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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

Nero
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Wo soll ich überhaupt anfangen? Dieses Buch war ein völliges Desaster, und ich konnte nicht weiterlesen, ohne mich bei jedem Schritt frustriert zu fühlen. Nero, der männliche Hauptcharakter, war von Anfang ...

Wo soll ich überhaupt anfangen? Dieses Buch war ein völliges Desaster, und ich konnte nicht weiterlesen, ohne mich bei jedem Schritt frustriert zu fühlen. Nero, der männliche Hauptcharakter, war von Anfang an ein red flag. Die Art und Weise, wie er in Paytons Privatsphäre eindrang – auf ihrer Couch saß, ihre Post durchging, ihre schmutzige Wäsche stahl und dafür sogar noch Geld bezahlte – war einfach gruselig. Und das war erst der Anfang. Seine Besessenheit von ihr und die Art, wie er das Stalken noch rechtfertigte, machten mich regelrecht krank. Da war nichts, was ihn irgendwie sympathisch gemacht hätte.

Die ganze Dynamik zwischen Nero und Payton war einfach schief. Ihre erste gemeinsame Nacht? Aggressiv und unangenehm. Das völlige Fehlen von grundlegender Kommunikation und Respekt – wie das Thema Verhütung, das einfach nicht angesprochen wurde – war einfach unüberlegt und dumm. Neros erzwungene „Ich liebe dich“-Szene war einfach peinlich. Es fühlte sich völlig falsch an, und ich konnte nicht verstehen, wie sie zu diesem Schluss kommen konnten, nachdem sie sich kaum gekannt hatten.

Payton war nicht besser. Ihr Verhalten war so frustrierend, dass ich oft mit den Augen rollen musste. Sie schmiss all ihre Vorsicht über Bord, nachdem Nero ungebeten in ihre Wohnung eingebrochen war, und trotz des Traumas, das sie durchgemacht hatte, ließ sie sich immer wieder auf ihn ein. Sie hatte keinen Rückgrat, und das machte mich wahnsinnig. Obwohl ich Mitgefühl für ihre Vergangenheit hatte, konnte ich sie nicht unterstützen, weil sie im Hier und Jetzt einfach zu schwach und willenlos war.

Zusammenfassend war dieses Buch für mich eine einzige Enttäuschung. Die Charaktere waren nicht nur unangenehm, sondern auch wenig glaubwürdig. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum ich mich überhaupt dazu durchgerungen habe, es zu lesen. Es war schmerzhaft und einfach nicht mein Fall. Bekommt von mir 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 19.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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"The Fake Mate" war eine der enttäuschendsten Lektüren, die ich je hatte. Das Buch vermag es, die beliebten Tropes des Fake-Dating und Omegaverse zu bedienen, jedoch auf eine Weise, die weder originell ...

"The Fake Mate" war eine der enttäuschendsten Lektüren, die ich je hatte. Das Buch vermag es, die beliebten Tropes des Fake-Dating und Omegaverse zu bedienen, jedoch auf eine Weise, die weder originell noch spannend ist.

Die Charaktere bleiben weitgehend flach und eindimensional. Mackenzie, die Protagonistin, ist die klassische „relatable“ Protagonistin, während Noah als der brooding männliche Love Interest eingeführt wird. Die Dynamik zwischen den beiden wirkt weder authentisch noch besonders anziehend, was durch die überstürzte Entwicklung ihrer Beziehung noch verstärkt wird. Die Spannung, die mit dem Fake-Dating-Trope normalerweise einhergeht, geht hier völlig verloren, da beide Charaktere praktisch sofort ihre wahren Gefühle füreinander erkennen, was jegliche Dramatik zunichte macht.

Der Konflikt des Buches, der sich um Dennis dreht, der Noah erpresst, ist derart vorhersehbar, dass es keinerlei Überraschung bereitet, als er schließlich als der Bösewicht entlarvt wird. Die Dual-Perspektive, die zwischen Noah und Mackenzie wechselt, zerstört jegliche Möglichkeit, Spannung aufzubauen, da der Leser bereits im Voraus weiß, wie sich die Geschichte entwickeln wird.

Darüber hinaus wird das Omegaverse-Konzept zwar thematisiert, aber kaum erklärt, was sowohl für Neueinsteiger in dieses Genre als auch für erfahrene Leser frustrierend sein kann. Das Fehlen einer klaren Einführung in die spezifischen Elemente des Omegaverse lässt das Buch sehr oberflächlich erscheinen.

