Wenn der Tod ruft, muss sie gehorchen | Schaurig und märchenhaft: die Fantasy für den Herbst von Bestsellerautorin Erin A. Craig!
Marc Alaoui (Übersetzer)
Wunderschön ausgestattet mit bedrucktem Einband. In der Erstauflage mit dreiseitigem Farbschnitt.
Wenn der Tod ruft, muss sie gehorchen: Die düstere Fantasy für den Herbst
Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen: dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine Gabe, die sie zu einer der größten Heilerinnen des Königreichs machen sollte: Hazel erkennt auf einen Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann.
Doch jede Gabe hat ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen besiegelt ist. Geplagt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, sehnt Hazel sich nach Freiheit. Als der König tödlich erkrankt und das Reich vor dem Zerfall steht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort begegnet sie Prinz Leo, einem charmanten Thronfolger, der ebenso rebellisch ist wie Hazel selbst. Kann Hazel den Tod überlisten, um den König zu retten? Und zu welchem Preis?
Der #1-New-York-Times und #1-USA-Today-Bestseller endlich auf Deutsch!
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Das Cover ist so wundervoll düster und atemberaubend zugleich.
Genau so empfand ich auch die Geschichte.
Es geht um Hazel die als unerwünschtes Kind bei ihrer Familie aufwächst und an jedem Geburtstag ...
Das Cover ist so wundervoll düster und atemberaubend zugleich.
Genau so empfand ich auch die Geschichte.
Es geht um Hazel die als unerwünschtes Kind bei ihrer Familie aufwächst und an jedem Geburtstag darauf wartet von Merrick geholt zu werden, der Todesgott.
Denn an ihrer Geburt wurde sie ihm Versprochen.
Ich habe so sehr mit Hazel gelitten, war mir aber am Anfang des Buches nicht sicher ob es ihr besser bei ihrer Familie ging oder doch zum Todesgott zu gehen sollte.
Ich wollte einfach das ihr auch einmal etwas Gutes widerfährt.
Sie musste schwere Entscheidungen treffen, war ein Opfer, hatte eine schwere Last als Rolle der Heilerin und Vorbotin des Todes.
Craigs Schreibstil ist schnell, aber detailliert, die komplexen und interessanten Charaktere haben mich sofort angezogen.
Merrick empfand ich als Todesgott einschüchternd als auch zärtlich ,sein Charakter war so facettenreich und unterhaltsam.
Was ich manchmal als störend empfand waren zum einen einige Abschnitte die zu lang gezogen waren und andere viel zu kurz.
Aber allgemein ein wunderschön geschriebener und eindringlicher Roman, der mit zeitlosen Themen wie Tod, Schicksal und freien Willen geschmückt ist.
Da sich Hazels Eltern ihren Unterhalt nicht leisten können, wird sie bereits vor ihrer Geburt an einen Gott verkauft – ausgerechnet an den Endgültigen, den Tod selbst. Als dreizehntes Kind soll sie mit ...
Da sich Hazels Eltern ihren Unterhalt nicht leisten können, wird sie bereits vor ihrer Geburt an einen Gott verkauft – ausgerechnet an den Endgültigen, den Tod selbst. Als dreizehntes Kind soll sie mit einer besonderen Gabe gesegnet sein, die der Gott für seine eigenen Zwecke nutzen will: Hazel soll als Heilerin in die Welt hinausgeschickt werden. Doch schnell zeigt sich, dass die Vorstellungen der Götter und die der Menschen kaum miteinander vereinbar sind.
Hazel entdeckt bald, dass ihre Heilkräfte nicht nur Leben retten, sondern auch über Tod und Schicksal entscheiden können. Diese Verantwortung überfordert sie, und die Folgen ihrer Handlungen ziehen weitreichendes Leid und Chaos nach sich. Getrieben von Schuldgefühlen, ringt Hazel mit sich selbst und ihrer Gabe – und mit der Frage, was es wirklich bedeutet, Leben zu schenken oder zu nehmen.
Die Geschichte ist eindringlich erzählt und entfaltet die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre eines dunklen Märchens. Besonders gelungen ist die tiefgehende moralische Ebene, die den Leser zum Nachdenken bringt: über Macht, Verantwortung und den Preis, den man für beides zahlen muss. Der Schreibstil ist fesselnd, die Figuren wirken lebendig, und die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen – es ist nicht nur spannend, sondern auch nachdenklich stimmend. Ich hoffe sehr, dass die Autorin bald weitere Werke in diesem Stil veröffentlicht.
Hazel Trépas wurde als dreizehntes Kind einem Gott, dem Tod persönlich, versprochen. Sie erhält von ihm eine Gabe, die sie zur größten Heilerin des Königreichs machen soll, da sie auf einen Blick erkennt, ...
Hazel Trépas wurde als dreizehntes Kind einem Gott, dem Tod persönlich, versprochen. Sie erhält von ihm eine Gabe, die sie zur größten Heilerin des Königreichs machen soll, da sie auf einen Blick erkennt, wie jede Krankheit geheilt werden kann. Doch die Gabe hat ihren Preis, Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen besiegelt ist.
