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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2025

Illusionen, Intrigen und Götter

Heir of Illusion
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Ivy ist bekannt unter dem Namen Phantom, da sie die Gabe der Illusion hat. Der König hat sie deshalb zu seinem Schoßtier gemacht und er zwingt sie, für ihn zu töten. Sie wünscht sich die Freiheit und eine ...

Ivy ist bekannt unter dem Namen Phantom, da sie die Gabe der Illusion hat. Der König hat sie deshalb zu seinem Schoßtier gemacht und er zwingt sie, für ihn zu töten. Sie wünscht sich die Freiheit und eine Zusammenarbeit mit Thorne, einem Seelenfänger, könnte sie dieser näherbringen.

Ivy mochte ich gerne. Sie gibt ihr bestes, nicht zu zerbrechen und versucht, ihre Schuld durch bestimmte Taten etwas abzumildern. In manchen Momenten ist sie etwas naiv, das hat mich insgesamt aber nicht wirklich gestört. Thorne ist keine Überraschung gewesen. Er ist mysteriös, hat interessante Magie und ein großes Geheimnis. Zu anderen ist er abweisend und kalt, ihr zeigt er auch seine andere Seite.
Die Handlung ist interessant. Ivy als Phantom in Aktion zu sehen, hat mir gut gefallen und auch die Suche nach dem Schwert ist spannend gewesen, jedoch gibt es auch einige zähe Momente, insbesondere im Mittelteil. Richtung Ende kommt nochmal viel Spannung auf und das Buch endet mit einem Cliffhanger. Es wurden einige interessante Dinge offenbart, weshalb ich auf den nächsten Band gespannt bin. Die Welt mit den Fae, Göttern, Erben und den verschiedenen Inseln ist vielversprechend, ich hoffe, dass man im nächsten Band etwas mehr von ihr zu sehen bekommt. Die Magie gefällt mir gut, insbesondere die von Ivy.
Der Schreibstil ist angenehm. Ich hatte einen leichten Einstieg in die Geschichte und bin alles in allem auch gut durch die Seiten gekommen. Im Mittelteil musste ich mich etwas durchkämpfen, das Ende konnte mich aber wieder packen.
Ich kann das Buch denen empfehlen, die eine solide Romantasy lesen möchten, die zwar das Rad nicht neu erfindet, trotzdem aber unterhalten und mit der Welt und Magie überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Fluch oder Segen?

Das Dreizehnte Kind
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Hazel wurde als Kind dem Tod versprochen, weshalb sie von ihm die Gabe bekommt, durch eine Berührung zu erkennen, wie eine Krankheit geheilt werden kann. Doch nicht jede Person ist dazu bestimmt, weiterzuleben. ...

Hazel wurde als Kind dem Tod versprochen, weshalb sie von ihm die Gabe bekommt, durch eine Berührung zu erkennen, wie eine Krankheit geheilt werden kann. Doch nicht jede Person ist dazu bestimmt, weiterzuleben. Diese Personen soll sie umbringen. Als sie zu dem kranken König gerufen wird, soll auch er sterben. Hazel überlegt sich aber einen anderen Plan, sie will den Tod selbst überlisten.

Hazel ist eine interessante Person. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck, sie möchte jedem helfen und jeden heilen. Doch nicht jeder ist so eingestellt wie sie, weshalb sie sich in manchen Momenten durchkämpfen muss.
Die Handlung mochte ich im Großen und Ganzen gerne, ich hatte jedoch manchmal das Gefühl, dass nicht so viel passiert, obwohl einiges passiert. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, da sich der Mittelteil für mich etwas gezogen hat. Es gibt ein paar interessante Wendungen und Dinge, mit denen man nicht rechnet, was mir gut gefallen hat. Auch die düstere Atmosphäre ist toll und ich finde die Märchen-Elemente klasse.
Den Schreibstil mochte ich gerne. Die Welt wird ausführlich beschrieben und man kann leicht in die Geschichte abtauchen. Ich hätte mir aber gewünscht, dass diese es schafft, mich nochmehr zu packen.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der gerne Bücher mit Märchen-Vibe, Göttern und besonderen Gaben mag. Die Grundidee ist spannend und die Umsetzung ist insgesamt gelungen.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Gefühle kennen kein richtig oder falsch

Breaking Your Code
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Scarlett ist eine begabte Hackerin. Unter dem Pseudonym Diamond leakt sie schmutzige Geheimnisse von Firmen und berühmten Personen. Ihr nächstes Ziel ist der neue CEO eines Pharmakonzerns. Was sie da aber ...