Die Darstellung der Shifter ist enttäuschend minimalistisch, was in einem Buch, das von Werwölfen handelt, besonders problematisch ist. Die Verwandlung in Wölfe findet nur einmal statt und wird dann auch noch mit einer schwachen Ausrede („Verbot von Shifter-Verwandlungen in städtischen Gebieten“) abgetan, was sowohl unplausibel als auch enttäuschend wirkt.

Die Sexszenen sind passabel, aber beginnen zu früh, ohne dass eine ausreichende emotionale oder physische Spannung aufgebaut wird. Sie sind im Wesentlichen das Highlight der Geschichte, was wenig über die Qualität des gesamten Werkes aussagt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass "The Fake Mate" weder als romantische Geschichte noch als interessante Shifter-Erzählung überzeugt. Wer eine gut durchdachte Handlung, tiefere Charakterentwicklung oder auch nur eine glaubwürdige Umsetzung des Omegaverse erwartet, wird hier enttäuscht. Das Buch ist nicht zu empfehlen, es sei denn, man hat eine unkritische Vorliebe für solche Erzählungen. Ich vergebe 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 19.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

The Wind Weaver
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Dieses Buch konnte mich leider in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es bei 80 % abgebrochen, da weder eine erkennbare Handlung vorhanden war, noch die Charakterentwicklung oder der Weltenbau überzeugen ...

Dieses Buch konnte mich leider in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es bei 80 % abgebrochen, da weder eine erkennbare Handlung vorhanden war, noch die Charakterentwicklung oder der Weltenbau überzeugen konnten.

Die Geschichte wirkt strukturlos. Statt einer klaren Handlung oder Entwicklung erhält man vor allem lange Dialoge und Erklärungen, die sich inhaltlich oft wiederholen, ohne dass es zu einem spürbaren Fortschritt kommt. Spannung baut sich kaum auf, wodurch es zunehmend mühsam wurde.

Die Protagonistin bleibt über weite Strecken blass und agiert meist unüberlegt. Trotz ihrer angeblich bedeutenden Rolle handelt sie unreflektiert und wirkt oftmals naiv. Problematisch war für mich zudem die Darstellung weiblicher Charakteren im Allgemeinen. Bis weit in das Buch hinein kommt lediglich eine Frau vor – erst später wird eine weitere eingeführt, deren Rolle sofort in eine klischeehafte Gegenspielerin gedrängt wird. Ein respektvoller, positiver Umgang zwischen weiblichen Charakteren findet nicht statt, was besonders in einem modernen Romantasy-Werk enttäuschend ist.

Der romantische Handlungsstrang konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren wirkt unausgewogen und teilweise toxisch. Die Beziehung ist geprägt von Kontrolle, Misstrauen und unausgesprochener Manipulation, was wenig Raum für echte emotionale Tiefe lässt.

Auch der Magieaspekt blieb ungenutzt. Die Protagonistin verfügt zwar über besondere Kräfte, zeigt aber kein echtes Interesse daran, diese zu verstehen oder zu entwickeln. Stattdessen wird dieser Aspekt der Geschichte wiederholt verdrängt, wodurch Potenzial verschenkt wird.

Sprachlich ist der Stil zwar bemüht, eine besondere Atmosphäre zu erzeugen, jedoch passt der gewählte Ausdruck oft nicht zur Handlung oder den Figuren. Viele Beschreibungen wirken gestelzt oder unpassend eingesetzt, was zusätzlich den Lesefluss hemmt.

Die verwendeten Tropes – unter anderem geheime Kräfte, dunkler Krieger, Enemies-to-Lovers-Dynamik und ein angedeutetes Liebesdreieck – bleiben oberflächlich. Bekanntes wird wiederholt, ohne eigene Akzente zu setzen oder die Handlung mit Tiefe zu füllen. In Verbindung mit auffälligen Parallelen zu bekannten Reihen entsteht der Eindruck, dass hier mehr auf Wiedererkennbarkeit als auf Originalität gesetzt wurde.

Insgesamt konnte mich weder die Handlung noch die Charakterzeichnung oder die Beziehungskonstellationen überzeugen. Ich vergebe 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 19.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Dieses Buch konnte mich leider in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es bei 80 % abgebrochen, da weder eine erkennbare Handlung vorhanden war, noch die Charakterentwicklung oder der Weltenbau überzeugen ...

