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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2024

Nicht so witzig wie vorher

Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen
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Da ist sie also, die neueste Sammlung von Torsten Sträters Essays, Reden und versammeltem Blödsinn. Da die Welt ja bekanntlich 2020 ein wenig unterging, ist es diesmal zwischendurch auch nicht ganz so ...

Da ist sie also, die neueste Sammlung von Torsten Sträters Essays, Reden und versammeltem Blödsinn. Da die Welt ja bekanntlich 2020 ein wenig unterging, ist es diesmal zwischendurch auch nicht ganz so lustig wie gewohnt. Inzwischen haben wir auch alle Folgen Sträter gebinged und schauen Extra 3, daher kannten wir im letzten Drittel viele Texte schon und es war nicht so spannend wie beim letzten Buch.



In diesem Band versammeln sich:

Teil 1: Stories (zum Schreien, besonders "Influencer" und "Fitness")

Teil 2: Die Pandemie-Papiere ("Anerkennung ist gut, aber Anerkennung, die man in ein Schnitzel umtauschen kann, ist noch besser")

Teil 3: Akte Wichs (Texte über unsinnige oder ausgelutschte Redewendungen - durchaus berechtigt)

Teil 4: Weitere gute Texte (zum Schreien)

Teil 5: 7 Tage 7 Köpfe Texte

Teil 6: Spielzeug-Rezensionen (herrlich nostalgisch!)

Teil 7: Ansprachen ans Volk (aus Sträter)

Teil 8: Extra 3 Texte (Briefe an Politiker*innen)

Teil 9: Kammanommakucken (aus Sträter, Filmrezensionen zum Kringeln)

Veröffentlicht am 15.01.2024

Süß und schwer

Herbstlande / Geschichten aus den Herbstlanden
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Auf in 33 Abenteuer!



Natalja Schmidt: Vorwort

Eine kurze Einführung ins Land, die Erschafferinnen und die Anthologie.



Jana Damaris Rech: Vom Wünschen

Eine junge Frau mit ernsthaften Selbstbild-Problemen ...

Auf in 33 Abenteuer!



Natalja Schmidt: Vorwort

Eine kurze Einführung ins Land, die Erschafferinnen und die Anthologie.



Jana Damaris Rech: Vom Wünschen

Eine junge Frau mit ernsthaften Selbstbild-Problemen äußert am letzten Tag des Oktobers einen Wunsch...

CW: Körperdysmorphie



Isa Theobald: Wie der Herbst entstand

Eine Großmutter erzählt ihren Enkeln die Geschichte von Winterkrieger und Sommerbraut. Dramatisch.



Markus Heitkamp: Ein Horn ist ein Horn

Das Haselhorn ist ein drolliges Eichhörnchen-Wesen, das einen Wunschbrunnen bewacht und sein Tourette bekämpft, indem es Zahlen brüllt. Äußerst witzig und putzig.

Rep: Tourette



Annika Sylvia Weber: Schwarze Sprenkel

Zwei Frauen erinnern sich an die Wabenstadt der Hummelherzogin und die Konsequenzen eines Umzugs...

CW: Alzheimer



Katrin Bohnen: Die Welt der tausend Spiegel

Und noch eine junge Frau, die Selbstwahrnehmungsprobleme hat. Diesmal findet sie auf einem Jahrmarkt einen Spiegel...



Anja Bagus: Fliegen

Eine junge Holmili spielt Ikarus. Ihre Flügel schmelzen, doch sie wird von einem Phönix gerettet. Eine wunderbare Kooperation beginnt.



Hanna Nolden: Muriel Haselmaus

Ein Mädchen liegt im Sterben und verwandelt sich in ihren Träumen in eine kleine Maus. Sehr süß, aber auch depri.

CW: Kindstod



Bernd Perplies: Die Töchter der Herbstzeitlosen

Ein Mann mit Amnesie kommt in einen Garten voller schöner Töchter. Es kommt, wie es muss... Herzschmerz-Geschichte.



Diana Menschig: Der Tanz der Malvendrachen

Auf einem Hügel lebt ein Müller. Es ist harte Arbeit, alles rauf und runter zu transportieren, doch die Aussicht ist unbezahlbar... Süß!



