hatte nicht das Gefühl, das mir Wissen fehlen würde.
Aber nicht nur, dass Max mit seinem Verlust konfrontiert wird, auch die Polizistin Jana, die er immer mehr ins Herz schließt und sein guter Freund und Kollege Böhmer werden von einem gefährlichen Täter ins Visier genommen, der scheinbar Max schaden will.
Max bekommt wieder Unterstützung von Marvin Wagner und auch dieses Mal ist er eine richtige Bereicherung. Ich mag den kauzigen Wissenschaftler.
Der Fall ist spannend, verworren und actiongeladen. Die Auflösung habe ich nicht kommen sehen und bin sehr zufrieden damit.
Die Max Bischoff Reihe ist ein echtes Highlight der Thrillerecke.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Interessantes Dorfsetting

Mörderfinder – Mit den Augen des Opfers
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Damit hat Fallanalytiker Max Bischoff nicht gerechnet. Keine andere als die Leiterin des KK 11 in Düsseldorf, Polizeirätin Eslem Keskin, die bislang kein gutes Haar an ihm gelassen hat, bittet Max um Hilfe.
Er ...

Damit hat Fallanalytiker Max Bischoff nicht gerechnet. Keine andere als die Leiterin des KK 11 in Düsseldorf, Polizeirätin Eslem Keskin, die bislang kein gutes Haar an ihm gelassen hat, bittet Max um Hilfe.
Er soll in dem kleinen Weinort Klotten an der Mosel inoffziell in einem nie gelösten Vermisstenfall ermitteln. Keskin ist in ihrem privaten Umfeld auf neue Hinweise zu dem über zwanzig Jahre alten Fall gestoßen und hofft, dass es Max gelingt, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Doch kaum vor Ort ereignet sich ein Mord. Max ist bald an etwas dran, aber ignoriert alle Warnungen. Eine Entscheidung, die ihn das Leben kosten könnte …

„Mörderfinder – Mit den Augen des Opfers“ ist der dritte Band von Arno Strobels Reihe um den Ermittler Max Bischoff. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
Auch in Band drei hat mich Strobel direkt abgeholt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Ausgerechnet Eslem Keskin, die Chefin des KK11, bittet Max Bischoff um seine Hilfe.
Ich muss sagen, sie geht mir zwischendurch ganz schön auf den Zeiger, aber irgendwie gibt das der Sache noch ein paar Kanten, die passen.
Neu dabei ist die junge Polizistin Jana und nicht ganz neu aber dieses Mal mehr eingebunden, ist der Psychologe und Schriftanalytiker Marvin Wagner. Eine tolle, leicht skurrile Figur, die eine super Ergänzung zu Max und Böhmer darstellt.
Das Dorfsetting hat mir gut gefallen. Ich mag die Geschichten, die in diesen kleinen verschwiegenen Dörfern spielen, wo alle den Mund halten, bis dann doch mal einer redet und alles auseinanderfällt.
Auch dieser Fall hier ist wieder richtig verworren und besonders, als die zuständigen Ermittler eintreffen und deren Chef auch nicht ganz korrekt scheint, wird es noch interessanter.
Von Anfang bis Ende habe ich mitgerätselt und war mit Spannung dabei.
Das Ende ist gelungen und konnte mich überzeugen. Klasse Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Verschiebt die Perspektive

Tamar - Wie Gottes Berufung dem Leben Bedeutung gibt
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Ausgeschlossen, verraten, sich selbst überlassen, allein. Tamar hätte den Weg der Verbitterung wählen können. Doch sie entschied sich für Mut und Entschlossenheit. Und Gott hat sie gesehen!
Nicola Vollkommer ...

Ausgeschlossen, verraten, sich selbst überlassen, allein. Tamar hätte den Weg der Verbitterung wählen können. Doch sie entschied sich für Mut und Entschlossenheit. Und Gott hat sie gesehen!
Nicola Vollkommer wirft einen tiefen Blick in die Bibel auf eine Frau des Alten Testaments, die eine Nebenfigur zu sein schien – aber Gott hat gerade sie erwählt, um Geschichte mit ihr zu schreiben. Was bedeutet das wohl für unser eigenes Leben?

Nicola Vollkommer erzählt in „Tamar - Wie Gottes Berufung dem Leben Bedeutung gibt“ einen Teil der Bibel ganz neu. Zumindest für mich.
Einmal im Jahr lese ich die Bibel von vorne bis hinten und natürlich kenne ich auch die Geschichte um Joseph und seine Brüder. Aber besonders über Juda habe ich mir nie viele Gedanken gemacht. Unbequemer Zeitgenosse.
Ich fand aber schon immer Tamars Aktion irgendwie cool, die sie mit Juda abgezogen hat.
Aber auch hier habe ich nie weitergeforscht oder auch nur länger drüber nachgedacht.
Die Autorin geht in die Tiefe und erzählt Tamars Geschichte mit allen bekannten Details. Viele davon waren mir nicht bewusst oder ich habe sie schlichtweg überlesen.
So schnell verblassen die Randfiguren, obwohl sie doch eine wirklich wichtige Rolle spielen.
Nicola Vollkommer erzählt aber nicht einfach nur Tamars Geschichte. Sie gibt dem Leser Erklärungen und Details an die Hand, die man benötigt, um Tamars Situation und Denkweise zu verstehen. Zwischendurch gibt es fiktive Gespräche zwischen den Figuren, die sie greifbarer wirken lassen und die Geschichten mehr in unser Leben rücken.
Die Autorin führt den Leser mit einer Prise Humor, guter Recherche und einem tollen Schreibstil in Tamars Geschichte hinein und zeigt sehr gut auf, wie wichtig es ist, Mut zu haben und Gottes Berufung mit Vertrauen zu folgen.
Ein tolles Buch, welches die Perspektive auf eine der wichtigen Randfiguren verschiebt.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Beeindruckende Geschichten des echten Lebens

Fearless
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Die Frauen und Männer in diesem Buch zeigen, was möglich ist, wenn wir im Glauben handeln. Sie laden dich ein, selbst aktiv zu werden und dich für Gottes Schöpfung einzusetzen. Lass dich inspirieren, einen ...

