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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

Gute Idee, aber für mich leider enttäuschend

Beauty must die
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn die Bücher von Kira Licht habe ich bisher wirklich sehr geliebt. Ein Romance-Thriller klang genau nach meinem Geschmack.
Wir lernen Mae kennen, die zu ihren ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn die Bücher von Kira Licht habe ich bisher wirklich sehr geliebt. Ein Romance-Thriller klang genau nach meinem Geschmack.
Wir lernen Mae kennen, die zu ihren Großeltern kommt und dann geschieht ein Mord. Natürlich will Mae unbedingt herausfinden, wer dahintersteckt. Mit diesem Grundmotiv habe ich grundsätzlich kein Problem, im Gegenteil: Das mag ich normalerweise sehr.
Leider kam für mich aber kaum Spannung auf.
Stattdessen haben mich manche Szenen eher genervt, weil sie auf mich unrealistisch wirkten. Auch die Lovestory konnte mich emotional überhaupt nicht abholen, sie hat sich für mich einfach nicht richtig angefühlt.
Der Mörder hat mich am Ende tatsächlich überrascht, was definitiv ein Pluspunkt ist. Trotzdem bleibt für mich das Gefühl, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde.
Für mich persönlich leider eine Enttäuschung, auch wenn die Grundidee spannend war.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Überraschend menschlich – aber nicht ganz der Gaston, den ich erwartet habe

Disney Villains 11: Fangt das Biest!
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Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich wirklich Gaston’s Geschichte lesen wollte. Aber wenn das Buch schon mal da ist … warum nicht? 😅

Und tatsächlich: Ich war überrascht, wie gut mir der Anfang ...

Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich wirklich Gaston’s Geschichte lesen wollte. Aber wenn das Buch schon mal da ist … warum nicht? 😅

Und tatsächlich: Ich war überrascht, wie gut mir der Anfang gefallen hat.
Gaston als Kind und Jugendlicher kennenzulernen, war spannend – ebenso die Einblicke in das Leben des Biests. Serena Valentino schafft es, Gaston menschlich und sogar stellenweise liebenswert darzustellen, was ich nie gedacht hätte.

Aber: So sehr mir dieser Ansatz gefallen hat, so sehr hat mir der Brückenschlag gefehlt. Der Übergang zu dem arroganten, überheblichen Gaston aus Die Schöne und das Biest wirkt zu abrupt. Seine Entwicklung konnte ich nicht wirklich nachvollziehen – im Gegensatz zu der des Biests, obwohl es hier gar nicht seine Geschichte ist.

Fazit:
Eine interessante Ergänzung zur Villains-Reihe, mit neuen Perspektiven und einem sympathischeren Gaston als erwartet. Aber emotional hat mich die Veränderung nicht ganz überzeugt.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Wenn Vorurteile die Liebe überschatten

Black Squad MC Biker-Romance / Respect Me
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Hast du jemals ein Buch in die Hand genommen, dessen Klappentext dir das Gefühl gab, du hättest genau das gefunden, wonach du gesucht hast? So ging es mir mit „Respect Me: Black Squad MC“ von Vanity M. ...

Hast du jemals ein Buch in die Hand genommen, dessen Klappentext dir das Gefühl gab, du hättest genau das gefunden, wonach du gesucht hast? So ging es mir mit „Respect Me: Black Squad MC“ von Vanity M. Grey. Die Vorstellung eines aufregenden Bikertreffens, gewürzt mit einer Prise Romantik und Spannung klang einfach perfekt. Doch manchmal trügt der Schein.
Terry, die Protagonistin, lebt ihr Leben gefangen in einem Netz aus Vorurteilen. Ich konnte nicht anders, als mich immer wieder zu fragen: Warum? Warum steckt sie Menschen wie Dragon, den charmanten Biker, gleich in eine Schublade? Ich meine, klar, jeder hat seine Vorurteile, aber Terrys waren so unerschütterlich, dass sie mich echt frustriert haben. Dragon ist ein Biker, ja, aber er zeigt ihr immer wieder seine freundliche und respektvolle Seite. Da fragt man sich doch, warum Terry ihm und den anderen nicht eine faire Chance gibt.
Die Dynamik zwischen Terry und Dragon hatte ihre Momente. Die Treffen der beiden waren oft unterhaltsam und voller Humor, Action und Spannung. Ich konnte förmlich die Funken sprühen sehen, und es gab Momente, in denen ich mir wünschte, Teil ihrer Welt zu sein. Doch jedes Mal, wenn Terrys Vorurteile wieder aufflackerten, fühlte ich mich aus der Geschichte geworfen. Kennst du das Gefühl, wenn du in einem Film so richtig drin bist und dann passiert etwas, das dir die ganze Stimmung vermiest? Genau so war es.
Obwohl „Respect Me“ durchaus seine Stärken hat, werde ich die Reihe nicht weiterlesen. Terry und ich, wir sind einfach keine Freunde geworden. Manchmal passt es einfach nicht, und das ist okay. Vielleicht findest du ja mehr Gefallen an ihrer Geschichte als ich. Man weiß ja nie, bis man es selbst ausprobiert hat.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

ein kleines Abenteuer

Whisper In A Bottle – Glühendes Leben
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„Whisper In A Bottle – Glühendes Leben“ von Any Cherubim hat mich auf eine Art und Weise überrascht, die ich nicht ganz erwartet hatte. Also, wo fange ich an? Zu Beginn lernen wir Emily und Maddox kennen, ...