Ann-Kathrin Karschnick: Die Flucht des Blattgoldbären

Eigentlich lebt der Blattgoldbär gerne im September. Doch dort kennen ihn alle und alle anderen stellen ihm jeden Tag dieselben Fragen, auf die er auch keine Antwort hat. Also zieht er schweren Herzens in den Oktober, wo er seine Ruhe hat. Doch dann fallen seine Blätter langsam aus... Ich finde die Vorstellung von einem nackten, aber entspannten Bären saulustig.



Lena Falkenhagen: Herbstlaub

Kleiner Junge geht mit hyperaktivem Hund in den Park, um durch die Blätter zu toben. Dort trifft er einen Laubdrachen.

CW: Sterbende Eltern



Stephan Lössl: Der Kuss des Windtraumtänzers

Krebskranke klettert auf ihren Lieblingsbaum, der ihr diesmal eine andere Aussicht bietet...

CW: Krebs, Tod



Christian Handel: Die Nebelfrau

Geistermädchen trifft Nebelfrau, die eine Geschichte erzählt, um die Nacht zu beenden.

CW: Krieg, Mord



Fabienne Siegmund: Septemberspinnensand

Fabienne widmet sich dem Elster-Reim, der eine junge Frau von ihrem Herzschmerz ablenkt.



Carsten Steenbergen: Der Ascheschrat

Sehr High-Fantasy-lastige Geschichte, in der ein Ritter einer Frau bei ihrer Mission hilft. Spannend, aber mit offenem Ende.



Christina und Jörg Neuburg: Der lange Weg zurück

Dawn macht sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Schwester und bekommt dabei unerwartete Hilfe... Süß!



Stephanie Kempin: Drachenland

Was Katzen und Drachen gemeinsam haben. Sehr niedlich.



Silvia Orgel: Nachtviolen

Jasmina ist eine Duftelfe, aber sie hasst ihren Namen und ihre Blume. Was kann man da nur tun?



Thilo Corzilius: Von Träumen und Dieben und rastlosen Herzen

Ilya stellt Tumlathan unmögliche Aufgaben, bevor sie auf ein Date mit ihm geht. Erinnert ein wenig an Sternwanderer.



Robin Gates: Bannkreis

Kim bekommt jeden Abend eine Geschichte erzählt. Diese handelt vom Versuch, eine geliebte Katze aus dem Reich der Toten zu retten...



Alessandra Reß: Kastanienreise

Nyma war als Dryade sehr glücklich bei ihrem Baum, als eines Tages eine Mandarinenfee bei ihr abstürzt und ihr von der Welt erzählt... Putzig!



Fräulein Spiegel: Jack

Traue keinem Fremden, schon gar nicht in der Halloween-Nacht - diese harte Lektion muss Amelie von Jack lernen. Gruselig!



T.S. Orgel: Süßes oder Saures

Großvater erzählt Schauergeschichten - oder doch einen Schwank aus seinem Leben? Witzig.



Christoph Marzi: Oktoberwind

Brüderchen und Schwesterchen werden von Eltern im Wald ausgesetzt und kommen an einsame Hütte... so weit, so bekannt, doch dann wird es abgedreht. Spannend und wunderbar lyrisch erzählt.



Diana Kinne: Denn nur wer artig ist...

Schöne Geschichte über einen fleißigen Jungen, der seinen Nachbarn hilft. Charmant!



Christin Mittler: Der Ruf der Geschichten

Autumn hat Schreckensvisionen über ihre Heimatstadt. Leider grausiger Stil ("sie war die, die die Geschichten hörte").

CW: Suizid.



Christian von Aster: Zinnobergeboren

Das bisher einzige Gedicht der Herbstlande erzählt von den Zinnobergeborenen. Zauberhaft!



Heike Schrapper: Kastanienkönig

Amnesie-Paul folgt einem Kastanienmännchen in den Wald und entdeckt sein Leben... traurig.

CW: Alzheimer, Selbsthass/Homophobie



Stefanie Altmeyer: Die Farben des Windes

Amnesie-Marie macht sich auf, ihre Erinnerungen zu finden. Tränendrüsendrücker!

