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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2025

1.5 ⭐️

Libellenstaub Alisa & Chess
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Der Einstieg in das Buch war auf jeden Fall kreativ, und es passiert wirklich einiges. Besonders die Liebe der Autorin zu Venedig und die detailreichen naturwissenschaftlichen Beschreibungen kommen gut ...

Der Einstieg in das Buch war auf jeden Fall kreativ, und es passiert wirklich einiges. Besonders die Liebe der Autorin zu Venedig und die detailreichen naturwissenschaftlichen Beschreibungen kommen gut zur Geltung. Der lebendige und eindrucksvolle Schreibstil hat mich zu Beginn definitiv in die Geschichte hineingezogen.

Leider war der Mix aus Liebe, Romantik und transzendentalen Elementen für meinen Geschmack etwas zu viel. Es wurde mit der Zeit zunehmend „göttlich“ und „unfassbar“, was mich immer mehr distanziert hat. Die Geschichte verlor so ihren ursprünglichen Reiz, und ich begann mich zunehmend zu langweilen.

Ich hätte mir mehr Substanz und weniger Übernatürliches gewünscht, da ich das Gefühl hatte, dass die Erzählung irgendwann ihre Glaubwürdigkeit verlor. Letztlich konnte ich mich nicht wirklich mit der Geschichte oder den Charakteren anfreunden, was dazu führte, dass ich das Buch fast abgebrochen hätte.

Insgesamt hat es leider nicht meinen Erwartungen entsprochen, weshalb ich es mit 1.5 ⭐️ bewerte.


Danke and NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 04.04.2025

1.5 ⭐

Memories and Madness | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Nach den ersten beiden Bänden, die für mich ebenfalls nur mittelmäßig waren, konnte mich auch der dritte Teil der Reihe nicht wirklich überzeugen. Die Handlung verlor den Spannungsfaktor der vorherigen ...

Nach den ersten beiden Bänden, die für mich ebenfalls nur mittelmäßig waren, konnte mich auch der dritte Teil der Reihe nicht wirklich überzeugen. Die Handlung verlor den Spannungsfaktor der vorherigen Bände und wirkte zunehmend willkürlich. Die überraschenden Wendungen, die ich mir erhofft hatte, blieben aus, und das Ganze fühlte sich eher wie eine Pflichtübung an.

Die Perspektivwechsel, die in den ersten Büchern gut funktioniert haben, waren in diesem Band eher verwirrend. Oft war nicht klar, von welchem Charakter die Sichtweise gerade erzählt wurde, und das führte zu Unklarheiten und störte den Lesefluss. Formale Fehler, die mir vorher nicht aufgefallen sind, machten den Eindruck, dass das Buch nicht die nötige Überarbeitung erfahren hat.

Die Charaktere, die in den ersten beiden Bänden noch einigermaßen gut ausgearbeitet und interessant waren, wirkten in diesem Band zunehmend blass und ihre Entscheidungen waren oft nicht nachvollziehbar. Besonders die Liebesgeschichte zwischen Avery und Alexander, die eigentlich das Herzstück der Reihe darstellt, hatte für mich in diesem Band kaum noch emotionalen Tiefgang. Die intensiven Momente aus den vorherigen Bänden fehlten hier komplett.

Auch die Handlung konnte mich nicht wirklich fesseln. Es gab immer wieder unerwartete Momente, aber sie wurden oft so schnell abgehandelt, dass ich kaum Zeit hatte, mich emotional darauf einzulassen. Das Ende kam dann auch eher konstruiert und ließ mich mit gemischten Gefühlen zurück.

Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden fühlte sich dieser Teil der Reihe einfach nicht gut ausgearbeitet an. Es fehlte der Esprit, der mich in den ersten Büchern noch etwas fesseln konnte. Leider war dieser Band insgesamt eine Enttäuschung und konnte mich nicht überzeugen. Ich vergebe 1.5 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 24.03.2025

1.5 ⭐

How To End A Love Story
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Dieses Buch hat mein Interesse zunächst geweckt, da die Handlung vielversprechend klang. Leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen, insbesondere in der zweiten Hälfte, die zunehmend an Struktur ...

Dieses Buch hat mein Interesse zunächst geweckt, da die Handlung vielversprechend klang. Leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen, insbesondere in der zweiten Hälfte, die zunehmend an Struktur und Tiefe verlor.

Die Charaktere blieben blass und entwickelten sich kaum. Grant wurde als vielschichtiger Protagonist eingeführt, verlor jedoch zunehmend an Substanz und blieb letztlich eindimensional. Die Auseinandersetzung mit seinem Trauma erfolgte zu spät und wirkte unzureichend ausgearbeitet. Helen, die weibliche Hauptfigur, hatte zu Beginn eine nachvollziehbare Haltung gegenüber Grant, ihre abrupte Veränderung war jedoch nicht überzeugend dargestellt. Zudem wurde ihre Beziehung zu ihrer verstorbenen Schwester nur oberflächlich behandelt, obwohl dies ein zentrales Thema der Geschichte hätte sein können.

