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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.12.2025

Schon für die Kleinsten

Hilf den Tierkindern
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Das Buch „Hilf den Tierkindern“ ist schon für die Kleinsten geeignet, da die Bilder groß und reduziert sind, ohne viel Schnickschnack drum herum und daher optisch nicht überfordern. Auf jeder Seite wird ...

Das Buch „Hilf den Tierkindern“ ist schon für die Kleinsten geeignet, da die Bilder groß und reduziert sind, ohne viel Schnickschnack drum herum und daher optisch nicht überfordern. Auf jeder Seite wird ein Tierkind vorgestellt und die Kinder werden textlich dazu aufgefordert, dem betroffenen Tier durch Bewegung zu helfen.
Z.B. soll dem Hasen der Bauch gestreichelt werden, damit er nicht mehr traurig ist oder dem Schaf soll durch Kopfschütteln gezeigt werden, dass es dadurch das Stroh aus seinen Haaren schütteln kann.
Auch farblich ist das Buch relativ einheitlich gehalten und die dicken Pappseiten können kleine Kinder schon gut umblättern.
Auch zu dem Thema Farben gibt es Seiten.
Wir fanden es sehr gelungen. Aufgewertet hätte das Buch noch etwas werden können, indem noch Fühlseiten, z.B. beim Bauch des Hasen dabei gewesen wären.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Selbst erschlossenes Hintergrundwissen trifft Gemüseküche

Hot Stuff
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Ein sehr schön aufgemachtes Buch, durch viele farbige Bilder und großzügige Anordnung der Texte.
Im Buch tauchen immer wieder Zitate von älteren prominenten Frauen auf, mit teils starken Aussagen. Die ...

Ein sehr schön aufgemachtes Buch, durch viele farbige Bilder und großzügige Anordnung der Texte.
Im Buch tauchen immer wieder Zitate von älteren prominenten Frauen auf, mit teils starken Aussagen. Die einzelnen Phasen der Wechseljahre werden erklärt und auch eine Übersicht der Symptome findet sich darin.
Zwischendurch findet man auch immer wieder Bilder von Anastasia, die stets sympathisch und fröhlich wirkt. Einzelne Obst- und Gemüsesorten werden erklärt im Zusammenhang mit der Frauengesundheit.
Außerdem gibt es ein Interview von einer Phytotherapeutin – ein medizinischer Hintergrund fehlt dem Buch allerdings.
Die Bausteine Ernährung, inkl. Fasten und Nährstoffe, sowie Schlaf, Trinken und Bewegung werden beleuchtet. Teilweise war mir das Buch hier aber zu oberflächlich. Bei dem Omega-3/6-Verhältnis hätte ich es auch sinnvoll gefunden, auf Fisch- oder Algenöle hinzuweisen, statt nur auf die Handvoll Nüsse, wo doch die Autorin selbst auch Algenkapseln einnimmt.
Die Rezepte sind aufgeteilt in Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Desserts und Getränke.
Leider sind keine Nährwertangaben enthalten. Es wird viel mit Tofu und pflanzlicher Milch gearbeitet. Die Rezepte klingen großteils machbar (ab und an sind auch mal Zutaten dabei, die man nur aus dem Reformhaus bekommt, aber eher selten).
Die Rezepte lesen sich gesund, aber es ist auch viel Soulfood dabei (Pumpkin Latte, Nussecken, Schokomousse etc.) und manche Rezepte klingen sehr exotisch, wie die Gemüsepizza mit Schokostückchen. Das muss ich noch unbedingt nachkochen. Die Rezepte sind sehr gemüselastig, Fleisch und Fisch finden nicht statt. Anastasia erklärt, dass sie statt Fisch (persönliche Abneigung?) lieber auf Algenkapseln zurückgreift und Fleisch sollte man eher meiden. Mir gefällt, dass sehr viel mit Gewürzen gearbeitet wird und die Rezepte geben wieder neuen Input.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Freunde finden ist nicht leicht

Löwe sucht einen Freund - oder: Ich hab dich zum Fressen gern
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„Löwe sucht einen Freund“ ist ein sehr farbenfrohes Kinderbuch und zeigt den Umgang mit Gefühlen und welches Verhalten vorrangig ist, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Das Thema Freundschaften ...