CW: Tod der Großeltern



Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser: Das Licht und die Dunkelheit

Ein Mann kommt vom Holzholen nicht zurück, da macht sich seine Frau auf und findet einen finsteren See im Wald... Depri.

CW: Tod des Partners



Melanie Vogltanz: Der dritte Besuch

Ein kranker, alter Mann begegnet einem Raben, der ihm in den fünf Stadien der Trauer Tipps zu magischen Äpfeln gibt.

CW: Krebs, Stoma, Tod der Eltern



Martin Ulmer: Der Gleichmacher

Ein Fremder erscheint in den Herbstlanden, der sich in das Gleichgewicht von Wichteln und Spinnenkönigin einmischt...

CW: Arachnophobie



Oliver Plaschka: Novembermädchen und Winteralb

Zum Abschluss eine bezaubernde Geschichte über eine grenzüberschreitende Freundschaft. Hach, schön.



Nachwort der Herausgebenden

Über die Ängste, fremde Menschen in seiner Welt spielen zu lassen.



Wer sich mit den Herbstlanden beschäftigen möchte, ist mit dieser ersten Anthologie gut beraten. Wir lernen über 90 Wesen und Figuren kennen, erfahren, welche Wege man besser meidet und wie man seinen Wunsch erfüllen kann. Spannend und abwechslungsreich mit einigen bekannten Autor
innen. Gegen Ende sammelten sich einige harte Themen, aber auch darum geht es ja in den Herbstlanden: So zu sein, wie man will und glücklich zu werden. Insgesamt sind mir die Herbstlande aktuell etwas zu weiß und hetero, bei so vielen Beteiligten wäre etwas Diversität schön. Dennoch werde ich weiterhin Ausflüge in meine liebste Jahreszeit unternehmen und bin gespannt, was es noch zu entdecken gibt.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Spannende Fortsetzung

Die Stadt der besonderen Kinder
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Vielen Dank an Frau Kohl für die Zusendung eines Testleserexemplars!



Band 2 macht direkt dort weiter, wo die "Kinderinsel" aufgehört hat: nach dem Kampf um das verzauberte Kinderheim treiben Jakob ...

Vielen Dank an Frau Kohl für die Zusendung eines Testleserexemplars!



Band 2 macht direkt dort weiter, wo die "Kinderinsel" aufgehört hat: nach dem Kampf um das verzauberte Kinderheim treiben Jakob und seine besonderen Freunde auf dem offenen Meer und versuchen, eine neue Heimat zu finden. Ihre Beschützerin Miss Peregrine ist bei dem Überfall jedoch verletzt worden und kann sich nicht mehr aus ihrer Vogelgestalt befreien.

Die Kinder begeben sich auf einen gefährlichen Roadtrip, bei dem ihnen langsam die Zeit davon läuft. Doch die Zeit ist nicht ihr einziger Gegner: weiterhin werden sie von Wights und Hollows gejagt und erfahren unterwegs immer grausamere Details über deren Experimente, Unsterblichkeit zu erlangen...



Da es mit der Handlung wie gesagt direkt weiter geht, lautet mein Tipp: vor dem Lesen unbedingt nochmal in den ersten Band reinschauen! Man ist schnell mit den Begriffen überfordert, wenn man - wie ich - das Buch seit 2011 nicht mehr in der Hand hatte. (An dieser Stelle dank ans Spoilerparadies für die schnelle Einführung.) Es gibt zwar eine Vorstellungsrunde mit den besonderen Kindern, aber eine erneute Vorstellung der Gegner findet leider nicht statt.

Das Motto von Ransom Riggs' Leben scheint zu sein "Glaubt den Geschichten, sie sind alle wahr": nachdem im ersten Band Jakob feststellen musste, dass die Geschichten seines Grandpas real sind, finden die Kinder diesmal heraus, dass das Buch der "Erzählungen von Besonderen" nicht etwa Märchen sind, sondern Hinweise, die ihnen bei ihrer Queste nach jemandem, der Miss Peregrine helfen kann, behilflich sind.