Als der König tödlich erkrankt und das Reich vor dem Zerfall steht, soll Hazel ihn heilen und obwohl sie das Zeichen des Todes bei ihm sieht, will sie ihn retten. Kann Hazel den Tod überlisten und zu welchem Preis?
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich mag den Schreibstil und auch die ruhige Art wie Hazels Geschichte erzählt wurde. Wir begleiten Hazel von ihrer lieblosen Kindheit, über ihre Ausbildung bis zur ihrer ersten Liebe und noch weiter. Hazel erfährt durch ihre Eltern kaum Zuneigung und wächst trotzdem zu einer mitfühlenden und warmherzigen Frau heran. Allerdings ist sie auch sehr einsam auch wenn ihr Pate, der Tod, sich bemüht, doch er versteht menschliche Bedürfnisse nicht so wirklich. Am Königshof fühlt sie sich das erste Mal in ihrem Leben zugehörig. Der arrogante Kronprinz Leo übt eine faszinierende und gefährliche Anziehung aus.
Auch spielen Götter eine große Rolle in der Geschichte sowie andere Auserwählte und auch ein geheimnisvolles Orakel. Die Handlung ist atmosphärisch aber auch ein klein wenig schaurig. Mich hat die Geschichte über Hazels Leben komplett in seinen Bann gezogen und ich habe dieses Buch sehr gern gelesen. Hat das Buch Schwächen? Bestimmt, aber mir sind sie beim Lesen nicht aufgefallen. Eine schöne Geschichte, die für mich perfekt in den Herbst passt.
Hazel ist das dreizehnte Kind einer Familie und wurde als solches dem Tod versprochen. Dieser nimmt sie irgendwann auf und verleiht ihr die Gabe des Heilens. Doch damit gehen auch Risiken mit einher und ...
Hazel ist das dreizehnte Kind einer Familie und wurde als solches dem Tod versprochen. Dieser nimmt sie irgendwann auf und verleiht ihr die Gabe des Heilens. Doch damit gehen auch Risiken mit einher und als sie den König heilen muss, steht sie vor der größten Prüfung ihres Lebens.
"Ich schluckte verängstigt. "Merrick ... wie viele Kerzen habe ich?" " -Hazel
Dieses Buch ist perfekt für die herbstliche Jahreszeit und die Atmosphäre draußen, vor allem im Oktober, hat mit der im Buch gut übereingestimmt. Wir haben hier ein wunderschönes Retelling des Märchens "Gevatter Tod" der Gebrüder Grimm und ich muss gestehen, dass einfach alles gepasst hat. Das Setting, der Schreibstil, die Story, die Charaktere, die Stimmung, die Gefühle und die Buchentwicklung. Selbst wenn man lange suchen würde, findet man nichts, was schlecht heraussticht und auch wenn das Buch stellenweise gestreckt erscheint, passt es perfekt zur Geschichte.
Das einzige, was ich leider kritisieren muss, ist die Schriftart, die unglücklich gewählt wurde, und die Buchklappen ohne den Umschlag, bei denen die Farbe durchs Festhalten beim Lesen abblättert. Ansonsten werden im Folgenden nur Gründe aufgezählt, wegen denen man das Buch in die Hand nehmen muss und anfangen sollte, diesen Fantasy-Einzelband durchzulesen.
Beginnen wir mit der Welt, die nach und nach Form annimmt. Es entsteht eine bildliche, düstere und märchenhafte Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Dabei haben wir verschiedene Gottheiten und die Menschen, sowie eine mittelalterliche Welt. Tatsächlich hat Religion eine große Bedeutung in dem Reich und es ist spannend, wie sie auf- und eingebaut wird. Dabei ist es realistisch, dass die Priester viel Sprachrecht auf dem königlichen Hof haben und der Glaube tief verwurzelt ist. Besonders gut fand ich aber, dass die Götter auch in Erscheinung treten und das Geschehen damit unvorhersehbar ist. Nicht zuletzt unser Herr Tod persönlich.
In dem Roman verfolgen wir Hazel vom Kleinkind auf bis zur jungen Frau und anschließend sogar noch weiter. Dieser Zeitverlauf hat sich auch gut angeboten, weil wir ihre Entwicklung so gut miterleben konnten und wichtige Ereignisse zur richtigen Zeit Sinn ergeben. Sie ist ein normales Mädchen, das durch ihre Aufgabe und ihr Talent eine besondere Stellung bekommen hat. Dabei versucht sie, ihre Probleme so gut es geht zu meistern, doch stößt immer wieder gegen die Götter und deren Denkweisen. Hazel ist nur ein Mensch und ihre Sehnsucht, das Richtige zu tun, so viele Menschen wie möglich zu retten und einfach Liebe, sei es von Freunden, ihrer Familie oder ihrem Ziehvater, zu bekommen, ist spürbar.