„Whisper In A Bottle – Glühendes Leben“ von Any Cherubim hat mich auf eine Art und Weise überrascht, die ich nicht ganz erwartet hatte. Also, wo fange ich an? Zu Beginn lernen wir Emily und Maddox kennen, und es wird schnell klar, dass ihre Vergangenheit – und die ihrer Familien – eine komplizierte Geschichte ist. Diese Rückblicke fand ich interessant, weil sie viele Geheimnisse und Spannungen enthüllen. Aber ehrlich gesagt, hatte ich manchmal das Gefühl, dass das Reden hier überbewertet wurde. 

Die schlagfertigen Dialoge zwischen den Figuren sind normalerweise mein Highlight in einem Roman, aber hier, na ja, ich war nicht ganz überzeugt. Vielleicht hatte ich einfach höhere Erwartungen oder habe mich zu sehr darauf gefreut, in den Austausch zwischen den Charakteren hineingezogen zu werden. Es gab durchaus einige gute Szenen, keine Frage. Aber mein Herz wurde erst im letzten Abschnitt so richtig angesprochen. Da zog die Spannung endlich an, und ich fand mich plötzlich mitten in einer Geschichte wieder, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Wenn ich ganz ehrlich bin, war der erste Teil des Buches eher ein netter Zeitvertreib. Aber die letzten Seiten haben mich neugierig gemacht, was als Nächstes passieren wird. Also ja, ich denke, ich werde Band zwei eine Chance geben. Vielleicht wird die Geschichte dann noch tiefgründiger und packender. Was denkt ihr, lohnt es sich, dran zu bleiben?

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Veröffentlicht am 06.07.2025

hat mich nicht gefesselt

Hammajang Luck
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„Hammajang Luck“ von Makana Yamamoto, übersetzt von Stefanie Adam, ist wirklich ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Stell dir vor, du bist auf einer Achterbahnfahrt, erwartest ...

„Hammajang Luck“ von Makana Yamamoto, übersetzt von Stefanie Adam, ist wirklich ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Stell dir vor, du bist auf einer Achterbahnfahrt, erwartest den großen Adrenalinkick bei der nächsten Kurve, und dann bleibt der Wagen einfach stehen. So fühlte es sich für mich an.

Ich liebe Geschichten voller Raubzüge und intriganten Plänen, und die Vorstellung, das Ganze noch in einem Science-Fiction-Setting zu erleben, klang einfach perfekt. Der Anfang des Buches war tatsächlich vielversprechend und hat mich neugierig gemacht. Besonders interessant fand ich die Darstellung von Edie als non-binäre Figur, was im Englischen durch subtile Hinweise in der Handlung vermittelt wurde. Wie das im Deutschen umgesetzt wurde, kann ich leider nicht beurteilen, aber ich hoffe, dass die Übersetzung diese Feinheiten bewahren konnte.

Trotz des vielversprechenden Beginns stellte sich mir beim Lesen immer wieder die Frage: Wann geht's richtig los? Wo bleibt der große Coup, der nervenaufreibende Raubzug? Die Anwerbung der Helfer versprach Spannung, aber sie wollte einfach nicht aufkommen. Und als der Raub dann endlich stattfand, fühlte er sich eher wie eine Randnotiz an. Hast du das auch schon mal erlebt? Du liest eine Geschichte und fragst dich am Ende, was du da eigentlich gerade gelesen hast?

Doch es gab auch Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Die humorvollen Dialoge und die faszinierend beschriebene Umgebung ließen mich immer wieder innehalten und staunen. Ich konnte mir die Welt, in der die Geschichte spielt, lebhaft vorstellen. Aber letztendlich fehlte mir das gewisse Etwas, das mich völlig in den Bann der Geschichte gezogen hätte.

Vielleicht sind es genau diese Erwartungen, die mich enttäuscht haben. Vielleicht war es der Mangel an Spannung oder die Tatsache, dass die Geschichte nicht das bot, was ich erhofft hatte. Aber manchmal ist es auch okay, von einem Buch überrascht zu werden, selbst wenn die Überraschung nicht ganz das ist, was man sich erträumt hat. Was denkst du? Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

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