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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2025

2 ⭐

Highway Lords: So lange, bis du fällst | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt – das integrierte Page Overlay ist limitiert nur in der ersten Auflage enthalten
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Ich konnte mir die Geschichte leider nur schwer bildlich vorstellen, was mir sonst selten passiert. Die Handlung wirkte gezwungen, fast wie eine durchschnittliche Wattpad-Story in Buchform – mit Potenzial, ...

Ich konnte mir die Geschichte leider nur schwer bildlich vorstellen, was mir sonst selten passiert. Die Handlung wirkte gezwungen, fast wie eine durchschnittliche Wattpad-Story in Buchform – mit Potenzial, das aber nicht genutzt wurde. Viele Szenen wirkten unlogisch, besonders die Sache mit Amors Maske und den Motorradfahrten in Kleid und ohne Schutzkleidung. Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich viel zu schnell und unglaubwürdig. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Dialoge – die klangen natürlich und authentisch.

Veröffentlicht am 19.10.2025

2 ⭐️

Beauty must die
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Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Mae zieht als Folge einer Strafe zu ihren Großeltern nach Louisiana, wo sie Sozialstunden leisten und ihren Abschluss nachholen soll. Kurz nach ihrer ...

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Mae zieht als Folge einer Strafe zu ihren Großeltern nach Louisiana, wo sie Sozialstunden leisten und ihren Abschluss nachholen soll. Kurz nach ihrer Ankunft wird ihre Kindheitsfreundin Shirley tot aufgefunden. Mae glaubt nicht an einen Unfall und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln – unterstützt vom zurückhaltenden Nathan, Sohn des Bürgermeisters.

Leider konnte ich weder zur Protagonistin noch zur Handlung eine Verbindung aufbauen. Maes impulsive und oft unlogische Schlussfolgerungen machten es mir schwer, ihre Ermittlungen ernst zu nehmen. Auch die Liebesgeschichte zu Nathan wirkte für mich wenig überzeugend und entwickelte kein echtes Knistern. Der Kriminalfall verlor mit der Zeit an Spannung, die Auflösung empfand ich als wenig stimmig.

Ob es auch daran liegt, dass ich mit Thrillerelementen generell wenig anfangen kann, mag sein. Die Grundidee und das Setting waren durchaus interessant, doch insgesamt konnte mich das Buch weder emotional noch inhaltlich erreichen. Ich vergebe 2 ⭐️.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 18.10.2025

2 ⭐

Lost in Your Mind
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Die Idee hinter diesem Buch klang vielversprechend – eine Protagonistin ohne Erinnerungen, die mitten im Wald neben einer Leiche aufwacht, ohne zu wissen, wer sie ist oder was passiert ist. Diese Ausgangssituation ...

Die Idee hinter diesem Buch klang vielversprechend – eine Protagonistin ohne Erinnerungen, die mitten im Wald neben einer Leiche aufwacht, ohne zu wissen, wer sie ist oder was passiert ist. Diese Ausgangssituation hat mich sofort neugierig gemacht, und gerade in den ersten Kapiteln war ich gespannt darauf, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Doch je weiter ich las, desto mehr verlor das Buch für mich an Reiz.

Besonders enttäuschend fand ich die Entwicklung der Protagonistin. Ihre anfängliche Unwissenheit und der Drang, ihre Identität herauszufinden, waren spannend, aber sobald sie mehr über sich erfuhr, wurde sie als Charakter leider immer uninteressanter. Während ich ihre „alte“ Version noch spannend und greifbar fand, wirkte sie nach ihrer Veränderung deutlich blasser und austauschbarer. Ich konnte ihre Emotionen und Entscheidungen oft nicht nachvollziehen, was es schwer machte, mit ihr mitzufühlen.