Auch die Nebencharaktere entstehen nach und nach vor unseren Augen und es ist faszinierend, was für eine Welt dabei geschaffen wurde. Wir haben Freundlichkeit, Verrat, Treue und königliche Macht und die einzelnen Figuren, wie der König, Merrick, der Prinz, Hazels Geschwister oder die Gottesanhänger, sind praktisch die Geschichte und machen sie spannend. Merrick ist dabei die interessanteste und facettenreichste Person, die man manchmal mag und an anderen Tagen hasst. Seine Beziehung zu Hazel ist auch eine Hass-Liebe, das bedeutet, einerseits mag ich ihn für das Leben, was er Hazel geschenkt hat, andererseits verachtet man ihn für die wenige Zeit, die er wirklich als Vater bei ihr war. Schwierige Situation, aber genau deswegen liest man das Buch, denn Friede und Freude wären unnatürlich.
Ich mag Hazel, selbst zu der Zeit, als sie noch ein junges Kind war, und ihre Entwicklung ist hierbei besonders gut gelungen. Eine klitzekleine Liebesgeschichte gibt es auch, ich befürworte es auch, weil ich insbesondere das Ende schön fand, aber sie nimmt kaum Raum ein und wird nur am Rande erwähnt. Zwar wirkt die Liebe dadurch gehetzt und alles geht viel zu schnell von Abstand-Halten zu Ich-würde-alles-für-sie/ihn-tun, aber sie sind süß zusammen. Für Fantasy-Liebhaber, die eine moralische Geschichte ohne viel Liebeskram suchen, ist dieser Roman perfekt.
Zum Schluss noch ein wenig zur Story ohne zu viel zu spoilern. Wie man oben merkt, haben die Charaktere und das Setting einen hohen Stellenwert in dem Buch, aber auch die Geschichte steht dem in nichts nach. Es ist interessant, wie Hazel aufwächst und sich medizinisches Fachwissen aneignet und später die Menschen heilt, auch ohne ihre Gabe die ganze Zeit anzuwenden. Als sie dann an den Hof kommt und den König heilen muss, der eigentlich schon dem Tod versprochen ist, steht sie vor einem großen moralischen Dilemma und ihre Lösung mit den Folgen danach war herausragend inszeniert.
Intrigen am Hof sind genauso vorhanden wie ein Krieg und große Pandemien. Somit bleibt es fesselnd und mit dem übernatürlichen kann man nicht vorhersagen, wie es weitergeht und wer überlebt. Geht man gegen das Wort der Götter oder glaub man ihnen restlos? Ist jedes Leben gleich viel wert? Inwieweit spielt der Tod eine Rolle in dem ganzen, im Vergleich zu der Ersten und den Vielen? Kann so eine große Bürde einer jungen Frau auferlegt werden? Fragen über Fragen und am Ende ganz viele Anwendungen mit dem Hauch von Dunkelheit und Hoffnung.
Insgesamt kann ich den Einzelband auf jeden Fall weiterempfehlen. Es war kein Highlight, aber ein solides 5-Sterne Buch!
„Wenn der Tod ruft, muss sie gehorchen.“ und genau so klingt Das Dreizehnte Kind auch: poetisch, düster und herzzerreißend schön.
Hazel Trépas ist das dreizehnte Kind einer armen Familie und wurde dem ...
„Wenn der Tod ruft, muss sie gehorchen.“ und genau so klingt Das Dreizehnte Kind auch: poetisch, düster und herzzerreißend schön.
Hazel Trépas ist das dreizehnte Kind einer armen Familie und wurde dem Tod höchstpersönlich versprochen. Von ihm erhält sie eine Gabe, die sie zu einer Heilerin macht: Sie erkennt auf einen Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann. Doch ihre Gabe ist auch ihr Fluch, denn manchmal sieht sie das Symbol des Todes selbst und weiß, dass jede Rettung zu spät kommt.
Als der König schwer erkrankt, wird Hazel an den Hof gerufen und gerät mitten in ein Spiel aus Macht, Göttern und Geheimnissen.
Erin A. Craig erschafft eine düster-märchenhafte Welt, die perfekt zur Herbstzeit passt. Ihr Schreibstil ist bildhaft, flüssig und zieht einen sofort in den Bann dieser schicksalhaften Geschichte. Besonders beeindruckend fand ich die Beziehung zwischen Hazel und dem Tod: beinahe väterlich, bittersüß und emotional tiefgehend. Ihre Dynamik war für mich faszinierender als die Liebesgeschichte, die eher leise blieb.
Das Cover mit den vielen Kerzen passt unglaublich gut zur Geschichte, es spiegelt das Motiv von Leben, Hoffnung und Vergänglichkeit wider. Der Farbschnitt ist wunderschön, und auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch ein echtes Schmuckstück. Inhaltlich überzeugt es mit Tiefe, Atmosphäre und einer Hauptfigur, die mutig, mitfühlend und voller innerer Stärke ist.
Ein märchenhaftes, etwas düsteres Buch über Leben, Tod, Opfer und Freiheit, perfekt für alle, die sich im Herbst in magische Welten fallen lassen wollen.