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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

Undoubtable Love
0

Ich hatte anfangs wirklich Interesse an diesem Buch – die Idee mit der Scheidungsurkunde aus der Zukunft klang vielversprechend und der Beginn der Geschichte, der sich gleich mit diesem mysteriösen Fund ...

Ich hatte anfangs wirklich Interesse an diesem Buch – die Idee mit der Scheidungsurkunde aus der Zukunft klang vielversprechend und der Beginn der Geschichte, der sich gleich mit diesem mysteriösen Fund beschäftigt, war spannend. Leider war das für mich schon fast alles, was mir gefallen hat.

Die Chemie zwischen Susie und Lars war fast nicht existent. Beide mögen sich offenbar, aber es fehlt einfach an echten Konflikten oder Hürden, die die Geschichte vorantreiben könnten. Ihre ganze Beziehung fühlt sich eher wie ein zähes Dahinplätschern an. Auch das Thema der Scheidungsurkunde aus der Zukunft, das zu Beginn so vielversprechend wirkte, wurde einfach nie richtig erklärt oder weiterverfolgt. Das war unglaublich enttäuschend.

Susie selbst kam mir ziemlich unglaubwürdig vor. Sie soll in ihren 30ern sein, aber ihr Verhalten passt eher zu jemandem, der gerade aus der Uni kommt. Sie wirkt unreif und oft naiv, besonders wenn es um ihren Ex geht, den sie ständig nur als „den Ex“ bezeichnet, ohne ihn näher zu charakterisieren. Ich habe mich oft gefragt, ob sie wirklich so handeln würde, wenn sie wirklich in ihren 30ern wäre. Lars, der ebenfalls nicht viel Tiefe hat, wird immer wieder als extrem attraktiv beschrieben – was ich zwar nachvollziehen kann, aber sein Charakter bleibt blass. Es gibt keine wirkliche Interaktion zwischen den beiden, die mich packen konnte. Es fehlt an Gesprächen, an echten Momenten der Verbindung. Stattdessen ist alles nur oberflächlich.

Ein weiteres großes Manko waren die sexuell expliziten Szenen. Einige der Beschreibungen waren für mich einfach unangenehm und unpassend. Besonders die Bezeichnung des weiblichen Körpers fand ich sehr unästhetisch und ließ mich jedes Mal schaudern. Auch die Darstellungen der männlichen Körperflüssigkeiten während der Szenen haben für mich den gesamten Lesegenuss zerstört.

Die Geschichte selbst plätschert einfach nur vor sich hin, ohne wirklich etwas zu bieten. Nach einer Weile habe ich das Buch bei 60% abgebrochen, weil mir einfach die Motivation fehlte, weiterzulesen. Die Charaktere bleiben flach, und die Handlung hat keine spannende Wendung. Alles, was ursprünglich interessant klang, wurde nicht weiter verfolgt oder sinnvoll aufgeklärt.

Am Ende bleibt ein Buch, das seine Potentiale völlig verschenkt hat. Die Idee war gut, aber die Umsetzung ist leider nichts für mich. Die fehlende Spannung, die flachen Charaktere und die unangemessenen „spice Szenen“ haben mich einfach nur enttäuscht. Daher bekommt das Buch 1 bzw. 0 ⭐ von mir.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 18.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

Undoubtable Love
0

Ich hatte anfangs wirklich Interesse an diesem Buch – die Idee mit der Scheidungsurkunde aus der Zukunft klang vielversprechend und der Beginn der Geschichte, der sich gleich mit diesem mysteriösen Fund ...

Ich hatte anfangs wirklich Interesse an diesem Buch – die Idee mit der Scheidungsurkunde aus der Zukunft klang vielversprechend und der Beginn der Geschichte, der sich gleich mit diesem mysteriösen Fund beschäftigt, war spannend. Leider war das für mich schon fast alles, was mir gefallen hat.

Die Chemie zwischen Susie und Lars war fast nicht existent. Beide mögen sich offenbar, aber es fehlt einfach an echten Konflikten oder Hürden, die die Geschichte vorantreiben könnten. Ihre ganze Beziehung fühlt sich eher wie ein zähes Dahinplätschern an. Auch das Thema der Scheidungsurkunde aus der Zukunft, das zu Beginn so vielversprechend wirkte, wurde einfach nie richtig erklärt oder weiterverfolgt. Das war unglaublich enttäuschend.

Susie selbst kam mir ziemlich unglaubwürdig vor. Sie soll in ihren 30ern sein, aber ihr Verhalten passt eher zu jemandem, der gerade aus der Uni kommt. Sie wirkt unreif und oft naiv, besonders wenn es um ihren Ex geht, den sie ständig nur als „den Ex“ bezeichnet, ohne ihn näher zu charakterisieren. Ich habe mich oft gefragt, ob sie wirklich so handeln würde, wenn sie wirklich in ihren 30ern wäre. Lars, der ebenfalls nicht viel Tiefe hat, wird immer wieder als extrem attraktiv beschrieben – was ich zwar nachvollziehen kann, aber sein Charakter bleibt blass. Es gibt keine wirkliche Interaktion zwischen den beiden, die mich packen konnte. Es fehlt an Gesprächen, an echten Momenten der Verbindung. Stattdessen ist alles nur oberflächlich.