Auch Brendon, der männliche Protagonist, war für mich nicht stark genug ausgearbeitet. Er wurde als geheimnisvoll und gefährlich dargestellt, aber es fehlte an Tiefe, um ihn wirklich greifbar zu machen. Seine düstere Vergangenheit wurde zwar angedeutet, doch ich hätte mir gewünscht, dass sie eine größere Rolle spielt und ihn als Figur komplexer macht. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und der Protagonistin entwickelte sich zudem viel zu schnell. Kaum begegnen sie sich, besteht eine unerklärliche Anziehung, und bevor man es sich versieht, sind sie unzertrennlich – ohne dass es wirklich einen nachvollziehbaren Aufbau oder Chemie zwischen ihnen gibt.

Hinzu kommt, dass die Handlung insgesamt sehr vorhersehbar war. Der große Plottwist, der eigentlich für Überraschung hätte sorgen sollen, war für mich schon früh offensichtlich. Viele Momente, die wohl schockieren oder mitreißen sollten, wirkten dadurch wenig eindrucksvoll. Die düstere Atmosphäre war zwar gut getroffen, und einige Nebenfiguren wie Crystal und die anderen Brüder hatten interessante Ansätze, aber sie konnten das für mich nicht mehr herausreißen.

Alles in allem hatte das Buch eine großartige Grundidee, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Die Charaktere blieben zu blass, die Handlung war zu vorhersehbar, und die Liebesgeschichte fühlte sich eher erzwungen als natürlich entwickelt an. Sehr schade, denn aus diesem Konzept hätte man viel mehr machen können. Daher bekommt das Buch nur 2 ⭐ von mir.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 18.10.2025

2 ⭐

Cursed – Der Fluch des Mondes (Gilded 2)
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Ich hatte wirklich gehofft, dass "Cursed" das Potenzial hat, die interessante Welt und die Charaktere aus "Gilded" weiter auszubauen, aber leider hat mich die Fortsetzung enttäuscht. Das Cover ist erneut ...

Ich hatte wirklich gehofft, dass "Cursed" das Potenzial hat, die interessante Welt und die Charaktere aus "Gilded" weiter auszubauen, aber leider hat mich die Fortsetzung enttäuscht. Das Cover ist erneut wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre des Buches, aber leider konnte mich die Geschichte nicht genauso fesseln.

Die erste Hälfte des Buches war ziemlich düster und voller Tragik, was mich zwar in die Geschichte hineinziehen konnte, aber auf lange Sicht war es einfach zu erdrückend und melancholisch. Die Atmosphäre wirkte so bedrückend, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich weiter auf das Buch einzulassen. Ich hatte gehofft, dass sich die Situation für die Protagonisten irgendwann verbessern würde, aber der Wendepunkt kam zu spät und war nicht genug, um das Ganze wirklich zu retten.

Das größte Problem war jedoch die mangelnde Entwicklung der Hauptfigur Serilda. Sie fühlte sich nach wie vor wie die gleiche Figur aus dem ersten Band an – es gab wenig bis keine Veränderungen in ihrem Charakter, was die emotionale Tiefe der Geschichte stark bremste. Auch die Beziehung zu Gild blieb mir distanziert und leer, was ich schon im ersten Band bemängelt hatte. Der Schwangerschaftsstrang der Geschichte war für mich schwer nachzuvollziehen und machte Serilda eher nervig als sympathisch.

Die Welt, die Meyer in "Cursed" erschafft, fühlt sich zwar weiterhin magisch an, aber ich hatte das Gefühl, dass viele der erzählerischen Elemente unnötig ausgedehnt wurden. Die Handlung zog sich extrem und wirkte zu oft verwirrend und anstrengend. Das ständige Wechseln der Perspektiven und das Einführen neuer Figuren oder Götter ohne ausreichende Erklärung brachten mich regelmäßig aus dem Lesefluss. Besonders die Verwendung des geschlechtsneutralen Pronomens „sie“ für die Götter war meiner Meinung nach zu häufig und störte den Lesefluss ungemein. Diese stilistische Entscheidung trug nicht zum Storytelling bei, sondern lenkte eher ab.

