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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2025

3 ⭐

Palace of Monaco 1. Broken Royals
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Fake Dating meets Royals – dieses Konzept hat sofort mein Interesse geweckt, und die Geschichte konnte weitgehend überzeugen, auch wenn sie einige Schwächen aufwies.

Die Erzählweise aus der Perspektive ...

Fake Dating meets Royals – dieses Konzept hat sofort mein Interesse geweckt, und die Geschichte konnte weitgehend überzeugen, auch wenn sie einige Schwächen aufwies.

Die Erzählweise aus der Perspektive beider Hauptcharaktere hat gut funktioniert. Besonders Billie ist eine sehr sympathische Figur, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Sie ist eine starke, kluge junge Frau, die mit erheblichen persönlichen Herausforderungen konfrontiert ist. Ihre Mutter leidet an Alzheimer, ihr Vater hat die Familie mit einem Berg Schulden hinterlassen, und Billie bemüht sich, ihre Familie zu unterstützen, während sie gleichzeitig das Medizinstudium und mehrere Jobs unter einen Hut bringen muss. Diese tiefgründige Darstellung ihrer Schwierigkeiten verleiht der Geschichte Authentizität und macht Billie zu einer besonders bemerkenswerten Protagonistin.

Die unerwartete Wendung, dass Billie als „Fake-Freundin“ des Prinzen Charles in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, führt zu einer interessanten Dynamik zwischen den beiden. Charles ist anfangs wenig begeistert, dass Billie seine falsche Freundin spielen soll, um seinen Ruf zu retten, und die anfängliche Abneigung zwischen den beiden trägt zur Spannung bei. Es ist spannend zu lesen, wie sie sich im Laufe der Geschichte näherkommen und sich eingestehen müssen, dass ihre Beziehung mehr ist als nur ein Schwindel.

Was mir jedoch etwas missfiel, war die Einführung einer „spicy Szene“, die meiner Meinung nach unnötig war. Bis zu diesem Punkt hatte die Geschichte ihren eigenen, erfrischenden Charme entwickelt, der ohne solche Szenen auskam. Zwar ist es nicht ungewöhnlich, dass in solchen Romanen erotische Momente vorkommen, jedoch schien diese Szene hier eher unpassend und fügte wenig zur Entwicklung der Handlung oder der Charaktere bei.

Die Kombination aus der royal-romantischen Geschichte und Billies persönlichen Herausforderungen ist gelungen, und die Einbindung von ernsthaften Themen wie Alzheimer und familiären Belastungen verleiht der Erzählung eine zusätzliche Tiefe. Leider bleibt Prinz Charles als Charakter etwas blass, was den Kontrast zu Billie verstärkt. Eine tiefere Charakterentwicklung wäre wünschenswert gewesen.

Insgesamt war "Broken Royals" eine angenehme Lektüre, die mit ihren sympathischen Charakteren und der interessanten Grundidee überzeugen konnte. Der Roman bietet einen soliden Auftakt zu einer Reihe, und ich bin gespannt auf die Weiterentwicklung der Geschichte im nächsten Band. Ich vergebe solide 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 18.10.2025

3 ⭐

Not Your King
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Das Buch war definitiv anders, als ich es erwartet hatte, aber es war trotzdem eine interessante Lektüre. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt, und ich fand die sozialen Themen, wie die Kluft ...

Das Buch war definitiv anders, als ich es erwartet hatte, aber es war trotzdem eine interessante Lektüre. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt, und ich fand die sozialen Themen, wie die Kluft zwischen Arm und Reich sowie die Ausgrenzung, sehr gut dargestellt. Auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet, und ich mochte besonders die schwierigen Figuren, wie Reece, auch wenn er mich manchmal wirklich zur Weißglut getrieben hat.