Auch der Schreibstil konnte nicht überzeugen. Die Struktur wirkte stellenweise unausgereift, was sich in unvollständig wirkenden Passagen bemerkbar machte. Die Erzählweise war schlicht und hätte an vielen Stellen mehr Tiefe und Emotionalität vertragen. Besonders die romantischen und intimen Szenen erschienen erzwungen und uninspiriert, was der Geschichte nicht zugutekam.

Die als tiefgründig beworbene Handlung entpuppte sich als vorhersehbar und konstruierte Dramatik. Emotionale Entwicklungen wurden oft nur angedeutet, ohne dass sie tatsächlich greifbar wurden. Dadurch wirkte die gesamte Geschichte oberflächlich und ließ das Potenzial, das in der Grundidee steckte, ungenutzt.

Insgesamt konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Die Charaktere blieben eindimensional, die Handlung wirkte unausgereift und die emotionale Tiefe fehlte. Es ist bedauerlich, da die Grundidee durchaus Potenzial hatte, das jedoch nicht ausgeschöpft wurde. Daher vergebe ich 1.5 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 16.03.2025

1.5 ⭐️

Libellenstaub
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Der Einstieg in das Buch war auf jeden Fall kreativ, und es passiert wirklich einiges. Besonders die Liebe der Autorin zu Venedig und die detailreichen naturwissenschaftlichen Beschreibungen kommen gut ...

Der Einstieg in das Buch war auf jeden Fall kreativ, und es passiert wirklich einiges. Besonders die Liebe der Autorin zu Venedig und die detailreichen naturwissenschaftlichen Beschreibungen kommen gut zur Geltung. Der lebendige und eindrucksvolle Schreibstil hat mich zu Beginn definitiv in die Geschichte hineingezogen.

Leider war der Mix aus Liebe, Romantik und transzendentalen Elementen für meinen Geschmack etwas zu viel. Es wurde mit der Zeit zunehmend „göttlich“ und „unfassbar“, was mich immer mehr distanziert hat. Die Geschichte verlor so ihren ursprünglichen Reiz, und ich begann mich zunehmend zu langweilen.

Ich hätte mir mehr Substanz und weniger Übernatürliches gewünscht, da ich das Gefühl hatte, dass die Erzählung irgendwann ihre Glaubwürdigkeit verlor. Letztlich konnte ich mich nicht wirklich mit der Geschichte oder den Charakteren anfreunden, was dazu führte, dass ich das Buch fast abgebrochen hätte.

Insgesamt hat es leider nicht meinen Erwartungen entsprochen, weshalb ich es mit 1.5 ⭐️ bewerte.


Danke and NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 16.12.2025

1 ⭐

Culpa Tuya – Deine Schuld
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Band 2 vertieft leider all das, was bereits im ersten Teil problematisch angelegt war. Die Beziehung zwischen Noah und Nick ist durchgehend von Kontrolle, emotionaler Gewalt und Grenzüberschreitungen geprägt, ...

Band 2 vertieft leider all das, was bereits im ersten Teil problematisch angelegt war. Die Beziehung zwischen Noah und Nick ist durchgehend von Kontrolle, emotionaler Gewalt und Grenzüberschreitungen geprägt, ohne dass diese Dynamiken kritisch aufgearbeitet werden. Nicks Verhalten ist nicht nur toxisch, sondern mehrfach eindeutig übergriffig: Er ignoriert klare Ablehnung, setzt Noah körperlich und emotional unter Druck und benutzt ihre Traumata gezielt gegen sie. Dennoch wird sein Handeln narrativ immer wieder relativiert oder romantisiert.

Besonders schwer wiegt, dass Gewalt und Missbrauch nicht als solche benannt werden. Noah wird wiederholt beschuldigt, verantwortlich für Eskalationen zu sein, während Nicks eigene Grenzüberschreitungen – inklusive Untreue – kaum Konsequenzen haben. Statt Reflexion folgt Schuldumkehr. Die Einführung weiterer Konflikte (Eifersucht, Fremdgehen, Schweigen statt Kommunikation) wirkt konstruiert und dient ausschließlich der Dramatisierung.

Noahs Charakter verliert im Verlauf zunehmend an Glaubwürdigkeit. Ihre Entscheidungen erscheinen inkonsequent, ihre Entwicklung stagniert. Traumatische Erlebnisse werden entweder bagatellisiert oder instrumentalisiert, statt sensibel behandelt. Besonders irritierend ist der Umgang mit sexueller Gewalt, die entweder nicht ernst genommen oder narrativ verwässert wird.

Unterm Strich verstärkt Band 2 den Eindruck, dass hier eine hochproblematische Beziehung als leidenschaftliche Liebe verkauft wird. Statt Entwicklung oder Verantwortung gibt es Wiederholung, Eskalation und Rechtfertigung.