Das Ende brachte immerhin etwas Aufklärung, aber das konnte die lange Strecke dahin nicht wirklich wettmachen. "Cursed" bietet einige interessante Ideen, die jedoch nicht richtig ausgearbeitet wurden. Die romantische Entwicklung und die Spannung blieben auf der Strecke. Insgesamt war es ein langwieriges und mühsames Leseerlebnis, das mich leider nicht so fesseln konnte wie der erste Band. Meyers Schreibstil ist nach wie vor solide, aber das Buch verlor sich in seiner eigenen Langatmigkeit und der Unfähigkeit, die versprochenen emotionalen Höhepunkte zu liefern. Schade, denn das Potenzial war definitiv da. Ich vergebe daher 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 18.10.2025

2 ⭐

Gilded 2: Cursed – Der Fluch des Mondes
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Ich hatte wirklich gehofft, dass "Cursed" das Potenzial hat, die interessante Welt und die Charaktere aus "Gilded" weiter auszubauen, aber leider hat mich die Fortsetzung enttäuscht. Das Cover ist erneut ...

Ich hatte wirklich gehofft, dass "Cursed" das Potenzial hat, die interessante Welt und die Charaktere aus "Gilded" weiter auszubauen, aber leider hat mich die Fortsetzung enttäuscht. Das Cover ist erneut wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre des Buches, aber leider konnte mich die Geschichte nicht genauso fesseln.

Die erste Hälfte des Buches war ziemlich düster und voller Tragik, was mich zwar in die Geschichte hineinziehen konnte, aber auf lange Sicht war es einfach zu erdrückend und melancholisch. Die Atmosphäre wirkte so bedrückend, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich weiter auf das Buch einzulassen. Ich hatte gehofft, dass sich die Situation für die Protagonisten irgendwann verbessern würde, aber der Wendepunkt kam zu spät und war nicht genug, um das Ganze wirklich zu retten.

Das größte Problem war jedoch die mangelnde Entwicklung der Hauptfigur Serilda. Sie fühlte sich nach wie vor wie die gleiche Figur aus dem ersten Band an – es gab wenig bis keine Veränderungen in ihrem Charakter, was die emotionale Tiefe der Geschichte stark bremste. Auch die Beziehung zu Gild blieb mir distanziert und leer, was ich schon im ersten Band bemängelt hatte. Der Schwangerschaftsstrang der Geschichte war für mich schwer nachzuvollziehen und machte Serilda eher nervig als sympathisch.

Die Welt, die Meyer in "Cursed" erschafft, fühlt sich zwar weiterhin magisch an, aber ich hatte das Gefühl, dass viele der erzählerischen Elemente unnötig ausgedehnt wurden. Die Handlung zog sich extrem und wirkte zu oft verwirrend und anstrengend. Das ständige Wechseln der Perspektiven und das Einführen neuer Figuren oder Götter ohne ausreichende Erklärung brachten mich regelmäßig aus dem Lesefluss. Besonders die Verwendung des geschlechtsneutralen Pronomens „sie“ für die Götter war meiner Meinung nach zu häufig und störte den Lesefluss ungemein. Diese stilistische Entscheidung trug nicht zum Storytelling bei, sondern lenkte eher ab.

Das Ende brachte immerhin etwas Aufklärung, aber das konnte die lange Strecke dahin nicht wirklich wettmachen. "Cursed" bietet einige interessante Ideen, die jedoch nicht richtig ausgearbeitet wurden. Die romantische Entwicklung und die Spannung blieben auf der Strecke. Insgesamt war es ein langwieriges und mühsames Leseerlebnis, das mich leider nicht so fesseln konnte wie der erste Band. Meyers Schreibstil ist nach wie vor solide, aber das Buch verlor sich in seiner eigenen Langatmigkeit und der Unfähigkeit, die versprochenen emotionalen Höhepunkte zu liefern. Schade, denn das Potenzial war definitiv da. Ich vergebe daher 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!