Scarlett ist eine begabte Hackerin. Unter dem Pseudonym Diamond leakt sie schmutzige Geheimnisse von Firmen und berühmten Personen. Ihr nächstes Ziel ist der neue CEO eines Pharmakonzerns. Was sie da aber noch nicht weiß ist, dass Kieran, ein Detective, auf sie angesetzt wurde und sich als der neue CEO ausgibt.

Mit den Protagonisten habe ich mich anfangs schwer getan. Scarlett ist mir eine lange Zeit unsymphatisch gewesen, erst ab der Hälfte konnte ich mich besser in sie hineinversetzen. Ich denke das Problem war, dass sie für ihre Arbeit eine Rolle spielt, weshalb man als Leser nicht wirklich ihre echte Seite zu sehen bekam. Außerdem ist sie mir anfangs zu arrogant und überheblich vorgekommen. Richtung Ende sieht man viele verschiedene Facetten von ihr, wodurch sich meine Meinung zu ihr etwas geändert hat. Auch mit Kieran hatte ich Anfangsschwierigkeiten. Bei ihm kann man früher einen Blick hinter seine Fassade werfen, weshalb ich mich mit ihm bereits um einiges früher anfreunden konnte.
Die Nebencharaktere in diesem Buch mochte ich gerne. Die Oma von Kieran ist süß, sein Mitbewohner sympathisch und der Bruder von Scarlett ist ebenfalls liebenswert und fürsorglich.
Die Handlung braucht meiner Meinung eine gute Zeit, bis sie an Fahrt aufnimmt. Der Einstieg hat mir nicht wirklich gefallen. Auf den ersten etwa hundert Seiten passiert nicht wirklich viel, dann wurde es etwas besser und ab der Hälfte konnte mich das Buch wirklich fesseln. Es gibt einige interessante Geschehnisse und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, was mir gut gefallen hat. Was mir aber nicht gefallen hat, ist, dass ein paar Dinge aufgemacht wurden, die dann nicht wirklich aufgeklärt worden sind. Ich verstehe schon, warum die eingebaut wurden, weil sie für Spannung sorgen, aber man hätte das meiner Meinung nach schon aufklären müssen. Ich denke, dass es besser gewesen wäre, wenn man den Anfangspart etwas gekürzt hätte und dann die Handlung in der zweiten Hälfte etwas entschleunigt hätte. Dann hätte man sich etwas mehr Zeit nehmen können für Dinge, die das gebraucht hätten. Was mich an der Geschichte angesprochen hat ist der IT-Teil. Auch dieser spielt eher in der späteren Hälfte eine Rolle. Trotzdem finde ich diesen Aspekt gut umgesetzt.
Der Schreibstil hat mir gefallen. Ich bin leicht und schnell durch das Buch gekommen, auch durch den etwas zähen Anfang. Die Autorin schreibt fesselnd und ich mochte die Dual Pov.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man Geschichten mag, die Frauen in der IT zeigen und gerne ein Buch über eine Hackerin lesen möchten. Man sollte sich aber nicht vom Anfang der Geschichte abschrecken lassen, denn das Dranbleiben zahlt sich meiner Meinung nach im zweiten Teil aus. Und man sollte sich nicht an ungeklärten Dingen stören.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Wenn aus Abneigung langsam Liebe wird

Changing the Rules
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Cassandra wurde von ihrem Ex durch den Dreck gezogen, weshalb sie Ashwale verlässt. Nach zwei Jahren muss sie wegen ihrer Familie wieder zurück und an ihrem ersten Tag trifft sie direkt auf Nathan. Die ...

Cassandra wurde von ihrem Ex durch den Dreck gezogen, weshalb sie Ashwale verlässt. Nach zwei Jahren muss sie wegen ihrer Familie wieder zurück und an ihrem ersten Tag trifft sie direkt auf Nathan. Die beiden Familien hassen einander und Cassandra würde ihn am liebsten meiden. Doch da sie die Aufgabe bekommt, über die Basketballmannschaft zu berichten, klappt das nicht.