Der Band spielt nicht wieder in verschiedenen Zeiten (bis auf kurze Ausnahmen), sondern bleibt in 1940, was uns grausige Szenen im zerbombten London beschert, bei denen ich mich manchmal fragte, welcher Jugendliche das lesen möchte. Als bekennender London-Fan konnte ich es nur schwer ertragen, meine geliebte Stadt vor meinem inneren Auge so zerstört zu sehen. Ein Leckerli waren dafür die St. Paul's Kathedrale und das Grab von Christopher Wren, da ich es mag, wenn in extrem fantasievollen Geschichten die Realität einen Gastauftritt bekommt. Da muss ich doch beim nächsten Besuch mal drauf achten!



In diesem Band, so schien es mir zumindest, gab es mehr Bilder von Landschaften und weniger seltsame Kinderfotografien, was mir wesentlich angenehmer war. Auch wenn mich zB das Foto mit den toten Pferden immer noch etwas irritiert (Frage 1: wer fotografiert sowas? Frage 2: wo fotografiert man sowas? Frage 3: usw...), waren die Fotos diesmal eher Ansporn, umzublättern. Ich war gespannt, welches Foto Riggs diesmal bis ins kleinste Detail in die Geschichte eingeflochten hatte und wollte nach möglichen Unterschieden suchen.



Leider ist dieser 480 Seiten lange Roadtrip nur ein langer Prolog für Band 3. Am Ende ihrer Kräfte und am vermeintlichen Ziel erleben sie einen bitteren Verrat und müssen somit im nächsten Band von vorne anfangen. Das Ende war daher etwas enttäuschend und die Schlussszene ist recht kitschig geraten. Vermutlich werde ich mich dem Sog der bezaubernden Fotos von Band 3 dennoch nicht entziehen können... Bis auf das offene Ende ist das Buch jedoch ein Pageturner: ultraspannend. Die Kinder stolpern von einer Gefahr in die nächste und ich habe die 500 Seiten in 1,5 Tagen förmlich verschlungen.



"Du kannst dich nicht in jeder Sekunde schlecht fühlen. Lachen macht schreckliche Dinge nicht schlimmer, genauso wenig, wie sie durch Weinen besser werden."





~ Lilith ~

15.01.2015

Veröffentlicht am 10.03.2026

Sprachlich schwierig

Real Americans
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~ Werbung, weil Rezensionsexemplar. Alle Meinungen meine eigenen. Danke an KiWi für die Bereitstellung auf NetGalley.~



Dieses Buch ist die Wahl unseres Buchclubs für April 2026. Das Besondere: Wir ...

~ Werbung, weil Rezensionsexemplar. Alle Meinungen meine eigenen. Danke an KiWi für die Bereitstellung auf NetGalley.~



Dieses Buch ist die Wahl unseres Buchclubs für April 2026. Das Besondere: Wir sind diesmal nicht die einzigen, denn KiWi veranstaltet künftig 2x jährlich "Deutschland liest ein Buch" und "Real Americans" ist der erste Titel.



Dies ist ein 500-seitiges chinesisch-amerikanisches Familienepos:

~ Teil 1 erzählt 1999 von Lily, die versucht, mit einem unbezahlten Praktikum in New York zu überleben. Als sie Matthew kennenlernt, der keine Geldprobleme zu kennen scheint, verändert sich ihr Leben. Ihre Eltern kamen aus China und da sie so amerikanisch wie möglich sein wollten, hat sie keine Verbindung zu ihrem Erbe, kann nicht mal Chinesisch.

~ Teil 2 erzählt 2021 von Nick, ihrem Sohn, der während Corona versucht, sich für eine Uni zu entscheiden - als ein DNA-Test enthüllt, wer sein Vater ist. Er wurde von seiner Mutter auf einer Insel großgezogen, weg von allem. Er hat ein Sprachtalent und kann Chinesisch.

~ Teil 3 spielt dann 2030, als Nick auf seine Großmutter May trifft und alle Familiengeheimnisse enthüllt werden.



Leider hat mir der Schreibstil so gar nicht zugesagt. Kennt ihr die Folge Brooklyn99, als der Captain etwas korrigiert und sagt "Hier müssen Sie nochmal ran, ich habe es mit ULF für Unbeholfen markiert"? Genau das hatte ich als Dauerschleife im Kopf während des Lesens. Ein paar Beispiele?