Die Handlung dreht sich um Ava, die von der Familie Queens adoptiert wurde und scheinbar alles hat, was man sich wünschen kann – eine liebevolle Familie, eine Schwester, die sie bewundert, und einen Praktikumsplatz bei einer renommierten Therapeutin. Doch trotz all dessen fehlt Ava eines: Liebe. Und das wird zu ihrem größten Verhängnis. Ihre Begegnung mit Reese, einem "kleinen Verbrecher", zieht sie in ein chaotisches und spannendes Abenteuer, das mich immer wieder gefesselt hat.

Die Autorinnen haben eine Geschichte erschaffen, die voller Dramatik und Wendungen steckt. Trotz der Spannung und der gut geschriebenen Charaktere hat mir manchmal die Tiefe gefehlt, und einige Entwicklungen wirkten etwas zu übertrieben. Es war dennoch ein solides Leseerlebnis, das ich gerne weiterverfolgen würde, auch wenn es mich nicht komplett überzeugt hat.

Ich gebe das buch dezente 3 ⭐.

Veröffentlicht am 18.10.2025

3 ⭐

Lie to Me, Softly
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Auf den ersten Blick wirkt dieses Buch wie eine harmlose, süße Geschichte – fast schon wie ein romantisches Märchen. Doch der Schein trügt. Was als idyllisches Setting und vielversprechende Charaktereinführung ...

Auf den ersten Blick wirkt dieses Buch wie eine harmlose, süße Geschichte – fast schon wie ein romantisches Märchen. Doch der Schein trügt. Was als idyllisches Setting und vielversprechende Charaktereinführung beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Reise in die dunkleren Ecken menschlicher Entscheidungen und moralischer Grauzonen.

Die Geschichte baut sich langsam auf, und anfangs dachte ich, ich wüsste, worauf ich mich einlasse. Doch je weiter ich las, desto mehr wurde ich überrascht. Die Wendungen kamen unerwartet, und einige davon haben mich tatsächlich ins Grübeln gebracht. Nicht alles davon fühlte sich für mich logisch oder nachvollziehbar an, aber es hatte trotzdem eine gewisse Sogwirkung, die mich dranbleiben ließ.

May ist zweifelsohne der Star des Buches. Ihre Entwicklung und die Widersprüche in ihrer Persönlichkeit machen sie zu einer Figur, die man nicht so schnell vergisst. Sie wirkt zunächst zart und zerbrechlich, doch je mehr Schichten von ihr enthüllt werden, desto mehr erkennt man, wie komplex und vielschichtig sie wirklich ist. Im Vergleich dazu blieb Evan leider etwas blass. Ich hatte Mühe, eine emotionale Verbindung zu ihm aufzubauen, da seine Handlungen oft distanziert oder schwer greifbar wirkten.

Was mich an dem Buch zwiespältig zurücklässt, ist der Kontrast zwischen dem lockenden Anfang und der zunehmend düsteren Atmosphäre, die die Geschichte einnimmt. Es gibt spannende Momente, die definitiv fesseln, aber auch Längen und Entscheidungen, die nicht immer ganz rund wirkten. Trotzdem hat es etwas, das einen nicht so leicht loslässt.

Abschließend würde ich sagen, dieses Buch ist wie ein schöner, friedlicher See, der sich plötzlich als Abgrund entpuppt. Nicht jede Wendung hat mich überzeugt, aber die Reise selbst war intensiv und unerwartet. 3 ⭐ für eine Geschichte, die zwar nicht perfekt war, aber definitiv Eindruck hinterlassen hat.

Veröffentlicht am 18.10.2025

3 ⭐

Beautiful Sinners
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„Beautiful Sinners“ beginnt mit einem vielversprechenden Konzept: eine starke, unabhängige Protagonistin, eine geheimnisvolle, leicht düstere Männergruppe und jede Menge Spannung. Ari, die in der Geschichte ...

„Beautiful Sinners“ beginnt mit einem vielversprechenden Konzept: eine starke, unabhängige Protagonistin, eine geheimnisvolle, leicht düstere Männergruppe und jede Menge Spannung. Ari, die in der Geschichte als auffallend schöne und talentierte Frau mit rosa Haaren beschrieben wird, gerät durch ihre Begegnung mit Kill in eine aufregende, aber auch gefährliche Situation. Doch trotz all dieser vielversprechenden Elemente konnte mich der erste Band nicht ganz fesseln.