Ein weiteres großes Manko waren die sexuell expliziten Szenen. Einige der Beschreibungen waren für mich einfach unangenehm und unpassend. Besonders die Bezeichnung des weiblichen Körpers fand ich sehr unästhetisch und ließ mich jedes Mal schaudern. Auch die Darstellungen der männlichen Körperflüssigkeiten während der Szenen haben für mich den gesamten Lesegenuss zerstört.

Die Geschichte selbst plätschert einfach nur vor sich hin, ohne wirklich etwas zu bieten. Nach einer Weile habe ich das Buch bei 60% abgebrochen, weil mir einfach die Motivation fehlte, weiterzulesen. Die Charaktere bleiben flach, und die Handlung hat keine spannende Wendung. Alles, was ursprünglich interessant klang, wurde nicht weiter verfolgt oder sinnvoll aufgeklärt.

Am Ende bleibt ein Buch, das seine Potentiale völlig verschenkt hat. Die Idee war gut, aber die Umsetzung ist leider nichts für mich. Die fehlende Spannung, die flachen Charaktere und die unangemessenen „spice Szenen“ haben mich einfach nur enttäuscht. Daher bekommt das Buch 1 bzw. 0 ⭐ von mir.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 19.05.2025

1 bzw. 0 ⭐

Wild Love
0

Nach den zahlreichen begeisterten Stimmen zu "Wild Love" hatte ich hohe Erwartungen an diese Geschichte. Leider konnte das Buch diesen Erwartungen in keiner Weise gerecht werden.

Die Figuren wirkten auf ...

Nach den zahlreichen begeisterten Stimmen zu "Wild Love" hatte ich hohe Erwartungen an diese Geschichte. Leider konnte das Buch diesen Erwartungen in keiner Weise gerecht werden.

Die Figuren wirkten auf mich überraschend blass. Ford und Rosie fehlte es an Profil, Tiefe und vor allem an echter Chemie. Statt knisternder Spannung entstand eine flache Interaktion, bei der weder Konflikte noch Emotionen überzeugend dargestellt wurden. Ihre Beziehung entwickelte sich vorhersehbar und mechanisch, ohne dass ich als Leserin mitfiebern oder mitfühlen konnte.

Die Handlung selbst empfand ich als wenig durchdacht und häufig unrealistisch. Besonders der Aspekt rund um Fords plötzliche Vaterrolle erschien mir unlogisch und oberflächlich konstruiert. Die Entscheidung, ein Kind – dessen Mutter ihn nur aus dem Internet kennt – ohne tiefere Überlegungen zu ihm zu schicken, ließ mich stark an der Glaubwürdigkeit der Handlung zweifeln. Auch die Art und Weise, wie Ford seine Rolle als Vater ausfüllte, wirkte eher wie ein erzählerisches Mittel zum Zweck und nicht wie eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit Verantwortung, Fürsorge oder familiären Bindungen.

Hinzu kommt, dass auch Rosie keine überzeugende Protagonistin darstellt. Ihre Gedanken, Handlungen und Dialoge blieben oberflächlich, teilweise widersprüchlich und leider wenig sympathisch. Emotionale Tiefe war nicht erkennbar, sodass ich auch zu ihr keine Verbindung aufbauen konnte. Das dritte große Problem bestand für mich im Erzählrhythmus: Die Geschichte zog sich über weite Strecken ohne nennenswerte Entwicklung, während Konflikte, sobald sie auftauchten, binnen weniger Seiten aufgelöst wurden – ohne nennenswerte Konsequenzen.

Das obligatorische Drama gegen Ende wirkte zusätzlich aufgesetzt und unnötig dramatisiert. Anstatt die Charaktere wachsen zu lassen oder echte emotionale Konflikte zu bearbeiten, wurde ein klischeehafter Konflikt eingeführt, der abrupt und unglaubwürdig aufgelöst wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die fehlende emotionale Dichte. Die Liebesgeschichte berührte mich zu keinem Zeitpunkt. Weder romantische noch freundschaftliche Elemente wirkten authentisch oder nachvollziehbar. Auch Nebenfiguren, wie die kleine Cora, wurden eher funktional als lebendig in die Handlung integriert – ihr Verhalten passte nicht immer zu ihrem Alter, und ihre Rolle blieb oberflächlich.

Insgesamt konnte mich Wild Love weder emotional noch inhaltlich überzeugen. Die Geschichte blieb für mich eindimensional, vorhersehbar und ohne nachhaltigen Eindruck. Ich hätte mir mehr Tiefe, glaubhaftere Entwicklungen und authentischere Beziehungen gewünscht. Somit vergebe ich 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 19.05.2025

1 aka 0 ⭐

Faebound
0

Leider konnte mich dieses Buch in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es vorzeitig abgebrochen, da sowohl Handlung als auch Stil und Figuren für mich nicht tragbar waren.