"Zweiundeinhalb Stunden später" (Wer redet denn so?)

"Ich stand im Dunkin Donuts (...) und überlegte, ob ich einen Krapfen kaufen sollte" (Was ist aus Donut geworden?)

Bei "Die Liebe legt dich bloß wie einen gekochten Fisch" war ich dann raus und habe eine Lesepause eingelegt.

Dass die Großmutter mal Mai, May und Mey heißt, spielte dann nur noch eine marginale Rolle. Oder dass sie "auf die Hamptons" statt in sie fahren.



Es gibt eigentlich kaum Handlung, die Familie lebt ihr Leben und wie in jeder guten Familie gibt es Probleme und Geheimnisse. Tatsächlich habe ich den dritten Teil nur noch quergelesen. Aber: Lily und Matthew haben die Fähigkeit, Zeit anzuhalten oder zu manipulieren - genau wird das nicht erklärt und dieser super spannende Aspekt wird auch nur sporadisch nebenher erwähnt, aber überhaupt nicht ergründet?? Ist das jetzt Urban Fantasy? Magischer Realismus? Spinnereien normaler belletristischer Figuren? Keine Ahnung. Einzig May gibt am Rande eine Erklärung.



Im Prinzip ist es ein großer Backstein über Menschen, die einfach nur dazugehören wollen. Lily gehört nicht dazu, weil sie chinesisch aussieht, aber kein Chinesisch kann. Nick gehört nicht dazu, weil er Sino-Amerikaner ist, aber nur amerikanisch aussieht.



Fazit: Ich werde wohl erst wieder bei "Deutschland liest ein Buch" mitmachen, wenn es mich wirklich interessiert. Was bei KiWi, die eher keine Fantasy veröffentlichen, vermutlich nicht sobald sein wird.



Falls euch das Buch gefallen hat: Die Autorin ist im Mai & Juni auf Deutschlandtour!



"Sich zu verlieben schien mir keine Entscheidung zu sein. Es war ein Orientierungsverlust."

~ 10.03.2026

Veröffentlicht am 18.10.2025

Zu einfach

Spookily Yours
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Und noch ein Fall von Kürbisopfer. Willow ist eine Hexe und lebt in einem Dorf voller Hexen. Als sie eines Tages eine neue Katze adoptiert, ist sie also sehr verwirrt, festzustellen, dass das Tier in Wahrheit ...

Und noch ein Fall von Kürbisopfer. Willow ist eine Hexe und lebt in einem Dorf voller Hexen. Als sie eines Tages eine neue Katze adoptiert, ist sie also sehr verwirrt, festzustellen, dass das Tier in Wahrheit ein verzauberter Dämon ist.

Sie müssen also seinen Fluch aufheben, wobei der bösi-böse Dämon natürlich auch ein dunkles Geheimnis hat, das enthüllt werden muss.



Hui, das war etwas nervig. Dauernd reden sie davon, dass nur Seelenverwandte gegenseitig ihre Gedanken lesen können und blocken trotzdem dauernd ab, dass sie gerade halbe Konversationen ohne ein lautes Wort führen. Denn natürlich sind die beiden sofort Seelenverwandte nach nur einem Tag und unwiderstehlich voneinander angezogen.

Überhaupt geht das alles etwas zu einfach. Der Fluch wird direkt beim ersten Versuch aufgehoben, easypeasy, und der große Knall wird ebenfalls in einem Satz ausgehebelt und neutralisiert. Ähm, okay?

Zudem wird nie geklärt, wer Damien verflucht hat und wieso. Auch wird nie erklärt, wieso Hexen Dämonen überhaupt so hassen sollen.



Gut war die herbstliche und cozy Atmosphäre, das kleine Örtchen, die Halloween-Vorbereitungen und die Erwähnung zahlreicher leckerer Kuchen und Cupcakes, für die ich mal Rezepte raussuchen muss.



Insgesamt also nett, mit 250 Seiten schnell vorbei.

~ 18.10.2025