Der Einstieg in die Geschichte ist recht einfach, was mich positiv überrascht hat, da der Schreibstil von Katy Crown flüssig und leicht verständlich ist. Die Geschichte wird zügig erzählt, und Ari wird schnell in die Dynamik der Männergruppe eingeführt. Kill ist charmant und selbstsicher, Stone ist der verschlossene, grummelige Typ, und Ghost, der Anführer, sorgt mit seiner geheimnisvollen Aura für zusätzlichen Reiz. Die unterschiedlichen Charaktere geben der Geschichte eine interessante Dynamik, aber irgendwie hat es für mich nicht ganz gepasst.

Ein Problem, das mich durch das ganze Buch begleitet hat, ist das Fehlen echter emotionaler Tiefe. Zwar bekommt man schnell eine Vorstellung davon, wer die Charaktere sind, doch ich hatte Schwierigkeiten, mich wirklich mit ihnen zu verbinden. Besonders Ari, die anfangs stark und selbstbewusst wirkt, bleibt für mich ein wenig blass. Ihre Vergangenheit und ihre inneren Konflikte werden zwar angeschnitten, aber nie wirklich vertieft, was es mir schwer machte, ihre Handlungen und Entscheidungen nachzuvollziehen.

Die Spannung, die die Geschichte zu Beginn aufbaut, flacht später leider etwas ab. Die Handlung plätschert dann mehr oder weniger vor sich hin, und ich hatte den Eindruck, dass die interessanten Ideen und Plotstränge nicht ausreichend genutzt wurden. Die Interaktionen zwischen Ari und den Männern, insbesondere die „spicy“ Szenen, konnten mich zwar unterhalten, fühlten sich aber irgendwann repetitiv an.

Trotz dieser Mängel hat „Beautiful Sinners“ durchaus Potenzial. Die Grundidee ist spannend, und die Dynamik zwischen den Charakteren lässt Raum für Entwicklung. Es gibt viele Möglichkeiten, die Geschichte in den folgenden Bänden noch zu vertiefen und die Charaktere mehr wachsen zu lassen. Für einen ersten Band ist es ein solider Start, aber ich hoffe, dass die Fortsetzungen mehr Tiefe und weniger vorhersehbare Elemente bieten. Daher gebe ich das Buch solide 3 ⭐.

Veröffentlicht am 18.10.2025

3 ⭐

Der Sternenstaubdieb
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Chelsea Abdullahs "Der Sternenstaubdieb" bietet eine solide Fantasygeschichte mit einer interessanten Wüstenwelt und Tausendundeine Nacht-Inspiration. Die Grundidee ist vielversprechend: eine Händlerin ...

Chelsea Abdullahs "Der Sternenstaubdieb" bietet eine solide Fantasygeschichte mit einer interessanten Wüstenwelt und Tausendundeine Nacht-Inspiration. Die Grundidee ist vielversprechend: eine Händlerin magischer Artefakte, eine gefährliche Mission und ein komplexes Netz aus Lügen und Misstrauen.

Loulie ist eine starke, aber wenig tiefgehende Protagonistin. Ihr Dschinn-Begleiter Qadir sticht mit seiner Loyalität und seinem trockenen Humor hervor, während Prinz Omar und Aisha die Dynamik der Gruppe prägen. Die Figuren bleiben jedoch teilweise vorhersehbar, und manche Entwicklungen wirken konstruiert.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, aber stellenweise zu ausschweifend. Das Pacing ist unausgewogen – ein packender Einstieg, eine zähe Mitte und ein überstürztes Finale. Die vielen arabischen Begriffe verstärken das Setting, können aber den Lesefluss bremsen.

Insgesamt ein ordentlicher Fantasyroman mit guter Idee, aber erzählerischen Schwächen. Wer sich an Längen nicht stört und klassische Wüstenfantasy mag, könnte hier fündig werden. Von mir bekommt es dezente 3 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!