„Löwe sucht einen Freund“ ist ein sehr farbenfrohes Kinderbuch und zeigt den Umgang mit Gefühlen und welches Verhalten vorrangig ist, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Das Thema Freundschaften ist in dieser Altersklasse ein wiederkehrendes Thema und nicht einfach zu handhaben, auch Ablehnung gehört dazu.
Das Buch macht Mut, zeigt, dass auch mal was schief gehen kann, aber dass man mit Freundlichkeit und Zutrauen ans Ziel kommt.
Nicht immer läuft alles perfekt, gib nicht auf, sondern gib dein Bestmöglichstes – Fehler passieren allen.
Mir gefällt das Format sehr gut, da kleine Kinder gut darin blättern können und die farbigen Illustrationen sind sehr gut gelungen. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken und die Farbwahl macht fröhlich.
Kritik möchte ich anmerken, da ich es für Kinder anfangs schwierig finde das Fehlverhalten des Löwen zu erkennen – er ist offensichtlich nett und möchte helfen. Erst durch den Bären gelingt ihm eine Selbstreflexion und er bemerkt, dass er auf andere Tiere mit seiner Art bedrohlich und zu überschwänglich wirkt. Für kleine Kinder ist dieses Verhalten aber schwer zu durchschauen.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Coole Idee

Das Bumerangbuch - Stärke deine mentalen Superkräfte!
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Das Bumerangbuch wechselt seitenweise zwischen Aufträgen für Eltern und Aufträgen für Kinder. Die Kinder können sich durch das Ausführen von Aufträgen Papiermünzen verdienen, die sie anhand einer vorgegebenen ...

Das Bumerangbuch wechselt seitenweise zwischen Aufträgen für Eltern und Aufträgen für Kinder. Die Kinder können sich durch das Ausführen von Aufträgen Papiermünzen verdienen, die sie anhand einer vorgegebenen Liste für bestimmte Dinge einlösen können…wird das Buch erfolgreich von Elternteil und Kind abgeschlossen und alle Aufgaben sind erledigt, winkt für beide ein Jaja-Tag, an dem (fast) alles erlaubt ist.
Die Aufgaben dienen der Reflexion und sollen mentale Superkräfte bestärken, wie z.B. geschärfter Blick, Mut, Konzentration, Verständnis usw.

In das Bumerangbuch kann und sollte man hineinschreiben, da es auch als eine Art Achtsamkeitsbuch dient. Es dient darüber hinaus sich besser kennen zu lernen, da viele Fragen sehr persönlich sind und man da auch aus seiner Komfortzone heraus kommen muss, zumal der jeweils andere immer die eigenen Angaben nachlesen kann. Dadurch trägt es aber auch dazu bei, sich selbst besser zu verstehen und auch für den anderen mehr Verständnis entgegen zu bringen.

Sprachlich ist das Buch sehr am Kind orientiert und hat einen lockeren, lässigen Stil mit vielen Karikaturen.
Wenn beide (Elternteil und Kind) das Buch ehrlich und mit Ernsthaftigkeit angehen, kann es einander näherbringen und dazu führen, dass das Selbstbewusstsein wächst und man sich auch besser kennen lernt.

Ich finde die Idee an sich gut, auch wenn es ab und an schwierig ist in der Umsetzung, da einem die Aufgaben nicht immer liegen und man auf manche Aufgaben auch einfach keine Lust hat.
8 Jahre finde ich fast noch etwas zu jung, ich hätte jetzt eher auf 10 Jahre tendiert, was die Altersangabe betrifft, das ist sicherlich aber auch wieder von Kind zu Kind verschieden.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Die unterschiedlichen Ansichten von Menschen und Hunden

Alle nennen mich Nein-Sam – Ein ahnungsloser Mops beißt sich durch
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Sam ist ein Mops, der sich aber für einen Menschen hält und seiner Meinung nach bei Nacktaffenwesen wohnt. Nachdem sein früherer Besitzer ihn vernachlässigte, findet er bei Elaine, Gary und deren Sohn ...

Sam ist ein Mops, der sich aber für einen Menschen hält und seiner Meinung nach bei Nacktaffenwesen wohnt. Nachdem sein früherer Besitzer ihn vernachlässigte, findet er bei Elaine, Gary und deren Sohn Justin ein neues liebevolles Zuhause, welches er auf jeden Fall behalten möchte. Hierfür gibt er sich besondere Mühe, auf seine Art und Weise und nicht immer im Sinne der Familie.
Das Buch ist als Tagebuch aus Sicht von Sam aufgebaut. Da er teilweise sehr verquere Ansichten hat, z.B. denkt er, den Namen Nein-Sam zu besitzen, da er oft etwas anstellt, was dann mit „Nein, Sam!“ quittiert wird – gibt es häufig etwas zu schmunzeln.
Sam ist im Grunde die Unschuld in Person, da er vieles einfach anders sieht als seine Familie, aber keinesfalls jemanden verärgern möchte – er weiß es einfach nicht besser.
Zwischen dem Text befinden sich immer wieder Comicelemente und Bilder, die den Text auflockern.
„Alle nennen mich Nein-Sam“ skizziert somit das Zusammenleben von Hund und Menschen und die oftmals bizarren Situationen, die dabei entstehen.
Mein Sohn und ich konnten viel darüber lachen und fühlten uns gut unterhalten und wer weiß, vielleicht können wir nun Hunde besser verstehen.

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