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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2025

Insgesamt gelungen

Die Todesfalle - Ein Fall für Skalla und Krampe
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Die Todesfalle ist ein Thriller mit einer interessanten Mischung aus journalistischer Recherche und klassischer Ermittlungsarbeit. Die Idee, eine Investigativjournalistin und einen Fallanalytiker gemeinsam ...

Die Todesfalle ist ein Thriller mit einer interessanten Mischung aus journalistischer Recherche und klassischer Ermittlungsarbeit. Die Idee, eine Investigativjournalistin und einen Fallanalytiker gemeinsam auf die Spur eines möglichen Serienmörders zu schicken, ist spannend umgesetzt und sorgt für eine besondere Dynamik zwischen den Figuren. Vor allem die ersten Kapitel haben mich direkt gepackt. Die düstere Atmosphäre, die undurchsichtigen Hinweise und die Frage, ob Marks Vater wirklich ein Mörder ist oder ein Opfer einer viel größeren Verschwörung, halten einen anfangs richtig bei der Stange.

Im Mittelteil gab es allerdings ein paar Passagen, die sich etwas gezogen haben. Die Spannung flacht hier zwischendurch spürbar ab, was schade ist, da der Auftakt sehr stark war. Auch gegen Ende hätte ich mir ein intensiveres Finale mit etwas mehr Nervenkitzel gewünscht.

Trotzdem ist „Die Todesfalle“ insgesamt ein gutes Buch, das mit soliden Ermittlungssträngen, interessanten Wendungen und gut ausgearbeiteten Charakteren überzeugt. Es mag nicht ganz mit den ganz großen Thrillern des Genres mithalten können, bietet aber definitiv spannende Lesestunden und Lust auf weitere Fälle von Skalla und Krampe.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Spannende Science-Fiction

Untergang der Welten
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"Untergang der Welten“ führt in eine ferne Zukunft, auf den Planeten Valderan, eine Welt, die unserer Erde erstaunlich ähnlich ist. Auch hier stehen die Bewohner vor den großen Fragen des Fortschritts, ...

"Untergang der Welten“ führt in eine ferne Zukunft, auf den Planeten Valderan, eine Welt, die unserer Erde erstaunlich ähnlich ist. Auch hier stehen die Bewohner vor den großen Fragen des Fortschritts, des Zusammenlebens und des Gleichgewichts mit der Natur.

Die Geschichte lebt von ihren unterschiedlichen Figuren. Jede von ihnen verfolgt eigene Ziele, und doch sind ihre Schicksale miteinander verflochten, was der Handlung Tiefe und Spannung verleiht.

Der Autor versteht es, mit lebendigen Bildern und stimmungsvollen Beschreibungen ganze Welten entstehen zu lassen. Besonders die dramatischen Ereignisse, die durch eine Bedrohung aus dem All ausgelöst werden, sorgen für Nervenkitzel.

Zwar zieht sich die Handlung an manchen Stellen etwas, weil viele Details beschrieben werden, doch insgesamt entsteht so ein intensives Leseerlebnis. Das stimmige Cover spiegelt die Atmosphäre des Buches perfekt wider und macht sofort neugierig.

Eine bildreiche, tiefgründige Science-Fiction-Erzählung über Mut, Verantwortung und das Überleben einer Zivilisation. Spannend, nachdenklich und absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Witzig und pointiert

Ungezügelt
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Mit „Ungezügelt“ kehrt Andrea Schnidt endlich zurück und das mit gewohnt viel Witz, Selbstironie und jeder Menge Alltagschaos. Susanne Fröhlich gelingt es wieder einmal, ernste Themen wie Älterwerden, ...

Mit „Ungezügelt“ kehrt Andrea Schnidt endlich zurück und das mit gewohnt viel Witz, Selbstironie und jeder Menge Alltagschaos. Susanne Fröhlich gelingt es wieder einmal, ernste Themen wie Älterwerden, Liebe, Familie und Selbstfindung mit einer Leichtigkeit und einem feinen Sinn für Humor zu erzählen, der einfach Spaß macht. Ihr Schreibstil ist wie immer pointiert, lebendig und so nah am echten Leben, dass man sich in vielen Situationen wiederfindet oder laut lachen muss.