Die Frauen und Männer in diesem Buch zeigen, was möglich ist, wenn wir im Glauben handeln. Sie laden dich ein, selbst aktiv zu werden und dich für Gottes Schöpfung einzusetzen. Lass dich inspirieren, einen Unterschied zu machen: für die Erde, die uns geschenkt ist, und die Menschen, die sie mit uns teilen!
Mit Kurzbiografien von Sarah Vecera, Real Life Guys, Naomi Bosch, Carsten und Samuel Waldeck, Nathalie Schaller, Franziskus von Assisi, Charlotte Cremer, Fynn Campbell, Natascha Heinrich und Luisa Leinweber, Marco Michalzik, Joana Karlguth, Niels Petersen, Tabea Oppliger, Lukas Augustin, Elisa Arnold, Tony Rinaudo, Ruth Werwai, Lukas Dilling, Annika Schlingheider, Matthias Graf, Hildegard von Bingen, Gerrit Wiezoreck, Larissa McMahon, Jens Bergmann.

Mirja und Björn Wagner erzählen in „Fearless - Für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. 24 Menschen, die im Glauben losgegangen sind“ von 24 Menschen, die mutig losgegangen sind, um etwas zu bewirken.
Die Geschichten wurden wundervoll von Erik Pabst illustriert und haben die perfekte Länge, um mal eben schnell eine Geschichte zu lesen.
Mir hat es gut gefallen, dass die einzelnen Storys so kurzweilig sind. Sie erzählen genau das, was bei diesen Menschen wichtig und interessant ist. So kann man sie lesen und wirken lassen, auch wenn man vielleicht nicht viel Zeit hat.
Oder man bindet sie in die Stille Zeit oder die Bibelzeit mit den Kindern ein.
Die Geschichten eignen sich auch schon für etwas jüngere Kinder, wenn sie von den Eltern begleitet werden. Für Teenager sind sie schon richtig klasse und auch für Erwachsene toll.
Spannend war für mich, dass es sich um Menschen handelt, die bereits nicht mehr leben aber uns dennoch weiter beeinflussen und um Menschen die aktuell die Welt beeinflussen.
Ich war immer wieder beeindruckt und fasziniert, was sich diese Menschen getraut haben und was sie auf Gottes Wegen bewirken konnten.
Ein tolles Buch um zu staunen und sich inspirieren zu lassen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Hilf mir. Danke. Wow. Amen.

Hilf mir. Danke. Wow.
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Um drei Gebete kommt kein Mensch drum herum: Wir rufen "Hilf mir" und schicken ein Stoßgebet Richtung Himmel, wenn wir nicht mehr weiterwissen; wir sagen "Danke", wenn uns bewusst wird, wie gut es uns ...

Um drei Gebete kommt kein Mensch drum herum: Wir rufen "Hilf mir" und schicken ein Stoßgebet Richtung Himmel, wenn wir nicht mehr weiterwissen; wir sagen "Danke", wenn uns bewusst wird, wie gut es uns geht, und wir seufzen ehrfurchtsvoll "Wow", wenn sich unsere Augen für die Schönheit und Gnade um uns herum öffnen.
Anne Lamott schreibt einfühlsam, humorvoll und vor allem sehr authentisch darüber, was ihr diese drei Gebete bedeuten und wie sich unsere täglichen Erlebnisse in Gebt verwandeln lassen. Nach Jahrzehnten des Ausprobierens und Stolperns hat sie alles, was sie übers Beten weiß, scharfsinnig in diesem Buch zusammengetragen. Sie ermutigt dazu, das Beten einfach, aber nicht weniger kraftvoll, vor allem aber relevant zu halten. Denn Ängste und Sorgen begleiten zwar stets unser tägliches Leben, doch eine tiefere Verbindung ist in allem spürbar.

Anne Lamott hat in ihrem Buch „Hilf mir. Danke. Wow. Drei unverzichtbare Gebete“ ein schönes kleines Büchlein geschrieben.
Das Buch kommt als Hardcover und etwas kleiner als Din A5 schön hochwertig her und eignet sich so auch gut als Geschenk.
Untergliedert wird in vier Kapitel und eine Einleitung.
Anne Lamott erzählt in den Kapiteln „Hilf mir“, „Danke“, „Wow“ und „Amen“ jeweils von ihren Erfahrungen mit diesen Gebeten und erzählt auch, was diese ihr bedeuten.
Sie bringt das Alltägliche super rüber und erzählt auch schwere Dinge mit einer leichten Prise Humor. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Ob mich das Buch mehr zum Beten anregt oder anregen würde, weiß ich nicht, aber es hat mich in meiner Art zu beten bestätigt und mir ein paar Alltagssituationen bewusster gemacht.
Ein schönes Buch über die alltäglichsten Möglichkeiten zu beten, mit Humor und Leichtigkeit erzählt.

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