Die Welt erschien mir weder ...

Leider konnte mich dieses Buch in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es vorzeitig abgebrochen, da sowohl Handlung als auch Stil und Figuren für mich nicht tragbar waren.

Die Welt erschien mir weder logisch noch greifbar. Die sogenannten "magischen Trommeln", die als Waffe fungieren, wirkten eher absurd als faszinierend. Die Kriegsführung ist auf ein einzelnes Schlachtfeld beschränkt – was in einem als "endlos" bezeichneten Krieg schlichtweg keinen Sinn ergibt. Auch die Bedeutung der "fraedia"-Kristalle blieb unklar. Angeblich sollen sie Licht und Wärme spenden und damit Hungersnöte verhindern. Doch in einer Welt mit Sonnenlicht erscheint diese Problemlösung konstruiert. Die Grundidee der Welt war vielversprechend, wurde aber nicht nachvollziehbar oder atmosphärisch umgesetzt.

Die Figuren blieben blass und wirkten altersmäßig nicht glaubwürdig. Besonders Lettle war für mich schwer zu ertragen – impulsiv, egozentrisch und unreif. Die Dialoge waren hölzern und voller Wiederholungen, insbesondere in den romantischen Szenen, die keinerlei Tiefe oder Entwicklung erkennen ließen. Die Beziehungen zwischen den Figuren wirkten aufgesetzt und ohne emotionale Basis.

Stilistisch war das Buch schwer zugänglich. Die Sprache war oft unbeholfen, die Satzstrukturen unklar, der Erzählfluss stockend. Der häufige Wechsel zwischen Szenen ohne erkennbare Übergänge erschwerte das Verständnis zusätzlich. Auch das Worldbuilding litt unter mangelnder Beschreibung – weder kulturelle Eigenheiten noch geografische oder gesellschaftliche Strukturen wurden deutlich herausgearbeitet.

Die magischen Wesen, insbesondere die Obeah, hätten Potenzial gehabt, wurden jedoch auf grausame Weise instrumentalisiert. Ihre Opferung für Magie und Weissagung, ohne erkennbare ethische Reflexion der Figuren, empfand ich als unangenehm und problematisch.

Trotz einzelner interessanter Ansätze – wie etwa die Integration von Diversität und afrikanisch inspirierten Elementen – war die Umsetzung für mich ungenügend. Die Geschichte wirkte unfertig, unausgereift und in weiten Teilen inkonsistent. Daher vergebe ich nur 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 16.05.2025

1 bzw. 0 ⭐

The Dating Disaster
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Leider konnte mich dieses Buch weder inhaltlich noch auf charakterlicher Ebene überzeugen, weshalb ich das Buch nach etwa 60 % abgebrochen habe.

Der Hauptgrund hierfür liegt in der Gestaltung der Charaktere, ...

Leider konnte mich dieses Buch weder inhaltlich noch auf charakterlicher Ebene überzeugen, weshalb ich das Buch nach etwa 60 % abgebrochen habe.

Der Hauptgrund hierfür liegt in der Gestaltung der Charaktere, insbesondere in der Darstellung von Felix. Seine Charakterzüge wirken über weite Strecken egozentrisch und wenig empathisch, was zu einem stark unausgeglichenen Verhältnis zwischen ihm und Marshall führt. Während Marshall auf Nähe, Vertrauen und emotionale Verbundenheit angewiesen ist, scheint Felix vorrangig an körperlicher Anziehung interessiert zu sein. Dieses Ungleichgewicht zieht sich durch die gesamte bisher gelesene Handlung und wird nicht kritisch hinterfragt oder aufgearbeitet.

Erschwerend hinzu kommt die unzureichende Darstellung von Marshalls demisexueller Orientierung. Diese Thematik wird zwar benannt, bleibt jedoch oberflächlich und wird in den relevanten Momenten nicht angemessen berücksichtigt. Es entsteht der Eindruck, dass sie lediglich als narrative Besonderheit dient, ohne tatsächliche Tiefe zu entfalten oder respektvoll behandelt zu werden.

Auch auf erzählerischer Ebene blieb die Geschichte für mich hinter den Erwartungen zurück. Die Kommunikation zwischen den Figuren ist häufig von Missverständnissen geprägt, die sich leicht hätten vermeiden lassen. Anstatt zu einer authentischen Entwicklung beizutragen, wirken diese Konflikte konstruiert und wiederholen sich in ähnlicher Form, was den Lesefluss erheblich beeinträchtigt.

Zusammenfassend kann ich dem Buch leider nichts Positives abgewinnen – mit Ausnahme der Figur Marshall, die zumindest Ansätze emotionaler Tiefe aufweist. Dennoch war das Gesamterlebnis so frustrierend, dass ich mich zu einem Abbruch entschlossen habe. Ich vergebe 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!