Cassandra und Nathan sind für mich anfangs etwas schwer zu greifen gewesen. Nathan wirkt arrogant und überheblich, während Cassandra Vorurteile hat und ebenfalls mit einer gewissen Arroganz auftritt. Doch mit der Zeit kann man hinter ihre Fassaden sehen und merkt, dass davon eigentlich nur wenig zutrifft. Sie leiden beide unter dem Druck ihrer Familien und haben mit einigem zu kämpfen. Je näher sie sich kommen, desto mehr öffnen sie sich einander und reden über Dinge, die sie bei anderen nie ansprechen würden. Ihre Entwicklungen haben mir also richtig gut gefallen.
Die Handlung mochte ich insgesamt gerne, ich habe aber etwas gebraucht, bis ich wirklich in die Geschichte abtauchen konnte. Danach hat mich das Buch aber gepackt und die Themen, die angesprochen werden, finde ich wichtig und gut in die Geschichte eingarbeitet. Die Aktionen von Cassandras Ex sind wirklich uncool und es ist schade zu sehen gewesen, dass fast niemand für sie Partei ergriffen hat. Zumindest hat Nathan letztendlich eingegriffen. Auch Nathans Basketballtraum spielt eine Rolle und auch bei ihm ist es schade gewesen zu sehen, dass er nur so wenig Unterstützung bekommt. Das Ende ist schön und man freut sich für die beiden.
Der Schreibstil ist angenehm. Die Geschichte lässt sich gut lesen und es gibt Dual PoV, wovon ich immer ein Fan bin. So konnte man die Gefühle und Gedanken von Nathan und Cassandra gut nachvollziehen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Sports-Romance liest und Geschichten mit Familienkonflikten mag. Die Geschichte ist kurzweilig und spricht wichtige Themen an. Außerdem sind die Charaktere vielschichtig.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Der Überlebenskampf in einer Zombie-Apokalypse

Endzeit
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Auf der Erde gibt es seit zwei Jahren Zombies. Jena und Weimar sind Städte, die zum Schutz Zäune aufgestellt haben. In Weimar treffen Vivi und Eva aufeinander. Beide wollen nach Jena, weil sie sich da ...

Auf der Erde gibt es seit zwei Jahren Zombies. Jena und Weimar sind Städte, die zum Schutz Zäune aufgestellt haben. In Weimar treffen Vivi und Eva aufeinander. Beide wollen nach Jena, weil sie sich da ein besseres Leben erhoffen. Es gibt einen Güterzug, in den sie steigen, doch als er bei der Hälfte der Strecke stehen bleibt, müssen sie den Weg zu Fuß gehen.

Ich weiß nicht wirklich, wie ich die Graphic Novel einordnen soll. Die Idee mit der Zombie-Apokalypse und der Reise zwischen den zwei Städten finde ich gut. Die Atmosphäre ist düster und schwer, was perfekt dazu passt. Die Novel wird aber auch mit Coming-Of-Age beworben und diesen Aspekt sehe ich hier nicht wirklich. Sowohl Vivi als auch Eva haben mit Schuldgefühlen zu kämpfen und akzeptieren ihre Schuld im Verlauf der Geschichte, das macht aber nur einen kleinen Teil aus, weshalb ich es eher unpassend finde, damit zu werben. Außerdem gibt es Momente in der Graphic Novel, die ich nicht wirklich einordnen kann. Ich kann nicht sagen, was man damit sagen wollte und auch nicht, was das für eine Rolle in der Geschichte gespielt hat. Mit den beiden Protagonisten Eva und Vivi bin ich auch nicht wirklich warm geworden, weil sie nicht wirklich als symphatisch dargestellt werden. Ich habe also mit ihnen mitgefiebert, weil ich wissen wollte, wie es mit ihnen ausgeht, aber nicht, weil sie mir sympathisch waren.
Der Zeichenstil passt gut zu der dystopischen Welt. Es gibt gruselige und düstere Zeichnungen, aber genauso gibt es schöne Bilder, die einem Hoffnung geben und zeigen, dass nicht alles zerstört wird.
Ich kann die Novel empfehlen, wenn man sich für Überlebenskämpfe und Zombies interessiert. Man sollte aber nicht von vager Handlung und unsymphatischen Charakteren abgeschreckt sein.

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