Etwas irritierend fand ich allerdings das Cover. Der Hase wirkt auf den ersten Blick verspielt und niedlich, doch zur Geschichte selbst passt er für mich überhaupt nicht. Ich habe beim ersten Anblick etwas völlig anderes erwartet, aber ganz sicher nicht diese turbulente Geschichte rund um Andrea, Paul und ihre Familie. Aber das war bei einigen der vorangegangenen Teilen ähnlich.

Trotzdem ist es inhaltlich wieder ein typischer Fröhlich-Roman, humorvoll, lebensnah und voller Situationskomik. Wer Andrea Schnidt kennt, wird auch diesen Band lieben!

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Fesselndes Abenteuer

Magic Island - Zauber des Vergessens (Magic Island, Bd. 2)
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Magic Island ist ein fesselndes Fantasy-Abenteuer, das mit Spannung, Gefühl und einer lebendigen Welt begeistert. Schon das abenteuerlustige Cover mit dem Drachen weckt die Neugier und verspricht eine ...

Magic Island ist ein fesselndes Fantasy-Abenteuer, das mit Spannung, Gefühl und einer lebendigen Welt begeistert. Schon das abenteuerlustige Cover mit dem Drachen weckt die Neugier und verspricht eine Geschichte voller Magie, Geheimnisse und mutiger Helden. Ein Versprechen, das das Buch auch hält.

Der Schreibstil ist spannend und atmosphärisch, mit vielen liebevoll ausgearbeiteten Details. Besonders die Beschreibungen der Landschaften und Orte sind so bildhaft, dass man sich mitten in der Welt wähnt. Auch die Charaktere wirken sympathisch und vielschichtig. Man spürt schnell, dass sie nicht nur Abziehbilder typischer Fantasyfiguren sind, sondern eigene Träume, Schwächen und Ecken haben, was sie umso interessanter macht.

Etwas schwieriger gestaltet sich jedoch der Einstieg, wenn man den ersten Band nicht kennt. Es tauchen viele Figuren und Namen auf, die ohne Vorkenntnisse schwer einzuordnen sind. Teilweise wirkt die Erzählweise dadurch etwas verwirrend, und man braucht eine Weile, um sich in der Handlung zurechtzufinden.

Hat man sich aber erst einmal eingelesen, wird man mit einer spannenden Geschichte belohnt, die sowohl actionreiche als auch gefühlvolle Momente bietet. Magic Island ist ein mitreißender zweiter Band, der Lust auf mehr macht und die Reihe auf überzeugende Weise fortsetzt.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Außergewöhnlicher Krimi

Nachtschattengewächse
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Dieses Buch hat mich überrascht, im besten Sinne. Statt des klassischen Krimis entfaltet sich hier eine ungewöhnliche Geschichte, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Im Mittelpunkt steht Eustacia, ...

Dieses Buch hat mich überrascht, im besten Sinne. Statt des klassischen Krimis entfaltet sich hier eine ungewöhnliche Geschichte, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Im Mittelpunkt steht Eustacia, die auf eigene Faust nach ihrer verschwundenen Nachbarin sucht und sich dabei selbst in gefährliche Situationen bringt.

Eustacia ist keine typische Ermittlerin, sondern eine Figur voller Widersprüche. Mal wirkt sie sympathisch und zugänglich, mal störrisch und unberechenbar. Genau dieses Wechselspiel macht sie so interessant. Gerade ihre Entwicklung im Laufe der Handlung hat mich überzeugt und verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe.

Besonders hervorheben möchte ich den originellen Einsatz giftiger Pflanzen. Sie sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern fester Bestandteil der Handlung. Wer an diesem Thema Freude hat, wird hier auf seine Kosten kommen.

Auch die Vielzahl an Figuren und Verwicklungen war anfangs eine kleine Herausforderung, doch nach und nach fügten sich alle Puzzleteile zusammen.

Ein Krimi, der anders ist, als man zunächst erwarten würde, eigenwillig, spannend und atmosphärisch. Für mich eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf etwas Besonderes haben und sich gerne von der Welt der Pflanzen in den Bann ziehen lassen.

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