Dieses Buch konnte mich leider in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es bei 80 % abgebrochen, da weder eine erkennbare Handlung vorhanden war, noch die Charakterentwicklung oder der Weltenbau überzeugen konnten.

Die Geschichte wirkt strukturlos. Statt einer klaren Handlung oder Entwicklung erhält man vor allem lange Dialoge und Erklärungen, die sich inhaltlich oft wiederholen, ohne dass es zu einem spürbaren Fortschritt kommt. Spannung baut sich kaum auf, wodurch es zunehmend mühsam wurde.

Die Protagonistin bleibt über weite Strecken blass und agiert meist unüberlegt. Trotz ihrer angeblich bedeutenden Rolle handelt sie unreflektiert und wirkt oftmals naiv. Problematisch war für mich zudem die Darstellung weiblicher Charakteren im Allgemeinen. Bis weit in das Buch hinein kommt lediglich eine Frau vor – erst später wird eine weitere eingeführt, deren Rolle sofort in eine klischeehafte Gegenspielerin gedrängt wird. Ein respektvoller, positiver Umgang zwischen weiblichen Charakteren findet nicht statt, was besonders in einem modernen Romantasy-Werk enttäuschend ist.

Der romantische Handlungsstrang konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren wirkt unausgewogen und teilweise toxisch. Die Beziehung ist geprägt von Kontrolle, Misstrauen und unausgesprochener Manipulation, was wenig Raum für echte emotionale Tiefe lässt.

Auch der Magieaspekt blieb ungenutzt. Die Protagonistin verfügt zwar über besondere Kräfte, zeigt aber kein echtes Interesse daran, diese zu verstehen oder zu entwickeln. Stattdessen wird dieser Aspekt der Geschichte wiederholt verdrängt, wodurch Potenzial verschenkt wird.

Sprachlich ist der Stil zwar bemüht, eine besondere Atmosphäre zu erzeugen, jedoch passt der gewählte Ausdruck oft nicht zur Handlung oder den Figuren. Viele Beschreibungen wirken gestelzt oder unpassend eingesetzt, was zusätzlich den Lesefluss hemmt.

Die verwendeten Tropes – unter anderem geheime Kräfte, dunkler Krieger, Enemies-to-Lovers-Dynamik und ein angedeutetes Liebesdreieck – bleiben oberflächlich. Bekanntes wird wiederholt, ohne eigene Akzente zu setzen oder die Handlung mit Tiefe zu füllen. In Verbindung mit auffälligen Parallelen zu bekannten Reihen entsteht der Eindruck, dass hier mehr auf Wiedererkennbarkeit als auf Originalität gesetzt wurde.

Insgesamt konnte mich weder die Handlung noch die Charakterzeichnung oder die Beziehungskonstellationen überzeugen. Ich vergebe 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 18.10.2025

1 bzw. 0 ⭐

Love will happen
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Auch der zweite Band dieser Reihe konnte mich leider nicht überzeugen. Der Klappentext klang wieder vielversprechend – eine junge Frau, die aus ihrem Alltag ausbricht, neue Erfahrungen sammelt und sich ...

Auch der zweite Band dieser Reihe konnte mich leider nicht überzeugen. Der Klappentext klang wieder vielversprechend – eine junge Frau, die aus ihrem Alltag ausbricht, neue Erfahrungen sammelt und sich dabei vielleicht verliebt – eigentlich genau mein Ding. Doch wie schon beim ersten Band fehlte es mir an Tiefe, Spannung und Charakterentwicklung.

Nova als Protagonistin blieb für mich farblos. Ihre Beweggründe, ihr innerer Konflikt, ihre Höhenangst – all das wurde zwar angesprochen, aber nie wirklich greifbar gemacht. Ihre Entscheidungen wirkten oft sprunghaft und wenig nachvollziehbar. Auch Hudson, der love interest, hatte leider kaum etwas, was ihn aus der Masse ähnlicher Figuren herausstechen ließ. Die Romanze entwickelte sich vorhersehbar und ohne wirkliches Knistern. Alles fühlte sich einfach zu glatt und austauschbar an.

Insgesamt war die Geschichte für mich einfach zu oberflächlich, und auch emotional hat sie mich nicht abgeholt. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, aber mehr aus dem Wunsch heraus, es abzuschließen, als aus echter Neugier auf das Ende.

Schade, denn das Setting hätte durchaus Potenzial gehabt. Aber auch dieser Teil bleibt für mich leider eine Enttäuschung – und damit ist die Reihe für mich nun endgültig beendet. 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!